AT7806U1 - Verfahren zur steuerung der schliessseite einer spritzgiessmaschine - Google Patents
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Abstract
Beschrieben wird ein Verfahren zur Steuerung der Schließseite einer Spritzgießmaschine, mit zwei gegeneinander bewegbaren Formhälften und einem zusätzlichen, relativ zu den Formhälften bewegbaren Formteil, insbesondere einem Formkern oder Auswerfer, wobei beim Einschieben des zusätzlichen Formteils (3) in Raum zwischen den Formhälften (5, 6) die Formhälften (5, 6) so rasch auseinandergefahren werden, dass sich der Abstand des zusätzlichen Formteiles (3) von den Formhälften (5, 6) nicht verringert.
Description
2 AT 007 806 U1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung der Schließseite einer Spritzgießmaschine, mit zwei gegeneinander bewegbaren Formhälften und einem zusätzlichen, relativ zu den Formhälften bewegbaren Formteil, insbesondere einem Formkern oder Auswerfer. 5 Es ist offensichtlich, dass beim Schließen einer Spritzgießform verhindert werden muss, dass eine Bedienungsperson eingeklemmt und dadurch geschädigt wird. Dabei verlässt man sich nicht auf die an sich auf Fremdkörper im Formspalt sehr feinfühlig reagierenden Formschutzeinrichtungen. Vorsichtshalber wird die Schließbewegung immer unterbrochen, wenn eine Person den durch Schutzgitter oder Lichtschalter abgesicherten Bereich betritt. 10
Auch bei der Öffnungsbewegung der Maschine kann es jedoch zu Ausbildung von Klemm- oder Quetschstellen kommen, deshalb weil die Auswerfereinrichtung für die fertigen Spritzteile sich relativ zu einer Formhälfte bewegt und sich dabei der zweiten Formhälfte annähert. Aus diesem Grunde wird derzeit jede Bewegung im Bereich der Schließseite auch während des Öffnungs-15 hubes gestoppt, sobald die Gegenwart einer Person im Gefahrenbereich festgestellt wird.
Der Erfindung liegt demgegenüber der Gedanke zugrunde, die Entstehung von Scher- und Quetschstellen zu verhindern und damit gar keine Gefahr entstehen zu lassen. In diesem Sinne ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschieben des 20 zusätzlichen Formteils in den Raum zwischen den Formhälften die Formhälften so rasch auseinandergefahren werden, dass sich der Abstand des zusätzlichen Formteiles von den Formhälften nicht verringert. Das erlaubt es, dass bei einer Spritzgießmaschine, bei welcher der Zugang zur Maschine durch ein Schutzgitter oder einen Lichtvorhang überwacht wird, der Öffnungshub der Formhälften und das Einschieben des zusätzlichen Formteiles auch bei geöffne-25 tem Schutzgitter bzw. durchbrochener Lichtschranke fortgesetzt wird.
Da eine Spritzgießmaschine bei völlig unsachgemäßer Bedienung nicht nur im Bereich des Formspaltes Gefahrenstellen aufweist, kann die Betätigung der erfindungsgemäßen Steuervariante besonders befugten Personen Vorbehalten werden. Die Fortsetzung des Öffnungshubes 30 trotz Anwesenheit einer Bedienungsperson im Gefahrenbereich kann also davon abhängig gemacht werden, ob ein durch einen Schlüssel gesicherter Schalter betätigt ist.
Einzelheiten der Erfindung werden anschließend an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher die zum Verständnis wesentlichen Teile einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens 35 schematisch dargestellt sind.
Jede Spritzgießmaschine weist eine feste Formaufspannplatte 1 und eine bewegliche Formauf-spannplatte 2 auf, welche je eine Formhälfte 4 bzw. 5 tragen. Beim Einspritzen oder Prägen des Kunststoffes sind die Formaufspannplatten 1 und 2 zusammengefahren, sodass die Formhälf-40 ten 4 und 5 unter Druck aneinanderliegen. Nach dem Erstarren des Spritzteiles öffnet sich die Form und die fertigen Produkte werden entnommen. Diese Entnahme erfolgt üblicherweise durch ein Gerät, sodass der Zutritt einer Bedienungsperson in den Formbereich nicht notwendig ist. Im dargestellten Fall handelt es sich jedoch um eine vertikale Maschine, bei welcher das Einbringen der Schmelze drucklos bei offener Form erfolgt (Die Bezeichnung Spritzgießmaschi-45 ne wird also im Rahmen dieser Beschreibung im allgemeinsten Sinne verwendet und soll insbesondere auch das Spritzprägen umfassen.). Nach dem Aufträgen der Schmelze werden die Formen zusammengefahren, der Kunststoff geformt und bis zum Erstarren abgekühlt. Dann wird die Form geöffnet und der Zutritt einer Bedienungsperson zum Entnehmen des Formteiles gestattet, was durch eine Signallampe angezeigt werden kann. Nun betritt die Bedienungsper-50 son den Formbereich und unterbricht dabei den zur Sicherung vorgesehenen Lichtvorhang. Die durch den Auswerferzylinder 8 betätigte Auswerferleiste 3 bewegt sich in Maschinenlängsrichtung, um den Formteil von der Formhälfte 4 zu lösen. Die dabei zurückgelegte Strecke wird durch den Sensor 7 überwacht. Diese Bewegung der Auswerferleiste 3 trotz Gegenwart einer Bedienungsperson wird dadurch zulässig, dass sich gleichzeitig mit der Auswerferleiste 3 auch 55 die Formhälfte 5 nach oben bewegt. Diese durch den Sensor 6 übenwachte Bewegung muss
Claims (3)
- 3 AT 007 806 U1 mindestens so groß sein, wie die durch den Sensor 7 übenwachte Bewegung der Auswerferleiste 3, sodass es zwischen den Teilen 3 und 5 nicht zur Ausbildung von Klemmstellen kommt. Nun kann die Bedienungsperson den Formteil entnehmen, sie verlässt den Gefahrenbereich und nach Rückstellung des Auswerfers 3 kann ein neuer Zyklus beginnen. Ansprüche: 1. Verfahren zur Steuerung der Schließseite einer Spritzgießmaschine, mit zwei gegeneinan- io der bewegbaren Formhälften und einem zusätzlichen, relativ zu den Formhälften bewegba ren Formteil, insbesondere einem Formkern oder Auswerfer, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschieben des zusätzlichen Formteils (3) in den Raum zwischen den Formhälften (5, 6) die Formhälften (5, 6) so rasch auseinandergefahren werden, dass sich der Abstand des zusätzlichen Formteiles (3) von den Formhälften (5,6) nicht verringert. 15
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Spritzgießmaschine, bei welcher der Zugang zur Maschine durch ein Schutzgitter oder einen Lichtvorhang überwacht wird, der Öffnungshub der Formhälften (5, 6) und das Einschieben des zusätzlichen Formteiles (3) auch bei geöffnetem Schutzgitter bzw. durchbrochener Lichtschranke 20 fortgesetzt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsetzung der Bewegungen vom Öffnen einer Sperreinrichtung abhängig ist. 25 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 30 35 40 45 50
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