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Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Abscheidung von Fett aus fetthaltiger Brühe, die mittels Dampf aus Knochen hergestellt ist. Dieser die Gestalt eines Kessels besitzenden Vorrichtung wird die in einem Brühkessel durch Einwirkung von Dampf auf die im Brlihkessel befindlichen Knochen gewonnene Brühe durch eine Rohrleitung während des Brühverfahrens zugeführt und durch die eigenartige Ausbildung dieses Scheidekessels wird eine daue : nde Abscheidl1ng des Fettes aus der Brühe während des Brüh- verfahrens erzielt, während sogleich der mit der Brühe vermischte Dampf aus ihr abgeschieden wird und so nicht die Möglichkeit erhält, auf das sich abscheidende Fett einzuwirken.
Das Wesen eines Scheidekessels nach der Erfindung liegt in einem auf beiden Seiten offenen, senkrechten Rohr, in das das Brühprodukt zunächst eingeführt wird und das zur Abscheidung des mitgeführten Dampfes dient, indem der Dampf dieses Rohr nach oben verlässt, während die Flüssigkeit innerhalb des Rohres abwärts sinkt und am unteren Ende desselben heraustritt. Zur Trennung des Fettes aus dieser Flüssigkeit dient ein innerhalb des Abscheidekessels angeordneter, unten offener, nach oben spitz zulaufender Trichter von geringerer Hohe als der Abscheidekessel selbst, dessen Spitze durch ein den Kessel durchsetzende Rohr mit einem Ablasshahn in Verbindung steht.
Das sich aus der Flüssigkeit ausscheidende Fett steigt innerhalb dieses Trichters aufwärts, kann dann unter dem Drucke der Flussigkeitssäule oder dem im Kessel erzeugten Dampfdruck innerhalb des Abscheidekessels durch den Ablasshahn entnommen werden, während die Ableitung der
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bindung steht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Von dem Boden des beliebig ausgebildeten Kessels B aus führt eine Leitung A zu dem Scheidekesse) C, und zwar endet diese Leitung in ein im Scheidekessel C senkrecht angeordnetes Rohr i, das oben und unten offen ist und mit seinem oberen Ende in einen Stutzen k am Deckel des Scheidekessels hineinreicht. Innerhalb des Kessels C ist ein unten offener Trichter 1 aus Blech oder anderem Material von geringerer Höhe als der Abscheideliessel C angeordnet.
Die Spitze des Trichters l steht durch ein Rohr mit dem Hahn rn in Verbindung, während vom Boden des Kessels C eine Ablassleitung n ausgeht, die ebenfalls in einen Halm o mündet.
Die Arbeitsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende :
Die in dem Brühkessel B gewonnene Brühe läuft mit Dampf gemischt zunächst in das Rohr 1 :, in welchem der in dem zugeführten Produkt enthaltene Dampf nach oben emporsteigt, während die Flüssigkeit innerhalb des Rohres i abwärts fällt.
Aus dem sich am Boden des Kessels C ansammelnden Produkt scheidet sich dann das in ihm enthaltene Fett ab usd steigt in flüssigem Zustande innerhalb des Trichters I empor, während die übrige Flüssigkeit den übiigen Kessel ausfüllt. Nachdem sich eine genügende Menge Flüssigkeit und Fett innerhalb des Scheidekessels C angesammelt hat, kann das Fett unter dem Drucke der Flüssigkeitssäule oder des Dampfdruckes im Kessel durch den Hahn m
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abgelassen werden. Wenn sich kein Fett mehr abscheidet, kann alsdann die übrige Flüssigkeit durch den Hahn o abgelassen werden.
Das entfallende Fett, das bei seiner Abscheidung irgend welchen schädlichen Dämpfen nicht ausgesetzt ist, ist für Speisezwecke ohneweiters geeignet'und man ist in der Lage, durch die eben beschriebene Einrichtung Brühe, Fett und Dampf in der einfachsten Weise dauernd während der Herstellung der Brühe voneinander abzuscheiden.
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1. Kesselartige Vorrichtung zur Abscheidung von Fett aus durch Kochen von Knochen mit Dampf gewonnener Brühe mit einem besonderen Abscheideraum für das Fett, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Scheidekessels ein auf beiden Seiten offenes, senkrechtes Rohr angeordnet ist, in das die mit Dampf gemischte Brühe eingeführt wird und das somit zur Ausscheidung des Dampfes aus der Brühe dient.