AT78814B - Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff durch abwechselndes Überleiten von Reduktionsgas und Wasserdampf über erhitztes Eisengut. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff durch abwechselndes Überleiten von Reduktionsgas und Wasserdampf über erhitztes Eisengut.

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    Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff durch abwechselndes Überleiten von Reduktionsgas und Wasserdampf über erhitztes Eisengut.   



     D@ Erfindung   bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff, bei dem ein gluhendes Kontaktmaterial, beispielsweise Eisen, durch wechselndes Überleiten von   Be-   duktionsgas und Wasserdampf abwechselnd reduziert und oxydiert wird. Bei diesem Verfahren erfordert die Zerlegung des Wasserdampfes durch das glühende Eisen sowie die Rückverwandlung der entstandenen Eisenoxydverbindungen durch die reduzierenden Gase eine bestimmte Temperatur des   Kontaktmaterials. Diese   Temperatur wird bis dahin entweder durch ständige Beheizung des das Eisengut enthaltenden Ofens oder dadurch aufrechterhalten, dass die heissen Verbrennungsgaae durch das Eisengut hindurchgeführt werden.

   Bei letzterem Heizverfahren besteht der Übelstand, dass durch zu heisse Gase leicht ein Zusammenbacken des Kontaktmaterials entsteht, woraus eine Verminderung der Kontaktfläche folgt, die wiederum eine Verminderung der   Wasserstofferzeugung nach sich   zieht. 



   Gemäss der Erfindung wird nun die erforderliche Wärmemenge dem Kontaktmaterial dadurch zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Oxydations- und Reduktionsperieden zugeführt, dass lediglich Luft in das Kontaktmsterial eingeblasen wird. 
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 auch das Heizen mit Luft gegenüber den bis dahin bekannten   Heilverfahren   bedeutend billiger, zumal auch der Betrieb ausserordentlich vereinfacht ist. 



   Das neue Verfahren stützt sich auf die Erkenntnis, dass eine vollständige Oxydation des Eisengutes durrh den darüber geleiteten Wasserdampf praktisch nie eintritt. Selbst nach längerem   Überleiten von überschüssigem Wasserdampf verbleibt   immer noch ein Rest von Eisen in   metaluschem Zustande   oder in einer niederen   Oxydationsstufe   in der Eisenfüllung. Wird nun nach dem Wasserdampf ein Luftstrom durch die Masse geleitet, so erfolgt die   vollständige   Oxydation dieses Restes von metallischem Eisen oder der niederen Eisenoxyde zu einer höheren Oxydationsstufe, wobei beträchtliche Wärmemengen frei werden-Diese Wärmemengen haben sich zur L'unterhaltung des Prozesses im normalen Betriebe als vollständig ausreichend erwiesen. 



   Infolgedessen wird nach der Erfindung das Verfahren in der Weise durchgeführt. dass nur das erstmalige Anheizen des Eisengutes mittels Verbrennung heizkräftigen Gases bei Luft-   überschuss erfolgt.   während für das periodische Aufheizen des Eisengutes Luft allein dient. die durch das Eisengut hmdurchgeführt wird. Versuche haben ergeben, dass der Betrieb auf diese Weise dauernd aufrechterhalten werden kann. Durch das Aufheizen des   Eisengutes   mittels Luft allein wird auch eine Verschmutzung des   Eisengutes verhütet, weil hiebei   in der Heizperiode Gas überhaupt nicht in das Eisengut gelangt und ferner der etwa in der Reduktionspenode gebildete   Niederschlag   von Kohlenstoff oder Schwefelsäure verbrannt wird. 



   Der Gang des Verfahrens kann dadurch   günstig beeinnusst   werden, dass während der   Oxydatlunsperiode   der Dampf in   hochüberhitztem   Zustande zur Verwendung kommt. 



   Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff bekannt geworden, bei weichem 
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 Verfahren ist aber nicht durchführbar und ausserdem   unökonomisch,   denn zunächst würde die   heip-e   mit dem metallischen Eisen in Berührung tretende Luft eine solche intensive chemische Wirkung auslösen. dass eine Verschmelzung des eisengutes die Folge sein würde, ferner würde es durchaus unwirtschafthich sein, auf Kesten der Wasserstofferzeugung metallisches Eisen zum Zwecke der aufrechterhaltung der Reaktionswärme zu verbrennen. was billiger und betriebs- 
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