AT791U1 - Sicherheitsbeschlag - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsbeschlag, wie er im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Es sind bereits verschiedene Sicherheitsbeschläge der vorstehend angegebenen Art bekannt. Bei diesen sind Einlageteile bzw. Verstärkungsteile vorgesehen, die über meist hochfeste Halteelemente in Abstand voneinander und parallel zueinander gehalten sind. In dem Einlageteil ist ein Kernziehschutz von der dem Verstärkungsteil zugewandten Seite her eingesetzt und es weist dieser Kernziehschutz einen insbesondere umlaufenden Vorsprung auf. In diesem ist er anschlagbegrenzt in der dem Ver- stärkungsteil entgegengesetzter Richtung gegen Bewegungen gehaltert. Derartige Beschlagsteile sind, bedingt durch die hochfesten Werkstoffe, die zu deren Herstellung eingesetzt werden müssen, sehr teuer und es ist die Bearbeitung der Beschlagsteile ebenfalls aufwendig und teuer.
Dazu kommt, dass bei unterschiedlichen Schlossanordnungen jeweils unterschiedliche Beschlagsteil-Garnituren vorrätig gehalten werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsbeschlag der vorstehend genannten Art zu schaffen, der rasch an unterschiedliche Sperreinrichtungen bzw. Schlüssel anpassbar ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhaft ist bei dieser Ausgestaltung, dass mit nunmehr einem einzigen, variablen Teil, der in unterschiedlichen Ausführungen herzustellen ist, eine Fülle von unterschiedlichen Ausbildungen und Anordnungen von Schliesseinrichtungen in Verbindung mit dem Sicherheitsbeschlag eingesetzt werden können, und an dem Grundaufbau des Sicherheitsbeschlages dabei nichts verändert werden muss. Damit wird nicht nur eine gute Anpassung an die unterschiedlich angeordneten und ausgebildeten Schliessvorrichtungen und Schlüssel erzielt, sondern auch eine rasche universelle Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen mit nur einem einzigen, in unter-
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schiedlichen Ausgestaltungen vorrätig zu haltenden Bauteil erreicht.
Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach den Ansprüchen 2 und 3, wobei durch die Vergrösserung der Bauhöhe des Kernziehschutzes eine grössere Versetzung und Variation des Abstandes zwischen der Drehachse der Türdrücker und der Mittellängsachse des Schliesszylinders erreicht wird. Somit ist für eine Vielzahl von unterschiedlichen Abständen ein Einsatzteil mit einer einheitlichen Aussenform geschaffen worden, welcher sich dadurch auszeichnet, dass er als Einsatzteil leicht gewechselt und so an verschiedene Einsatzbedingungen angepasst werden kann.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 4, weil dadurch ebenfalls die Anzahl der variablen Teile des gesamten Sicherheitsbeschlages minimiert wird und trotzdem ein universeller Einsatz bei einem vorgegebenen Maximalverstellweg für die verschiedenen Abstände erreicht wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung ist im Anspruch 5 beschrieben, weil dadurch eine zusätzliche Führung des Schliesszylinders auf der Innenseite des Türblattes erreicht wird, wodurch sich eine zusätzliche Stabilität der gesamten Beschlagsgarnitur ergibt.
Möglich-ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 6, weil dadurch bei vollkommener Funktion des Sicherheitsbeschlages das optische Aussehen der Beschlagsgarnitur einfach an verschiedene Einsatzzwecke angepasst werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung ist im Anspruch 7 beschrieben, weil dadurch ein zusätzlicher Halt und ein erhöhter Einbruchsschutz der Beschlagsgarnitur erreicht wird, wobei die gesamte variable Verstellfunktion des Kemziehschutzes erhalten bleibt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung ist im Anspruch 8 beschrieben, wodurch auch auf der Innenseite des Türblattes der volle Verstellweg in Bezug auf den Schliesszylinder erhalten bleibt und trotzdem der Eindruck einer optischen und kompakten Baueinheit bzw. Beschlagsgarnitur erreicht wird.
Durch die Ausbildungen gemäss der Ansprüche 9 bis 11 wird bei vollständigem Erhalt des variablen Einsatzteiles in Zusammenwirken mit den anderen Teilen der Beschlagsgarnitur des Sicherheitsbeschlages ein hoher Schutz vor Einbruch gewährlei-
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stet.
Weiters wird durch die Ausbildung gemäss der Ansprüche 12 bis 14 ein sicherer Halt gegen Verdrehungen bzw. Verschiebungen sowie ein ungewolltes Entfernen des Kernziehschutzes gegenüber dem Einlageteil erreicht.
Schliesslich wird durch die Ausführungsform gemäss Anspruch 15 eine zusätzliche Anschlagsbegrenzung für das Schutzelement erreicht, wodurch dieses frei in der Durchgangsöffnung drehbar gelagert und in Richtung der Mittellängsachse ortsfest gehaltert ist.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 eine vereinfachte Türanordnung mit dem erfindungsgemässen Sicherheits- beschlag in Ansicht ; Fig. 2 den Sicherheitsbeschlag nach Fig. 1 in Seitenansicht, geschnitten, gemäss den Linien II - II in Fig. 1 und vergrösserter Darstellung ; Fig. 3 den Sicherheitsbeschlag nach den Fig. 1 und 2 in Ansicht, gemäss Pfeil III in Fig. 2, jedoch mit entferntem Schliesszylinder ; Fig. 4 den Sicherheitsbeschlag nach den Fig. 1 und 2 in Ansicht, geschnitten, gemäss den Linien IV - IV in Fig. 2 und entferntem Schliesszylinder.
In Fig. 1 ist eine Türanordnung 1 gezeigt, die im wesentlichen aus einer Türzarge 2 und einem über Türangeln 3 an der Türzarge 2 befestigten Türblatt 4 besteht. Des weiteren kann die Türzarge 2 aus einem Futterbrett und beidseitig daran anschliessenden Zierverkleidungen bzw. Falzverkleidungen gebildet sein, welche in einer in etwa U-förmigen Anordnung ein Mauerwerk 5 umschliessen.
Das Türblatt 4 weist auf der den Türangeln 3 gegenüberliegenden Seite eine Beschlagsgarnitur 6 auf, welche als Sicherheitsbeschlag 7 ausgebildet ist. Diese Beschlagsgarnitur 6 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Türdrückern 8, ei-
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nem Aussenschild 9, einem Innenschild 10, einem dem Aussenschild 9 zugeordneten Einlageteil 11, einem im Einlageteil 11 gehalterten Kernziehschutz 12 und einem zwischen dem Aussenschild 9 und Innenschild 10 sich erstreckenden Schliesszylinder 13 gebildet. Weiters ist gezeigt, dass eine Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 in einem Abstand 15 von einer Drehachse 16 der einander zugeordneten Türdrükker 8 angeordnet ist. Dieser Abstand 15 kann zwischen 60 mm und 110 mm, bevorzugt zwischen 75 mm und 92 mm, betragen.
Um diesen Abstand 15 entsprechend variieren zu können, wie dies z. B. bedingt durch die verschiedenen Normmasse, von beispielsweise DIN bzw. Ö-NORM, notwendig ist, kann der im Einlageteil 11 gehalterte Kernziehschutz 12 entsprechend ausgebildet werden, wie dies in den nachfolgenden Figuren noch detaillierter gezeigt bzw. beschrieben ist.
Wie weiters aus dieser Darstellung zu ersehen ist, ist der Kernziehschutz 12, welcher als Schutzelement für den Schliesszylinder 13 dient, einer Aussenseite 17 bzw.
Schutzseite des Türblattes 4 zugeordnet.
In den Fig. 2 bis 4 ist nun die Beschlagsgarnitur 6, welche als Sicherheitsbeschlag 7 ausgebildet ist, in grösserem Massstab dargestellt. Diese Beschlagsgarnitur 6 ist in Bezug auf das Türblatt 4 sowohl auf der Aussenseite 17 als auch auf einer Innenseite 18 angeordnet und mit diesem auch verbunden. Das Türblatt 4 weist einen schematisch angedeuteten, vorzugsweise mehrlagigen bzw. mehrschichtigen, Aufbau auf, wie er vor allem bei Türen im Aussenbereich verwendet wird. Somit weist das Türblatt 4 zwischen der Aussenseite 17 und der Innenseite 18 eine Dicke 19 auf, in welcher sowohl das Aussenschild 9 als auch das Innenschild 10 voneinander distanziert sind.
Wie aus der Darstellung, insbesondere aus der Fig. 2 zu ersehen ist, weist sowohl das Aussenschild 9 als auch das Innenschild 10, welche lediglich als Zierelemente ausgebildet sind, einen parallel zur Aussenseite 17 bzw. Innenseite 18 verlaufenden Wandteil 20 bzw. 21 auf, mit welchem an seinen äusseren Umrissflächen in Richtung des Türblattes 4 jeweils vorragende Stege 22 bzw. 23 verbunden ist. Diese Stege 22 bzw. 23 dienen lediglich zur Distanzierung der Wandteile 20 bzw. 21 von der Au- ssenseite 17 bzw. Innenseite 18 des Türblattes 4 und können jede beliebige Form bzw. jede beliebige Winkelstellung zum Türblatt 4 einnehmen.
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An der Aussenseite 17 des Türblattes 4 ist der Einlageteil 11, wie z. B. eine gehärtete Stahleinlage, an dieser anliegend angeordnet. Mittels schematisch angedeuteten Halteeinheiten 24 ist das Aussenschild 9 mit dem Einlageteil 11 verbunden, wie z. B. verschraubt. Die Festigkeit der Verbindung der Halteeinheiten 24 zwischen dem Aussenschild 9 und dem Einlageteil 11 ist nicht von besonderer Bedeutung, da für den Einbruchsschutz lediglich der Einlageteil 11 und die mit diesem in Verbindung stehenden Teile entsprechend ausgebildet sein müssen.
Weiters ist sowohl im oberen als auch unteren Bereich der Beschlagsgarnitur 6 eine Befestigungseinheit 25 vereinfacht dargestellt, welche das Türblatt 4 in einem Durchbruch 26 durchsetzt. Diese Befestigungseinheit 25 ist durch ein der Innenseite 18 des Türblattes 4 zugeordnetes Befestigungselement 27, wie z. B. eine Gewindeschraube, Gewindestange bzw. Gewindeschneidschraube, und einem der Aussenseite 17 zugeordneten Halteelement 28, wie z. B. eine gehärtete Gewindehülse mit einem Ansatz 29 gebildet. Das Halteelement 28 durchsetzt den Einlageteil 11 in einer Aufnahme 30 und weist zusätzlich an dem der Innenseite 18 zugewandten Ende für die Verbindung mit dem Befestigungselement 27 z. B. eine Gewindebohrung auf.
Um eine noch bessere Auflage bzw. Kraftverteilung des Befestigungselements 27 der Befestigungseinheit 25 im Bereich der Innenseite 18 des Türblattes 4 zu erzielen, ist es möglich, auf der Innenseite 18 einen Verstärkungsteil 31 anzuordnen, welcher in diesem Ausführungsbeispiel ebenflächig ausgebildet ist und im Bereich der Befestigungseinheiten 25 eine Ausnehmung zur Aufnahme des Befestigungselements 27 aufweist. Diese Ausnehmung ist in ihren Abmessungen kleiner einem Kopf 32 des Befestigungselements 27, wodurch sich der Kopf 32 am Verstärkungsteil 31 abstützt. Zusätzlich zu diesen beiden Befestigungseinheiten 25 ist im Bereich der Drehachse 16 der Türdrücker 8 eine diesen benachbart zugeordnete Befestigungseinheit 33 angeordnet, welche ähnlich der Befestigungseinheit 25 ausgebildet sein kann.
Bei dieser Befestigungseinheit 33 ist eine weitere Ausführungsform für die Auflage des Kopfes 32 des Befestigungselements 27 am Verstärkungsteil 31 dargestellt. Hier weist der Verstärkungsteil 31 eine Durchsetzung zur Aufnahme des Kopfes 32, welcher als Senkkopf ausgebildet ist, auf. Es ist aber auch selbstverständlich möglich, die Auflagen für den Kopf 32 des Befestigungselements 27 gleichartig auszubilden, bzw. diese beliebig untereinander verschiedenartig zu variieren.
Sowohl die Drehachse 16 als auch die dieser zugeordneten Befestigungseinheit 33 durchsetzen das Türblatt 4 in einem Durchbruch 34, welcher beispielsweise für
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Montagezwecke der Beschlagsgarnitur 6 bzw. Sicherheitsbeschlag 7 mit einem grö- sseren Spiel in Bezug auf die ihn durchsetzenden Elemente ausgebildet sein kann.
Wie bereits zuvor beschrieben, ist die Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 im Abstand 15 von der Drehachse 16 der Türdrücker 8 angeordnet. Um einen entsprechenden Schutz des Schliesszylinders 13 vor einem Einbruch zu gewährleisten, ist diesem im Bereich der Aussenseite 17 der Kernziehschutz 12 vorgeordnet, welcher den Schliesszylinder 13 entsprechend schützt. Dieser Kernziehschutz 12 weist an der der Aussenseite 17 zugewandten Seite einen rundum über eine Seitenfläche 35 vorspringenden flanschartigen Vorsprung 36 auf, welcher bevorzugt einstückig an den Kernziehschutz 12 angeformt bzw. mit diesem verbunden ist. Dieser Vorsprung 36 wirkt mit einer gegengleich ausgebildeten Ausnehmung 37 im Einlageteil 11 zusammen, welche an einer der Aussenseite 17 zugewandten Oberfläche desselben angeordnet ist.
An diese Ausnehmung 37 für den Vorsprung 36 schliesst sich in der von der Aussenseite 17 abgewendeten Seite ein den Seitenflächen 35 des Kernziehschutzes 12 angepasster Durchbruch 38 an, welcher vom Kernziehschutz 12 durchsetzt ist. Ebenso weist das Aussenschild 9 eine Ausnehmung auf, welche in ihren Abmessungen dem Durchbruch 38 entspricht und ebenfalls vom Kernziehschutz 12 durchsetzt ist.
Damit ist der Kernziehschutz 12 formschlüssig im Einlageteil 11 gehaltert. Um nun den erhöhten Einbruchsschutz zusätzlich zu verstärken, ist es vorteilhaft, wenn sowohl der Kernziehschutz 12, der Einlageteil 11, der Verstärkungsteil 31 als auch die Befestigungseinheiten 25 bzw. 33 bzw. deren Halteelemente 28 aus einem gehärteten Stahl mit einer Härte von grösser 55 HRC gebildet sind. Es ist aber auch möglich, hochfeste Werkstoffe, wie z. B. Titan, hochlegierte Stähle, Verbundstoffe aus Kunststoff und/oder Metallen und/oder Keramik oder hochfeste Keramik bzw.
Kunststoffe einzusetzen. Es ist aber auch selbstverständlich möglich, den Einlageteil 11 und/oder den Verstärkungsteil 31 aus einem metallischen Werkstoff, wie insbesondere einem Eisenwerkstoff mit beispielsweise einer Qualität von St 360 zu bilden. Bei einem Einbruchsversuch ist es zwar möglich, das wenig stabile Aussenschild 9 von den Halteeinheiten 24 zu entfernen, jedoch wird ein weiteres Eindringen durch die zuvor beschriebenen stabil ausgeführten Bauteile des Sicherheitsbeschlages 7 gesichert vermieden.
Um nun den Abstand 15 an die verschiedenen Normmasse bzw. Kundenwünsche anpassen zu können, ist es lediglich notwendig, den Kernziehschutz 12 mit einer darin
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angeordneten Durchgangsöffnung 39 für den Schliesszylinder 13 gegen einen entsprechend anders ausgebildeten weiteren Kemziehschutz 12 auszuwechseln. Somit ist es auf einfache Art und Weise möglich, alle sicherheitsrelevanten Teile gleichartig auszubilden und es ist lediglich notwendig, die Durchgangsöffnung 39 im Kernziehschutz 12 entsprechend zu versetzen bzw. anzuordnen. Dadurch lässt sich auf einfache Art und Weise der gewünschte Abstand 15 erzielen, ohne dass weitere Beschlagsteile geändert werden müssen, wie dies in strichpunktierten Linien in Fig. 3 angedeutet ist. Dabei bleibt die Distanz zwischen der Drehachse 16 und dem Durchbruch 38 im Einlageteil 11 unverändert.
Weiters ist es aber möglich, die Abmessungen des Kernziehschutzes 12 an verschiedenartige Schliesszylinder 13 und/oder Schlossanordnungen und/oder Schlüsseltypen anzupassen und die Durchbrüche 38 bzw. Ausnehmungen 37 entsprechend auszubilden.
Wie weiters im Bereich des Kernziehschutzes 12 der Beschlagsgarnitur 6 dargestellt ist, weist die Durchgangsöffnung 39 an der vom Vorsprung 36 abgewendeten Seite einen in Richtung der Mittellängsachse 14 vorspringenden Bund 40 auf, an welchem sich ein kreisringförmiger Flansch 41 eines zusätzlichen Schutzelementes 42 für den Schliesszylinder 13 abstützt. Dieses Schutzelement 42 weist einen der Durchgangsöffnung 39 entsprechenden kreisrunden Aussenumfang auf und kann zusätzlich noch in der vom Schliesszylinder 13 abgewendeten Seite eine kugelkalottenförmige Ausbildung bzw. Ausbuchtung aufweisen. Um nun den Schliesszylinder 13 mit einem Schlüssel betätigen zu können, weist das Schutzelement 42 einen der Schlüsselbreite entsprechenden Schlitz 43 auf, durch welchen der Schlüssel in die Aufnahme des Schliesszylinders 13 hindurchgeschoben werden kann.
Zusätzlich hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn in die Durchgangsöffnung 39 ein Anschlagelement in Form einer geschlitzten Hülse eingesetzt ist, welche für das Schutzelement 42 einen weiteren Anschlag auf der dem Bund 40 gegenüberliegenden Seite in Richtung der Mittellängsachse 14 ausbildet. Dadurch ist es möglich, das Schutzelement 42 im Kernziehschutz 12 drehbar vorzumontieren und es besteht bei der Endmontage nicht die Gefahr, dieses eigens handhaben bzw. fixieren zu müssen.
Dieses zusätzliche Schutzelement 42 für den Schliesszylinder 13 dient dazu, dass sich bei einem Aufbohrversuch des Schliesszylinders 13 das Schutzelement 42 mit dem Bohrer in der Durchgangsöffnung 39 des Kernziehschutzes 12 mitdreht, wodurch es einem Einbrecher unmöglich gemacht wird, den Schliesszylinder 13 aufzubohren. Es ist aber auch selbstverständlich möglich, die Anordnung bzw. Ausbildung des Kernziehschutzes 12 für andere Schlösser bzw. Schlüsseltypen entspre-
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chend zu verändern, um den Sicherheitsbeschlag 7 in seinem Grundwesen auch für diese Typen verwenden zu können.
Weiters ist im unteren Teil des Kernziehschutzes 12 schematisch angedeutet, dass der Kernziehschutz 12 mittels eines Fixierelementes 44 in seiner Lage in Richtung der Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 gesehen in Bezug zu diesem, an diesem gehalten bzw. fixiert werden kann, da der Schliesszylinder 13 bereits im Türschloss gehaltert ist. Dieses Fixierelement 44 kann z. B. als Wurmschraube ausgebildet sein, welche in einer Gewindebohrung des Kernziehschutzes 12 eingedreht ist und auf einen der parallel ausgeführten Wandteile des Schliesszylinders 13 drückt.
Weiters ist aus dieser Darstellung zu ersehen, dass das Fixierelement 44 im eingebauten Zustand des Kernziehschutzes 12 im Einlageteil 11 innerhalb der Wandstärke des Einlageteils 11 angeordnet ist, wodurch ein Zugang von aussen her nach z. B. gewaltvoll erfolgter Abnahme des Aussenschildes 9 auch gesichert vermieden ist.
Die Montage der Beschlagsgarnitur 6 am Türblatt 4 erfolgt nun dadurch, dass zuerst das Türschloss in das Türblatt 4 eingesetzt wird und anschliessend daran der Schliesszylinder 13 in diesem fixiert wird. Anschliessend wird auf der Aussenseite 17 des Türblattes 4, also jener, auf welcher der Schliesszylinder 13 geschützt werden soll, der Kernziehschutz 12 mit dem vormontiertem Schutzelement 42 sowie dem Anschlagelement am über die Aussenseite 17 vorragenden Schliesszylinder 13 aufgesetzt und mittels des Fixierelements 44 an diesem gehaltert. Weiters werden die Halteelemente 28 der Befestigungseinheiten 25 bzw. 33 bereits mit dem Einlageteil 11 vormontiert, wobei diese verdrehgesichert im Einlageteil 11 gehaltert werden, um ein problemloses Montieren des Verstärkungsteils 31 zu gewährleisten. Diese Verdrehsicherung bzw. Halterung kann z.
B. durch einen Presssitz, eine Schweissverbindung oder auch formschlüssig erfolgen. An diesem vormontierten Einlageteil 11 wird mittels der Halteeinheiten 24 das Aussenschild 9 mit diesem zu einer weiteren Baueinheit zusammengefügt. Diese vormontierte Einheit der Beschlagsgarnitur 6 wird nun auf die Aussenseite 17 des Türblattes 4 aufgesetzt, wobei die Halteelemente 28 in die entsprechenden Durchbrüche 26 bzw. 34 ragen. Anschliessend daran wird der Verstärkungsteil 31 auf die Innenseite 18 des Türblattes 4 aufgelegt und mittels der Befestigungselemente 27 der Befestigungseinheit 25 mit den Halteelementen 28 verbunden. Der Schliesszylinder 13 durchragt das Türblatt 4 ebenfalls in einem Durchbruch 45 und reicht bis in einen Oberflächenbereich des Wandteiles 21 des Innenschildes 10.
Das Innenschild 10 bzw. dessen Wandteil 21 weist im Bereich des Schliesszylinders 13 eine Einsickung 46 auf, welche zur Aufnahme eines Abdec-
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kelements 47 dient.
Wie besser aus einer Zusammenschau der Fig. 2 und 4 zu ersehen ist, beträgt eine Stärke des Abdeckelements 47 in etwa einer Tiefe der Einsickung 46, wodurch sich ein in etwa ebenflächiger Oberflächenbereich in Bezug auf den Wandteil 21 des Innenschildes 10 ergibt. Um nun ebenfalls eine Variation des Abstandes 15 von der Drehachse 16 zur Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 zu ermöglichen, weist der Wandteil 21 im Bereich der Einsickung 46 eine Öffnung 48 auf, welche eine Breite 49 und Höhe 50 aufweist. Die Breite 49 entspricht dabei einem Abstand 51 zwischen zwei in etwa horizontal angeordneten Halteteilen 52 zuzüglich eines Durchmessers 53 eines Distanzelementes 54. Um eine Fixierung des Abdeckelementes 47 in Richtung der Mittellängsachse 14 zu erreichen, überragt ein Haltebund 55 den Durchmesser 53 des Distanzelementes 54 um einen Überstand 56.
Um nun das Abdeckelement 47 in die Einsickung 46 des Innenschildes 10 einsetzen zu können, weist die Öffnung 48 im Wandteil 21 beidseits einer Längsmittelachse 57 des Innenschildes 10 kreisbogenförmige Ausnehmungen 58 auf, welche in einer Weite 59 beidseits symmetrisch zur Längsmittelachse 57 angeordnet sind. Diese Weite 59 entspricht der Breite 49 der Öffnung 48 zuzüglich des doppelten Überstandes 56 des Haltebundes 55 über das Distanzelement 54. Dadurch ist es möglich, das Abdeckelement 47 mit seinen Halteteilen 52 von ausserhalb des Innenschildes 10 in die Ausnehmungen 58 der Öffnung 48 einzusetzen und bei einer entsprechenden Verschiebung in Richtung der Längsmittelachse 57 den Haltebund 55 der beiden Halteteile 52 in Eingriff mit dem Wandteil 21 zu verbringen.
Dabei ist es wesentlich, dass eine Stärke 60 des Distanzelementes 54 in etwa einer Wandstärke 61 des Wandteils 21 entspricht. Dadurch ist eine spielfreie Führung der beiden Halteteile 52 im Zusammenwirken mit dem Abdeckelement 47 in der Öffnung 48 des Innenschildes 10 gewährleistet.
Eine Anschlagbegrenzung für die Verschiebebewegung des Abdeckelementes 47 in der Öffnung 48 kann z. B. für die Halteteile 52 in Richtung der Längsmittelachse 57 dadurch erreicht werden, dass Anschläge 62 in der Öffnung 48 in Richtung der Längsmittelachse 57 vorragen, an welchen sich die Halteteile in Richtung der Höhe 50 nach Erreichen eines maximalen Verschiebeweges abstützen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass ein Abstand 63 der Anschläge 62 in Richtung der Längsmittelachse 57 so bemessen sein muss, dass dieser einer Höhe 64 des Schliesszylinders 13 zuzüglich des gesamten Verstellweges in Richtung der Höhe 50 der Öffnung 48 ent-
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spricht.
Somit kann wiederum jeder beliebige Abstand 15 zwischen der Drehachse 16 der Türdrücker 8 und der Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 ohne jeglichen Aufwand bei der Montage der Beschlagsgarnitur 6 eingestellt werden. Dadurch ist es auch auf der Innenseite 18 des Türblattes 4 möglich, je Beschlagsgarnitur 6 immer die gleichen Innenschilder 10 mit den zugehörigen Abdeckelementen 47 auszuliefern und es ist nicht mehr notwendig, verschiedenartige Teile für die verschiedenen Abstände 15 auszubilden.
Wie bereits zuvor beschrieben, ist es lediglich notwendig, die Durchgangsöffnung 39 für den Schliesszylinder 13 im Kernziehschutz 12 entsprechend dem gewünschten Abstand 15 um ein Ausmass 65 in diesem zu versetzen, wobei aber eine Distanz 66 zwischen der Drehachse 16 und der dieser zugewandten Seitenfläche 35 des Kernziehschutzes 12 bzw. des Durchbruches 38 in dem Einlageteil 11 in Richtung der Längsmittelachse 57 unverändert bleibt.
Weiters ist aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen, dass der Kernziehschutz 12 in Richtung der Längsmittelachse 57 eine Bauhöhe 67 aufweist, welche in der höhenmässigen Ausdehnung der Abmessung des Durchbruches 38 im Einlageteil 11 entspricht. Diese Bauhöhe 67 ergibt sich aus der Höhe 64 des Schliesszylinders 13 zuzüglich einer Dicke 68 des Kernziehschutzes 12 in seinem unteren Randbereich 69 zuzüglich einer Dicke 70 in einem oberen Randbereich 71 desselben. Diese minimale Bauhöhe 67 ist noch um das gewünschte Ausmass 65 der Versetzung der Durchgangsöffnung 39 in Richtung der Längsmittelachse 57 im Kernziehschutz 12 zu vergrössern, um die gewünschte Variation des Abstandes 15 zu erreichen. Die Dicken 68 bzw. 70 der unteren und oberen Randbereiche 69,71 sind entsprechend den Festigkeiten des verwendeten Werkstoffes für den Kernziehschutz 12 zu wählen.
Somit wird bei einer einfachen Anpassungsmöglichkeit des Abstandes 15 der Beschlagsgarnitur 6 an die verschiedenen Einsatzzwecke ein sehr hoher Anteil an gleichartigen Bauteilen je Beschlagsgarnitur 6 erreicht, bei dem lediglich der Kernziehschutz 12 als einziger Teil variabel ausgebildet ist, wodurch sich geringe Kosten sowohl in der Fertigung als auch im Lager- bzw. Versandwesen ergeben. Dabei wird aber ein hoher Grad an Sicherheit gegen Einbruch erreicht.
EMI10.1
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Richtung der Längsmittelachse 57 ergeben sich verschiedene Distanzen 72 von der Mittellängsachse 14 des Schliesszylinders 13 zur oberen Seitenfläche 35 des Kernziehschutzes 12.
Um eine problemlose Versetzung der Durchgangsöffnung 39 und damit bedingt des Schliesszylinders 13 in Bezug auf den Kernziehschutz 12 zu erreichen, ist es weiters notwendig, im Verstärkungsteil 31 eine Durchbruchsöffnung 73 anzuordnen, welche in ihren Abmessungen und ihrer Ausrichtung dem Durchbruch 38 im Einlageteil 11 bzw. Aussenschild 9 entspricht. Weiters weist das Abdeckelement 47, welches die Öffnung 48 im Innenschild 10 abdeckt, eine der Aussenform des Schliesszylinders 13 bzw. des Schlüssels angepasste Durchlassöffnung 74 auf, um einen geschlossenen optischen Eindruck des gesamten Innenschildes 10 zu gewährleisten. Es wäre aber weiters auch möglich, die Durchbruchsöffnung 73 im Verstärkungsteil 31 der Au- ssenform des Schliesszylinders 13 anzupassen und somit auch diesen Teil als Wechselteil vorzusehen.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, anstatt der Einsickung 46 einen eben ausgebildeten Wandteil 21 vorzusehen und das Abdeckelement 47 über die Oberfläche desselben vorragen zu lassen.
Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis der Funktion des erfindungsgemässen Sicherheitsbeschlages viele Teile desselben schematisch und unproportional vergrössert dargestellt worden sind. Des weiteren können auch einzelne Ausbildungen einzelner Ausführungsbeispiele bzw. die Ausführungsbeispiele jeweils für sich eigenständige, erfindungsgemässe Lösungen bilden.
Es können auch einzelne Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele mit anderen Einzelmerkmalen von anderen Ausführungsbeispielen oder jeweils für sich allein den Gegenstand von eigenständigen Erfindungen bilden.
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Bezugszeichenaufstellung
1 Türanordnung
2 Türzarge
3 Türangel
4 Türblatt
5 Mauerwerk
6 Beschlagsgarnitur
7 Sicherheitsbeschlag
8 Türdrücker
9 Aussenschild 10 Innenschild 11 Einlageteil 12 Kernziehschutz 13 Schliesszylinder 14 Mittellängsachse 15 Abstand 16 Drehachse 17 Aussenseite 18 Innenseite 19 Dicke 20 Wandteil 21 Wandteil 22 Steg 23 Steg 24 Halteeinheit 25 Befestigungseinheit 26 Durchbruch 27 Befestigungselement 28 Halteelement 29 Ansatz 30 Aufnahme 31 Verstärkungsteil 32 Kopf 33 Befestigungseinheit 34 Durchbruch 35 Seitenfläche 36 Vorsprung 37 Ausnehmung 38 Durchbruch 39 Durchgangsöffnung 40 Bund 41 Flansch 42 Schutzelement 43 Schlitz 44 Fixierelement 45 Durchbruch 46 Einsickung 47 Abdeckelement 48 Öffnung 49 Breite 50 Höhe 51 Abstand 52 Halteteil 53 Durchmesser 54 Distanzelement 55 Haltebund 56 Überstand 57 Längsmittelachse 58 Ausnehmung 59 Weite 60 Stärke
61 Wandstärke 62 Anschlag 63 Abstand 64 Höhe 65 Ausmass 66 Distanz 67 Bauhöhe 68 Dicke 69 Randbereich 70 Dicke 71 Randbereich 72 Distanz 73 Durchbruchöffnung 74 Durchlassöffnung
Claims (1)
- Ansprüche 1. Sicherheitsbeschlag mit einer Beschlagsgarnitur, bestehend aus einem Türaussenschild und einem von diesem über Befestigungseinheiten in Abstand dazu parallel gehaltenen Türinnenschild sowie einem in dem Türaussenschild angeordneten Kernziehschutz, der in einen Durchbruch im Türaussenschild eingesetzt ist und durch einander übergreifende Rückhalteelemente in die von dem Türinnenschild abgewendete Richtung anschlagbegrenzt im Türaussenschild gehalten ist und sich eine Bauhöhe des Kernziehschutzes in Richtung der Längserstreckung der Beschlagsgarnitur in einem, einem Vorsprung benachbarten Bereich aus einer minimalen Dikke eines oberen und unteren Randbereiches des Kernziehschutzes zuzüglich einer Höhe eines Schliesszylinders bzw.eines Schlüssels mit einem Schlüsselbart und aus einem Ausmass, welches einer maximalen Differenz eines Abstandes zwischen einer Drehachse eines Türdrückers und einer Mittellängsachse des Schliesszylinders bzw.Schlüssels entspricht, zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Türaussenschild aus einem Einlageteil (11) und einem diesem vorgeordneten Aussenschild (9) und das Türinnenschild aus einem Verstärkungsteil (31) und einem diesem vorgeordneten Innenschild (10) gebildet ist und dass der Kernziehschutz (12) im Einlageteil (11) des Türaussenschildes über die einander übergreifenden Rückhalteelemente in die vom Türinnenschild abgewendete Richtung positioniert gehalten ist.2. Sicherheitsbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Durchgangsöffnung (39) in unterschiedlichen Kernziehschutzen (12) in unterschiedlichen Distanzen (72) in Längsrichtung des Kernziehschutzes (12) angeordnet ist.3. Sicherheitsbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, EMI13.1 <Desc/Clms Page number 14> ihren Abmessungen dem Durchbruch (38) im Einlageteil (11) bzw. im Aussenschild (9) entspricht.5. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbruchsöffnung (73) um die Dicken (68, 70) der Randbereiche (69,71) des Kernziehschutzes (12) kleiner ist.6. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbruchsöffnung (73) im Verstärkungsteil (31) einer Aussenform des Schliesszylinders (13) bzw. eines Schlüssels entspricht.7. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsteil (31) in einer mit dem Durchbruch (38) im Einlageteil (11) fluchtenden Lage über die Befestigungseinheiten (25,33) am Einlageteil (11) gehalten ist.8. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenschild (9) am Einlageteil (11) über Halteeinheiten (24), die von der dem Verstärkungsteil (31) zugewandten Seite des Einlageteils (11) zugänglich sind, gehaltert ist.9. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenschild (10) in seiner auf den Verstärkungsteil (31) positionierten Lage mit einer zu dem Durchbruch (38) im Einlageteil (11) ausgerichteten Öffnung (48) versehen ist.10. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein diese Öffnung (48) überdeckendes Abdeckelement (47) mittels Halteteilen (52) in Längsrichtung der Öffnung (48) in dieser stufenlos verschiebbar gehaltert ist.11. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Abdeckelement (47) eine, einer Querschnittsform des Schliesszylinders (13) bzw. des Schlüssels entsprechende EMI14.1 <Desc/Clms Page number 15> 12. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernziehschutz (12) durch einen Stahl, insbesondere einen gehärteten Stahl, oder andere hochfeste Werkstoffe, wie z. B.Titan, hochlegierte Stähle, Verbundwerkstoffe aus Kunststoffen und/oder Metallen und/oder Keramik, oder durch hochfeste Keramik bzw. Kunststoffe gebildet ist.13. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (28), welches z. B. durch eine Gewindehülse gebildet ist, durch einen Stahl, insbesondere einen gehärteten Stahl, oder andere hochfeste Werkstoffe, wie z. B. Titan, hochlegierte Stähle, Verbundwerkstoffe aus Kunststoffen und/oder Metallen und/oder Keramik, oder durch hochfeste Keramik bzw. Kunststoffe gebildet ist.14. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlageteil (11) und/oder der Verstärkungsteil (31) durch einen metallischen Werkstoff, wie insbesondere einen Eisenwerkstoff, gebildet ist.15. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlageteil (11) durch einen Stahl, insbesondere einen gehärteten Stahl, oder andere hochfeste Werkstoffe, wie z. B. Titan, hochlegierte Stähle, Verbundwerkstoffe aus Kunststoffen und/oder Metallen und/ oder Keramik, oder durch hochfeste Keramik bzw. Kunststoffe gebildet ist.16. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsteil (31) durch einen Stahl, insbesondere einen gehärteten Stahl, oder andere hochfeste Werkstoffe, wie z. B. Titan, hochlegierte Stähle, Verbundwerkstoffe aus Kunststoffen und/oder Metallen und/oder Keramik, oder durch hochfeste Keramik bzw. Kunststoffe gebildet ist.17. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vorspringende Rückhalteelement durch zumindest einen, über die Seitenflächen (35) des Kernziehschutzes (12) vorragenden Vorsprung (36) gebildet ist.18. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden <Desc/Clms Page number 16> Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (36) über den Aussenumfang des Kernziehschutzes (12) rundum durchlaufend ausgebildet ist.19. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (36) einstückig an den Kernziehschutz (12) angeformt ist.20. Sicherheitsbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, wie ansich bekannt, in eine Durchgangs- öffnung (39) des Kernziehschutzes (12) ein Anschlagelement, welches beispielsweise in Form einer geschlitzten Hülse ausgebildet ist, für ein Schutzelement (42) eingesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0011395U AT791U1 (de) | 1995-03-03 | 1995-03-03 | Sicherheitsbeschlag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0011395U AT791U1 (de) | 1995-03-03 | 1995-03-03 | Sicherheitsbeschlag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT791U1 true AT791U1 (de) | 1996-05-28 |
Family
ID=3481865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0011395U AT791U1 (de) | 1995-03-03 | 1995-03-03 | Sicherheitsbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT791U1 (de) |
-
1995
- 1995-03-03 AT AT0011395U patent/AT791U1/de not_active IP Right Cessation
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