AT79391B - Zweiteilige Patrone für Granaten. - Google Patents

Zweiteilige Patrone für Granaten.

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AT79391B
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Austria
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grenades
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parts
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Ernst Ing Schuppener
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Ernst Ing Schuppener
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  Zweiteilige Patrone für Granaten. 



   Eine bei kleinen Granaten verwendete Metallpatrone besteht aus zwei schalenförmigen, eine Liderungsscheibe zwischen sich fassenden Körpern, deren einer die Granate hält und deren anderer die Treibladung aufnimmt. Die beiden Körper werden bisher durch Nieten miteinander verbunden. Die Nieten gewähren keinen völlig feuchtigkeitsdichten   Verschluss   und erschweren 
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 gebildet sind, die in Löcher des anderen Körpers eingreifen und nach dem Einstecken umgebördelt werden. Diese Hohlkörper können beim Ziehen der Patrone mitgebildet werden und sitzen daher in ganz genauer Lage zur Mittelachse, die sich auch beim späteren Zusammenfügen der beiden   Patronenhälften nicht   ändern kann.

   Zweckmässig wird das   Zusammenfügen   durch einfaches Plattdrücken der durch den Boden der einen Hälfte hindurchragenden Vor-   sprünge bewirkt.   



   Man kann mehrere solcher   Befestigungsvorsprünge   in bestimmten Abständen von der 
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 neue Befestigung ergibt noch die Möglichkeit, das bei der bisherigen Patrone unumgängliche Gefäss zur Aufnahme des Treibpulvers gänzlich wegzulassen, da die   Patronenhäifte ja völlig dicht   ist und durch eine Kante, oder durch Anbringen einer Sieke eine Auflage für die Abschussplatte gewonnen werden kann. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Bei Fig. 1 und 2 sind mehrere seitlich liegende Hohlkörper zum Verbinden der beiden Patronenteile angewandt, während in Fig. 3 und 4 ein einziger mittlerer Hohlkörper benutzt ist In Fig. 5 ist. 
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 und in Fig. 6 hat der mittlere Hohlkörper (nach Fig. 3 und 4) eine unrunde Form. 



   Wie bei den gewöhnlichen Patronen wird die Granate 1 von einer Schale 2 ge- 
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   Statt der   bisher üblichen   Nieten zur Verbindung der Teile 2 und 3 werden nun gemäss der
Erfindung Hohlkörper benutzt, die beim Ziehen der   Schale J nutgebildet werden. Diese   bestehen bei der Ausführungsform nach Fig. l und 2 aus drei, vier oder mehreren warzenähnlichen
Körpern 10, denen Löcher in der Schale 2 entsprechen. Diese Warzen werden, wie Fig. 1 zeigt, durch die Löcher der Schale ; 2 hindurchgesteckt und dann, wie Fig. 2 erkennen lässt, platt- gedrückt. Sie   Vfibindpn dadurch   die Teile der Patrone fest miteinander. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist an der Schale   3   ein mittlerer Vorsprung 11 vorgesehen, der gleichfalls in ein Loch der Schale 2 hineinpasst und durch Zusammendrücken nach Art der Fig. 4 die Teile fest miteinander verbindet. 
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 platte 6 noch eine vorspringende Kante, die durch eine Sieke gebildet sein kann. 



   Bei den beiden gezeichneten   Ausführungsformen   erhält man den Vorteil einer ganz genauen Zentrierung der beiden Teile 2 und 3 gegeneinander. Bei der ersten Ausführungsform werden die Verbindungskörper während des Ziehens der Schale 3 mithergestellt und sitzen somit genau zentrisch zum Umfange der Schale. Ebenso werden die Löcher in der Schale 2 beim Ziehen erzeugt, so dass auch hier keine Abweichung der Achse eintreten kann. Bei der zweiten Ausführungsform wird der Verbindungskörper 11 durch Drücken erzeugt, und zwar in demselben Arbeitsgange wie die Schale, so dass auch hier vollständiges Zusammenfallen der Achse erreicht wird. 



   In der Praxis hat sich ergeben, dass das Anbördeln der Patrone gemäss Fig. 2 insbesondere, wenn diese gefüllt ist, auf die ebenfalls gefüllte Granate mit Schwierigkeiten und Gefahr verbunden ist. Dieser Nachteil wird dadurch beseitigt, dass der obere Teil der Patrone und ebenfalls die Granate in bekannterweise mit Gewinde versehen sind, so dass die Patrone aufgeschraubt werden kann. Dadurch ist es möglich, Patrone und Granate vollständig unabhängig voneinander fertig zu machen, zu versenden und an beliebiger, geeigneter Stelle zusammenzufügen. 



   Die obere Schale 2 (Fig. 5) der Patrone ist mit einem eingedrückten Gewinde versehen. 



  Ein gleiches Gewinde ist an dem unteren Teile der Granate   1   eingeschnitten, so dass die beiden
Teile bequem miteinander verbunden werden können. 



   Wenn gemäss Fig. 4 die Vereinigung der beiden Schalen durch einen mittleren Nietkopf oder Kümpel 11 erfolgt, so könnte beim Aufschrauben ein Verdrehen der Schalen gegeneinander stattfinden. Diesem wird dadurch vorgebeugt, dass der Kümpel 11 unrund (oval oder eckig) ausgestaltet wird, so dass die Schalen sich gegeneinander nicht verdrehen können. Eine ovale   Ausführungsform   des Kümpels ist in Fig. 6 dargestellt. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Zweiteilige Patrone für Granaten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Patronen- teile   (2, 3) durch hohle Vorsprünge (10)   des einen Teiles, die in Löcher des anderen Teiles ein- greifen und dann umgebördelt sind, miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Verbindungsvr- sprünge in der die Treibladung aufnehmenden Patronenhälfte angebracht sind, und dass diese Hälfte mit einer rings herumlaufenden Kante oder Sieke versehen ist, so dass die gebräuchliche Schale zur Aufnahme des Treibmittels entbehrt werden kann.
    3. Verfahren zur Herstellung der Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Leim Ziehen der die Treibladung aufnehmenden Hälfte der Patrone die hohlen Vorsprünge (10) erzeugt werden, die in Löcher des anderen Patronenteiies eingesteckt und dann hreitgedrückt werden. EMI2.2
AT79391D 1917-05-24 1917-05-24 Zweiteilige Patrone für Granaten. AT79391B (de)

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