AT81181B - Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle.

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Fritz Seidenschnur Dipl Ing Fr
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  Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. 
Die Versuche, mulmige Braunkohle im Generator unter Gewinnung von Nebenprodukten zu vergasen, haben bisher zu einem praktischen Ergebnis nicht geführt. Man ist daher 
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 und Brikettierungseinrichtung erforderlich ist. 



   Infolge der leichten Endzündlichkeit der getrockneten Braunkohlen kann der Trocknungsprozess nur in mit Dampf indirekt geheizten Apparaten vorgenommen werden, wodurch hohe Betriebskosten entstehen. 



   Wir haben nun gefunden, dass man mulmige Braunkohle ohne den bisher üblichen umständlichen und kostspieligen Brikettierungsprozess für die Verwendung im Generator tauglich machen kann. wenn man sie zuvor mit einem entsprechenden Prozentsatz von Sulfaten, z. B. einer Sulfat-Suspension oder trockenem oder gedarrtem Sulfat innig vermischt, das Gemisch in einfacher Weise formt und dann diese Formstücke dem Generator zuführt. 



   Durch die Beigabe des Sulfats tritt ein Zerfall der Formstücke während des Generatorprozesses nicht ein, wodurch im Gegensatz zu der mulmigen Braunkohle ein Versetzen des Generators vermieden wird. Gleichzeitig wird das Sulfat durch die im Generator auftretenden Reduktionsvorgänge derart chemisch   verändert,   dass eine leichte Gewinnung des in ihm und in der Kohle enthaltenen Schwefels möglich wird. Beispielsweise verfahren wir wie folgt :
1000 kg mulmige Rohbraunkohle wird mit etwa 250 kg einer konzentrierten Magnesium- 
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 trommel   zugeführt :   Das in Form von kugeligen Gebilden aus der Trockentrommel auftretende Trockengut fällt in den Generator und wird vergast.

   Bei Anwendung von Magnesiumsulfat würde beispielsweise der im Magnesiumsulfat enthaltene Schwefel direkt als Schwefelwasserstoff in das Gas übertreten, aus welchem er durch Zusammenbringen mit schwefliger Säure in bekannter Weise in Form von Schwefel abgeschieden wird. 



   Bei Anwendung von Kalziumsulfat würde die Reduktion des Gipses zu Kalziumsulfid erfolgen, welches durch Auslaugung mit Wasser und Einleiten von Kohlensäure in Schwefelwasserstoff übergeführt wird, den man dann durch   unvollständige   Verbrennung, Einwirkung von schwefliger Säure oder in anderer Weise auf Schwefel verarbeitet. Beispielsweise kann man   schweflige   Säure in das Generatorgas einleiten. 



   Das Verfahren der Agglomerierung mittels   Magnesiumsalzes   ist zwar, soweit die Bindung von staubförmigen sulfidischen, spezifisch schweren Erzen in Frage kommt, bekannt, doch konnte bei Anwendung dieses Verfahrens auf mulmige, spezifisch sehr leichte Braunkohle nicht vorausgesehen werden, dass bei diesem vorwiegend aus organischen Substanzen bestehenden Material sich in gleicher Weise gut brauchbare Agglomerate bilden würden, durch welches ermöglicht wird, mulmige Braunkohle in zweckentsprechender und billiger Weise im Generator zu verarbeiten. 



   Ebensowenig war vorauszusehen, dass mit der glatten Vergasung sich eine Gewinnung grösserer Mengen von Schwefel im Generator verbinden lassen würde. 



   Man kann natürlich auch die Formgebung der mit Sulfaten versetzten Braunkohle in 
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 Ziegelpressen und dergleichen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle auf Nebenprodukte im Generator, dadurch gekennzeichnet, dass man die grubenfeuchte mulmige Kohle mit Sulfaten vermischt, formt und die Formstücke im Generator vergast, wobei die durch Reduktion gewonnenen Schwefelverbindungen aus der Kohle und dem Sulfat auf Schwefel verarbeitet werden können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT81181D 1916-11-28 1917-11-30 Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. Verfahren zur Verarbeitung mulmiger Braunkohle. AT81181B (de)

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