AT8123U1 - Filtereinrichtung - Google Patents
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Abstract
Filtereinrichtung, insbesondere für Sprühkabinen (1), mit mindestens einem Träger (2, 2'), der für die Aufnahme von einem oder mehreren Filterelementen (4, 13) vorgesehen ist, wobei der zumindest eine Träger (2, 2') eine Antriebsvorrichtung (9) aufweist, in der der Träger (2, 2') von einer ersten Position, in der die Filterelemente (4, 13) von mit Sprühnebel versetzter Luft durchströmt werden, in zumindest eine zweite Position bewegbar ist, in der die Filterelemente (4, 13) reinigbar bzw. auswechselbar sind.
Description
2 AT 008 123 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Filtereinrichtung, insbesondere für Sprühkabinen, mit mindestens einem Träger, der für die Aufnahme von einem oder mehreren Filterelementen vorgesehen ist. 5 In Sprühkabinen oder Pulverbeschichtungsanlagen werden gemäß dem Stand der Technik Filtereinrichtungen verwendet, um die Kontamination der Umgebungsluft in derartigen Arbeitsräumen zu reduzieren. Hierbei sind vor allem jene Rückstände, die zum Teil erheblich toxisch sind, zu berücksichtigen, die die Oberfläche des zu beschichtenden Objektes nicht erreichen (so genanntes Overspray). Vor allem bei größeren zu beschichtenden Objekten, beispielsweise io bei Fahrzeugen in der Automobilindustrie, wo Fahrzeugkarosserien und viele andere größere Gegenstände zu beschichten sind, werden Auffangbehälter mit Filtervorrichtungen im Bodenbereich der Sprühkabine angeordnet, um diese Rückstände zu sammeln, zu filtern und/oder diese gegebenenfalls einem Recyclingprozess zuzuführen. Eine Variante gemäß dem Stand der Technik sieht dabei vor, derartige Trägervorrichtungen für die Aufnahme von Filtern horizontal 15 und/oder vertikal in der Sprühkabine anzuordnen. Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass einerseits das Overspray nicht ausreichend von der Filtereinrichtung erfasst wird. Andererseits erweist sich dabei im Servicefall die Bedienbarkeit und Zugänglichkeit der Filtereinrichtung als nicht zufrieden stellend. 20 Aufgabe der gegenständlichen Erfindung ist es daher, eine Filtereinrichtung der eingangs erwähnten Gattung vorzuschlagen, die oben genannte Nachteile vermeidet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der zumindest eine Träger eine Antriebsvorrichtung aufweist, in der der Träger von einer ersten Position, in der die Filterelemente von mit 25 Sprühnebel versetzter Luft durchströmt werden, in zumindest eine zweite Position bewegbar ist, in der die Filterelemente reinigbar bzw. auswechselbar sind.
Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung kann durch die vorgesehene Antriebsvorrichtung in mehrere Ruhepositionen gebracht werden, damit während des Sprühbetriebes einerseits durch 30 die günstige Anordnung des (der) Träger eine optimale Absorption des Oversprays erfolgen kann. Andererseits kann die Filtereinrichtung zu Servicezwecken vorzugsweise vertikal positioniert werden, um die Filterelemente zu reinigen bzw. auszutauschen. Günsterweise sind sowohl die erste Position als auch die zweite Position Betriebsstellungen, in 35 denen der (die) Träger unbewegt ist (sind).
Unter „Sprühkabinen“ sind im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung insbesondere Farbsprühkabinen, Sprühbeschichtungsanlagen von verschiedenen Objekten, Kabinen für Pulverbeschichtungsanlagen oder dergleichen zu verstehen. 40
Die Antriebsvorrichtung zum Bewegen der Filtereinrichtung kann grundsätzlich auf verschiedenste Art und Weise erfolgen. Die Antriebsvorrichtung kann eine mechanische, elektrische oder eine hydraulische Antriebsvorrichtung umfassen. Selbstverständlich kann bei Bedarf auch jede mögliche Kombination der vorstehend genannten Antriebsvorrichtungen realisiert werden. 45
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Bewegung des Trägers eine Schwenkbewegung ist. Dabei kann die Ausgestaltung so getroffen sein, dass der Träger um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist. Der Schwenkmechanismus des Trägers kann mit relativ einfachen Mitteln, wie zum Beispiel mit einer Drehwelle und einem so zusammenwirkenden Drehantrieb, erfolgen.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Träger in der ersten Position eine von 0° abweichende Lage bezüglich der Vertikalen einnimmt. Diese Position stellt die vorbeschriebene erste Position des Trägers dar, wobei der Träger mit den Filterelementen schräg angeordnet wird. Der 55 Overspray kommt durch das schwerkraftbedingte Abfließen an der Filtereinrichtung mit einer 3 AT 008 123 U1 vergrößerten Oberfläche der Filterelemente in Kontakt, wodurch eine maximale Absorption des Sprühüberschusses und eine damit verbundene Reduktion der Kontamination der Umgebungsluft erzielt wird. In diesem Zusammenhang kann es zweckmäßig sein, entlang der tiefstgelege-nen Kante des Trägers eine Ablaufrinne vorzusehen, in der der noch verbleibende Sprühüberschuss zum Schutz des Bodenbereiches gesammelt werden kann. Das in der Ablaufrinne gesammelte Beschichtungsmittel kann dem Arbeitszyklus bei Bedarf rückgeführt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Filtereinrichtung unter einem Rost einer Sprühkabine angeordnet ist, wodurch diese in vorteilhafter Weise den Sprühüberschuss aufnehmen kann. In diesem Zusammenhang kann es zweckmäßig sein, wenn an der Außenseite der Filtereinrichtung Abluftkanäle vorgesehen sind. Hierbei kann im Deckenbereich der Sprühkabine eine Vorrichtung für eine Druckströmung der Zuluft vorgesehen sein, die eine vertikal nach unten gerichtete Luftströmung bewirkt. Damit kann der Sprühüberschuss durch den horizontalen Bodenrost der Sprühkabine auf die darunter liegende Filtereinrichtung bewegt werden. Der Overspray wird durch die vorgesehenen Filterelemente gebunden und die Abluft kann durch die Abluftkanäle der Filtereinrichtung entweichen und vorzugsweise dem Luftkreislauf wieder zugeführt werden. Die Oberflächenbeschaffenheit des Bodenrostes, des Trägers und des Absaugsystems etc., ist annähernd selbstreinigend und/oder leicht reinigbar. Dies kann durch den Einsatz von glatten Kunststoffen und/oder Edelstahl ermöglicht werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Filtereinrichtung mindestens zwei gesondert angetriebene Träger zur Aufnahme der Filterelemente aufweist. Dabei kann es ein Vorteil sein, wenn die Träger aufeinander zu bewegbar, vorzugsweise schwenkbar, sind. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn die Träger in der Betriebsstellung, in der die Filterelemente von mit Sprühnebel versetzter Luft durchströmt werden, zueinander V-förmig angeordnet sind.
Zu Servicezwecken ist es günstig, wenn die Träger in eine vertikale Position bringbar sind. Das Servicepersonal kann in dieser Vertikalstellung in einfacher und bequemer Weise die Filterelemente austauschen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Träger zur Aufnahme einer Vielzahl von Filterelementen vorgesehen sind. In diesem Zusammenhang sei vollinhaltlich auf die PCT-Anmeldung WO 03/084638 A2 der Anmelderin verwiesen, die ein recyclebares Filtermodul bzw. ein Filtersystem für derartige Sprühkabinen beschreibt. Die gegenständliche Erfindung ist bevorzugt in Kombination mit diesen Trockenfiltermodulen vorgesehen, die in vorgesehenen Kammern bzw. Fächern des Trägers eingeschoben werden können. Die Fächer sind vorzugsweise gitterförmig über dem Träger verteilt, wobei in jedes einzelne Fach derartige Filtermodule- bzw. Filterboxen eingeschoben werden können.
Gemäß der oben genannten internationalen Patentanmeldung ist es zweckmäßig, wenn die Trockenfiltermodule zumindest einkammerige Hohlkörper sind, dessen Wände aus in einem Recycleprozess zerkleinerbaren und/oder auflösbaren, nichtmetallischen Material bestehen, wobei das zerkleinerbare und/oder auflösbare Material ein Papierstoff - vorzugsweise Karton, Papier oder Pappe - oder ein fasriges Material - vorzugsweise Holz oder Pressspanmaterial -ist. Dabei kann die Ausgestaltung so getroffen sein, dass die Wände Öffnungen aufweisen, die auf in Richtung des eintretenden Luftstromes aufeinanderfolgenden Wänden kleiner werden und/oder versetzt zueinander angeordnet sind (Labyrinthsystem).
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematische Perspektivdarstellung einer Sprühkabine mit der erfindungsgemäßen Filtereinrichtung.
Fig. 2 die Sprühkabine aus Fig. 1 mit einer Filtereinrichtung, in deren Träger Filtermodule 4 AT 008 123 U1 eingeführt sind.
Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Darstellung einer Sprühkabine 1, bei der mit Hilfe der angedeuteten Sprühroboter 5 Objekte, wie Fahrzeuge oder ähnliches, mit einem Beschichtungsmittel, wie 5 Spritzlack oder dergleichen, besprüht werden. Der mit Z bezeichnete Richtungspfeil zeigt die Durchlaufrichtung des zu besprühenden Objektes an. Das aus den Düsen 6 der Sprühroboter 5 entweichende Beschichtungsmittel haftet zum Teil an den zu besprühenden Objekt an, ein weiterer Teil ist Sprühüberschuss (Overspray), der die Umgebungsluft und übrige Gegenstände in der Sprühkabine 1 kontaminiert bzw. verunreinigt. Es ist daher wünschenswert, den Sprüh-io Überschuss zu sammeln, zu filtern und diesen gegebenenfalls einem Rückführprozess zuzuführen, bzw. die Zugänglichkeit der Filtereinrichtung im Servicefall zu verbessern. Die Filtereinrichtung ist unter einem Rost 8 angeordnet und weist im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Träger 2 und 2' auf, die für die Aufnahme von Filterelementen 4 vorgesehen sind. Die beiden Träger 2 und 2' können durch eine Antriebsvorrichtung 9 um eine horizontale Achse 11 zueinander 15 verschwenkt werden. In der dargestellten Figur ist die Betriebsstellung gezeigt, in der die Filterelemente 4 von mit Sprühnebel versetzter Luft durchströmt werden, wobei die Träger 2 und 2' unbewegt sind. Durch die Schräglage der beiden Träger 2 und 2' wird nahezu der gesamte Overspray von den Filterelementen 4 aufgenommen, wobei zwischen den beiden Trägern 2 und 2' eine Ablaufrinne 3 vorgesehen ist, die den von den Filterelementen 4 ablaufenden Sprühne-20 belrest auffängt. Durch Lufteintrittsöffnungen 7 im Deckenbereich der Sprühkabine wird ein vertikal nach unten gerichteter Luftstrom erzeugt, der den in der Sprühkabine 1 befindlichen Overspray in Richtung der Filterelemente 4 transportiert. An der Rückseite der Träger 2 und 2' sind nicht dargestellte Abluftkanäle vorgesehen, die die Luft in Richtung der Abluftrohre 10 passieren lassen. Nach Beendigung der Sprühtätigkeit können die Träger 2 und 2' von der 25 gezeigten V-Stellung durch die Antriebsvorrichtung 9 in eine Serviceposition bewegt werden.
Hierfür sind die beiden Träger 2 und 2' in die vertikale Position verschwenkbar, wobei die Filterelemente 4 von dem dargestellten Servicepersonal gereinigt bzw. ausgewechselt werden können. 30
Fig. 2 zeigt eine Perspektivansicht der Sprühkabine 1 aus der Fig. 1, wobei der Funktionsablauf der Sprühkabine 1 derselbe wie in Fig. 1 ist. Die in Fig. 1 gezeigten Filtermodule 4 sind in der gezeigten Darstellung durch einschiebbare Trockenfilterboxen 13 ersetzt worden, die in dafür vorgesehene Fächer 12 der beiden Träger 2 und 2' eingeschoben werden und herausnehmbar 35 gelagert sind. Hinsichtlich der Trockenfilterelemente sei auf die WO 03/084683 A2 der Anmelderin verwiesen, die für diesen Zweck optimale Filtermodule bzw. ein rekrutierendes Filtersystem offenbart. Die gezeigte Figur stellt die Betriebsposition dar, d.h. der durch die Düsen 6 der Sprühroboter 5 verursachte Overspray wird von der aus den Lufteintrittsöffnungen kommenden Strömung durch den Bodenrost 8 in Richtung derTrockenfiltermodule 13 transportiert. Im Servi-40 cefall werden die Träger 2 und 2' von der Antriebsvorrichtung 9 in die vertikale Position gebracht, wo die herausnehmbaren Trockenfilterboxen 13 - wie gezeigt - vom Servicepersonal entnommen, gereinigt oder recycelt werden können.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Beispiele sondern umfasst bzw. erstreckt 45 sich auf alle technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben wie zum Beispiel oben, unten, seitlich usw. die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Die Filtereinrichtung kann auch mehrere bewegte Träger 2, 2' aufweisen, die in der Betriebsstellung die Form einer so nach unten gerichteten Pyramidenspitze aufweisen. Auf die Sprühkabine 1 selbst, deren Abluftsystem, Sprühroboter etc. sei im Verlauf der vorliegenden Erfindung nicht eingegangen, da sie erfindungsunwesentlich sind und grundsätzlich alle gemäß dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen bzw. Maßnahmen umfassen können. 55
Claims (16)
- 5 AT 008 123 U1 Ansprüche: I. Filtereinrichtung, insbesondere für Sprühkabinen, mit mindestens einem Träger, der für die Aufnahme von einem oder mehreren Filterelementen vorgesehen ist, dadurch gekenn- 5 zeichnet, dass der zumindest eine Träger (2, 2') eine Antriebsvorrichtung (9) aufweist, in der der Träger (2, 2') von einer ersten Position, in der die Filterelemente (4, 13) von mit Sprühnebel versetzter Luft durchströmt werden, in zumindest eine zweite Position bewegbar ist, in der die Filterelemente (4, 13) reinigbar bzw. auswechselbar sind. io 2. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Position eine Betriebsstellung ist, in der der Träger (2, 2') unbewegt ist.
- 3. Filtereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (9) eine mechanische Antriebseinheit umfasst. 15
- 4. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (9) eine elektrische Antriebseinheit umfasst.
- 5. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die 20 Antriebsvorrichtung (9) eine hydraulische Antriebseinheit umfasst.
- 6. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Trägers (2, 2') eine Schwenkbewegung ist.
- 7. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2, 2') um eine horizontale Achse (11) schwenkbar gelagert ist.
- 8. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2, 2') in der ersten Position eine von 0° abweichende Lage bezüglich der Vertikalen 30 einnimmt.
- 9. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie unter einem Rost (8) einer Sprühkabine (1) angeordnet ist.
- 10. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an ihrer Außenseite Abluftkanäle vorgesehen sind. II. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei gesondert angetriebene Träger (2, 2') zur Aufnahme der Filterelemente 40 (4, 13) aufweist.
- 12. Filtereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (2, 2’) aufeinanderzu bewegbar, vorzugsweise schwenkbar, sind.
- 13. Filtereinrichtung, insbesondere für Sprühkabinen, mit mindestens zwei Trägern, die für die Aufnahme von zwei oder mehreren Filterelementen vorgesehen sind, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (2, 2') in einer Betriebsstellung zueinander V-förmig angeordnet sind. so 14. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (2, 2') in einer weiteren Betriebsstellung in eine vertikale Position bringbar sind.
- 15. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (2, 2') zur Aufnahme einer Vielzahl von Filterelementen (4,13) vorgesehen sind. 55 6 AT 008 123 U1
- 16. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterelemente (4) als Trockenfiltermodule (13) ausgebildet sind.
- 17. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die 5 Träger (2, 2') Fächer (12) aufweisen, in die die Trockenfiltermodule (13) einschiebbar sind.
- 18. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenfiltermodule (13) zumindest einkammerige Hohlkörper sind, dessen Wände aus in einem Recycleprozess zerkleinerbaren und/oder auflösbaren, nichtmetallischen Material io bestehen, wobei das zerkleinerbare und/oder auflösbare Material ein Papierstoff - vor zugsweise Karton, Papier oder Pappe - oder ein fasriges Material - vorzugsweise Holz oder Pressspanmaterial - ist.
- 19. Filtereinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände Öffnungen 15 aufweisen, die auf in Richtung des eintretenden Luftstromes aufeinanderfolgenden Wän den kleiner werden und/oder versetzt zueinander angeordnet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 20 25 30 35 40 45 50 55
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MK07 | Expiry |
Effective date: 20140930 |