AT8182U1 - Dachsicherung - Google Patents

Dachsicherung Download PDF

Info

Publication number
AT8182U1
AT8182U1 AT0087504U AT8752004U AT8182U1 AT 8182 U1 AT8182 U1 AT 8182U1 AT 0087504 U AT0087504 U AT 0087504U AT 8752004 U AT8752004 U AT 8752004U AT 8182 U1 AT8182 U1 AT 8182U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure limiter
limiter part
shaft
roof
further pressure
Prior art date
Application number
AT0087504U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Stahlbau Guenther Grabmayr Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahlbau Guenther Grabmayr Ges filed Critical Stahlbau Guenther Grabmayr Ges
Priority to AT0087504U priority Critical patent/AT8182U1/de
Priority to AT0077005U priority patent/AT8396U1/de
Publication of AT8182U1 publication Critical patent/AT8182U1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3276Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3276Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/329Arrangements on buildings for connecting safety-lines with measures for dampening the fall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Abstract

Einrichtung (3) zur Sicherung von Personen, mit einem zum Einhängen eines Sicherungsseils (5) vorgesehenen Einhängösenteil (14), der an einem Tragteil (11) vorgesehen ist, wobei der Tragteil (11) einen bei einer Absturz-Belastung im vorgegebener Weise plastisch verformbaren Druckbegrenzerteil (13) aufweist, an den der Einhängösenteil (14) anschließt.

Description

2 AT 008 182 U1
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Sicherung von Personen, mit einem zum Einhängen eines Sicherungsseils vorgesehenen Einhängösenteil, der an einem Tragteil vorgesehenen ist. Weiters bezieht sich die Erfindung auf eine besondere Verwendung einer solchen Einrichtung. 5 Aus der EP 577 587 B1 ist eine zugleich als Einrichtung zur Sicherung von Personen mit Hilfe eines eingehängten Seils ausgebildete Steigsprosse für Leitungsmasten oder dgl. bekannt. Diese bekannte Steigsprosse hat einen Trittteil, der als Tragteil angesehen werden kann und auf einer Seite einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung an einem Mast aufweist, wogegen auf der anderen, frei auskragenden Seite ein Einhängösenteil einstückig anschließt. Die eigent-io liehe Einhängöse ist dabei wendelförmig gebogen, wobei ungefähr 1 1/4 Windungen vorliegen. Die bekannte Sicherheits-Steigsprosse sieht somit die Möglichkeit einer Seilsicherung für den Mast besteigende Personen vor; bei einem Abrutschen von der Steigsprosse und einem Stürzen in das Seil, über 1,5 m oder 2 m im freien Fall, wird der Körper der stürzenden Person abrupt abgebremst, wobei hohe Kräfte auf den Körper einwirken, wenn ihn das Seil auffängt; 15 die Kräfte können in der Größenordnung von 20 kN und mehr liegen und hängen vom Gewicht der Person ab.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Sicherungs-Einrichtung wie eingangs gegeben so auszubilden, dass bei einem Absturz einer Person eine gedämpfte Belastung, d.h. eine Druckbe-20 grenzung, ermöglicht wird. Weiters ist es eine Aufgabe, die Sicherungs-Einrichtung für spezielle Verwendungen, wie insbesondere für eine Dachsicherung, verfügbarzu machen.
Demgemäß sieht die Erfindung eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 vor. Vorteilhafte Ausführungsformen, Weiterbildungen und Verwendungen sind in den abhängigen 25 Ansprüchen definiert.
Bei der erfindungsgemäßen Sicherungs-Einrichtung ist ein in vorgegebener Weise plastisch verformbarer, d.h. insbesondere biegbarer, Druckbegrenzerteil eingebaut, der sich bei einer üblichen Belastung der Einrichtung nicht verformt, sondern erst (und dann unmittelbar) bei 30 Erreichen eines Kraft-Schwellenwerts, der je nach Anwendungsfall bestimmt und bei einem Sturz der mit dem Sicherungsseil gesicherten Person überschritten wird. Die Verformbarkeit bzw. Biegsamkeit des Druckbegrenzerteils kann z. B. so bemessen sein, dass sie erreicht wird, wenn eine Person mit z. B. 80 kg Gewicht 1 m oder 1,5 m auf einem Dach, z. B. mit einer Dachschräge von 45°, abrutscht und in das Seil fällt, d.h. vom Seil aufgefangen wird. Dabei 35 kann auch das Seil - elastisch - nachgeben, jedenfalls wird durch die Biegung, allgemein Verformung, des Druckbegrenzerteils die auf den Körper der gestürzten Person einwirkende Kraft, d.h. Druckbelastung, reduziert, da das plötzliche Auffangen, der plötzlichen Ruck, gedämpft wird, da ein Teil der Energie zur Verformung des Druckbegrenzerteils herangezogen wird. Dadurch wird das Risiko von Druckverletzungen durch das Seil wesentlich reduziert. Eine ver-40 unglückte Person kann dann unmittelbar mit Hilfe des Seils und unter Verwendung der vorliegenden Sicherungs-Einrichtung abgeseilt werden, insbesondere wenn eine entsprechende Abseil-Vorrichtung zur Halterung des Seils bereits beim Sichern, beim Aufsteigen bzw. Arbeiten am Seil, verwendet wird. Ein solches rasches Abseilen der verunglückten Person kann oft lebensrettend sein. 45
An sich kann die vorliegende Einrichtung in einem Stück hergestellt sein, es ist jedoch im Hinblick auf eine einfachere Dimensionierung des Druckbegrenzerteils für die gewünschte „Soll-Verbiegung“ bzw. „Soll-Verformung“ von Vorteil, wenn der Einhängösenteil ein vom Tragteil samt Druckerbegrenzerteil gesonderter Teil ist und eine an einem Schaft vorgesehene Einhän-50 göse aufweist. Bei dieser Ausbildung kann der Einhängösenteil für sich mit entsprechender Dimensionierung als starrer Bauteil vorgesehen werden, wogegen der Druckbegrenzerteil am Tragteil unabhängig vom Einhängösenteil hergestellt und dimensioniert werden kann. Auf diese Weise ist es z. B. möglich, den Einhängösenteil aus Rundstahl, den Tragteil vom Druckbegrenzerteil hingegen aus Flachstahl herzustellen. Es hat sich weiters als vorteilhaft erwiesen, wenn 55 der Schaft einen Gewindeabschnitt für seine Befestigung am Tragteil, vorzugsweise mit Hilfe 3 AT 008 182 U1 von Gewindemuttern, aufweist. Auch ist es für das Einhängen des Seils beim Sichern günstig, wenn der Einhängösenteil eine wendelförmige Einhängöse aufweist. Die Einhängöse kann dabei für ein besonders einfaches Einhängen insbesondere 1 1/4 Windungen aufweisen. 5 Je nach Einsatz der vorliegenden Einrichtung ist es auch günstig, wenn der Tragteil einen Befestigungsabschnitt zu seiner Befestigung an einem stationären Konstruktionsteil, insbesondere einem Dachstuhlteil, aufweist. Der Befestigungsabschnitt kann dabei einstückig in den Druckbegrenzerteil übergehen, und er kann beispielsweise einfach mit Schraubenlöchern, zur Befestigung des Tragteils an einem Dachstuhl oderdergl. mittels Schrauben, versehen sein. 10 Für die gewünschte Soll-Verbiegung hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn der Druckbegrenzerteil vom übrigen Tragteil abgebogen ist. Der Druckbegrenzerteil kann dabei vom restlichen Tragteil abgewinkelt und beispielsweise geradlinig sein, wobei der Winkelscheitel die Haupt-Sollbiegestelle bildet. Der Druckbegrenzerteil kann aber auch bereits vorgebogen sein, 15 um so seine definierte Soll-Biegung leichter einzuleiten. Andererseits ist der übrige Tragteil bzw. der Befestigungsabschnitt bevorzugt geradlinig, um so seine verlässliche Befestigung unter sattem, flächigen Anliegen auf der Unterlage, z. B. einem Dachsparren, zu begünstigen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist weiters dadurch gekennzeichnet, dass mit dem 20 Einhängösenteil ein weiterer Druckbegrenzerteil verbunden ist, der einen Anschlag zur Begrenzung des (Verformungs-) Wegs bei einer plastischen Verformung des ersten Druckbegrenzerteils aufweist und ebenfalls plastisch verformbar ist. Dieser weitere Druckbegrenzerteil tritt erst in Funktion, wenn sich der erste Druckbegrenzerteil bereits entsprechend verformt hat, wobei sich der Anschlag gegen eine Anschlägfläche der die Sicherungs-Einrichtung tragenden Kon-25 struktion, z. B. eine Dachfläche, bewegt hat und mit seinem Anliegen an dieser Fläche die vordefinierte Soll-Biegung bzw. allgemein Soll-Verformung des weiteren Druckbegrenzerteils einleitet. Dadurch kann eine zweistufige Dämpfung des Falls der Person erzielt werden. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn das Risiko eines freien Falls oder fast freien Falls, etwa bei einem Steildach, gegeben ist, wogegen bei einer Dachsicherung für ein relativ flaches Dach, mit 30 einem Winkel von bloß 5°, 10° oder 20° zur Horizontalen, der weitere Druckbegrenzerteil durchaus entfallen kann. Für die gewünschte „sekundäre“ Soll-Verbiegung ist es auch günstig, wenn der weitere Druckbegrenzerteil ein gebogener Bauteil ist. Weiters ist es wiederum vorteilhaft, wenn der weitere 35 Druckbegrenzerteil aus einem flachen Material, insbesondere Flachstahl, gebildet ist. Dabei kann es für die Dimensionierung der Biegegrenze auch von Vorteil sein, wenn im vom Einhängösenteil abgelegenen Bereich des weiterem Druckbegrenzerteils eine Öffnung vorgesehen ist, wodurch in diesem Bereich eine rahmenförmige Ausbildung vorgesehen ist. Über die Breite der Rahmenschenkel kann dann einfach die Biegegrenze beeinflusst werden. 40
Um während des Biegens des weiteren Druckbegrenzerteils ein Gleiten des Anschlags über die Anschlagfläche in einfacher Weise sicherzustellen, ist es zweckmäßig, wenn der Anschlag durch einen zylindrischen oder kugelförmigen Körper gebildet ist. 45 Für die Befestigung des weiteren Druckbegrenzerteils hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der weitere Druckbegrenzerteil eine Öffnung zum Durchstecken des Schafts des Einhängösenteils aufweist.
Es ist auch günstig, wenn der Druckbegrenzerteil und/oder der weitere Druckbegrenzerteil mit so die plastische Verformung steuernden Rippen versehen ist bzw. sind.
Wie bereits vorstehend ausgeführt liegt eine besonders bevorzugte Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung in jener als Sicherungselement auf einem Dach, wobei die Einrichtung mit ihrem Befestigungsabschnitt an einem Dachstuhl befestigt wird. In der Praxis werden in 55 der Regel mehrere solche Sicherungs-Einrichtungen am Dach angebracht werden, z. B. eine 4 AT 008 182 U1
Einrichtung benachbart einer Anstiegs-Luke sowie einige Einrichtungen über die Länge des Daches verteilte nahe dem Dachfirst. Die Befestigung der Einrichtung(en) am Dachstuhl kann dabei einfachst mit Hilfe von Schrauben erfolgen. Zur Abdichtung der Befestigungsstelle gegenüber Regen etc. kann über den Befestigungsabschnitt ein haubenförmiges Abdeckblech 5 aufgeschoben und am Dachstuhl befestigt werden. Am oberen Rand des Abdeckbleches kann eine Abdeckschürze, die zumindest teilweise aus verformbaren Material, z. B. Blei, besteht, eingeschoben werden, die mit einem vorstehenden Bereich zumindest ein Dachelement, einen Dachziegel oder eine Dachschindel, überlappt und an dieses unter plastischer Verformung angedrückt wird. 10
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein Hausdach mit einer Dachsicherung, die mit 15 mehreren nur ganz schematisch angedeuteten Einrichtungen gemäß der Erfindung realisiert ist; Fig. 2 eine Seitenansicht einer Sicherungs-Einrichtung gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, und zwar in einer Position auf einem Dachstuhl-Sparren; Fig. 3 in den Teildarstellungen Fig. 3a (Seitenansicht) und Fig. 3b (Draufsicht) einen Tragteil der Einrichtung gemäß Fig. 2 samt (erstem, primärem) Druckbegrenzerteil; Fig. 4 in den Teildarstel-20 lungen Fig. 4a (Ansicht), Fig. 4b (Draufsicht) und Fig. 4c (Kreuzriss) einen weiteren (zweiten oder sekundären) Druckbegrenzerteil der Einrichtung gemäß Fig. 2; Fig. 5 in den Teildarstellungen Fig. 5a (Ansicht), Fig. 5b (Draufsicht) und Fig. 5c (Kreuzriss) einen Einhängösenteil der Einrichtung gemäß Fig. 2; Fig. 6 eine Ansicht der Einrichtung gemäß Fig. 2 in ähnlicher Seiten-Ansicht, nun jedoch in verformtem Zustand, nach einem Sturz-Test; Fig. 7 eine gegenüber 25 Fig. 2 modifizierte Sicherungs-Einrichtung; und Fig. 8 eine Ansicht des Druckbegrenzerteils dieser Einrichtung gemäß Fig. 7, entsprechend Pfeil VII in Fig. 7.
In Fig. 1 ist schematisch ein Hausdach 1 mit Dachsicherung 2 gezeigt, die aus einzelnen Sicherungs-Einrichtungen 3 aufgebaut ist. Das Dach 1 ist weiters mit einem Dachfenster als Aus-30 stiegs-Luke 4 für Personen versehen, die Arbeiten am Dach 1 auszuführen haben; eine solche Person beginnt sich an der Einrichtung 3 neben der Ausstiegs-Luke 4 mit Hilfe eines mit strich-lierten Linien gezeichneten Seils 5 zu sichern und steigt dann bis zum Dachfürst 6 hoch, um dort das Seil 5 an dort befindlichen Einrichtungen 3 einzuhängen und sich sodann zur gewünschten Arbeitsstelle, z. B. der Stelle 7 in Fig. 1, abwärts zu bewegen, wobei die Person am 35 Seil 5 gesichert ist.
Andererseits ist es auch denkbar, das Dach 1 mit Hilfe einer Leiter (nicht dargestellt) zu besteigen und an einer von nahe dem unteren Dachrand 8 vorgesehenen Einrichtungen 3 mit der Seilsicherung zu beginnen. 40
Nicht dargestellt ist in Fig. 1 eine an einen Fixpunkt angebrachte Seilabroll-Vorrichtung mit Sperre oder dergl. Abseilvorrichtung, von der das Seil in der erforderlichen Länge abgerollt wird, um die Personensicherung zu gewährleisten, wobei jeweils entweder automatisch oder manuell eine Sperre für das Seil betätigt wird, so dass im Fall eines Sturzes ein ungewolltes Abrollen 45 des Seiles 5 verhindert wird.
In Fig. 2 ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eines Sicherungs-Einrichtung 3 veranschaulicht. Diese Einrichtung 3 weist einen Tragteil 11, der einen Befestigungsabschnitt 12 und einen primären Druckbegrenzerteil 13 aufweist, sowie weiters einen Einhängösenteil 14 so auf. Der Einhängösenteil 14 weist eine wendelförmige Einhängöse 15 an einem Schaft 16 auf, welcher an seinem in der gezeigten Montagestellung unteren Ende mit einem Gewindeabschnitt 17 versehen ist, welcher durch eine Öffnung 18 (s. Fig. 3b) im Druckbegrenzerteil 13 gesteckt wird, wonach er mit Hilfe von Gewindemuttern 19, 20 an Druckbegrenzerteil 13 fixiert wird. 55 Am Schaft 16 des Einhängösenteils 14 ist ein weiterer Druckbegrenzerteil 21, auch sekundärer 5 AT008182U1
Druckbegrenzerteil 21 genannt, in ähnlicher Weise durch Hindurchstecken des Gewindeabschnitts 17 des Schafts 16 durch eine Öffnung 22 (s. Fig. 4b) und Festschrauben mit Hilfe der Mutter 20 und einer weiteren Mutter 23 angebracht. 5 Gemäß Fig. 2 wird die so aufgebaute Sicherungs-Einrichtung 3 an einem Dachstuhlteil, insbesondere an einen Dachsparren 24, befestigt, und zwar bevorzugt einfach mit Hilfe von in Fig. 2 nur schematisch angedeuteten, entsprechend stark bemessenen Holz-Schrauben 25, die durch Schraubenlöcher 26 (s. Fig. 3d) im Befestigungsabschnitt (12) hindurch und in den jeweiligen Dachsparren (24) eingeschraubt werden. 10
Der (primäre) Druckbegrenzerteil 13 schließt an den Tragteil 11 einstückig über eine Abwinke-lung 27 an, die je nach Dachschräge vorzusehen ist und beispielsweise einem Winkel α (s. Fig. 3a) von ca. 140° entsprechen kann. Die Abwinkelung 27 kann dabei mit einem Innenra-dius von beispielsweise 5 mm vorgesehen sein, und von dieser Abwinkelung 27 weg erstreckt 15 sich der Druckbegrenzerteil 13 geradlinig in der Art eines Hebels, an dessen frei auskragendem Ende der Einhängösenteil 14 sowie bevorzugt auch der sekundäre Druckbegrenzerteil 21 befestigt sind.
Im Fall eines Sturzes wird der Einhängösenteil 14 über das Sicherungseil 5 (s. Fig. 1) beauf-20 schlagt und abwärts gedrückt, wobei es zu einer plastischen Verformung des Druckbegrenzerteils 13, insbesondere im Bereich der Abwinkelung 27, kommt. Diese plastische Verformung ist gewollt, und das Material und die Materialstärke des Druckbegrenzerteils 13, insbesondere im Bereich der Abwinkelung 27, sind entsprechend gewählt und dimensioniert, so dass bei normalen Belastungen während des Arbeitens auf dem Dach 1 keine Verformungen eintreten, die 25 Soll-Verformung jedoch dann ermöglicht wird, wenn die Person „in das Seil stürzt“, wodurch entsprechend höhere Kräfte, etwa 15 bis 20 kN, auftreten.
Der Tragteil 11 insgesamt besteht dabei beispielsweise vorzugsweise aus Flachmaterial, insbesondere Flachstahl, wie etwa der Stahltype S355J2G3 (mit 0,16% C, 1,15% Mn, 0,01% S1, 30 0,015% P, 0,044% AI, 0,005% N, 0,007% S), geglüht und angelassen, mit einer Breite von 45 mm, einer Dicke von 6 mm und einer Länge von 400-420 mm. Diese Stahlgüte S355J2G3 hat eine Streckgrenze von 355 MPa, eine Zugfestigkeit von 490-630 MPa und eine Dehnung von 20%. Die Öffnungen 26 für die Holzschrauben 25 können beispielsweise einen Durchmesser von 10 mm aufweisen, wogegen die Öffnung 18 für das Hindurchstecken des Gewindeab- 35 Schnitts 17 des Schafts 16 des Einhängösenteils 14 - ebenso wie die Öffnung 22 im sekundären
Druckbegrenzerteil 21 - einen Durchmesser von 22 mm aufweisen kann, wobei der Einhängösenteil 14 insgesamt aus einem Rundstahl mit 20 mm Durchmesser hergestellt ist (d.h. mit dem Gewindeabschnitt 17 am einem Ende und mit der Einhängöse 15 am anderen Ende ausgebildet wird). Die Einhängöse 15 wird dabei wendelförmig, wie aus Fig. 5 ersichtlich, gebogen, wobei 40 insgesamt 1 1/4 Windungen vorliegen können, um so das Sicherungs-Seil 5 bequem in die Einhängöse 15 einhängen zu können. Die einstückige Ausbildung des Einhängösenteils 14 mit dem Schaft 16 samt Gewindeabschnitt 17 sowie der Einhängöse 15 ist im übrigen aus den Fig. 5a, 5b und 5c ohne weiteres erkennbar. Es sei nur ergänzend erwähnt, dass es selbstverständlich nicht unbedingt notwendig ist, die Einhängöse 15 kreisförmig zu biegen, es könnte 45 auch eine andere Ösen-Form, wie etwa eine ovale Form oder eine annähernd rechteckige Form, ebenfalls vorgesehen werden.
Der sekundäre Druckbegrenzerteil 21 (der vorzugsweise aus dem gleichen Material - Stahl S355J2G3 - wie der Tragteil 11 besteht) ist mehr im Detail in Fig. 4 gezeigt, wobei aus Fig. 4b so und 4c ersichtlich ist, dass auch hier ein streifenförmiges oder plattenförmiges Flachmaterial verwendet wird, und zwar beispielsweise ebenfalls mit einer Breite von 45 mm und einer Dicke von 6 mm, wobei die Länge hier naturgemäß kürzer ist, vergleiche auch Fig. 2, und etwa 140-150 mm betragen kann. Der sekundäre Druckbegrenzerteil 21 ist ausgehend von dem Bereich 28 mit der Öffnung 22, mit dem er am Schaft 16 des Einhängösenteils mit Hilfe der 55 Muttern 20, 23 befestigt wird, kreisbogenförmig gekrümmt, z. B. mit einem Radius von annä- 6 AT 008 182 U1 hemd 40 mm, und am frei auskragendem Ende trägt der weitere Druckbegrenzerteil 21 einen Anschlag 29 in Form eines beispielsweise zylindrischen Anschlagkörpers; selbstverständlich kann auch ein etwas anders geformter Anschlag 29 vorgesehen werden, wie insbesondere ein kugelförmiger Anschlagkörper, wobei nur zu beachten ist, dass sich im Ernstfall, wenn der 5 primäre Druckbegrenzerteil 13 aus seiner Normalposition gemäß Fig. 2 abwärts gebogen wird, an der Fläche des Dachs 1 nach unten gleiten soll, wobei sich der sekundäre Druckbegrenzerteil 21 mit seinem gekrümmten Bereich 28 ebenfalls gewollt plastisch verformen, nämlich sukzessive aufbiegen soll. io Im gebogenen Bereich 28 des sekundären Druckbegrenzerteils 21 ist eine längliche Öffnung 30 vorgesehen, die insbesondere aus Fig. 4c ersichtlich ist, und die dazu führt, dass dieser gekrümmte Bereich 28 eine rahmenartige Ausbildung erhält, die eine Dimensionierung oder Steuerung des Aufbiegens im Ernstfall erleichtert. Versuche haben dabei überdies gezeigt, dass sich bei einem solchen Aufbiegen auch die beiden längeren Schenkel 31, 32 dieses „Rahmens“ 15 seitlich nach außen biegen, wie in Fig. 4c schematisch auf einer Seite mit einer strichpunktierten Linie veranschaulicht ist.
In Fig. 2 sind schließlich noch ganz schematisch mit strichlierter Linie bei 33 Dachelemente, wie Dachziegeln oder Dachschindeln, angedeutet, die im montierten Zustand der Sicherungs-20 Einrichtung 3 neben und über dem Tragteil 11 angebracht werden, wobei eine Abdeckung und Abdichtung in an sich bekannter Weise, wie etwa bei Schneerechen-Elementen, Dachlawinen-Schutzelementen oder dgl., vorgesehen werden. Auf diesen Dachelementen 33, also auf dem Dach 1, gleitet im Ernstfall der sekundäre Druckbegrenzerteil 21 mit dem Anschlag 29, wenn sich der primäre Druckbegrenzerteil 13 entsprechend weit nach unten, durch die in einem sol-25 chen Sicherungs-Ernstfall auftretenden plastischen Verformungen, verformt hat, ergibt sich schließlich eine Form der erfindungsgemäßen Sicherungs-Einrichtung 3, wie sie in Fig. 6 ersichtlich ist. Dabei ist gezeigt, das sich auch der Schaft 16 des die Einhängöse 15 aufweisenden Einhängösenteils 14 (der beispielsweise ebenfalls aus dem genannten Stahl besteht) etwas verbiegen kann. 30
In Fig. 7 und 8 ist eine gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 2 bis 6 modifizierte Sicherungs-Einrichtung 3 in Ansicht gezeigt, wobei nur ein Druckbegrenzerteil 13, der Haupt-Druckbegrenzerteil, vorgesehen ist, der wiederum einteilig mit dem übrigen Tragteil 11 ausgebildet ist und über eine Abwinkelung 27 an den Befestigungsabschnitt 12 anschließt. Der Druck-35 begrenzerteil 13 ist wie aus Fig. 7 ersichtlich leicht gekrümmt ausgebildet, und er hat an seiner in der Montagestellung dem Dach zugewandten Unterseite eine Rippe oder mehrere Rippen 34, 35, vgl. auch Fig. 8, die bei der Herstellung zur Dimensionierung des Widerstandes oder Grenzwertes bezüglich plastischer Verformung oder Verbiegung verwendet werden. Benachbart dem frei auskragenden Ende des Druckbegrenzerteils 13 ist wieder eine in Ansicht kreisförmige 40 Öffnung 22 zum Hindurchstecken des Schaftes 16 eines Einhängösenteils 14 mit wendelförmiger Einhängöse 15 vorgesehen, wobei gemäß Fig. 7 wiederum Gewindemuttern 19, 20 auf einen Gewindeabschnitt 17 des Schaftes 16 aufgeschraubt werden, um den Einhängösenteil 14 am Druckbegrenzerteil 13 zu fixieren. 45 Ein sekundärer Druckbegrenzerteil ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 nicht vorhanden, und diese Ausführungsform ist insbesondere zur Anbringung an relativ flachen Dächern, mit einer Neigung in der Größenordnung von 5-20°, insbesondere bis zu 10°, vorgesehen. so Zusätzlich zu den Rippen 34, 35 oder anstatt solcher Rippen 34, 35 können im Druckbegrenzerteil 13 zur Sollbiegungs-Festlegung auch Öffnungen ähnlich der Öffnung 30 gemäß Fig. 4c vorgesehen werden.
Wenn mehrere Sicherungs-Einrichtungen 3 wie beschrieben nahe dem unteren Dachrand 55 befestigt werden, wie in Fig. 1 gezeigt ist, können dann, wenn die Sicherungs-Einrichtungen 3

Claims (13)

  1. 7 AT 008 182 U1 nicht benützt werden, durch die Einhängösen 15 Stangen - wie in Fig. 1 mit strichlierten Linien 36 angedeutet - gesteckt werden, die weiters durch aufgesteckte Kunststoff-Scheibenteile oder dgl. in Längsrichtung gegen ein Verschieben gesichert werden; auf diese Weise ist eine zustätzliche Nützung der Einrichtungen 3 für einen Schutz gegen abrutschenden Schnee mög-5 lieh. Ansprüche: io 1. Einrichtung zur Sicherung von Personen auf einem Dach, mit einem Einhängösenteil (14), der einen Schaft (16) aufweist, der an einem Ende mit einer Einhängöse (15) zum Einhängen eines Sicherungsseils ausgebildet und am gegenüberliegenden Ende mit einem, einen zur Befestigung an einem Dachstuhlteil ausgebildeten Befestigungsabschnitt (12) aufweisenden Tragteil (11) verbunden ist, und der bei einer Absturz-Belastung in vorgegebener 15 Weise plastisch verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein eigener Druckbegrenzerteil (13) durch einen vom Befestigungsabschnitt (12) abgebogenen, frei auskragenden Abschnitt des Tragteils (11) gebildet ist und der Schaft (16) mit diesem frei auskragenden Druckbegrenzerteil-Abschnitt verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (16) einstückig mit einer wendelförmigen Einhängöse (15) ausgebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (16) einen Gewindeabschnitt (17) für seine Verbindung mit dem Druckbegrenzerteil (13), 25 vorzugsweise mit Hilfe von Gewindemuttern (19, 20), aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (11) einschließlich Druckbegrenzteil (13) durch ein flaches Material, insbesondere Flachstahl, gebildet ist. 30
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Druckbegrenzerteil (13) unter einem Winkel vom Befestigungsabschnitt (12) weg geradlinig erstreckt.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Befesti gungsabschnitt (12) geradlinig verläuft.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schaft (16) ein weiterer Druckbegrenzerteil (21) verbunden ist, der einen Anschlag (29) zur 40 Begrenzung des Wegs bei einer plastischen Verformung des ersten Druckbegrenzerteils (13) aufweist und ebenfalls plastisch verformbar ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Druckbegrenzerteil (21) ein gebogener Bauteil ist. 45
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Druckbegrenzerteil (21) aus einem flachen Material, insbesondere Flachstahl, gebildet ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im vom Schaft (16) abgele- 50 genen Bereich des weiteren Druckbegrenzerteils (21) eine Öffnung (30) vorgesehen ist, wodurch in diesem Bereich eine rahmenförmige Ausbildung vorgesehen ist.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (29) durch einen zylindrischen oder kugelförmigen Körper gebildet ist. 55 8 AT 008 182 U1
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Druckbegrenzerteil (21) eine Öffnung (22) zum Durchstecken des Schafts (16) des Einhängösenteils (14) aufweist.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck begrenzerteil (13) und/oder der weitere Druckbegrenzerteil (21) mit die plastische Verformung steuernden Rippen (34, 35) versehen ist bzw. sind. io Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0087504U 2004-12-02 2004-12-02 Dachsicherung AT8182U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0087504U AT8182U1 (de) 2004-12-02 2004-12-02 Dachsicherung
AT0077005U AT8396U1 (de) 2004-12-02 2005-11-11 Einrichtung zur sicherung von personen auf einem dach

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0087504U AT8182U1 (de) 2004-12-02 2004-12-02 Dachsicherung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT8182U1 true AT8182U1 (de) 2006-03-15

Family

ID=35508880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0087504U AT8182U1 (de) 2004-12-02 2004-12-02 Dachsicherung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT8182U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008005713A1 (de) Befestigungsvorrichtung für Photovoltaikmodule auf Schrägdächern
DE202011111066U1 (de) Mit einem Sicherheitssystem versehenes Dach
DE102019116953B4 (de) Klemmvorrichtung zum lösbaren Klemmen eines Seils einer Auf- und Abseilvorrichtung
AT519353B1 (de) Sicherheitskarabiner und klettersteigset mit sicherheitskarabinern
AT506720B1 (de) Sicherungsgerät
DE102004060372B4 (de) Dachsicherung
DE202007003875U1 (de) Einrichtung zur Sicherung von Personen auf einem Dach
DE202005011463U1 (de) Absturzsicherungsvorrichtung mit Stützrohr
DE202008016445U1 (de) Anschlagpunkt zur Personensicherung
DE102012105985B4 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Personen gegen Absturz
DE102015100700A1 (de) Dachsicherungshalter
AT8182U1 (de) Dachsicherung
AT8396U1 (de) Einrichtung zur sicherung von personen auf einem dach
CH697490B1 (de) Einrichtung zur Sicherung von Personen.
DE102013020425B4 (de) Absturzsicherung
AT500457B1 (de) Personenabsturzsicherungssystem
DE19704281C2 (de) Absturzsicherung
DE102018129203B4 (de) Sicherungssystem zum Sichern an einem Seil
DE202006003656U1 (de) Einrichtung zur Sicherung von Personen
AT500822B1 (de) Universal-dachsicherungssystem
DE202004007940U1 (de) Halterung für einen Blumenkasten
DE102025117390A1 (de) Sicherungstechnik für Einstellpfahl-Randabsturzsicherungssysteme an Schrägdächern
DE8410167U1 (de) U-foermig gebogener dachhaken
DE9403519U1 (de) Sicherheitseinrichtung für Bedachungen
DE202012102476U1 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Personen gegen Absturz

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee