<Desc/Clms Page number 1>
Werkzeug zum Entfernen des die Köpfe von Nähnadelpaarwerkstücken umgebenden Grates.
EMI1.1
werkstücken. Die derzeit in Verwendung stehenden maschinen zum Abgraten solcher Öhre arbeiten im allgemeinen nach dem in Fig. I der Zeichnung angegebenen Arbeitsplane ; die an den beiden Enden bereits zugespitzten Stahldrähte 1 werden durch eine endlose Förder- einrichtung zunächst bei A unter einen Stempel geführt. welcher die Drähte ungefähr in Längenmitte plattdrückt, derart, dass dadurch die Köpfe 3 der beiden Nadeln gebildet werden, ohne dieselben aber schon mit dem Öhre auszustatten.
Das die Köpfe umgebende abgeflachte Metall bildet einen Grat 4. welcher die beiden Nadeln zusammenhält, wie dies in Fig. 2 in einem grösseren Massstabe dargestellt ist. Die Nadeln werden dann bei B unter den Lochstempel gehracht, welcher die Öhre ; j ausstanzt. Hierauf verlassen die Nadeln die Maschine, deren Arbeit mit dem letzterwähnten Vorgang beendet ist.
Die nadelwerkstücke werden nun durch Arbeiter weiterbehandelt, welche die Nadeln aufreihen, sie voneinander durch Entfernen des zwischen den Köpfen befindlichen Grates trennen und sie schliesslich auf einem Schleifstein vom Grate befreien. Es ist hervorzuheben, dass man bei diesem bekannten Arbeitsverfahren darnach trachtet, dass der zwischen den beiden Nadelköpfen entstehende Grat so klein (kurz) als nur möglich wird, um die unnütze Arbeit des Abschleifens des Grates nicht zu vermehren und die Erzielung einer reineren Bruchstelle zwischen den Nadeln zu erleichtern.
Man hat auch schon die Anwendung solcher Maschinen Vorgeschlagen, welche das Entfernen der beiden seitlichen Kopfgrate mit Hilfe zweier gesonderter Stempel bewirken, so dass die nachfolgende Handarbeit vermindert wurde. In diesem Falle wurde jeder einzelne Nadelkopf gesondert von dem Kopfgrate befreit.
Zweck vorliegender Erfindung ist, ein Werkzeug zu schaffen, das die Köpfe von Nähnadel- paarwerkstücken von dem sie umgebenden Grate gründlich befreit. Dieses besteht in bekannter Weise aus einer Matritze mit Nuten zur aunahme der Nadelwerkstücke und einem zum Abgraten dienenden Messerstempel. Letzterer erhält der Erfindung gemäss an der Unterseite annähernd die Form eines H, dessen Quersteg zwischen die Köpfe der beiden benachbarten Nadeln und in eine zwischen den beiden Teilen der die Nadeln stützenden Matritze vorgesehene Aussparung eintreten kann.
Auf diese Weise entfernt das Werkzeug nicht nur in bekannter Weise die seitlichen, sondern auch gleichzeitig die mittleren zwischen den Nadelköpfen befindlichen Gratteile.
EMI1.2
Matrize und einem Messerstempel, dessen Arbeitsffläche der Gestalt des seitlich und zwischen den beiden einander gegenüberstehenden Nadelköpfen 3 befindlichen Grates angepasst Ist, so dass der Stempel annähernd die Form eines H besitzt.
Zwischen den beiden Rippen 7 der Matrize, welche die Köpfe der Nadeln unterstützen, ist ein Zwischenraum 6 belassen. in welchen der Steg des Messerstempels eintritt.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Flamme gebracht, um das durch das Einwirken des Stempels abgekühlte Material wieder zu erhitzen, worauf es bei D dem Schneidwerkzeug zugeführt wird, das mit einem einzigen Schnitt den Grat entfernt und die Nadeln trennt.
Der Grat, der in einem einheitlichen Stück abgetrennt wird, wird infolge seiner H-förmigen
EMI2.2
dass der Grat nicht über die Ränder der Matrizendurchbrechung vortritt. und so eine Zerstörung der Einrichtung beim folgenden Niedergang des Stempels nicht verursachen kann.
Dieses Werkzeug kann auf derselben Maschine montiert werden, auf der die Plattdrückung und Öhrbildung erfolgt, jedoch dort, wo es sich um die Vervollständigung bereits bestehender Maschinen handelt, wird man dieses Schneidwerkzeug als besondere Maschine ausbilden.
<Desc / Clms Page number 1>
Tool for removing the burr surrounding the heads of sewing needle pair workpieces.
EMI1.1
workpieces. The machines currently in use for trimming such eyes generally operate according to the work plan indicated in FIG. I of the drawing; the steel wires 1, which are already pointed at both ends, are first guided under a punch at A by an endless conveyor device. which presses the wires flat approximately in the middle of their length, in such a way that the heads 3 of the two needles are thereby formed, but without equipping them with the eye.
The flattened metal surrounding the heads forms a ridge 4. which holds the two needles together, as shown in FIG. 2 on a larger scale. The needles are then placed at B under the punch, which the eye; j punches. The needles then leave the machine, the work of which has ended with the last-mentioned process.
The needle workpieces are then processed further by workers who line up the needles, separate them from one another by removing the burr located between the heads and finally free them from burrs on a grindstone. It should be emphasized that in this known working method, the aim is to ensure that the burr that occurs between the two needle heads is as small (short) as possible in order not to increase the unnecessary work of grinding the burr and to achieve a cleaner fracture point between the Lighten needles.
The use of such machines has also been proposed which remove the two lateral head ridges with the aid of two separate punches, so that the subsequent manual work is reduced. In this case, each individual needle head was freed from the head burr separately.
The purpose of the present invention is to create a tool which thoroughly frees the heads of sewing needle workpieces from the burrs surrounding them. This consists in a known manner of a die with grooves to accommodate the needle workpieces and a knife punch used for trimming. According to the invention, the latter has approximately the shape of an H on the underside, the crosspiece of which can enter between the heads of the two adjacent needles and into a recess provided between the two parts of the die supporting the needles.
In this way, the tool removes not only the lateral, but also at the same time the central burr parts located between the needle heads in a known manner.
EMI1.2
Die and a knife punch, the working surface of which is adapted to the shape of the burr located on the side and between the two opposing needle heads 3, so that the punch has approximately the shape of an H.
A gap 6 is left between the two ribs 7 of the die, which support the heads of the needles. in which the ridge of the knife punch enters.
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
Brought a flame to reheat the material cooled by the action of the punch, whereupon it is fed to the cutting tool at D, which removes the burr and separates the needles with a single cut.
The ridge that is severed in one unit becomes H-shaped as a result of its
EMI2.2
that the burr does not protrude over the edges of the die opening. and so cannot cause a destruction of the device in the subsequent demise of the ram.
This tool can be mounted on the same machine on which the flattening and eye formation takes place, but where it is a matter of completing existing machines, this cutting tool will be designed as a special machine.