AT818U1 - Eckbank - Google Patents

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AT818U1
AT818U1 AT52295U AT52295U AT818U1 AT 818 U1 AT818 U1 AT 818U1 AT 52295 U AT52295 U AT 52295U AT 52295 U AT52295 U AT 52295U AT 818 U1 AT818 U1 AT 818U1
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AT52295U
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Hasag Moebel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/34Joining seats, chairs, or couches to form beds
    • A47C17/36Changing corner couches into a double bed

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

AT 000 818 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eckbank, die in ein Doppelbett umwandelbar ist, mit einem längeren Bankteil und einem an diesem im Winkel angeschlossenen kürzeren Bankteil, wobei der kürzere Bankteil gegenüber dem längeren Bankteil um eine durch die Innenecke der beiden Teile verlaufende Achse bis zum Anliegen von deren benachbarten Längsseiten von einer Sitzstellung in eine Liegestellung verschwenkbar ist, und zur Ergänzung der Liegefläche ein zusätzlicher Bankteil aus dem längeren Bankteil ausziehbar ist.
Bekannte Eckbänke dieser Art haben den Nachteil, daß praktisch keine Rückwände vorhanden sind, die in der Sitzstellung des Möbels insbesondere unter Zwischenlage von Kissen ein Anlehnen der Benützer ermöglichen. Grund dafür ist, daß eine Rückwand des kürzeren Bankteiles freistehend sein muß und die hiefur erforderliche Stabilität zwangsläufig zu größeren Abmessungen fuhrt. Solche größeren Abmessungen sind aber schon aus ästhetischen Gründen nicht möglich.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Eckbank zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist, somit mit Rückwänden ausgestattet werden kann, die trotz geringer Stärke ein Anlehnen der Benützer ermöglichen.
Erreicht wird dies dadurch, daß der längere und der kürzere Bankteil in der Sitzstellung von Rückwänden begrenzt sind und der kürzere Bankteil in der Sitzstellung mit seiner Rückwand verriegelbar ist. Bei einer erfindungsgemässen Eckbank wird durch die Verriegelung von Rückwand und kürzerem Bankteil in der Sitzstellung eine Einheit geschaffen, die trotz verhältnismäßig geringer Stärke der Rückwand äußerst stabil ist.
Um in der Liegestellung ein ungewolltes Rückschwenken des kürzeren Bankteiles und damit einen Spalt zwischen den beiden Bankteilen zu vermeiden, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der kürzere Bankteil in der Liegestellung mit dem längeren Bankteil kuppelbar.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung weist der zusätzliche Bankteil einen Wagen auf, in dem mittels eines Anhebebeschlages ein Zusatzpolster hebbar gelagert ist.
Dabei besteht zweckmäßig der Anhebebeschlag in an sich bekannter Weise aus einem Gelenkviereck, das eine kürzere und eine längere Schwinge aufweist, wobei am Gestell des Gelenkviereckes ein Arm schwenkbar gelagert ist, dessen 2 AT 000 818 Ul anderes Ende das Zusatzpolster abstützt und der selbst mittig an einer Rolle od. dgl. der längeren Schwinge abgestützt ist.
Zur Verriegelung von kürzerem Bankteil und Rückwand können verschiedene Konstruktionen verwendet werden. Besonders einfach und sicher hat sich erwiesen, wenn zur Verriegelung des kürzeren Bankteiles mit seiner Rückwand ein in einem Langloch verschieb- und schwenkbar gelagerter Haken vorgesehen ist, der in einen an der Rückwand vorgesehenen Bügel eingreift und über ein Gestänge verschieb- und schwenkbar ist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausföhrungsbeispieles näher beschrieben, ohne jedoch auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfmdungsgemäße Eckbank, die Fig. 2 gibt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 wieder und die Fig. 3 stellt in vergrößertem Maßstab eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 1 dar.
Gemäß Fig. 1 ist über eine Achse 3 ein kürzerer Bankteil 2 an einem längeren Bankteil 1 in einer Horizontalebene schwenkbar gelagert. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der kürzere Bankteil 2 bis zum Anliegen seiner einen Längsseite an der freien Längsseite des längeren Bankteiles 1 verschwenkt werden kann. In dieser dann erreichten, in Fig. 1 strichliert dargestellten Liegestellung liegen die in der Zeichnung rechten Enden der beiden Bankteile in einer Vertikalebene.
Im längeren Bankteil 1 ist ein zusätzlicher Bankteil 4 ausziehbar gelagert, der in seiner ausgezogenen Stellung 4’ den kürzeren Bankteil 2 derart ergänzt, daß die Länge von Bankteil 2 und Bankteil 4’ im wesentlichen gleich der Länge des Bankteiles 1 ist.
Der längere Bankteil 1 ist von einer Rückwand 5, der kürzere Bankteil 2 von einer Rückwand 6 begrenzt. In der mit vollen Linien gezeigten Sitzstellung ist der kürzere Bankteil 2 mit seiner Rückwand 6 verriegelt. In Fig. 2 ist eine bevorzugte Ausfxihrungsform dieser Verriegelung schematisch dargestellt.
Demnach ist auf einer Querwand 8, die auch in Fig. 1 angedeutet ist, ein Haken 9 verschieb- und schwenkbar gelagert. Diese Lagerung erfolgt dabei über einen in ein Langloch 10 des Hakens 9 eingesetzten, an der Querwand 8 befestigten 3 AT 000 818 Ul
Bolzen 11. Der Haken 9 weist einen sich quer zum Langloch 10 erstreckenden Arm 12 auf, der über eine Stange 13 an einem bei 14 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel 15 angelenkt ist. An der Stange 13 greift eine Feder 16 an. Der besseren Übersicht wegen sind in Fig 2 die Stange 13, der Hebel 15 und die Feder 16 nur schematisch dargestellt.
An der Rückwand 6 ist ein mit dem Haken 9 zusammenwirkender Bügel 17 angeordnet.
Um den Haken 9 aus seiner in Fig. 2 dargestellten Verriegelungsstellung zu bringen, wird das freie Ende des zweiarmigen Hebels 15 in Richtung des Pfeiles 18 bewegt, wodurch vorerst eine Schwenkbewegung des Hakens 9 im Sinne des Uhrzeigers und anschließend eine Verschiebung nach rechts bewirkt wird (bezogen auf Fig. 2). Die Entriegelung von Bankteil 2 und Rückwand 6 ist damit erreicht und der Bankteil 2 kann nun bis zur Anlage am Bankteil 1 verschwenkt werden. In der verschwenkten Stellung des kürzeren Bankteiles 2 ist es möglich, den zusätzlichen Bankteil 4 aus dem Bankteil 1 auszuziehen und in seine Lage 4’ zu verbringen, in der ein angehobener Zusatzpolster die Liegefläche des Doppelbettes ergänzt.
Eine bevorzugte Ausfuhrungsform dieses zusätzlichen Bankteiles in seiner Lage 4’ ist in Fig. 3 dargestellt. Demgemäß ist dieser zusätzliche Bankteil 4 bzw 4’ mit einem Wagen 20 ausgestattet, der an seinem vorderen Ende über Rollen 21 am Boden und an seinem nicht dargestellten hinteren Ende im Bankteil 1 abgestützt ist. Mittels eines Anhebebeschlages 22 ist im Wagen 20 ein Zusatzpolster 23 hebbar gelagert. Der Anhebebeschlag 22 besteht in an sich bekannter Weise aus einem Gelenkviereck, das eine kürzere Schwinge 24 und eine längere Schwinge 25 aufweist. Das Gestell 26 des Gelenkviereckes ist am Wagen 20, die Koppel 27 am Zusatzpolster 23 befestigt. Am Gestell 26 ist ein Arm 28 schwenkbar gelagert, dessen anderes Ende das Zusatzpolster 23 abstützt. Der Arm 28 selbst ist an einer Rolle 29 der längeren Schwinge 25 abgestützt.
Durch die Anordnung des Armes 28 am ansonsten bekannten Beschlag wird eine vordere Abstützung des Zusatzpolsters 23 erreicht, wozu sonst eine vordere Blende des Wagens 20 erforderlich wäre. 4 AT 000 818 Ul
Die eben besprochenen Glieder des Anhebebeschlages 22 sind an beiden Seiten des Wagens 20 vorgesehen, wobei die Arme 28 durch eine Querstange 30 verbunden sind.
Die Wirkungsweise des Anhebeschlages 22 ist bekannt, sodaß sich eine 5 Beschreibung im Rahmen dieser Anmeldung erübrigt.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann auch ein anderer Anhebebeschlag bzw. eine andere Verriegelung verwendet werden. Wie schon erwähnt ist es zweckmäßig, in der Liegestellung die beiden Bankteile 1 zu kuppeln. Hieflir sind eine große Anzahl von Organen geeignet, z.B. 10 Bolzen, Haken, federnd wirkende Zangen usw. 5

Claims (5)

  1. AT 000 818 Ul Ansprüche 1. Eckbank, die in ein Doppelbett umwandelbar ist, mit einem längeren Bankteil (1) und einem an diesem im Winkel angeschlossenen kürzeren Bankteil (2), wobei der kürzere Bankteil (2) gegenüber dem längeren Bankteil (1) um eine durch die Innenecke der beiden Teile (1,2) verlaufende Achse (3) bis zum Anliegen von deren benachbarten Längsseiten von einer Sitzstellung in eine Liegestellung verschwenkbar ist, und zur Ergänzung der Liegefläche ein zusätzlicher Bankteil (4,4’) aus dem längeren Bankteil (1) ausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der längere (1) und der kürzere Bankteil (2) in der Sitzstellung von Rückwänden (5,6) begrenzt sind und der kürzere Bankteil (2) in der Sitzstellung mit seiner Rückwand (6) verriegelbar ist.
  2. 2. Eckbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Bankteil (2) in der Liegestellung mit dem längeren Bankteil (1) kuppelbar ist.
  3. 3. Eckbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Bankteil (4,4’) einen Wagen (20) aufweist, in dem mittels eines Anhebebeschlages (22) ein Zusatzpolster (23) hebbar gelagert ist.
  4. 4. Eckbank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhebebeschlag (22) in an sich bekannter Weise aus einem Gelenkviereck besteht, das eine kürzere (24) und eine längere Schwinge (25) aufweist, wobei am Gestell (26) des Gelenkviereckes ein Arm (28) schwenkbar gelagert ist, dessen anderes Ende das Zusatzpolster (23) abstützt und der selbst mittig an einer Rolle (29) od. dgl. der längeren Schwinge (25) abgestützt ist.
  5. 5. Eckbank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung des kürzeren Bankteiles (2) mit seiner Rückwand (6) ein in einem Langloch (10) verschieb- und schwenkbar gelagerter Haken (9) vorgesehen ist, der in einen an der Rückwand (6) vorgesehenen Bügel 817) eingreift und über ein Gestänge (13,15) verschieb- und schwenkbar ist. 6
AT52295U 1995-09-29 1995-09-29 Eckbank AT818U1 (de)

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AT52295U AT818U1 (de) 1995-09-29 1995-09-29 Eckbank
DE29600126U DE29600126U1 (de) 1995-09-29 1996-01-04 Eckbank
PL10404796U PL104047U1 (en) 1995-09-29 1996-01-15 Corner bench

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PL104047U1 (en) 1997-04-01

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