AT82455B - Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen. - Google Patents

Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen.

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AT82455B
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Austria
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ring
rods
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radial
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Friedrich Emil Haeberlin
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Friedrich Emil Haeberlin
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  Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen. 



   Die. bisherigen Schablonen zum Bewickeln von Zwirnknöpfen, welche aus in gleichmässigen Abständen voneinander strahlenförmig gegen den zu bewickelnde Ring gerichteten Stäbchen bestehen, besitzen den Nachteil, dass die Stäbchen nur zum Halten des Ringes dienen und nicht die Fadenlagen bestimmen. Die Stäbchen müssen daher während der Bewicklung des Ringes abwechselnd vom Ring hinweggezogen werden, damit sich die zur Bewicklung des Ringes bestimmten Fäden gegen die Peripherie des Ringes legen können. 



   Diese bekannte Anordnung ist nach vorliegender Erfindung dahingehend wesentlich vereinfacht worden, dass die Stäbchen möglichst ohne Änderung ihrer geringen Wandstärke bis an den Ring reichen und während der Bewicklung des Ringes dauernd mit demselben in Berührung bleiben, so dass sie dem ersten Faden eine ununterbrochene Führung bis zum Ringe gewähren, welcher Faden dann wieder dem nächsten Faden die Führung gibt, und so fort. Zweckmässig wird man den Abstand der Stäbchen so bemessen, dass nicht mehr als höchstens drei oder vier Fäden zwischen zwei Stäbchen zu liegen kommen. 



   Nach Fig. i, welche die erste Ausführungsform erkennen lässt, besteht die Schablone aus einem ringförmigen Körper 1, von welchem aus zum Halten des zu umwickelnden Ringes 2 eine Reihe Stäbchen 3 strahlenförmig ausgehen, die bis an den Ring 2 heranreichen. Einzelne der Stäbchen, welche mit 3a bezeichnet sind, sind bei 5 scharnierartig an dem Ringkörper 1 angelenkt. 



  Diese radialen Stäbchen können aus beliebigem, widerstandsfähigem Material bestehen und halten mit ihren freien Enden den Ring 2 in einer bestimmten Lage von vorn, während ihn die Stäbchen 3 von hinten festhalten. Der eingelegte Ring ist somit nach jeder Richtung fixiert. 



  Die Verteilung und Anzahl der strahlenförmigen Stäbchen kann verschieden gewählt werden. 



  Sie ist einmal bestimmt durch das auf dem Ring herzustellende Muster, ferner durch die zu verwendende Zwirnstärke sowie durch die Anzahl der Fadenwindungen auf dem Ringe. Wie aus Fig.   i ohne   weiteres hervorgeht, werden durch die strahlenfölmigen Stäbchen die Fadenlagen 4 so gehalten, dass sie sich nicht verschieben können und aneinander zu liegen kommen. 



   Die Ausführungsformen nach den Fig. 2 und 3 unterscheiden sich von der beschriebenen im wesentlichen dadurch, dass die vom Ringe entfernbaren Stäbchen 3a in dem   Ringkörper 1   in radialer Richtung verschiebbar gelagert sind. Man braucht dieselben daher nur an ihrem Kopf 6 zu erfassen und aus dem   Ringkörper'1 entsprechend   herauszuziehen, worauf der bewickelte Ring frei wird und ein neuer Ring eingelegt werden kann. 



   Die praktische Anwendung der Schablonen hat ergeben, dass zwei diametral gegenüberliegende, herausziehbare oder abklappbare Stäbchen 3a genügen, um den Ring an die anderen (festen) Stäbchen 3 sicher und einwandfrei anzupressen, so dass das Ein-und Auslegen der Knopfringe in der denkbar kürzesten Zeit erfolgen kann. 



   Der die strahlenförmigen Stäbchen aufnehmende Ringkörper 1 kann einen derartigen Durchmesser erhalten, d. h., die Länge der radialen Stäbchen 3 bzw. 3a kann derart gewählt werden, dass man in der Nähe des Ringkörpers 1 mit dem den Faden haltenden Klöppel, der Bobbine, dem Schiffchen, der Nadel u. dgl. bequem hindurchfahren kann. Die strahlenförmigen Stäbchen ermöglichen es dem Umwicklungsfaden, auf den Knopfring zu gleiten, ohne dass weitere Haltevorrichtungen notwendig wären. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird der zu bewickelnde Ring 2 sowohl durch die strahlenförmigen Stäbchen 3 als auch durch die Stäbchen 3a gehalten. Letztere können mittels 

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 des Scharnieres 9 vom Ringe abgeschwenkt werden. Während die Stäbchen 3 vermittelst eines kleinen Ansatzes oder einer Nase 25 eine Entfernung des Ringes im Sinne des Pfeiles 10 verhindern, wird durch die Stäbchen 3a auf die gleiche Art einer unbeabsichtigten Entfernung im entgegengesetzten Sinne vorgebeugt. 



   Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Stäbchen 3 an dem Ringkörper 8 und die radialen Stäbchen 3a an dem wegschwenkbare Ringkörper 8a befestigt sind. Beide Ringkörper sind bei 11 scharnierartig miteinander verbunden. Bevor der Ring 2 auf die Stäbchen 3 gebracht wird, muss der Ringkörper 8a vom Ringkörper 8 weggedreht werden. Sobald nach dem Einlegen des Ringes der Ringkörper 8a wieder mit dem Ringkörper 8 verbunden ist, wird der zu bewickelnde Ring sicher zwischen den Stäbchen 3 und 3a gehalten. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 betrifft eine Anordnung, bei welcher der die strahlenförmigen Stäbchen 3a aufnehmende Ringkörper 1 von einem Stellring 15 umgeben ist. Letzterer ist mit Ausschnitten 16 versehen, die nach aussen hin von den   schrägen   Flächen 17 begrenzt sind. Die radialen Stäbchen 3a, welche im Ringkörper 1 verschiebbar gelagert sind. ragen in die Ausschnitte 16 hinein und sind mit Köpfen 18 versehen, gegen welche die Federn   19   wirken. Wenn der Stellring 15 in der Richtung des Pfeiles 20 gedreht wird, werden die Strahlen 3a dem Zentrum des Ringes 2 mehr oder minder genähert. Bei entgegengesetzter Drehung des Stellringes 15 streben die Federn 19 danach, die radialen Stäbchen 3a wieder vom Mittelpunkt des Ringes 2 zu entfernen.

   In diesem Falle haben die Stäbchen 3a Doppelnasen 26, die den Ring nicht nur zentrisch, sondern gleichzeitig nach vorn und nach hinten im Sinne der Pfeile in den Fig. 7 und 9 sicher und unbeweglich halten. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 ermöglicht die Verschiebung der strahlenförmigen Stäbchen durch in dem Stellring 15 vorgesehene schräge Schlitze 21, in'welche die strahlenförmigen Stäbchen 3a mit ihren umgebogenen Enden 22 eingreifen. Wenn der Stellring 15 in Richtung des Pfeiles 23 (Fig. 8) verdreht wird, werden die strahlenförmigen Stäbchen dem Mittelpunkt des Ringes 2 genähert, bei entgegengesetzter Drehung von ihm entfernt. Die Fixierung der Ringe geschieht auf dieselbe Art wie bei der Ausführung gemäss den Fig. 6 und 7. 



   Die beiden letztbehandelten Ausführungsformen ermöglichen es also, grössere und kleinere Knopfringe mit einem und demselben Apparat zu bewickeln. 



   Bevor der Ring aus dem Apparat herausgenommen wird, werden die auf ihn gewickelten Fadenlagen mittels eines Festonstiches, Häkelstiches oder ähnlichen Fangstiches der Reihe nach über den ganzen Umfang des Ringes gefasst (Fig.   10),   so dass nach dem Ausspannen des Ringes die strahlenförmigen Stäbchen gewissermassen durch die Fadenverschlingungen ersetzt sind und infolgedessen auch später keinerlei Verschiebungen der Fäden eintreten können. Damit der soeben erwähnte   Feston-oder Häkelstich, welcher   in Fig. 10   durch'die Faden1inie   24 angedeutet ist, sich genau der Peripherie des Ringes anschliessen kann, empfiehlt es sich, die strahlenförmigen Stäbchen 3 nicht gemäss Fig. II mit gleich langen Nasen, sondern gemäss Fig. 12 auf der einen Seite mit ganz kurzen Nasen 25 auszubilden.

   Dadurch wird erreicht, dass die Stäbchen der Schlinge oder dem Faden niemals hinderlich sind, und dass sich die Fadenlagen niemals quer über die Nasen legen können und deshalb auch nie locker werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen, bestehend aus strahlenförmig gegen den zu bewickelnden Ring gerichteten Stäbchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbchen möglichst ohne Änderung ihrer geringen Wandstärke bis an den Ring reichen und während der Bewicklung des Ringes dauernd mit demselben in Berührung bleiben, so dass sie dem ersten Faden eine ununterbrochene Führung bis zum Ringe   gewähren,   welcher Faden dann wieder dem nächsten
Faden die Führung gibt, usf.

Claims (1)

  1. 2. Schablone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass von den strahlenförmigen. gegen den Knopfring (2) gerichteten Stäbchen mindestens zwei gegenüberliegende Stäbchen (3a) den sich gegen die anderen (festen) Stäbchen (3) legenden Knopfring (2) übergreifen und radial verschiebbar oder aufklappbar angeordnet sind.
    3. Schablone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen strahlenförmiger Stäbchen (3 bzw. 3a) an Ringkörpern (8 bzw. 8a) befestigt sind, welche derart (bei 11)' miteinander verbunden sind, dass vor dem Auflegen des Knopfringes (2) auf die Stäbchen (-3) des einen Ringkörpers (8) der andere Ringkörper (8a) vom erstgenannten Ringkörper (8) weg- bewegt werden kann und nach dem Auflegen des Knopfringes (2) die beiden Ringkörper (8, 8a) EMI2.1 4.
    Schablone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Stäbchen mittels einer Stellvorrichtung gleichzeitig radial verstellbar sind, um mit einer und derselben Schablone verschieden grosse Knopfringe bewickeln zu können (Fig. 6 bis 9). EMI2.2 an ihren inneren Enden auf der einen Seite den Knopfring so weit freigeben, als es das Einlegen eines die Fadenlagen zusammenhaltenden Festonstiches, Kettenstiches, Häkelstiches oder ähnlichen Schlingengebildes verlangt (Fig. 12).
AT82455D 1914-01-10 1914-06-11 Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen. AT82455B (de)

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AT82455B true AT82455B (de) 1921-01-25

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AT82455D AT82455B (de) 1914-01-10 1914-06-11 Schablone zum Bewickeln von Zwirnknöpfen.

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