AT82692B - Pneumatisch betätigte Zitzenkappe. - Google Patents

Pneumatisch betätigte Zitzenkappe.

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AT82692B
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Austria
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teat
cap
sleeve
housing
pneumatically operated
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Alexander Gillies
Harold Bartram
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Alexander Gillies
Harold Bartram
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  Pneumatisch betätigte Zitzenkappe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die an sich bekannten pneumatisch betätigten Melkbecher, bei denen durch abwechselnde Saugwirkung und Lufteinlass eine hin und her gehende Bewegung ausgeführt und infolgedessen eine massierende Wirkung auf die Zitze ähnlich wie bei der Handmelkerei erzielt wird. Diese Zitzenkappe, deren einzelne Teile aus Metall oder sonst geeignetem, mehr oder minder starrem Material hergestellt sind, unterscheidet sich von den gebräuchlichen, ganz oder teilweise aus Gummi hergestellten Zitzenkappen dadurch, dass sie leicht rein zu erhalten und ausserdem dauerhafter und verlässlicher ist, weil sie keinerlei Gummiteile oder biegsame Auskleidungen enthält, die bekanntlich häufig erneuert werden müssen. 



   Das Kappengehäuse ist zu diesem Zwecke mit einer mehr oder weniger starren Zitzenhülse versehen, die vorteilhafterweise vom Gehäuse unabhängig ist, gleichfalls aus Metall besteht und innerhalb des Gehäuses in Übereinstimmung mit den durch abwechselndes Saugen und Lufteinlassen hervorgerufenen Pulsationen hin und her beweglich ist. Bei einer ihrer Ausführungen steht die Zitzenhülse unter Federdruck und kann entgegen der Federspannung abwärts gezogen werden, sobald mit der Kappe ein teilweises Vakunm in Verbindung gesetzt und eine Saugwirkung hervorgerufen wird, wogegen sie während der Luft-   einlasspe1Ìode   bei jeder Pulsation durch die Feder in ihre Anfangsstellung. zurückgeführt wird.

   Der Kopf der Hülse ist so ausgeführt, dass er einen gutpassenden, innerhalb der Kappe verschiebbaren Kolben bildet, der Spannringe, Federn o. dgl. mit oder ohne Lederstutzdichtungen besitzen kann. 



   In der Zeichnung stellt Fig. i als Beispiel eine Ausführungsform der Zitzenkappe im Schnitt dar, während Fig. 2 die Zitzenhülse für sich und mit einem anders ausgeführten Kopf, ebenfalls im Schnitt, veranschaulicht. 



   Gemäss Fig. i ist das aus Metall oder anderem starren Material hergestellte Gehäuse 1, la der Zitzenkappe an seinem unteren Teil konisch geformt und am Mundstückende 4, sowie ungefähr in der Mitte seiner Länge mit inneren Absätzen   2,   3 versehen. Die aus Metall oder anderem starren Material bestehende Zitzenhülse 5 ist vorteilhaft konisch und mit einem in den zylindrischen Teil der Kappe passenden Kopf 6 versehen. Zwischen diesem Kopf und dem unteren Gehäuseabsatz 3 ist eine Feder 7 eingelegt, die für gewöhnlich die Hülse stützt und deren Kopf gegen den oberen Gehäuseabsatz 2 angedrückt hält. Der Hülsenkopf 6 kann kolbenartig ausgeführt und mit luftdichter Packung, z. B. mit Lederstutzdichtungen 8 (Fig. 2), oder auch, wie in Fig. r, voll ausgeführt sein, wenn hierbei eine gute Abdichtung erreichbar ist.

   Die Zitzenklemme im Mundstück 4 kann aus einer biegsamen Scheibe 9 mit zentraler Bohrung bestehen, die in eine im Mundstück hergestellte Ringnut   11   eingepasst ist. Die Kappe ist vorteilhaft zweiteilig gemacht und der obere zylindrische Teil 1 ist mit dem unteren sich verjüngenden Teil la durch eine Überwurfmutter 12 verbunden, so dass die Kappe zum Zwecke der Reinigung leicht zerlegt werden kann. 



   Bei der Melkoperation bewirkt das Saugen, dass die Zitzenhülse 5 und demzufolge   auch uie Zitze sanft abwärts gezogen wird, während sich das Gehäuse in entgegengesetzter Richtung bewegt und die Milch fliesst. Wird hierauf Luft eingelassen, so sinkt d ? s Gehäuse   

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 und die Feder 7 führt die Hülse zurück. wodurch eben die eingangs erwähnte hin und her gehende Bewegung und die massierende Wirkung auf die Zitze hervorgerufen wird. 



   PATENT-ANSPRüCHE : i. Pneumatisch betätigte Zitzenkappe, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem aus 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. seinem unteren Teil (1 a) verjüngten Gehäuse (1) unabhängige, konische Zitzenhülse (5) mit einem in dem oberen Gehäuseteil (1) passenden kolbenartigen Kopf (6) versehen ist, der gegebenenfalls mit Packungen (8) versehen sein kann und unter dem Druck einer Feder (7) steht.
    3. Zitzenkappe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kappengehäuse aus zwei voneinander trennbaren Teilen 1, la, besteht von welchen der obere zylindrische (1) und der untere konische Teil (la) je einen inneren Ansatz (2 bzw. 3) besitzt, von denen der eine (3) als Stütze für die die Zitzenhülse tragende Feder (7) dient, während der andere Ansatz (2) zur Begrenzung der Bewegung des Hülsenkopfes (6) bestimmt ist. EMI2.2
AT82692D 1913-05-20 1914-04-25 Pneumatisch betätigte Zitzenkappe. AT82692B (de)

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