AT83171B - Verfahren zur Verflüssigung des dem im elektrischen Ofen hergestellten Zink beigemengten Zinkstaubes (Poussière) durch mechanische Behandlung innerhalb der Vorlage. - Google Patents

Verfahren zur Verflüssigung des dem im elektrischen Ofen hergestellten Zink beigemengten Zinkstaubes (Poussière) durch mechanische Behandlung innerhalb der Vorlage.

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AT83171B
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  Verfahren. zur Verflüssigung des dem im elektrischen Ofen hergestellten Zink beigemengten
Zinkstaubes (Poussiere) durch mechanische Behandlung innerhalb der Vorlage. 



   Bei der elektrothermischen Zinkgewinnung entsteht, wie bekannt, eine Mischung von flüssigem Zink und Zinkstaub (Poussière) in der Vorlage. Der Zinkstaub besteht aus kleinen Zinkpartikeln, die sich nur mit Schwierigkeiten mit dem flüssigen Zink vereinigen lassen, hauptsächlich, weil sie mit einer dünnen Schicht von Zinkoxyd oder feinem Erzstaub, Kohlenstaub o. dgl.   überzogen   sind. 



   Um aus dieser Mischung eine möglichst grosse Menge flüssigen Zinks erhalten zu können und die Zinkpartikeln zum Zusammenfliessen zu bringen, wird der Zinkstaub einer mechanischen Bearbeitung unterworfen, welche die Befreiung der Zinkpartikel von dem genannten Überzug und die Vereinigung der Partikel bezweckt. Eine derartige mechanische Bearbeitung ist bisher entweder in der Vorlage oder ausserhalb derselben mit Hilfe   quirlartiger Vorrichtungen, Walzen   o. dgl. vorgenommen worden. 



   Bei der praktischen Verwendung dieser Vorrichtungen haben sich jedoch gewisse Übelstände herausgestellt. Falls nämlich die Bearbeitung innerhalb der Vorlage vor sich gehen soll, stellen sich einer einwandfreien mechanischen Wirkung der Vorrichtungen infolge der in der Vorlage herrschenden Hitze sowie des Absetzens des Zinks in den Lagern und Dichtungsvorrichtungen Schwierigkeiten entgegen. Wird die Behandlung ausserhalb der Vorlage ausgeführt und der Zinkstaub also aus der Vorlage geschafft, so ist es schwierig, den Zinkstaub vor einer die Zinkgewinnung erschwerenden Oxydation zu schützen. 



   Man hat deshalb nach einem Verfahren zur Behandlung des Zinkpulvers innerhalb der Vorlage unter Vermeidung der genannten Übelstände lange gesucht. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein solches Verfahren und besteht darin, dass die Zinkpartikeln innerhalb der Vorlage einer Reibung und einem Zusammenpressen mit Hilfe einer 
 EMI1.1 
 drehenden Schraube unterworfen werden, welche den Zinkstaub durch eine (gegebenenfalls die Austrittsöffnung der Vorlage bildende) Öffnung treibt. 



   Man erhält hiedurch unter anderem auch folgende Vorteile. Die Vorrichtung kann, mechanisch gut arbeitend, in der Vorlage leicht untergebracht-werden, indem die erforderliche Dichtung der Schraube und der Welle derselben durch den Zinkstaub selbst gebildet wird. 



  Besondere, durch die Hitze des Kondensators oder des abgesetzten Zinks leicht zerstörbare Dichtungsvorrichtungen sind deshalb   überflüssig.   Das Zinkpulver wird einem Drucke ausgesetzt, dessen Grösse durch Wahl der Steigung und der Länge der Schraube und der Grösse der Öffnung verändert werden kann. Man hat es also in der Hand, den Zinkstaub genügend lange der erforderlichen Reibung und einem genügend   grossen.   Druck während der Bewegung des Zinkstaubes über die   Schraubenfläche   und durch die Öffnung zu unterwerfen, um die bestmögliche Reinigung der Partikel von der dieselben umgebenden Haut und das Zusammenpressen zu flüssigem Metall zu erzielen. 



   Wenn die Öffnung zugleich die Ablassöffnung der Vorlage bildet, was sich als vorteilhaft erwiesen hat, wird noch der Vorteil erreicht, dass das übliche Auskratzen von Hand, welches eine beschwerliche und gefährliche Arbeit ist, entfällt. 

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   Die Zeichnung stellt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dar. Fig. i ist ein senkrechter Schnitt des unteren Teiles einer Vorlage und Fig. 2 zeigt denselben in Seitenansicht. 



     - ? bezeichnet   die Vorlage, an deren Boden eine Mischung 2 von flüssigem Zink und Zinkstaub sich ansammelt. Eine Schraube   3,   die am einen Ende ausserhalb der Vorlage gelagert und mit einer Treibscheibe 4 versehen ist, reicht am anderen Ende durch die Öffnung 5 an der entgegengesetzten Seite der Vorlage hindurch und ist bei 6 zweckmässig gelagert. 7 bezeichnet einen an die Öffnung 5 angeschlossenen Sammelbehälter für das gebildete flüssige Metall. Die Schraube 3 liegt in der Mischung 2 von flüssigem Zink und Zinkstaub eingebettet, so dass die Mischung selbst die Dichtung an den Durchgangsstellen der Schrauben durch die Vorlagenwände bildet.

   Durch Wahl der Grösse der Öffnung 5 im Verhältnis zum Durchmesser der Schraube 3 und der Länge des Gewindes der Schraube im Verhältnis zur Länge der Öffnung und der Steigung der Schraube kann die Mischung mit dem jeweils gewünschten Druck und der gewünschten Geschwindigkeit durch die Öffnung 5 treten, so dass infolge der Reibung der Partikel aneinander und des Zusammenpressens derselben während ihrer Bewegung über die Schraubenfläche und durch die Öffnung die grösstmögliche Menge flüssigen Zinks erhalten wird. 



   Durch Veränderung der Länge der Öffnung 5 bzw. der Dicke der Vorlagenwände und Austauschen von Schraubenteilen kann die Länge der Öffnung, durch welche der Zinkstaub gepresst oder geschoben wird, ohne von den Schraubengewinden fortgeführt zu werden, ver- ändert und dadurch ein gewünschter Druck erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verflüssigung des dem im elektrischen Ofen hergestellten Zink beigemengten Zinkstaubes (Poussière) durch mechanische Behandlung innerhalb der Vorlage, dadurch gekennzeichnet, dass der am Boden der Vorlage angesammelte Zinkstaub mittels einer im Zinkstaub eingebetteten Schraube durch eine Öffnung innerhalb der Vorlage getrieben und hiedurch einer EMI2.1
AT83171D 1917-10-22 1918-07-22 Verfahren zur Verflüssigung des dem im elektrischen Ofen hergestellten Zink beigemengten Zinkstaubes (Poussière) durch mechanische Behandlung innerhalb der Vorlage. AT83171B (de)

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