AT83655B - Kühlverfahren für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kühlverfahren für Verbrennungskraftmaschinen.

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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

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  Kühlverfahren für Verbrennungskraftmaschinen, 
Es -sind Verbrennungskraftmaschinen bekannt, bei welchen das Treibmittel behufs Verdampfung und Kühlung des Arbeitszylinders durch dessen Kühlmantel geführt bzw. gedrückt wird. 



   Die üblichen Kühlverfahren zum Kühlen von Verbrennungskraftmaschinen bestehen jedoch zumeist darin, dass die heissen Teile der Maschine mit Wasser gekühlt und das erwärmte Wasser in Kühlern rückgekühlt wird. Um bei Frostwetter das Einfrieren des Kühlmittels in den Kühlmittelleitungen und in dem Kühler zu verhindern, muss von Wasserzusätzen Gebrauch gemacht werden, die den Gefrierpunkt des Wassers erniedrigen.

   Die Erfindung beruht auf der Eigenschaft der schweren Treiböle, dass deren Siedepunkt höher und deren Gefrierpunkt erheblich niedriger ist als jener des Wassers und besteht darin, dass für Verbrennungskraftmaschinen, die wie Düsel-, Glühkopf-u. dgl.-maschinen mit schweren Treibölen betrieben werden und mit einem Kühler zur Rückkühlung des Kühlmittels arbeiten, wie insbesondere Fahrzeugmaschinen, die Treiböle die Rolle des Wassers übernehmen, wobei die mit der Kühlung verbundene Vorwärmung keine Verdampfung, sondern eine   gewisse Dünnflüssigkeit   des Treibmittels hervorruft, die die Durchführung des Arbeitsprozesses begünstigt. Die Erfindung ermöglicht den   Brennstoffbehältei   zu vermeiden, zu welchem der zur Rückkühlung des erwärmten Treiböles dienende Kühler unmittelbar ausgebildet werden kann. 



   Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass der Brennstoff durch die Vorwärmung dünnflüssig erhalten wird und durch die Dünnflüssigkeit eine leichte Zerstäubung gewährleistet ist. Da die zur Verdampfung und Entzündung des Brennstoffes erforderliche Wärme im besten Falle nur zum Teile der hochverdichteten Arbeitsluft entzogen werden muss, wird eine vollkommenere Verbrennung und ein besserer thermischer Nutzeffekt erreicht, als bei der üblichen Wasserkühlung. 



   Die Maschine wird auch leichter und billiger, weil zum Speisen und Kühlen der Maschinen statt der üblichen zwei Behälter für das Kühlmittel und für den Brennstoff nur ein einziger Behälter erforderlich ist und weil die zur Verwendung gelangenden sogenannten Schweröl ein geringeres spezifisches Gewicht als Wasser besitzen. Da ferner die Siedetemperatur dieser Öle wesentlich höher und die Erstarrungstemperatur tiefer als jene des Wassers liegt, werden die Verluste durch Verdampfung vermindert und besondere Vorkehrungen gegen das Einfrieren erübrigen sich. Der Brennstoff erwärmt sich schneller und höher als Wasser und die Wärmeabgabefähigkeit des Kühlers nimmt mit dem Temperaturunterschied des in den Kühler und aus demselben tretenden Kühlmittels zu.

   Die Brennstoffkühler können daher kleiner als die Wasserkühler gehalten werden, was insbesondere für Fahrzeugmaschinen ein erheblicher Vorteil ist. 



   Der Umlauf des Kühlmittels vom Kühler zu den Zylindern kann in gleicher Weise   wie bisher durch für diesen Zweck vorgesehene Pumpen, unter Einwirkung der Temperaturunterschiede des flüssigen Brennstoffes (Thermosiphonkühlung) oder auf andere bekannte   

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 Weise bewerkstelligt werden. Um ein Verstopfen des Kühlers zu verhindern, kann der Brennstoff vor der Verwendung filtriert und dadurch von etwaigen schädlichen Beimengungen gereinigt werden. 
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 i. Kühlverfahren für Verbrennungskraftmaschinen) bei denen das Treibmittel als Kühlmittel verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das als   Kühlmittrl   ausgenutzte Treibmittel der Maschine in deren Kühler rückgekühlt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler als Brennstoffbehälter ausgebildet ist.
AT83655D 1916-11-14 1916-11-14 Kühlverfahren für Verbrennungskraftmaschinen. AT83655B (de)

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