AT8389U1 - Bahnübergang - Google Patents

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AT8389U1 AT0066004U AT6602004U AT8389U1 AT 8389 U1 AT8389 U1 AT 8389U1 AT 0066004 U AT0066004 U AT 0066004U AT 6602004 U AT6602004 U AT 6602004U AT 8389 U1 AT8389 U1 AT 8389U1
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Abstract

Bahnübergang mit einer Straßenverkehrsfläche (1), welche aus Gleiseindeckungselementen (4, 5, 4a, 5a, 4a', 5a') gebildet ist, die auf dem Niveau der Schienen (2, 3, 2', 3') des Gleises angeordnet sind. An den Seitenrändern (8) der Straßenverkehrsfläche angeordnete Gleiseindeckungselemente (4a, 5a, 4a', 5a') weisen an ihrer Oberseitenfläche (9) Leuchtmarkierungselemente (10) auf, die an jedem dieser Gleiseindeckungselemente eine dreieckförmige oder viereckförmige Leuchtmarkierungsfläche (16) bilden. Die Langseite (11) dieser Dreieckform oder eine lange Diagonale (20) der Viereckform verlaufen in Querrichtung (7) des jeweiligen Gleises.

Description

2 AT 008 389 U1
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bahnübergang mit einer über ein oder mehrere Bahngleise verlaufenden befahrbaren oder begehbaren Straßenverkehrsfläche, welche aus Gleiseindeckungselementen gebildet ist, die auf Schienenniveau angeordnet sind. 5 Bei bekannten Bahnübergängen vorgenannter Art liegt keine deutlich sichtbare Kennzeichnung der Seitenränder der Straßenverkehrsfläche vor und dies erscheint angesichts des gerade bei schienengleichen Bahnübergängen vorliegenden Gefahrenpotentials ein wesentlicher Mangel. Zur Nachtzeit sind selbst bei beleuchteten Bahnübergängen die Seitenränder einer Gleiseindeckung oft schwer erkennbar und es ist die Erkennbarkeit der Seitenränder einer Gleiseinde-io ckung bei Bahnübergängen, welche von Straßenverkehrsflächen schräg überquert werden, schon durch diesen Schrägverlauf beeinträchtigt und dies umso mehr, wenn es sich um einen mehrgleisigen Bahnübergang handelt.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, für den Einsatz bei solchen Bahnübergängen be-15 stimmte Gleiseindeckungselemente vorzusehen, welche eine insbesondere nachts leicht erkennbare Markierung tragen, die bei Anordnung mehrerer solcher Gleiseindeckungselemente an einem Seitenrand einer das oder die Bahngleise querenden Straßenverkehrsfläche aus der Sicht von Fahrzeuglenkern oder Fußgängern ohne weiteres als zu beachtende Begrenzung einer solchen Straßenverkehrsfläche verstanden wird. 20
Der erfindungsgemäß ausgebildete Bahnübergang eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass an den, ein oder mehrere Bahngleise überquerenden, Seitenrändern der Straßenverkehrsfläche Gleiseindeckungselemente angeordnet sind, welche an ihrer die Straßenverkehrsfläche bildenden Oberseitenfläche Leuchtmarkierungselemente aufweisen, die an 25 jedem dieser Gleiseindeckungselemente eine langgestreckte, dreieckförmige oder viereckförmige, insbesondere rautenförmige, Leuchtmarkierungsfläche bilden, die an der Oberseitenfläche dieser Gleiseindeckungselemente liegt, wobei die Langseite der Dreieckform oder eine lange Diagonale der Viereckform, insbesondere Rautenform, in Querrichtung des jeweiligen Bahngleises verläuft. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung auf 30 baulich einfache Weise gut entsprochen werden. Durch die langgestreckte Ausbildung der auf den Gleiseindeckungselementen vorgesehenen Leuchtmarkierungsflächen sind diese Leuchtmarkierungsflächen auch dann, und zwar insbesondere auch bei Nacht, gut erkennbar, wenn sie unter einem kleinen Winkel zur Straßenfläche betrachtet werden, wie dies aus dem Blickwinkel von Fahrern von Personenkraftwagen und aus dem Blickwinkel von Fußgängern der Fall 35 ist. Durch die Dreieckform oder Rautenform der auf Gleiseindeckungselementen vorgesehenen Leuchtmarkierungsflächen und durch die spezielle Ausrichtung dieser Leuchtmarkierungsflächen dahingehend, dass die Langseite der Dreieckform bzw. die lange Diagonale der Rautenform in Querrichtung des jeweiligen Bahngleises verläuft, kann erreicht werden, dass bei einer Reihe von Leuchtmarkierungsflächen, die sich auf Gleiseindeckungselementen befinden, wel-40 che an einem Seitenrand einer, ein oder mehrere Bahngleise querenden, Straßenverkehrsfläche diesem Seitenrand folgend aufeinander folgend angeordnet sind, Seitenränder dieser Leuchtmarkierungsflächen annähernd miteinander fluchten, wobei sich dadurch für einen Betrachter einer solchen Reihe aufeinander folgender Leuchtmarkierungsflächen eine verstärkte Wahrnehmung ergibt, dass diese Reflexionsflächen miteinander eine Grenzlinie verkörpern. Es 45 fluchten dabei einerseits bei annähernd rechtwinkelig zur Gleislängsrichtung die Bahngleise querenden Straßenverkehrsflächen die Langseiten der Dreieckform bzw. die langen Diagonalen der Rautenform der Leuchtmarkierungsflächen miteinander und es kann andererseits durch geeignetes Versetzen der Leuchtmarkierungsflächen tragenden Gleiseindeckungselemente zueinander in Gleislängsrichtung bei schräg zur Gleislängsrichtung die Bahngleise querenden so Straßenverkehrsflächen erreicht werden, dass kürzere Seiten der Dreieckform bzw. Seiten der Rautenform von Leuchtmarkierungsflächen, die einem Seitenrand der Straßenverkehrsfläche folgend aufeinanderfolgend angeordnet sind, annähernd miteinander fluchten.
Im Interesse einer guten Wahrnehmbarkeit der Leuchtmarkierungsflächen auch bei sichtstören-55 den Bedingungen, wie sie sich z.B. durch eine leichte Verschmutzung der Leuchtmarkierungs- 3 AT 008 389 U1 flächen, durch Lichtquellen entgegenkommender Fahrzeuge, durch Nebel usw. ergeben, sieht man vorteilhaft vor, dass die Länge der Langseite der Dreieckform oder der langen Diagonale der Rautenform der Leuchtmarkierungsfläche mindestens 200 mm beträgt. 5 Gleichfalls im Interesse einer guten Wahrnehmbarkeit der Leuchtmarkierungsflächen und auch für das Erzielen eines Flüchtens von Rändern aufeinander folgend angeordneter Leuchtmarkierungsflächen bei schräg zur Gleislängsrichtung von Bahngleisen verlaufenden Straßenverkehrsflächen ist es von Vorteil, wenn bei dreieckförmigen Leuchtmarkierungsflächen die rechtwinkelig zur Langseite der Dreieckform gemessene Erstreckung der Leuchtmarkierungsflächen io 25% bis 50% der Länge der Langseite beträgt.
Es ist baulich bei der Errichtung von erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnübergängen von Vorteil, wenn bei dreieckförmiger Ausbildung der Leuchtmarkierungsflächen die Langseite der Dreieckform am Rand des jeweiligen im Wesentlichen rechteckigen Gleiseindeckungselemen-15 tes liegt. Diese Ausbildung kann vorteilhaft auch eingesetzt werden, wenn rautenförmige Leuchtmarkierungsflächen vorgesehen werden sollen, wobei man jeweils zwei mit dreieckförmigen Leuchtmarkierungsflächen versehene Gleiseindeckungselemente paarweise beieinander anordnet und mehrere Paare von mit je einer dreieckförmigen Leuchtmarkierungsfläche versehene Gleiseindeckungselemente mit ihren, an den Leuchtmarkierungsflächen verlaufenden 20 Randabschnitten aneinander liegend anordnet, so dass die beiden dreieckförmigen Leuchtmarkierungsflächen miteinander eine rautenförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden.
Bei rautenförmigen Leuchtmarkierungsflächen ist es vorteilhaft, wenn die rechtwinkelig zur langen Diagonale der Rautenform gemessene Erstreckung der Leuchtmarkierungsflächen 50% 25 bis 90% der Länge der langen Diagonale beträgt.
Weiter ist es bei rautenförmiger Form der Leuchtmarkierungsflächen vorteilhaft, wenn diese in der Mitte von jeweils im Wesentlichen rechteckigen Gleiseindeckungselementen angeordnet sind. 30
Die Gleiseindeckungselemente für einen erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnübergang sind vorzugsweise aus einem Verbundmaterial aus teilchenförmigem Material und Bindemittel gebildet und es sind die Leuchtmarkierungselemente an der die Oberseite bildenden Fläche dieser Gleiseindeckungselemente in das Verbundmaterial eingebettet. 35
Die Leuchtmarkierungselemente, die Gleiseindeckungselemente erfindungsgemäß ausgebildeter Bahnübergänge aufweisen, sind vorteilhaft als Reflektoren ausgebildet, die unter dem Einfluss von einfallendem Fremdlicht, welches insbesondere von Fahrzeugscheinwerfern kommen kann, eine flächenförmige Leuchtmarkierung bilden. Eine solche Ausbildung der Leuchtmarkie-40 rungselemente ist baulich einfach realisierbar, wobei gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen ist, dass diese Reflektoren aus einer Vielzahl von Reflexionskörpern, welche insbesondere reflektierende Kugeln sind, zusammengesetzt sind. Eine weitere Verbesserung der Sichtbarkeit der Leuchtmarkierungselemente ist durch das Vorsehen einer Mehrzahl von punktförmig leuchtenden Lichtquellen, vorzugsweise LED-Elementen, in den Leuchtmarkie-45 rungselementen, erzielbar. Die Leuchtmarkierungselemente können dabei je nur mit einer Mehrzahl solcher punktförmig leuchtender Lichtquellen aufgebaut sein oder besser mit solchen punktförmig leuchtenden Lichtquellen und mit einer Vielzahl von reflektierenden Elementen, insbesondere reflektierenden Kugeln. Es ist auch möglich den optischen Aufbau von punktförmig leuchtenden Lichtquellen, insbesondere LED-Elementen, dahingehend auszubilden, dass 50 diese Lichtquellen selbst als Reflektoren wirksam sind. Sind in den Leuchtmarkierungselementen neben Lichtquellen auch Reflektoren angeordnet, bietet dies den Vorteil, dass auch bei Stromausfall eine Markierungsfunktion erhalten bleibt. Bei der Ausbildung der Leuchtmarkierungselemente mit Lichtquellen sieht man vorzugsweise vor, dass ein großer Teil ihres Lichtes in Richtung des Verlaufes der Straßenverkehrsfläche unter einem Winkel von weniger als 45° 55 zur Straßenverkehrsfläche abgestrahlt wird. Die Lichtquellen können dabei von Lenkern von 4 AT 008 389 U1
Fahrzeugen, die sich in Richtung des Verlaufes der Straßenverkehrsfläche bewegen, aber auch von in diese Richtung blickenden Fußgängern, besonders gut gesehen werden. Eine andere Ausbildung sieht vor, dass die punktförmig leuchtenden Lichtquellen diffus strahlende Lichtquellen sind. Dies bietet den Vorteil, dass die durch diese Lichtquellen gebildete Markierung von 5 allen Seiten her gut gesehen werden kann und die für den Einbau der Lichtquellen erforderliche Manipulation sehr einfach ist, erfordert aber einen höheren Aufwand an elektrischer Energie als die oben erwähnte gerichtete Abstrahlung.
Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in der io Ausführungsformen erfindungsgemäß ausgebildeter Bahnübergänge und Bauelemente schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnüberganges in Draufsicht; Fig. 2 eine Ausführungsform eines Leuchtmarkierungselementes, wie es bei Gleiseindeckungselementen erfindungsgemäß ausgebildeter Bahnübergänge vorgesehen ist, in Draufsicht und Fig. 3 ein solches 15 Leuchtmarkierungselement in vergrößertem Maßstab in Seitenansicht; die Fig. 3a, 3b und 3c zeigen Varianten zu dem in Fig. 3 dargestellten Element, gleichfalls in Seitenansicht; die Fig. 4, 5 und 6 zeigen in Draufsicht Teilbereiche von Varianten zu der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnüberganges; Fig. 7 zeigt in Draufsicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnüberganges, bei dem eine 20 Straßenverkehrsfläche mehrere Gleise schräg zur Gleisquerrichtung überquert; und es zeigt Fig. 8, gleichfalls in Draufsicht, einen Teilbereich einer Variante zu dem in Fig. 7 dargestellten Bahnübergang.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform eines Bahnüberganges weist im Bereich eines durch 25 Schienen 2, 3 angedeuteten Bahngleises eine Straßenverkehrsfläche 1 auf, welche dieses Bahngleis auf Schienenniveau überquert. Die Straßenverkehrsfläche ist im Bereich des Bahngleises aus Gleiseindeckungselementen 4, 5, 4a, 5a gebildet, die auf Schienenniveau angeordnet sind. Die Gleiseindeckungselemente 4, 4a sind zwischen den Schienen 2, 3 des Gleises angeordnet und es sind die Gleiseindeckungselemente 5, 5a außen an die Schienen 2, 3 an-30 schließend angeordnet. An die Gleiseindeckungselemente 5, 5a weiter nach außen anschließend ist die Straßenverkehrsfläche 1 durch Straßendecken 6 gebildet. Die Straßenverkehrsfläche verläuft in Querrichtung 7 des durch die Schienen 2, 3 verkörperten Gleises. Im Bereich dieses Gleises sind an den Seitenrändern 8 der Straßenverkehrsfläche, die Gleiseindeckungselemente 4a, 5a angeordnet, welche an ihrer die Straßenverkehrsfläche bildenden Oberseiten-35 fläche 9 Leuchtmarkierungselemente 10 aufweisen, die an jedem dieser Gleiseindeckungselemente 4a, 5a eine langgestreckte dreieckförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden, die an der Oberseitenfläche dieser Gleiseindeckungselemente 4a, 5a liegt, wobei die Langseiten 11 der Dreieckform in Querrichtung 7 des durch die Schienen 2, 3 dargestellten Bahngleises verlaufen. Ein Beispiel eines derartigen Leuchtmarkierungselementes 10 und dessen Anordnung an einem 40 Gleiseindeckungselement 4a ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Dieses Leuchtmarkierungselement 10 hat in Draufsicht gesehen eine Dreieckform, wobei die Langseite 11 eine Länge von etwa 300 mm aufweist. Die im rechten Winkel zur Langseite 11 der Dreieckform gemessene Erstreckung 12 der Leuchtmarkierungsfläche beträgt ca. 100 mm. Die Langseite 11 liegt am Rand 13 des im Wesentlichen rechteckigen Gleiseindeckungselementes 4a. Das Leuchtmarkie-45 rungselement 10 ist, wie besonders aus Fig. 3 ersehen werden kann, aus einer Vielzahl von Reflexionskörpern in Form von reflektierend ausgebildeten Kugeln 14 zusammengesetzt, welche auf einer Basisplatte 15 sitzen, die ihrerseits in das Gleiseindeckungselement 4a an dessen Oberseitenfläche 9 eingebettet ist. Die reflektierenden Kugeln 14 bilden miteinander die Leuchtmarkierungsfläche 16. Hinsichtlich der baulichen Ausbildung der Leuchtmarkierungsflä-50 chen bestehen außer der in den Fig. 2 und 3 näher dargestellten Ausführungsform auch andere Möglichkeiten, wie z.B. ein Anbringen einer Vielzahl reflektierender Kugeln direkt an der Oberseitenfläche von Gleiseindeckungselementen oder der Einsatz einer Vielzahl von der Kugelform abweichend geformter Reflexionskörper. Fig. 3a zeigt eine Variante zu der in Fig. 3 dargestellten Ausbildung eines Leuchtmarkierungselementes, wobei bei dem in Fig. 3a dargestellten 55 Leuchtmarkierungselement 10 für die durch Aufleuchten gebildete Markierungsfunktion einer- 5 AT 008 389 U1 seits von Fremdlicht zum Aufleuchten gebrachte Reflexionskörper in Form von Kugeln 14 und andererseits eine Mehrzahl von punktförmig leuchtenden Lichtquellen 14a vorgesehen sind. Die Lichtquellen 14a sind vorzugsweise LED-Elemente und so eingebaut, dass der Großteil ihrer durch strichlierte Linien angedeuteten Lichtstrahlung in Richtung des Verlaufes 1a der Straßen-5 verkehrsfläche und unter einem Winkel α von weniger als 45° zu der mit der Straßenverkehrsfläche im Wesentlichen zusammenfallenden Leuchtmarkierungsfläche 16 emittiert wird. Für diese Lenkung der Lichtstrahlung kann man an den Lichtquellen 14a Vorsatzoptiken 14b und einen entsprechend justierten Einbau der Lichtquellen vorsehen. In Abwandlung dieser Ausbildung eines Leuchtmarkierungselementes können auch die Reflexionskörper in Wegfall kom-io men, so dass nur die Lichtquellen 14a die Markierungsfunktion erbringen. In diesem Fall kann man vorteilhaft an den Lichtquellen 14a Vorsatzoptiken 14b vorsehen, welche selbst als Reflexionskörper für von außen kommendes Licht wirken. Man kann anstelle der in Fig. 3a dargestellten gerichtet abstrahlenden Lichtquellen auch diffus strahlende Lichtquellen vorsehen, wodurch diese Lichtquellen von allen Seiten her gut gesehen werden können. Fig. 3b zeigt ein 15 Leuchtmarkierungselement 10 in welchem punktförmig leuchtende Lichtquellen 14a vorgesehen sind, welche, in der dem Verlauf 1a der Straßenverkehrsfläche folgenden Richtung gesehen, einen Großteil ihres durch strichlierte Linien angedeuteten Lichtes unter einem Winkel α von weniger als 45° zu der zur Straßenverkehrsfläche parallelen Leuchtmarkierungsfläche 16 des Leuchtmarkierungselementes 10 nach vorne abstrahlen, und weiter punktförmig leuchtende 20 Lichtquellen 14a vorgesehen sind, welche, in dieser dem Verlauf 1a der Straßenverkehrsfläche folgenden Richtung gesehen, einen Großteil ihres durch strichlierte Linien angedeuteten Lichtes unter einem Winkel α von weniger als 45° zu der Leuchtmarkierungsfläche 16 rückwärts abstrahlen. Man kann auch bei einem solchen Leuchtmarkierungselement zusätzlich zu den Lichtquellen 14a, 14a Reflektoren vorsehen. Die vorgenannte Richtung der Lichtabstrahlung 25 kann mit Vorsatzoptiken 14b und mit einem entsprechend justierten Einbau der Lichtquellen erzielt werden. Fig. 3c zeigt ein Leuchtmarkierungselement 10, in welchem punktförmig leuchtende Lichtquellen 14a vorgesehen sind, welche, in der dem Verlauf 1a der Straßenverkehrsfläche folgenden Richtung gesehen, mittels einer Vorsatzoptik 14b einen Großteil ihres durch strichlierte Linien angedeuteten Lichtes sowohl unter einem Winkel α von weniger als 45° zu der 30 zur Straßenverkehrsfläche parallel verlaufenden Leuchtmarkierungsfläche 16 nach vorne als auch unter einem Winkel α von weniger als 45° zur Leuchtmarkierungsfläche 16 rückwärts abstrahlen. Auch bei einem solchen Leuchtmarkierungselement kann man zusätzlich zu den Lichtquellen 14a Reflektoren vorsehen. 35 Die Gleiseindeckungselemente 4, 5, 4a, 5a sind aus einem Verbundmaterial gebildet, welches aus teilchenförmigem Material und Bindemittel besteht. Vorzugsweise ist in dieses Verbundmaterial auch eine Bewehrung eingebettet.
Bei den in Fig. 1 am rechts liegenden Seitenrand 8 der Straßenverkehrsfläche platzierten Gleis-40 eindeckungselementen 4a, 5a sind die Leuchtmarkierungselemente 10 mit ihrer Langseite 11 am Rand 13 dieser Gleiseindeckungselemente angeordnet und es fluchten die Langseiten 11 dieser Leuchtmarkierungselemente 10 miteinander, wobei dies durch eine strichpunktierte Linie 18 angedeutet ist. Bei den in Fig. 1 im Bereich des linken Seitenrandes 8 der Straßenverkehrsfläche platzierten Gleiseindeckungselementen 4a, 5a ist beim Gleiseindeckungselement 4a ein 45 Leuchtmarkierungselement 10 am Rand 13 dieses Gleiseindeckungselementes 4a angeordnet und es sind bei den Gleiseindeckungselementen 5a die Leuchtmarkierungselemente 10 in der Mitte der Oberseitenfläche dieser Gleiseindeckungselemente angeordnet. Analog zur Anordnung der Leuchtmarkierungselemente 10 am rechten Seitenrand 8 der Straßenverkehrsfläche fluchten auch bei den im Bereich des linken Seitenrandes 8 der Straßenverkehrsfläche ange-50 ordneten Leuchtmarkierungselementen 10 die Langseiten 11 miteinander und dies ist durch eine strichpunktierte Fluchtlinie 19, welche ebenso wie die Fluchtlinie 18 in Querrichtung 7 des Bahngleises verläuft, angedeutet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Variante eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnüberganges 55 sind im Bereich eines Seitenrandes 8 der Straßenverkehrsfläche des Bahnüberganges platzier- 6 AT 008 389 U1 te Gleiseindeckungselemente 4a, 5a vorgesehen, welche an ihrer Oberseitenfläche Leuchtmarkierungselemente 10 aufweisen, welche je eine rautenförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden. Die lange Diagonale 20 der Rautenform verläuft in Querrichtung 7 zu den Schienen 2, 3 des Bahngleises. Die langen Diagonalen 20 der Rautenform der Leuchtmarkierungselemente 10 5 fluchten miteinander, wie durch eine Fluchtlinie 21 angedeutet ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante sind Gleiseindeckungselemente 4a, 5a, welche im Bereich eines Seitenrandes 8 der Straßenverkehrsfläche platziert sind, mit Leuchtmarkierungselementen 10 versehen, welche je eine dreieckförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden und im io Zentrum der Oberseitenfläche dieser Gleiseindeckungselemente angeordnet sind. Die Langseiten 11 dieser Leuchtmarkierungselemente 10 fluchten miteinander und dies ist durch eine strichpunktierte Linie 22 angedeutet.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Variante sind im Bereich eines Seitenrandes 8 der Straßenver-15 kehrsfläche mehrere Paare von Gleiseindeckungselementen angeordnet, wobei zwischen den Schienen 2, 3 des Gleises ein aus den Gleiseindeckungselementen 4a und 4a gebildetes Paar vorgesehen ist und außen an die Schienen 2, 3 anschließend zwei Paare von Gleiseindeckungselementen vorgesehen sind, die je aus Gleiseindeckungselementen 5a und 5a zusammengesetzt sind. Alle diese Gleiseindeckungselemente sind mit Leuchtmarkierungselementen 20 10 versehen, die dreieckförmige Leuchtmarkierungsflächen bilden, wobei die Langseite 11 der
Dreieckform der Leuchtmarkierungselemente am Rand 13 des jeweiligen im Wesentlichen rechteckigen Gleiseindeckungselementes 4a, 4a, 5a, 5a liegt. Die jeweils miteinander ein Paar bildenden Gleiseindeckungselemente sind mit ihren an den Leuchtmarkierungsflächen verlaufenden Randabschnitten aneinander liegend angeordnet, wobei die dreieckförmigen Leucht-25 markierungsflächen jedes dieser Paare von Gleiseindeckungselementen miteinander eine rautenförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden. Die langen Diagonalen dieser rautenförmigen Leuchtmarkierungsflächen fluchten miteinander und dies ist durch eine strichpunktierte Linie 23 angedeutet. 30 Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnüberganges mit einer aus Gleiseindeckungselementen gebildeten Straßenverkehrsfläche 1, welche über zwei Bahngleise, deren Schienen mit 2, 3 bzw. 2,3 bezeichnet sind, verläuft. Die Straßenverkehrsfläche verläuft in diesem Fall schräg zur Querrichtung 7 der Bahngleise. Im Bereich der Bahngleise ist die Straßenverkehrsfläche durch Gleiseindeckungselemente 4, 5, 4a, 5a gebildet. 35 Nach außen anschließend ist die Straßenverkehrsfläche durch Straßendecken 6 gebildet. Die Gleiseindeckungselemente 4a, 5a sind im Bereich der seitlichen Ränder der Straßenverkehrsfläche platziert und tragen durch Leuchtmarkierungselemente 10 gebildete Leuchtmarkierungsflächen, die dreieckförmige Form haben. Es liegen dabei sowohl am linken Seitenrand 8 als auch am rechten Seitenrand 8 der Straßenverkehrsfläche aufeinander folgende, dreieckförmige 40 Leuchtmarkierungsflächen vor, deren kurze Seitenränder 24 miteinander fluchten, was durch strichpunktierte Linien 25 angedeutet ist. Zum Erzielen dieser miteinander fluchtenden Anordnung der Leuchtmarkierungsflächen 10 sind die betreffenden Gleiseindeckungselemente 4a, 5a, welche die betreffenden Leuchtmarkierungsflächen tragen und in Querrichtung 7 der Gleise aufeinander folgend angeordnet sind, in Längsrichtung 26 der Gleise zueinander versetzt. 45
Bei der in Fig. 8 dargestellten Variante zu der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform eines Bahnüberganges sind im Bereich der Seitenränder 8 der Straßenverkehrsfläche 1 Paare von Gleiseindeckungselementen platziert, nämlich jeweils miteinander ein Paar bildende Gleiseindeckungselemente 4a, 4a, welche zwischen den Schienen der Gleise 2, 3 und 2, 3 platziert so sind, und jeweils miteinander ein Paar bildende Gleiseindeckungselemente 5a, 5a, welche außen an die Schienen des jeweiligen Gleises anschließend platziert sind. Die Gleiseindeckungselemente 4a, 4a, 5a, 5a sind paarweise mit ihren Rändern 13 aneinander liegend angeordnet und tragen dreieckförmige Leuchtmarkierungsflächen, die durch Leuchtmarkierungselemente 10 gebildet sind, wobei die Langseiten 11 der beiden dreieckförmigen Leuchtmarkie-55 rungsflächen, die an einem Paar von Gleiseindeckungselementen vorliegen, beieinander lie-

Claims (18)

  1. 7 AT 008 389 U1 gend angeordnet sind und die dreieckförmigen Leuchtmarkierungsflächen, die an jedem Paar von Gleiseindeckungselementen vorliegen, miteinander eine rautenförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden. Es liegt solcherart am jeweiligen Seitenrand 8 eine schräg zu den beiden Gleisen verlaufende Aufeinanderfolge von rautenförmigen Leuchtmarkierungsflächen vor, wobei diese 5 Aufeinanderfolge dem betreffenden Seitenrand 8 der Straßenverkehrsfläche folgend verläuft und es fluchten Seitenränder 28 der wie vorerwähnt gebildeten rautenförmigen Leuchtmarkierungsflächen miteinander, wie auch mit einer strichpunktierten Linie 27 angedeutet ist. io Ansprüche: 1. Bahnübergang mit einer über ein oder mehrere Bahngleise verlaufenden befahrbaren oder begehbaren Straßenverkehrsfläche (1), welche aus Gleiseindeckungselementen gebildet ist, die auf Schienenniveau angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den, ein 15 oder mehrere Bahngleise (2, 3, 2,3) überquerenden, Seitenrändern (8) der Straßenver kehrsfläche (1) Gleiseindeckungselemente (4a, 5a, 4a, 5a) angeordnet sind, welche an ihrer die Straßenverkehrsfläche bildenden Oberseitenfläche (9) Leuchtmarkierungselemente (10) aufweisen, die an jedem dieser Gleiseindeckungselemente eine langgestreckte, dreieckförmige oder viereckförmige, insbesondere rautenförmige, Leuchtmarkierungsfläche 20 (16) bilden, die an der Oberseitenfläche (9) dieser Gleiseindeckungselemente liegt, wobei die Langseite (11) der Dreieckform oder eine lange Diagonale (20) der Viereckform, insbesondere Rautenform, in Querrichtung (7) des jeweiligen Bahngleises verläuft.
  2. 2. Bahnübergang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Langseite 25 (11) der Dreieckform oder der langen Diagonale (20) der Rautenform der Leuchtmarkie rungsfläche (16) mindestens 200 mm beträgt.
  3. 3. Bahnübergang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei dreieckförmiger Leuchtmarkierungsfläche (16) die rechtwinkelig zur Langseite (11) der Dreieckform gemes- 30 sene Erstreckung (12) der Leuchtmarkierungsfläche (16) 25% bis 50% der Länge der Langseite beträgt.
  4. 4. Bahnübergang nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei dreieckförmiger Leuchtmarkierungsfläche (16) die Langseite (11) der Dreieckform am Rand (13) des 35 jeweiligen, im Wesentlichen rechteckigen Gleiseindeckungselementes (4a, 5a, 4a, 5a) liegt.
  5. 5. Bahnübergang nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Paare von mit je einer Leuchtmarkierungsfläche (16) versehenen Gleiseindeckungselementen (4a, 4a , 5a, 40 5a) mit ihren an den Leuchtmarkierungsflächen (16) verlaufenden Randabschnitten (13) aneinander liegend angeordnet sind, wobei die beiden dreieckförmigen Leuchtmarkierungsflächen (16) miteinander eine rautenförmige Leuchtmarkierungsfläche bilden.
  6. 6. Bahnübergang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei rautenförmiger 45 Leuchtmarkierungsfläche (16) die rechtwinkelig zur langen Diagonale (20) der Rautenform gemessene Erstreckung (17) der Leuchtmarkierungsfläche 50% bis 90% der Länge der langen Diagonale beträgt.
  7. 7. Bahnübergang nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei rautenförmi- 50 ger Form der Leuchtmarkierungsflächen (16) diese in der Mitte von jeweils im Wesentli chen rechteckigen Gleiseindeckungselementen (4a, 5a) angeordnet sind.
  8. 8. Bahnübergang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer schräg zu dem oder den Gleisen verlaufenden Aufeinanderfolge von 55 Leuchtmarkierungsflächen (16) Gleiseindeckungselemente (4a, 5a), die Leuchtmarkie- 8 AT 008 389 U1 rungsflächen tragen und in Querrichtung (7) des oder der Gleise aufeinander folgend angeordnet sind, in Längsrichtung (26) des bzw. der Gleise zueinander versetzt sind, wobei kurze Seitenränder (24) dreieckförmiger Leuchtmarkierungsflächen oder Seitenränder (28) rautenförmiger Leuchtmarkierungsflächen von in Querrichtung (7) des oder der Gleise auf-5 einander folgend angeordneten Gleiseindeckungselementen (4a, 5a) miteinander fluchten.
  9. 9. Bahnübergang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleiseindeckungselemente (4, 5, 4a, 5a, 4a, 5a) aus einem Verbundmaterial aus teilchenförmigem Material und Bindemittel gebildet sind und die Leuchtmarkierungsele- io mente (10) an der Oberseitenfläche (9) in das Verbundmaterial eingebettet sind.
  10. 10. Bahnübergang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmarkierungselemente (10) aus einer Vielzahl von Reflexionskörpern zusammengesetzt sind. 15
  11. 11. Bahnübergang nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionskörper reflektierende Kugeln (14) sind.
  12. 12. Bahnübergang nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die 20 Leuchtmarkierungselemente (10) mit einer Mehrzahl punktförmig leuchtender Lichtquellen (14a) aufgebaut sind.
  13. 13. Bahnübergang nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die punktförmig leuchtenden Lichtquellen (14a) LED-Elemente sind. 25
  14. 14. Bahnübergang nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die punktförmigen Lichtquellen (14a) einen Großteil ihres Lichtes in Richtung des Verlaufes (1a) der Straßenverkehrsfläche unter einem Winkel (a) von weniger als 45° zur Straßenverkehrsfläche (1) abstrahlen. 30
  15. 15. Bahnübergang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leuchtmarkierungselementen punktförmig leuchtende Lichtquellen (14a) vorgesehen sind, welche, in einer dem Verlauf (1a) der Straßenverkehrsfläche (1) folgenden Richtung gesehen, einen Großteil ihres Lichtes unter einem Winkel (a) von weniger als 45° zur Straßenverkehrsflä- 35 che (1) nach vorne abstrahlen, und punktförmig leuchtende Lichtquellen (14a), welche, in dieser Richtung gesehen, einen Großteil ihres Lichtes unter einem Winkel (a) von weniger als 45° zur Straßenverkehrsfläche (1) rückwärts abstrahlen.
  16. 16. Bahnübergang nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leuchtmarkie- 40 rungselementen punktförmig leuchtende Lichtquellen (14a) vorgesehen sind, welche, in einer dem Verlauf (1a) der Straßenverkehrsfläche (1) folgenden Richtung gesehen, mittels einer Vorsatzoptik (14b) einen Großteil ihres Lichtes sowohl unter einem Winkel (a) von weniger als 45° zur Straßenverkehrsfläche (1) nach vorne als auch unter einem Winkel (a) von weniger als 45° zur Straßenverkehrsfläche (1) rückwärts abstrahlen. 45
  17. 17. Bahnübergang nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmarkierungselemente (10) sowohl punktförmig leuchtende Lichtquellen (14a) als auch eine Vielzahl von Reflexionskörpern (14) enthalten. so 18. Bahnübergang nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die punktförmig leuchtenden Lichtquellen (14a) mit einer Vorsatzoptik (14b) auch selbst als Reflexionskörper für von außen kommendes Licht wirken.
  18. 19. Bahnübergang nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die punktförmig 55 leuchtenden Lichtquellen (14a) diffus strahlende Lichtquellen sind. 5 9 AT 008 389 U1 Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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