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Schallwellenträger.
Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, Ersatz zu schaffen für die schweren, kostspieligen, leicht zerstörbaren und viel Raum beanspruchenden, in Form von Walzen und Platten ausgeführten Schallwellenträger, denen zudem nur ein beschränktes Anwendungs-
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es sich um ein Ausschneiden der Schallwellenfurche aus dem Material des Trägers, was jedoch für die deutliche Übertragung der Schallwellen ungünstig ist und zufolge der hierbei entstehenden, rauhen Schnitt-bzw. Oberflächen bei der Wiedergabe der Schallwellen störende Nebengeräusche verursacht.
Ein anderer Vorschlag ging darauf hinaus, als Schallwellenträger einen fadenförmigen Körper zu benutzen, auf den die Schallwellenregistrierung in Gestalt von ringförmigen Verdickungen und Verdünnungen schon während seiner Herstellung aufgebracht werden soll, worauf er zwecks Erstarrung ein Bad durchlaufen soll. Abgesehen davon, dass sich der Umsetzung dieses Gedankens in die Praxis ernstliche Hindernisse entgegenstellen, da beispielsweise ein gegossener Faden seiner unglatten Oberfläche wegen sich für diesen Zweck nicht eignet, wäre hier eine Spezialeinrichtung zur Aufnahme und ebenso eine Spezialeinrichtung zur Wiedergabe der Schallwellen nötig. Solche Einrichtungen könnte man aber beispielsweise auf Geschäftsreisen, zwecks Nutzbarmachung der Einrichtung für den Geschäftsverkehr, nicht mit sich führen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun als Schallwellenträger ein strukturloser, glatter Faden benutzt, in welchen die Schallwellen durch einen Aufzeichner in der Zeitfolge entsprechender linearer Folge eingedrückt werden können. Das Eindrücken der Schallwellen gestattet'eine getreue Übertragung derselben auf den Faden und eine ebenfalls getreue Wiedergabe der Schallwellen ohne wesentliches Nebengeräusch. Zur Aufnahme sowie zur Wiedergabe dienen dieselben Mittel, indem der Aufzeichner gleichzeitig den Wiedergeber darstellt. Die erzielte Vereinfachung ermöglicht auch dem Laien die Dienstbarmachung der Vorteile einer solchen Einrichtung. Im Verein mit bedeutender Verbilligung des Ganzen eröffnet sich dem Erfindunggegenstand ein unbegrenztes Anwendungsgebiet. So können z. B.
Blinde Aufnahmen zur Wiedergabe bringen und ebenso gut auch Aufnahmen machen, wodurch der Erfindungsgegenstand für den Verkehr. mit Blinden an Stelle der schriftlichen Nachrichtenübermittlung von grösster Bedeutung ist. In einfacher Weise lässt sich mit dem Erfindungsgegenstand Ersatz schaffen für die teuren und umständlichen Diktiermaschinen. Es kann überhaupt ein billiger Phonograph erstellt werden, der Selbstaufnahmen gestattet. Die Einrichtung kann bequem auf die Reise mitgenommen werden.
Die in der Zeichnung teilweise schematisch gehaltene Darstellung dient als Beispiel zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes.
In der Zeichnung bedeutet 1 den strukturlosen, glatten, Eindrücke ermöglichenden Faden.
Derselbe kann beispielsweise aus Holzstoff bestehen, gezogen sein und einen Durchmesser von 0-18 mm haben. Er stellt den Schallwellenträger dar und ist gemäss der Zeichnung auf zwei Rollen 2, 3 aufgewunden sowie über eine Auflage 4 geführt. 5 ist eine Schalldose bekannter Art, von deren Membran ein. Bolzen 6 ausgeht, der unten eine meisselartig zugespitzte Verdickung (Aufzeichner und Wiedergeber 8) trägt, deren zweckmässig nach einem polygonalen Linienzug verlaufende Schneide über der Auflage 4 auf dem Faden 1 aufliegt.
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Setzt man auf die Schalldose einen Sprechtrichter auf und gibt Laute in denselben ab, so schwingt die Membran in bekannter Art und mit ihr der Bolzen 6 und presst mittels der Schneide den Schallwellen entsprechende Eindrücke in den Faden 1, sofern dieser unter der Schneide der Verdickung 8 des Bolzens 6 durch Drehen der Rollen 2, 3, z. B. in der Pfeilrichtung, durchgeführt wird. Hierdurch geschieht die Aufnahme der Schallwellen.
Soll die Wiedergabe der Schallwellen stattfinden, so stellt man den Faden durch entsprechendes Zurückdrehen der Rollen in die Anfangsstellung und lässt ihn alsdann wieder in gleicher Richtung wie bei der Aufnahme unter der Schneide der Verdickung 8 durchlaufen, wobei die Schallwellen durch den Bolzen 6 der Membran übermittelt werden. Hierdurch geschieht die Lautwiedergabe, die man mit einer auf die Schalldose aufgesetzten Hörmuscheleinrichtung oder. einem Schalltrichter zu Gehör bringt. Zufolge seiner geringen Stärke ist der Faden sehr geschmeidig, besitzt aber gleichwohl grosse Widerstandsfestigkeit.
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Sound wave carrier.
Various proposals have already been made to create a replacement for the heavy, expensive, easily destructible and space-consuming sound wave carriers in the form of rollers and plates, which, moreover, have only a limited application.
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it is a cutting out of the sound wave groove from the material of the carrier, which, however, is unfavorable for the clear transmission of the sound waves and as a result of the resulting rough cut or. Surfaces cause annoying background noise when reproducing the sound waves.
Another proposal was to use a thread-like body as a sound wave carrier, to which the sound wave registration in the form of ring-shaped thickenings and thinnings should be applied during its production, after which it should pass through a bath to solidify. Apart from the fact that there are serious obstacles to putting this idea into practice, for example because a cast thread is not suitable for this purpose because of its uneven surface, a special device for recording and also a special device for reproducing the sound waves would be necessary here. Such facilities could not be carried with them, for example, on business trips in order to make the facility usable for business transactions.
According to the present invention, a structureless, smooth thread is now used as the sound wave carrier, into which the sound waves can be impressed by a recorder in the time sequence corresponding to a linear sequence. The pressing in of the sound waves permits a faithful transmission of the same onto the thread and a likewise faithful reproduction of the sound waves without significant background noise. The same means are used for recording as well as for playback, in that the recorder simultaneously represents the reproducer. The simplification achieved enables the layperson to make use of the advantages of such an institution. In conjunction with a significant reduction in the price of the whole, the subject of the invention opens up an unlimited area of application. So z. B.
Bringing blind recordings to playback and also making recordings just as well, making the subject of the invention for traffic. with the blind is of the utmost importance instead of the written communication. The subject of the invention can be used to replace the expensive and cumbersome dictation machines in a simple manner. A cheap phonograph that allows self-recordings can be made at all. The device can easily be taken with you on your trip.
The partially schematic representation in the drawing serves as an example to explain the subject matter of the invention.
In the drawing, 1 denotes the structureless, smooth, impression-making thread.
The same can for example consist of wood pulp, be drawn and have a diameter of 0-18 mm. It represents the sound wave carrier and, according to the drawing, is wound onto two rollers 2, 3 and guided over a support 4. 5 is a sound box of known type, of the membrane one. Bolt 6 goes out, which bears a chisel-like pointed thickening (recorder and reproducer 8), whose cutting edge, which expediently runs in a polygonal line, rests on the thread 1 above the support 4.
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If a speaking funnel is placed on the sound box and sounds are emitted into it, the membrane swings in a known manner and with it the bolt 6 and, by means of the cutting edge, presses impressions corresponding to the sound waves into the thread 1, provided that this is under the cutting edge of the thickening 8 of the bolt 6 by rotating the rollers 2, 3, z. B. in the direction of the arrow. This is how the sound waves are picked up.
If the sound waves are to be reproduced, the thread is put in its starting position by turning the rollers back and then allowed to run through again in the same direction as when recording under the cutting edge of the thickening 8, the sound waves being transmitted through the bolt 6 of the membrane will. In this way, the sound reproduction occurs, which can be achieved with an earpiece device or on the sound box. a bell to hear. As a result of its low strength, the thread is very flexible, but nevertheless has great resistance.