<Desc/Clms Page number 1>
Wendevorrichtung für grosse Schmiedestüeke u. dgl. Bei den bisher bekannten Wendevorrichtungen für grosse Schmiedestücke besteht das
EMI1.1
eisen, die durch Vernietung miteinander verbunden sind. Bei solchen Einrichtungen ist auch oftmals der Antriebsmotor in das Gehänge eingebaut. Unter den heftigen Stössen und Erschütterungen, denen die Wendevorrichtungen während ihres Gebrauches bei Dampfhämmern- und Schmiedepresse ausgesetzt sind, lockern sich die Nieten sehr bald. Derartig zusammengesetzte Gehänge erfordern daher nicht nur häufige Reparaturen, sondern können auch Veranlassung zu schweren Unglücksfällen geben.
Die Erfindung vermeidet diese Übelstände dadurch, dass das Gehänge aus einer möglichst geringen Anzahl, d. h. aus höchstens drei Stücken besteht und dass, falls es aus mehr als einem Stück besteht, die Verbindung der Stücke miteinander durch solche Schrauben erfolgt, deren Länge annähernd gleich der Dicke des ganzen Gehänges ist. Die geringe Anzahl der Stücke gestattet grosse Anlageflächen der einzelnen Teile aneinander sowie die Verwendung weniger, aber kräftiger, grosser und langer Verbindungsschrauben, die selbst bei etwaiger starker Zugbeanspruchung eine bedeutend geringere spezifische Längenveränderung erfahren und der Beanspruchung durch Scherkräfte in viel geringerem Masse ausgesetzt sind als die verhältnismässig kurzen Nieten bekannter Bauarten und deshalb eine grössere Haltbarkeit gewährleisten als die Nieten.
Fig. i stellt ein solches Gehänge in Vorderansicht dar, Fig. 2 zeigt den Längsschnitt eines aus nur einem Teil bestehenden Gehänges ; die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Gehänge bestehen aus zwei bzw. drei Teilen.
Die Seitenwände a sind nach Fig. 2 mit der Brücke b, welche den Motor und das Trieb-
EMI1.2
Wand zu Wand durchgehenden Schrauben c miteinander verbunden. Die Schraubenköpfe und Muttern liegen vorteilhaft vertieft in den Wänden, damit den Betrieb störende Vorsprünge an den Aussenflächen vermieden werden. Nach Fig. 4 besteht die Brücke b aus einem Stück, an dem die Seitenwände al, a2 mittels der durchgehenden Schrauben c befestigt sind.
Die Gehänge nach Fig. 2 und 3 werden vorteilhaft aus Stahlguss hergestellt, wogegen das Gehänge nach Fig. 4 aus einer Stahlgussbrücke und zwei gewalzten oder gegossenen Wänden zusammengesetzt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Wendevorrichtung für grosse Schmiedestücke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Gehänge aus einer möglichst geringen Anzahl, d. h. aus einem oder höchstens drei Stücken, besteht.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Turning device for large forging u. Like. In the previously known turning devices for large forgings, there is
EMI1.1
irons that are connected to each other by riveting. In such devices, the drive motor is often built into the hanger. The rivets soon loosen under the violent jolts and vibrations to which the turning devices are exposed during their use in steam hammers and forging presses. Hangers assembled in this way therefore not only require frequent repairs, but can also give rise to serious accidents.
The invention avoids these inconveniences in that the hanger consists of the smallest possible number, i. H. consists of at most three pieces and that, if it consists of more than one piece, the pieces are connected to one another by screws whose length is approximately equal to the thickness of the whole pendulum. The small number of pieces allows large contact surfaces of the individual parts on one another and the use of fewer, but strong, large and long connecting screws, which experience a significantly smaller specific change in length even under any strong tensile stress and are much less exposed to shear forces than the relatively short rivets of known types and therefore ensure greater durability than rivets.
FIG. I shows such a hanger in a front view; FIG. 2 shows the longitudinal section of a hanger consisting of only one part; the hanger shown in Figs. 3 and 4 consist of two or three parts.
The side walls a are shown in Fig. 2 with the bridge b, which the engine and the drive
EMI1.2
Wall to wall through screws c connected together. The screw heads and nuts are advantageously recessed in the walls so that projections on the outer surfaces that interfere with operation are avoided. According to FIG. 4, the bridge b consists of one piece to which the side walls a1, a2 are fastened by means of the through screws c.
The hangers according to FIGS. 2 and 3 are advantageously made of cast steel, whereas the hangers according to FIG. 4 can be composed of a cast steel bridge and two rolled or cast walls.
PATENT CLAIMS: i. Turning device for large forgings u. The like., characterized in that the hanger from the smallest possible number, d. H. consists of one or at most three pieces.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.