AT84721B - Sanitätsschlitten. - Google Patents

Sanitätsschlitten.

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AT84721B
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Austria
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sledge
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Josef Gruber
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Josef Gruber
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    Sanitätsschlitten.   



   Die Erfindung besteht in einem Sanitätsschlitten, der zum Transport von Verwundeten und Kranken im Gebirge oder hügeligem Terrain dient und hierbei zum Unterschied von bekannten Transportschlitten ein horizontales Liegen derselben ermöglicht. Zu diesem Zwecke besitzt der Sanitätssehlitten zwei in der Höhenrichtung verstellbare Böcke, die einer Tragbahre oder einer sonstigen Unterlage als Auflager dienen und durch deren Verstellen in der Höhenrichtung trotz'des nach verschiedenen Richtungen schrägen Terrains eine horizontale Lage der Unterlage und damit des zu Transportierenden erreicht wird. In einer besonderen Ausführungsform sind die beiden Längsteile des Schlittens durch in der Höhenrichtung einstellbare Böcke miteinander verbunden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Schlittens dargestellt, und zwar in Fig. i in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Draufsicht und in Fig. 3 im Querschnitt. 



   Der Schlitten besteht aus zwei Kufen 1, 2, die entweder die übliche Form besitzen und eigens für diesen Zweck hergestellt werden oder aber in an sich bekannter Weise durch 
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 Bock, die lotrechten Teile 9 bzw. 10 der Querteile sind in die Ständer eingesetzt und in der Höhenrichtung verstellbar, so dass sie in verschiedenen Lagen festgestellt werden können. 



  Zur Feststellung der Stangen 9, 10 sind an denselben in geeigneten Abständen   Löcher-   (Fig. 3) vorgesehen, von denen irgendeines mit einem am Kopf der Ständer angeordneten Loch 12 in Deckung gebracht und sodann ein Stift 13 durchgeführt und gesichert wird. Dieser Stift kann zum Schutze gegen ein Verlieren durch eine Kette o. dgl, am Ständer befestigt sein. Vermöge dieser Einrichtung besteht der Schlitten aus vier Teilen, die in einfacher Weise zusammengesetzt und behufs Transportes auseinandergenommen werden   können.   Die einzelnen Teile sind leicht zu tragen und nehmen, nebeneinandergelegt, wenig Raum ein. Dabei können, um eine bessere Verbindung der Kufen zu erzielen, Quer-oder Diagonalverspreizungen, die entweder aus Stangen oder Drahtseilen bestehen können, angewendet werden.

   Die Querteile 7,9 und 8, 10 dienen einer Tragbahre 14 oder irgendeiner anderen Unterlage als Auflager, wobei nach oben vorstehende Teile 15 ein Abrutschen der Bahre nach der Seite und die Füsse 16 der Bahre ein Abrutschen derselben in der Längsrichtung des Schlittens verhindern. Die Bahre kann noch in beliebiger Weise mit lösbaren Mitteln festgestellt werden. Durch entsprechendes Einstellen der beiden Böcke bzw. der Aufleger 7, 8 in der Höhenrichtung kann sowohl beim Bergauf-wie auch Bergabtransportieren eine horizontale Lage der Bahre und damit des Verwundeten erreicht werden (siehe schräge Stellung der Bahre in Fig.   i).   



   Um ein seitliches Rutschen des Schlittens zu vermeiden, sind die Kufen mit Schienen oder Leisten 17 versehen, die an der Lauffläche nach unten vorstehen und in den Schnee o, dgl. tiefer eindringen bzw. einschneiden. 



   Zum Fortbewegen des Schlittens ist derselbe mit Lenkarmen 18 versehen, die sowohl zum Ziehen als auch zum Schieben des Schlittens dienen und zu diesem Zwecke an den 

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 Kufen 1, 2 um 19 verschwenkbar angebracht sind, so dass sie für das Ziehen des Schlittens in die mit vollen Linien gezeigte, vordere Stellung und für das Schieben in die mit gestrichelten Linien dargestellte, rückwärtige Lage verschwenkt werden können.

   Es empfiehlt sich, die Lenkarme 18 nur in der zum Ziehen des Schlittens geeigneten Stellung festzustellen oder wenigstens zu führen und zu diesem Behufe werden sie in Halter 20 eingelegt, welche an der Seite der vorderen   Ständer. 3,'a   und 21 verschwenkbar und bei 22 durch Ösen und Stifte in einer solchen Lage festgestellt werden, dass sie im Verein mit den   Ständern   für die Lenkarme eine lotrechte Führung ergeben, innerhalb welcher sie sich bewegen können.   Gewünschtenfalls   kann eine solche Feststellung bzw. Führung auch in der für das Schieben des Schlittens geeigneten Stellung der Lenkarme erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Sanitätsschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei in der Höhenrichtung verstellbare Böcke zur Auflagerung einer Tragbahre oder sonstigen Unterlage besitzt, vermittelst welcher dem Verwundeten oder Kranken beim Transport im gebirgigen Terrain eine horizontale Lage gegeben werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Sanitätsschlitten nach Anspruch I, mit an den beiden Längsteilen (Kufen) des Schlittens angeordneten, diese miteinander verbindenden Böcken oder Ständern, dadurch gekennzeichet, dass die Querteile , 9 bzw. 8, 10) der Böcke in der Höhenrichtung einstellbar sind und zur Auflage der Tragbahre oder Unterlage dienen, wobei Quer-oder Diagonalverspannungen vorgesehen sein können. EMI2.1 die in an sich bekannter Weise durch Skierbretter gebildet werden können, mit einer oder mehreren, an der Lauffläche vorstehenden Leisten bzw. Schienen zu versehen sind, um ein seitliches Rutschen des Schlittens zu verhindern.
    4. Sanitätsschlitten nach Anspruch i, mit sowohl zum Ziehen als auch zum Schieben des Schlittens dienenden Lenkarmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkarme (18) in der Längsrichtung des Schlittens verschwenkbar sind, zu deren Feststellung oder auch zur Führung in der einen oder anderen Stellung zu öffnende Halter (20) an den Böcken angebracht sein können.
AT84721D 1918-02-05 1918-02-05 Sanitätsschlitten. AT84721B (de)

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AT84721T 1918-02-05

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