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Verfahren zur Herstellung von Papierschläuchen mit schraubenförmigen Rillen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Papierschläuchen mit nach Schraubenlinien verlaufenden, dicht aneinanderliegenden Rillen oder Wellen nach Patent Nr. 85124. Das neue Verfahren besteht im Wesen darin, dass ein mit verhältnismässig seichten und weit voneinander abstehenden Rillen. oder Wellen versehenes Papierrohr im feuchten Zustande in axialer Richtung zusammengepresst und alsdann getrocknet wird.
Die. Fig. i der Zeichnung veranschaulicht im Längsschnitt ein mit seichten Rillen oder Wellen versehenes Papierrohr ; die Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung das durch das erfundene Verfahren erzeugte Produkt.
Bei dem Papierrohr nach der Fig. i verlaufen die in der Wandung des Rohres vorgesehenen Rillen oder Wellen nach einer mehr oder weniger flachen Sinuslinie. Die zwischen den Erhöhungen a und den Vertiefungen b befindlichen Seitenwände c der Rillen sind gegen die Achse des Papierrohres geneigt. Derartige Rillen erteilen dem Papierrohr zwar eine
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eisetzen könnte. Auch ist die Widerstandsfähigkeit eines solchen Rohres gegen quer zu seiner Achse gerichtete Beanspruchungen, die ein Einbuchten oder Flachdrücken der Wandung herbeizuführen suchen, viel zu klein.
Gemäss der Erfindung wird nun die Biegsamkeit, Elastizität und die Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Beanspruchungen dadurch ausserordentlich erhöht, dass man das schwach gewellte Papierrohr, solange es noch ein wenig feucht ist, in axialer Richtung zusammenpresst und in diesem Zustande trocknet. Durch diese Behandlung werden, wie die Fig. 2 zeigt, die Rillen oder Wellen des Papierrohres dicht aneinandergestaucht und bedeutend vertieft, so dass die zwischen den Erhebungen a und den Vertiefungen b verbleibenden Seitenwände s der Rillen nicht mehr schräg zur Rohrachse, sondern senkrecht oder nahezu senkrecht zu ihr verlaufen.
Derartige Rillen erteilen dem Rohr einen hohen Grad von Biegsamkeit und Elastizität und von Festigkeit gegen seitliche Beanspruchungen, so dass es nach entsprechender Imprägnierung einen in jeder Hinsicht vollkommenen Ersatz für Gummischläuche bildet. Ein solcher Papierschlauch kann ebenso scharf gekrümmt werden wie ein Gummischlauch, ja noch stärker als dieser, ohne zu knicken oder sich abzuplatten ; seine Widerstandsfähigkeit gegen Einbuchtungen ist infolge der senkrecht zur Schlauchachse verlaufenden Seitenwände der Rillen unvergleichlich grösser als die der kräftigsten Gummischläuche und-kann durch Erhöhung der Anzahl der die Wandung bildenden Papierlagen beliebig vergrössert werden, ohne dass der Biegsamkeit und Elastizität des Schlauches Abbruch getan wird.
Die Herstellung des als Ausgangsmaterial dienenden gewellten Papierrohres nach der Fig. i erfolgt vorzugsweise in der Weise, dass ein glattes Papierrohr zwischen einer mit Gewinde versehenen Spindel und einer Gewindemutter, welche die Spindel mit einem der Wandstärke des Papierrohres entsprechenden Spielraum umschliesst, hindurchgeführt wird.
Die Gewindegänge der Spindel und der Mutter rufen in der Papierwandung die seichten Rillen oder Wellen hervor und erzeugen Biegekante, längs welcher sich die flachen Wellen bei dem später vorzunehmenden axialen Zusammendrücken des Papierrohres dicht aneinanderlegen.
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Process for the production of paper tubes with helical grooves.
The subject of the present invention is a method for the production of paper tubes with helical, closely spaced grooves or waves according to patent no. or corrugated paper tube is compressed in the moist state in the axial direction and then dried.
The. Fig. 1 of the drawings illustrates in longitudinal section a paper tube provided with shallow grooves or corrugations; FIG. 2 shows the same representation of the product produced by the invented method.
In the paper tube according to FIG. 1, the grooves or waves provided in the wall of the tube run along a more or less flat sine line. The side walls c of the grooves located between the elevations a and the depressions b are inclined relative to the axis of the paper tube. Such grooves give the paper tube a
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could set. The resistance of such a pipe to stresses directed transversely to its axis, which seek to cause the wall to indent or flatten, is also much too small.
According to the invention, the flexibility, elasticity and resistance to lateral loads are increased extraordinarily by compressing the slightly corrugated paper tube in the axial direction while it is still a little damp and drying it in this state. As shown in FIG. 2, this treatment compresses the grooves or corrugations of the paper tube close together and deepens them significantly, so that the side walls s of the grooves remaining between the elevations a and the depressions b are no longer oblique to the tube axis, but perpendicular or almost run perpendicular to it.
Such grooves give the pipe a high degree of flexibility and elasticity and resistance to lateral loads, so that, after appropriate impregnation, it is a perfect replacement for rubber hoses in every respect. Such a paper tube can be curved just as sharply as a rubber tube, even more so than this, without kinking or flattening; Its resistance to indentations is incomparably greater than that of the strongest rubber hoses due to the side walls of the grooves running perpendicular to the hose axis and can be increased as required by increasing the number of paper layers forming the wall without affecting the flexibility and elasticity of the hose.
The production of the corrugated paper tube according to FIG. 1, which serves as the starting material, is preferably carried out in such a way that a smooth paper tube is passed between a threaded spindle and a threaded nut which encloses the spindle with a clearance corresponding to the wall thickness of the paper tube.
The thread turns of the spindle and the nut cause the shallow grooves or waves in the paper wall and produce bending edges along which the flat waves lie tightly against one another when the paper tube is later axially compressed.
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