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Gegen Regen geschützte Windsehutzvorrichtung an Fahrzeugen, insbesondere Motorwagen.
Die an Fahrzeugen-insbesondere'an Automobilen-vor dem Lenker angebrachten Glasscheiben werden bei Regen von den Regentropfen getroffen. Der Lenker nimmt sodann nur mehr ein undeutliches Bild der in der Fahrtrichtung befindlichen Objekte wahr, worunter die Sicherheit des Fahrens leidet.
Gegenwärtig vermag man sich gegen diesen Übelstand bloss dadurch zu behelfen, dass die Windschutzscheibe oder ein Teil derselben bei Regenwetter umgeklappt wird ; dies geht jedoch auf Kosten ihrer eigentlichen Bestimmung als Windschutz.
Der vorliegenden Erfindung zufolge wird der für den Überblick über die Fahrbahn in Betracht kommende Teil der Scheibe vor Regentropfen geschützt, indem der Windschutz möglichst tief unterhalb der durch die Augen des Lenkers gehenden Horizontalebene sich schief nach aufwärts in einer Fläche fortsetzt, welche genau in einer durch die Augen des Lenkers gelegten Ebene liegt und erst in möglichst geringer Entfernung vom Kopfe des Lenkers die den Ausblick auf die in der Fahrtrichtung befindlichen Objekte vermittelnde senkrechte oder schwach geneigte Glasscheibe trägt, während der vordere Rand des Fahrzeugdaches so niedrig und von der erwähnten Glasscheibe so entfernt angeordnet ist, dass der Winkel, den eine durch ihn und durch die untere Kante der genannten Glasscheibe gelegte Ebene mit der Horizontalebene bildet, kleiner ist als jener Winkel,
der von der Horizontalebene mit der scheinbaren Fallrichtung der Regentropfen (bezogen auf das bewegte System des fahrenden Wagens) gebildet wird.
Die Abbildung stellt eine Ausführungsform der Erfindung für ein geschlossenes Personenauto dar.
Die Glasscheibe a überragt nur um weniges den Volant, so dass ihre obere Kante b die Augenhöhe des Lenkers nicht erreicht. (Es ist natürlich Vorbedingung, dass der obere Rand des Volants selbst die Augenhöhe des Lenkers nicht erreicht. ) Von dieser Kante läuft eine Schutz- scheibe knapp über den Volant genau in der Richtung gegen die Augen des Lenkers zu, so dass dieser nur ihre Kante wahrnimmt ; diese Scheibe b-c braucht nicht unbedingt durchsichtig zu sein, weil sie den Blick des Lenkers nicht behindert. An ihrer rückwärtigen Kante c trägt sie die zweckmässig etwas gegen hinten geneigte Glasscheibe, durch welche der Lenker die in der Fahrtrichtung befindlichen Objekte beobachtet. Die Kante c liegt so weit rückwärts, als dies möglich ist, ohne den Lenker beim Einnehmen des Sitzplatzes und beim Lenken zu behindern.
Dadurch, dass die in Betracht kommende Glasfläche dem Auge des Lenkers möglichst nahe gebracht ist, verringert sich das für den angestrebten Blickwinkel g-f erforderliche Minimum ihrer vertikalen Ausdehnung und es wird somit die Fläche, die vor Regentropfen zu schützen ist, möglichst klein.
Um nun das Auffallen von Tropfen auf die bei c befestigte Glasscheibe zu verhindern, wird im Verein mit obiger Scheibenanordnung das Fahrzeugdach so konstruiert, dass dessen vorderer Rand I so tief liegt, und von der Glasscheibe so weit entfernt ist, dass der Winkel, den eine durch ihn und durch c gelegte Ebene mit der Horizontalebene bildet, kleiner ist als jener Winkel, der von der Horizontalebene mit der scheinbaren Fallrichtung der Regentropfen h gebildet wird. Je kleiner der erstere Winkel gewählt wird, mit desto grösserer Geschwindigkeit darf sich das Fahrzeug bewegen, ohne dass die einfallenden Regentropfen die Glasfläche treffen, durch welche die in der Fahrtrichtung befindlichen Objekte beobachtet werden ; daher muss z.
B. bei Tourenautos dieser Winkel kleiner gewählt werden als bei ausgesprochenen Stadtwagen.
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Es sei darauf hingewiesen, dass zwar schon Konstruktionen von dreiteiligen Windschutzscheiben bekannt geworden sind, deren Mittelteil schief nach oben zurücktritt ; doch wird von diesen der durch die vorliegende Erfindung erzielte technische Effekt weder angestrebt noch erreicht, da bei den bekannt gewordenen Konstruktionen weder das Mittelstück in einer durch die Augen des Lenkers gehenden Ebene liegt, noch die obere Glasscheibe dem Kopf des Lenkers genügend genähert ist, noch auch der durch die gegenseitige Lage von Dachrand und Glasscheibenkante bestimmte Winkel kleiner ist als jener Winkel, der von der Horizontalebene mit der scheinbaren Fallrichtung der Regentropfen gebildet wird.
Um weiters die Glasscheibe nicht nur gegen von vorn kommende Tropfen, sondern auch gegen seitlich einfallenden Regen zu schützen, ohne dass der seitliche Ausblick nach oben geringer wird als der frontale Ausblick nach oben, verläuft der vorliegenden Erfindung zufolge der untere seitliche Rand des Fahrzeugdaches vom vorderen Dachrand d bis zu der an c befestigten Glasscheibe in einer absteigenden Linie d-e, die zu der vom vorderen Dachrande zum Auge des Lenkers gezogenen Geraden parallel ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Ggen Regen geschützte Wmdschutzvo/richtung an Fahrzeugen, insbesondere Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Windschutz möglichst tief unterhalb der durch die Augen des Lenkers gehenden Horizontalebene sich schief nach aufwärts in einer Fläche fortsetzt,
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geringer Entfernung vom Kopfe des Lenkers die den Ausblick auf die in der Fahrtrichtung h indlichen Objekte vermittelnde senkrechte oder schwach geneigte Glasscheibe trägt, während der vordere Rand des Fahrzeuges so niedrig und von der erwähnten Glasscheibe so entfernt angeordnet ist, dass der Winkel, den eine durch ihn und durch die untere Kante der genannten Glasscheibe gelegte Ebene mit der Horizontalebene bildet, kleiner ist, als jener Winkel,
der von der Horizontalebene mit der scheinbaren Fallrichtung der Regentropfen (bezogen auf das bewegte System des fahrenden Wagens) gebildet wird.