AT85711B - Atmungsmaske mit Fenster. - Google Patents

Atmungsmaske mit Fenster.

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AT85711B
AT85711B AT85711DA AT85711B AT 85711 B AT85711 B AT 85711B AT 85711D A AT85711D A AT 85711DA AT 85711 B AT85711 B AT 85711B
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Austria
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Inventor
Alexander Bernhard Dr Draeger
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Alexander Bernhard Dr Draeger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Atmungsmaske mit Fenster. 



   Die Erfindung bezieht sich auf mit Fenster versehene Atmungsmasken, die zum Aufenthalt in mit Stickgasen o. dgl. angefüllter Luft dienen. Bei den für diesen Zweck bekannten Masken besteht der   Übelstand,   dass die in den Augenöffnungen der Maske vorgesehenen Glasfenster o. dgl. beschlagen und dadurch das Sehen beeinträchtigen und unter Umständen unmöglich machen. 



   Diesem Übelstand soll der Erfindung gemäss dadurch begegnet werden, dass in der Nähe der Fenster in dem Maskenstoff Öffnungen vorgesehen sind, an welche sich auf der Innenseite der Maske Beutel aus einem geeigneten, als Wischer dienenden, ebenfalls gasdichten Stoff anschliessen. Die Befestigung und der gasdichte Anschluss des Beutelrandes an dem Rande der Öffnung in der Maske kann entweder durch Annähen, Ankleben o. dgl. oder mit Hilfe einer 
 EMI1.1 
 des Wischerbeutels und der Maskenöffnung gezogen und durch   Umschnürung   daran festgelegt werden.

   Mit Hilfe solcher Wischerbeutel ist der Maskenträger im Bedarfsfalle in den Stand gesetzt, die Innenseite der Glasfenster abzuwischen, indem er mit einem oder mehreren Fingern von aussen her (Rückenfläche der Hand dem Gesicht zugekehrt) in den   Wischerbeutel   fährt und mit diesem die Innenseite der Glasfenster reinigt bzw. den Beschlag abwischt. 



   Um das Beschlagen der Fenster nach Möglichkeit zu verhindern, empfiehlt es sich, die Wischfläche des Beutels mit einem geeigneten, an sich bekannten Mittel zu versehen oder zu imprägnieren, das auf die Fensterfläche gebracht, der Bildung von Niederschlag entgegenwirkt oder doch verzögert. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. 
 EMI1.2 
 Fig. 2 zeigt in ähnlicher Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer solchen Maske ; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 und Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen mit einer das Beschlagen des Fensters verhindernden Masse versehenen Wischerbeutel.. 



   Neben jedem der in der Maske a (Fig.   i)   vorgesehenen Glasfenster b für die Augen des Maskenträgers befindet sich eine schlitzartige oder längliche Öffnung e. Auf der Innenseite der   Maske schliesst   sich an jede Öffnung e ein Wischerbeutel d an, der für gewöhnlich lose herunterhängt, wie dies durch die nach unten gerichtete punktierte Stellung angedeutet ist. Der Beutel   ist an der Maske durch Annähen, Ankleben o. dgl. befestigt. Der für die Atmungsvorrichtung vorgesehene Anschlussstutzen der Maske ist mit c bezeichnet.   



   Gemäss der   Ausführungsfarm (Fig.   2 und 3) geschieht die Verbindung zwischen Maske und   Wischerbeutel durch   eine Öse o. dgl. el von geeigneter Form und Gi össe mit aufgebogenen Rändern.   i) iese   Öse ist in die Öffnung der Maske a eingesetzt und der Wischerbeutel d mit dem Rand seiner 
 EMI1.3 
 



   Der in Fig. 4 gesondert dargestellte Wischerbeutel d lässt die auf ihn aufgetragene   Schicht f   erkennen, welche nach erfolgtem Aufreiben auf das Fenster dessen Beschlagen verhindert 

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 bzw. hintanhält. Diese Schicht kann aus einer für diesen Zweck geeigneten Masse, Salbe oder Lösung an sich bekannter Art oder Zusammensetzung bestehen. 



   Will der Maskenträger z. B. das vor seinem rechten Auge befindliche Fenster b (Fig. 1 und 2) reinigen, so steckt er, den Handrücken seinem Gesicht zugekehrt, den Zeigefinger der betreffenden Seite von aussen her durch die Öffnung e bzw. Öse   e1   in den daran befestigten Beutel d, hebt diesen in die strichpunktierte ungefähr wagrechte Stellung hinter dem Fenster b 
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 des Fensters zieht   der Maskenträger   den Finger aus dem Beutel heraus, worauf dieser wieder in die nach unten zeigende   Nichtgebrauchsstellung niederfällt,   in der er den Ausblick durch das Fenster nicht behindert,
PATENT-ANSPRÜCHE : i.

   Atmungsmaske mit Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske auf der Innenseite mit durch Öffnungen im Maskenstoff von, aussen zugänglichen besonderen Wischerbeuteln zum Abwischen (Klären) der Innenseite der Fenster versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Atmungsmaske mit Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der gasdichte Anschluss des Wischerbeutels''an die Maske mit Hiife einer Öse o. dgl. erfolgt, auf die die Ränder der Öffnungen des Wischerbeutels und im Maskenstoff aufgestreift und durch Umschnürung o. dgl. befestigt sind.
    3. Atmungsmaske mit Fenster nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere die Wischfläche des Wischerbeutels mit einem Mittel an sich bekannter Art getränkt oder versehen ist, das das Beschlagen des Fensters verhindert oder doch vermindert und durch das Abwischen des Fensters auf dieses aufgetragen wird.
AT85711D 1915-07-27 1916-07-26 Atmungsmaske mit Fenster. AT85711B (de)

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