AT85843B - Trockenelement. - Google Patents

Trockenelement.

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AT85843B
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Ottokar Dr Urbasch
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Ottokar Dr Urbasch
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  Trockenelement. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Trockenelement von neuer Bauart, das in einer besonderen Ausführungsform dem   Lecläncheelement   nachgebildet ist. Die schematische Zeichnung stellt das neue Element als Leclanchéelement dar, und zwar in Fig.   I   im lotrechten Schnitt und in Fig. 2 und 3 im wagrechten nach   A-A   der Fig.   i.   



   Die Depolarisationsmasse 1 bildet den positiven Pol. Sie umschliesst oder enthält einen oder mehrere Stromableiter 2 und bildet einen oder mehrere Behälter 3 (Hohlraum), in denen sich der   Elektrolyt   und der Lösungspol, z. B. Zinkpol 5, befindet. Das Element ist aussen von einer isolierenden Hülle 6, z. B. aus paraffiniertem oder lackiertem Papier, umgeben. Fig. 3 ist ein wagrechter Schnitt durch ein mehrkammeriges Element nach   A-A   der Fig.   I.   Die Masse 1 ist durch die Hohlräume oder Kammern 3 so oft unterteilt, dass ihre Wände eine Stärke erhalten, die eine gleichmässige Ausnutzung des Braunsteins gestattet. Hierdurch ist die Frage gelöst, wie man vorteilhaft arbeitende Trockenelemente von beliebiger Grösse herzustellen vermag. 



   Die erforderliche Gestalt kann der Depolarisationsmasse 1 in bekannter Weise dadurch gegeben werden, dass man sie, mit Elektrolyt angefeuchtet, in Formen, die Kerne enthalten, presst oder stampft und dann trocknet. Arbeitsparender ist es jedoch, die Masse in Formen zu pressen oder zu stampfen, die ihre äussere Gestalt bestimmen und in denen sich die Hülle 6 befindet und sodann in diese geformte Masse keilförmige Kerne unter hohem Druck einzupressen, um die Elektrodenräume (Hohlräume, Behälter   3)   herzustellen. 



  Man erhält durch diese Arbeitsweise Depolarisationsmassen von hoher Festigkeit und grossem spezifischem Gewicht, was die Erzielung einer grösseren elektrischen Arbeitsleistung aus der Raumeinheit im Vergleich zum. erstgenannten Verfahren ermöglicht. 



   Die Ableitung des elektrischen Stromes aus der Depolarisationsmasse 1 kann auf bekannte Weise durch einen oder mehrere, in sie eingepresste Kohlenstäbe erfolgen. Man kann aber vorteilhafter auch den Strom durch eine plastische Masse 2 ableiten, bestehend aus gepresstem Kohlen-oder Graphitpulver oder einer Mischung beider in Verbindung mit einem Wasser (Elektrolyt) abstossenden Stoff, wie z. B. Paraffin, Bergwachs, Pech o. dgl. 



  Diese plastischen Stromableitungen werden zweckmässig gleichzeitig mit der Depolarisationsmasse 1 in die Formen gestampft, damit sie sich mit dieser gut verbinden. Auch können metallische Seelen   ?   (Fig. i bis 3) in die Stromableitermasse eingelegt werden, die zum Schutze vor Berührung mit der Depolarisationsmasse von Isolierringen 9 umgeben sind. 



  An die Metalleinlagen 7 können die Verbindungsdrähte   für.   andere Elemente angelötet werden, wenn diese zu Batterien vereinigt werden. Die Stromableiter der Depolarisationsmasse können auch durch unmittelbare   Berührung   mit den Zinkpolenden, welche aus dem Element hervorragen, die Schaltung der Elemente zu Batterien ohne Lötung herstellen, wodurch deren leichtes Auswechseln ermöglicht ist. Die Anwendung bildsamer Massen zur Ableitung des Stromes aus der schwammartigen Depolarisationsmasse ist ein wesentlicher Fortschritt im Bau der Elemente.

   Während man bisher die Abnahme des Stromes mit Kohlen besorgt, denen man eine grosse   Berührungsoberfläche   mit der Masse gibt oder die   Depolarisationsmásse   sogar in Kohlentiegeln anbringt, so beruht hier der Bau des Elementes auf der durch zahlreiche Versuche bewiesenen Tatsache, dass es nicht so sehr auf die Grösse 
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 element   ungefähr 1/2   bis i g davon, weshalb im Trockenelement der neuen Bauart mehr Raum für Depolarisationsmasse ist als nach der alten. 



   Nach Entfernen der Depolarisationsmasse aus der Form wird sie an freier Luft oder auf künstlichem Wege getrocknet, um ihr die nötige Festigkeit zu geben. Hierauf können die Elektrodenräume 3 mit verkleistertem Elektrolyt gefüllt werden, dessen Hauptbestandteil bei   Leclancheelementen   bekanntlich Salmiak ist. Sodann wird der Zinkpol 5 in den Elektrodenraum 3   eingeführt.   Er besteht am besten aus gelochtem Zinkblech, das sich in einem Papier-oder Gewebesäckchen 10 befindet, welches mit Elektrolyt gefüllt ist und einem Kurzschluss zwischen Z ; nk und Masse vorbeugt. Für Taschenlampenbatterien werden die einzelnen Elemente in der gewünschten ovalen Form hergestellt und in Hintereinanderschaltung, zu zwei oder drei isoliert, in die übliche Papierhülse eingebaut. 



   Die Elemente können auch mit festen Erregersalzen gefüllt werden, die in poröse oder quellende Körper, wie Löschpapier, Tragant o. dgl. eingetrocknet sind und mit Wasser gelöst werden, wenn das Element in Gebrauch genommen wird. Hierzu dient die in Fig.   I   dargestellte Ausführungsform, bei der ein mittels Pfropfens 12 verschliessbarer Kanal 11 durch die Vergussmasse 13 in den Elektrodenraum 3 führt, der das Eingiessen von Wasser bei Ingebrauchnahme des Elementes gestattet. 



   Der Fortschritt, der durch den Bau dieses Trockenelementes gegenüber den jetzt gebräuchlichen Elementen, erzielt wird, ist ein mehrfacher : Das Element ist mit weniger Arbeitsaufwand herstellbar ; seine Bauart eignet sich für Elemente jeder Grösse ; es gestattet eine sehr gute Ausnutzung der Stoffe (Zink und Braunssein) und liefert deshalb und weil die Depolarisationsmasse infolge der stärkeren Pressung spezifisch schwerer als bei den gewöhnlichen Elementen ist und weil die Stromleiter einen sehr geringen Raum einnehmen, aus einem gegebenen Raum mehr elektrische Arbeit wie die gegenwärtig gebräuchlichen Elemente. Bei Taschenlampenbatterien der neuen Bauart ist z. B. ungefähr doppelt so viel Depolarisationsmasse in der üblichen Batteriehülse als in Batterien der alten Bauart. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Trockenelement, insbesondere   Leclanchéelement,   dadurch gekennzeichnet, dass seine zur Aufnahme des Lösungspoles und des Elektrolyts eine oder mehrere Kammern bildende
Depolarisationsmasse Stromableiter enthält und nach aussen von einer isolierenden, für den
Elektrolyt undurchlässigen Schicht   (6)   umkleidet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stromableiter für Trockenelemente, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie aus einer plastischen Masse gebildet sind, welche aus pulverförmigen, leitenden Stoffen, wie Kohle, Graphit o. dgl. und einem Wasser (Elektrolyt) abstossenden Stoff, z. B. Paraffin, Pech o. dgl. besteht, in die metallische Seelen eingepresst sein können.
    3. Verfahren zur Herstellung des Trockenelementes nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Depolarisationsmasse in Formen gepresst wird, die ihre äussere Gestalt bestimmen, die Stromableiter und gegebenenfalls die isolierende Schicht ent- halten und sodann-ihre Kammern (3, Hohlräume) durch Einpressen von keilförmigen Kernen unter hohem Druck erzeugt werden, um der Masse Festigkeit, hohes spezifisches Gewicht und innige Berührung mit den Stromableitern zu geben.
AT85843D 1919-12-28 1919-12-28 Trockenelement. AT85843B (de)

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AT85843B true AT85843B (de) 1921-10-10

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