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Elektrische Reinigungsanlage für Gase..
Bei elektrischen Niederschlagsanlagen für Gase und Flüssigkeiten muss der Gas-oder Flüssigkeitsstrom an den Elektroden vorbeigeleitet werden. Es muss verhindert werden, dass der Strom diesen Elektroden ausweicht und auf Seitenwegen an ihnen vorbeigeht, so dass er nicht der elektrischen Einwirkung ausgesetzt wird.
Bei Anordnung einer Sammelgrube unter den Elektroden zur Aufnahme der abgeschiedenen Teilchen soll erfindungsgemäss das Eindringen, des Gasstromes in die Sammelgrube und das Entstehen einer Strömung in ihr dadurch verhindert werden, dass quer zur Strömungsrichtung in der Grube Wände (Schieber, Klappen) angeordnet werden, die eine Strömung verhindern und zweckmässig so gestaltet sind, dass sie leicht entfernt werden können. Durch die Fortnahme dieser Flächen wird die Grube leicht zugänglich gemacht und so das Fortschaffen des Niederschlagsgutes erleichtert.
Ein Beispiel der Erfindung ist in den Fig. i und 2 der Zeichnung dargestellt, die Querschnitt und Längsschnitt einer elektrischen Entstaubungsanlage für Feuerungsgase darstellen ; 1 und 2 sind die Elektroden, durch welche der Gasstrom in Richtung der gefederten Pfeile hindurchstreicht. Die Niederschlagselektroden 1 sind sieb-oder gitterförmig und geerdet, die Hochspannungselektroden 2 bestehen nur aus Drähten und sind an Isolatoren 3 befestigt. Unterhalb des eigentlichen Strömungsweges befindet sich die Grube 4 zur Aufnahme des Niederschlagsgutes. In diese Grube werden von aussen Schieber 5 hineingeschoben, die quer zur Strömungsrichtung stehen. Würden die Schieber entfernt sein, so würde der Gasstrom den Elektroden auszuweichen suchen und in die Sammelgrube eindringen, wie es der gestrichelte Pfeil andeutet.
Durch Einschieben der Schieber wird dieses Ausweichen verhindert und der Gasstrom muss auch in der Nähe der Sammelgrube die gerade, durch den gefederten Pfeil angedeutete Richtung beibehalten. Beim Entfernen des Sammelgutes aus der Grube können zweckmässig die Schieber nach links herausgezogen werden, wie es in Fig. i angedeutet ist. Statt Schieber können zweckmässig auch Klappen gewählt werden.
Das Ausweichen des Gasstromes in die Grube zur Aufnahme des Niederschlagsgutes kann auch dadurch verhindert werden, dass diese in einzelne Bunkertaschen mit quer zum Strom liegenden Trennwänden unterteilt wird. In den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist ein derartiges
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 3 gibt den Längs-, Fig. 4 den Querschnitt der Anlage. In dem Gaskanal 18 strömt das zu reinigende Gas in Richtung der gefederten Pfeile an den HochspÅannungselektroden 2 und den gasdurchlässigen Niederschlagselektroden 1 vorbei.
Die Hochspannu ! 1gselektroden bestehen aus Drähten, deren Reihen mit Querblechen 19 an
Abschlussblechen 20 befestigt sind, die von Isolatoren 6 gehalten werden.
Die Abschlussbleche 20 sind durch Hochspannungsleitungen 7 miteinander und mit der Hochspannungsquelle verbunden.
Eine Platte 8 ist quer im Isolatorenraum 9 befestigt und besitzt am unteren Ende eine Öffnung, durch welche die Verbindungsleitung ? hindurchgeht. Die Niederschlagselektroden 1 sind an den Wänden des Gaskanals 18 unmittelbar befestigt und somit geerdet. In der Grube zur Auf-
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nahme. des Niederschlagsgutes sind zwei Bunkertaschen 10 und 11 vorgesehen, deren Trennwände 12 und 13 quer zur Richtung des Stromes stehen und mit ihrer gemeinsamen Kante 14 an eine der Niederschlagselektroden l'anschliessen. Hiedurch wird erreicht, dass ein Ausbiegen des Stromes gemäss den punktierten Pfeilen, nur in geringem Masse und in geringer Tiefe stattfinden kann.
Die in Richtung des Stromes letzte Querwand 15 des Bunkers 11 ist an die letzte Niederschlagselektrode 1" angeschlossen.'
Mit 17 sind die Verschlüsse der, Bunkertaschen bezeichnet, die in an sich bekannter Weise
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PATENT-ANSPRüCHE :. i. Elektrische Reinigungsanlage für Gase, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sammelgrube für das Niederschlagsgut unterhalb des Strömungsweges leicht entfernbare Schieber oder Klappen quer zur Strömungsrichtung angebracht werden, zu dem Zwecke, eine Gasströmung innerhalb der Grube zu verhindern.
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Electric cleaning system for gases.
In the case of electrical precipitation systems for gases and liquids, the gas or liquid flow must be directed past the electrodes. It must be prevented that the current evades these electrodes and bypasses them on side paths so that it is not exposed to the electrical influence.
If a collecting pit is arranged under the electrodes to receive the separated particles, the gas flow into the collecting pit and the creation of a flow in it are to be prevented according to the invention by arranging walls (slides, flaps) in the pit transversely to the direction of flow prevent flow and are appropriately designed so that they can be easily removed. By removing these areas, the pit is made easily accessible and the removal of the precipitate is made easier.
An example of the invention is shown in Figures i and 2 of the drawing, which show the cross-section and longitudinal section of an electric dedusting system for combustion gases; 1 and 2 are the electrodes through which the gas flow passes in the direction of the sprung arrows. The collecting electrodes 1 are sieve or grid-shaped and grounded; the high-voltage electrodes 2 consist only of wires and are attached to insulators 3. Underneath the actual flow path is the pit 4 for receiving the precipitation. Slides 5, which are perpendicular to the direction of flow, are pushed into this pit from the outside. If the slides were removed, the gas flow would try to avoid the electrodes and penetrate the collecting pit, as the dashed arrow indicates.
This evasion is prevented by pushing in the slider and the gas flow must maintain the straight direction indicated by the sprung arrow near the collecting pit. When removing the collected material from the pit, the slides can expediently be pulled out to the left, as is indicated in FIG. Instead of slides, flaps can also be chosen.
The diversion of the gas flow into the pit to receive the precipitate can also be prevented by dividing it into individual bunker pockets with dividing walls lying across the flow. In Figs. 3 and 4 of the drawing is one such
Shown embodiment of the invention. Fig. 3 gives the longitudinal, Fig. 4 the cross section of the system. In the gas channel 18, the gas to be cleaned flows in the direction of the sprung arrows past the high-voltage electrodes 2 and the gas-permeable collecting electrodes 1.
The high voltage! 1gelectrodes consist of wires, the rows of which are connected to transverse sheets 19
End plates 20 are attached, which are held by insulators 6.
The end plates 20 are connected to one another and to the high voltage source by high voltage lines 7.
A plate 8 is fastened transversely in the isolator space 9 and has an opening at the lower end through which the connecting line? passes through. The collecting electrodes 1 are attached directly to the walls of the gas duct 18 and are therefore earthed. In the pit to
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took. Two bunker pockets 10 and 11 are provided for the precipitation, the partition walls 12 and 13 of which are transverse to the direction of the current and their common edge 14 connects to one of the precipitation electrodes 1 '. This means that the current can only bend to a small extent and at a small depth, as indicated by the dotted arrows.
The last transverse wall 15 of the bunker 11 in the direction of the current is connected to the last precipitation electrode 1 ″.
With 17 the closures of the bunker pockets are designated, which in a known manner
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PATENT CLAIMS:. i. Electrical cleaning system for gases, characterized in that easily removable slides or flaps are mounted transversely to the direction of flow in the collecting pit for the precipitated material below the flow path, for the purpose of preventing gas flow within the pit.