AT85961B - Verfahren zur Herstellung einer auch als Heißdampfzylinderöl verwendbaren Ölemulsion. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer auch als Heißdampfzylinderöl verwendbaren Ölemulsion.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung einer auch als Heissdampfzylinderöl verwendbaren Ölemulsion. Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, welches darauf abzielt, Mineralölen mit niedrigem Flammpunkt solche Eigenschaften zu geben, dass sie die Zylinder-o. dgl. Öle mit höherem Flammpunkt (Überhitzeröle) zu ersetzen bzw. zu strecken vermögen. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich die Entflammbarkeit, welche z. B. bei den Nassdampfzylinderschmierölen ungefähr zwischen 1400 und 2500 liegt, bei Vermeidung eines Zusatzes solcher Körper, welche die Schmierfähigkeit mindern-oder in den Maschinenteilen'wie Arbeitszylinder von Dampfmaschinen und Wärmemotoren, Dampfturbinen u. dgl. Rückstände hinterlassen, so hoch zu treiben, dass die Mineralöle, trotz ihres niedrigen Flammpunktes bei den Temperaturen des überhitzten Dampfes, das sind Temperaturen von ungefähr 320 bis 3600 C nicht verbrennen oder verkohlen. Auch muss hiebei das Zumischen solcher Stoffe vermieden werden, welche die Abnutzung der Laufflächen begünstigen. Ein geeignetes Mittel, den Mineralölen diese erforderlichen Eigenschaften zu'geben, ist die Bildung einer Emulsion durch Zumischen von klarer gesättigter Kalklösung (Kalkwasser). Es wird in bekannter Weise klares, tunlichst gesättigtes Kalkwasser hergestellt und mit Mineralöl z. B. Nassdampfzylinderschmieröl in einer geeigneten Vorrichtung-so innig gemischt oder emulgiert, dass sich die fein verteilten und miteinander vermengteu Mineralölund Kalkwasserteilchen auch bei längerer Lagerung nicht mehr tiennen. Die so gewonnene Emulsion ist sehr haltbar. Das Verbrennen derselben wird durch das Kalkwasser sehr wirksam verhütet und. die Schmierfähigkeit so gut gewahrt, dass der Verbrauch an Emulsion nicht grösser ist als jener bei Verwendung reinen Mineralöls. Da der Kalk o. dgl. nicht in fester oder nur suspendierter Form zugemischt wird, wirkt derselbe weder als die Gleitflächen abnutzendes Poliermittel, noch bleiben von demselben Rückstände in den Dampfwegen zurück. Durch das Verfahren gemäss der Erfindung werden daher für Heissdampfzylinder die Öle verwenbar, die infolge ihres niedrigen Flammpunktes bisher nur für Nassdampf brauchbar waren ; für Nassdampfzylinderöle, die bisher ausschliesslich für kalt gehende Maschinenteile bestimmt waren. Selbstverständlich können solche Emulsionen aber auch zum Schmieren kalter Maschinenteile verwendet werden. EMI1.1 auch leichtere Mineralöle mitzuemulgieren, wodurch eine weitere Streckung des Zylinderöles herbeigeführt wird. Zweckmässig ist die Verwendung einer Emulsion, die ungefähr 50% gesättigtes Kalkwasser enthält. Eine etwa zu dickflüssige Emulsion kann durch Zusatz dünnflüssiger Öle, welche im Preise niedriger sind als Zylinderöle, verdünnt werden. Die Verwendung von Kalk zur Verseifung fetter Öle ist bekannt. Dagegen besteht die Erfindung in der Verwendung einer gesättigten klaren Kalkwasserlösung für Mineralöle, <Desc/Clms Page number 2> also nicht verseifbare Öle, wobei die Erfindung auf der Feststellung beruht, dass Kalkwasser ein Mittel ist, durch welches die Entflammbarkeit der Mineralöle bei Vermeidung schädlicher Begleiterscheinungen so hoch. getrieben werden kann, als es der jeweilige Verwendungszweck erfordert.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines auch als Heissdampfzylinderöl verwendbaren Schmierölersatzes, dadurch gekennzeichnet, dass Mineralöle, insbesondere solche von niedrigem Flammpunkt, mit klarem Kalkwasser emulgiert werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT85961T | 1916-08-09 |
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| AT85961B true AT85961B (de) | 1921-10-25 |
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ID=3606901
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| AT85961D AT85961B (de) | 1916-08-09 | 1916-08-09 | Verfahren zur Herstellung einer auch als Heißdampfzylinderöl verwendbaren Ölemulsion. |
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- 1916-08-09 AT AT85961D patent/AT85961B/de active
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