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Schutz gegen Bruch oder Einknickung für leicht biegbare : Rohrdrähte.
Bei Verwendung der sehr biegsamen Rohrdrähte von wenig über i mm lichtem Durchmesser und schwacher Wandstärke, wie sie für die Zuleitung flüssigen Brennstoffes oder von
Gas für auf und nieder bewegliche Laternen Verwendung finden, liegt stets die Gefahr vor, dass durch äussere Einwirkung diese, Drähte leicht brechen oder eingeknickt werden, wodurch die Brennstoffzufuhr in Frage gestellt wird.
Die Erfindung bezweckt, diese Rohrdrähte so zu schützen, dass sie gegen äussere Kräfte, soweit als möglich, widerstandsfähig werden'und die Einknickungsgefahr beseitigt wird. Zu diesem Zwecke werden die Rohrdrähte mit Draht aus Stahl oder anderem Material schraubenförmig rechtsgängig und darüber linksgängig, also in zwei oder mehreren Lagen, , Draht an Draht so umwickelt, dass im Innern ein Hohlraum verbleibt, durch den der Rohrdraht lose hindurch geschoben werden kann, so dass sich letzterer bei Biegungen im Hohlraum der umgebenden Drahtwicklung in der Längsrichtung verschieben kann.
Im weitem Abstande schraubenförmig rechts und links gewickelte Drahtverbindungen zum Schutze von Schläuchen, Metallrohren und Drahtzügen grösseren Durchmessers sind vielfach vorgeschlagen und in der Praxis angewendet worden. Der Zweck dieser Umwicklung bestand hiebei lediglich darin, die äusseren Mäntel der Schläuche, Metallrohre usw., wenn diese auf dem Erdboden hin und her geschleift wurden, wie es die Benutzung meistens mit sich bringt, von der schleifende Wirkung und dadurch bedingten Abnutzung zu schützen.
Gegen Knick-und Bruchwirkungen dagegen bieten sie gar keinen Schutz. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, für zum autogenen Schweissen dienende Apparate Gaszuführungsschläuche aus nicht metallischem Material zu verwenden, die mit einem dünnen Drahtgeflecht umspannt sind, das die Schläuche gegen absprühende Funken, also vor dem Verbrennen, schützt. Auch die Armierung von Gummischläuchen mit dicht aufsitzenden und dicht nebeneinander angeordneten einzelnen Ringen, um die Schläuche unter Beibehaltung ihrer Biegsamkeit vor dem Platzen zu bewahren, ist bekannt. Alle diese Ausführungen sind jedoch für die dünnen, wenig über r mm starken Rohrdrähte der oben genannten Art unverwendbar, weil die Aufbringung des Drahtgeflechtes und der Ringe auf Schwierigkeiten stösst.
Demgemäss besteht das Wesen der Erfindung darin, biegsame Rohrdrähte von höchstens nur wenig über I mm lichtem Durchmesser gegen Bruch oder Einknickung dadurch zu schützen, dass sie mit einem doppelten links-und rechtsgängig Draht an Draht gewickelten Mantel aus Draht umhüllt werden, in dem sie sich mit etwas Zwischenraum bei Biegung in der Längsrichtung bewegen können. Derart geschützte Rohrdrähte haben sich in der Praxis gegen Einknickung und Bruch als sehr widerstandsfähig erwiesen, so dass die Anwendung gegenüber den bekannten Einrichtungen mannigfache Vorteile bieten.
Gegen Wittterungseinflüsse kann dieser Drahtschutz natürlich auch in der üblichen Art durch Farbanstrich, Gummi-oder Lederüberzug geschützt werden.
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