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Antriebsvorrichtung für den Kühlerventilator und die Wasserpumpe von Motorfahrzeugen u. dgl.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine vereinfachte Bauweise für einen Antrieb zu schaffen, welcher sowohl den Kühlerventilator, als auch die Wasserpumpe eines Motorfahrzeuges gleichzeitig antreibt, wobei beide Einrichtungen auf der gleichen Achse angeordnet sind, so dass eine an dem Ventillatorkörper angeordnete Antriebsscheibe gleichzeitig auch das Förderorgan für das Wasser antreibt. Hierbei ist die Anordnung derart getroffen, dass das Förderorgan für das Wasser auf dem einen Endteil und der Ventilator nebst der zu-
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Rotationskörper gebildet wird,
Gemäss der Erfindung ist die Spindel beim Förderorgan durch ein die Spindel umschliessendes Lager und beim Ventilator durch ein letzteren tragendes Kugellager gestützt.
Die Antriebsscheibe ist derart angeordnet, dass sie in der Ebene des das Gebläse tragenden Kugellagers zu liegen kommt. Auf diese Weise wird der Vorteil erreicht, dass nur zwei Lager vorgesehen sind ; das Kugellager in der Ebene der Antriebsscheibe nimmt den gesamten seitlichen Zug des Riemens auf, so dass kein Biegemoment auf die Spindel ausgeübt wird, während das zweite beim Förderorgan für das Wasser liegende Lager das Ganze sicher in einer Linie hält, ohne hierbei ein in Betracht kommendes Gewicht tragen zu müssen. Vorteilhafterweise ist eine Stopfbüchse zwischen den beiden Lagern vorgesehen, durch welche die Spindel hindurchgeführt wird.
Auf diese Weise wird eine feste Bauweise geschaffen, wobei, trotzdem die Lager genügend voneinander getrennt sind, die gesamte Länge der Spindel kurz bemessen sein kann und genügend Raum verbleibt, um zu den Lagern zu gelangen, wie auch die Stopfbüchse einstellen bzw. nachstellen zu können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung im Aufriss, teilweise im Schnitt dargestellt.
Die hohle Nabe 2 des Kühlerventilators 1, welche mit diesem aus einem Stück gegossen oder als besonderes Stück für sich mit den Ventilatorflügeln auf irgendeine Weise verbunden sein kann, besitzt einen flanschartigen Teil 3, der so geformt ist, dass er die eine Hälfte der Rille der Antriebsscheibe bildet, während die zweite Seitenwand 4 dieser Rille auf der Nabe 2 aufgeschraubt ist. Die Nabe 2 ist vorn an der Antriebsspindel 5 befestigt, deren entgegengesetztes Ende das Flügelrad 6 der Wasserpumpe trägt. Dieses Flügelrad ist in einer Pumpenkammer 7 angeordnet, die teilweise von dem festen Rahmengestell, teilweise von den Rohren des Wasserumlaufsystems gebildet wird.
In der hohlen Nabe befindet sich ein Spindellager, dessen feststehender Lagerteil 8 von der Nabe umfasst wird und welcher wieder aus einem Teil des festen Rahmengestelles besteht, das die Spindel 5 umschliesst, aber nicht genau auf diese aufgepasst zu sein braucht.
Zwischen den feststehenden Lagerteil 8 und der hohlen Nabe 2 kann ein Kugellager 9 vorgesehen, sein. Dieses wird auf dem feststehenden Lagerteil durch die Schraubenmutter 10 angepresst, während der äussere Ring des Kugellagers 9 durch die ringförmige Schraube 11 mit der Nabe 2 fest verbunden wird.
Die Spindel ist mit einer Stopfbüchse s versehen, die im festen Rahmengestell am Ende der Pumpenkammer angeordnet und mit einem Packungsmittel 12 abgedichtet ist, das mit dem festen Lagerteil 8 des vorderen Lagers in keinerlei Zusammenhang steht. Es
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wird daher eine allfällige Abnutzung des vorderen Zapfenlagers keinen grossen Nachteil auf diese Packung ausüben können, woraus sich der Vorteil ergibt, dass bei Abnutzung des Kugellagers sehr leicht und einfach zwischen dem äusseren Lagerteil und dem festen Innenteil ein neues Kugellager eingebracht oder ein sonstiger Ersatz bzw. eine Nachstellung vorgenommen werden kann. Zur Schmierung des Stopfbüchsenlagers und des Ventilators sind zwei Schmiervasen 13 und 14 vorgesehen.
Ein Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung liegt in der Anordnung des Spindellagers an dem Ende der Spindel, an welchem der Antrieb des Ventilators erfolgt, wobei das Lager von der Ventilatornabe so umschlossen wird, dass der Zug des Antriebsriemens o. dgl. durch die Lagermitte geht und vom Lager direkt aufgenommen wird, so dass die schädliche Wirkung nicht ausbalancierter Teile auf das Mindestmass eingeschränkt wird.
Die Einzelheiten der Anordnung und der Bauweise können verschiedene Abänderungen erfahren, ohne dass hierdurch das Wesen der Erfindung geändert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Antriebsvorrichtung für den Kühlerventilator und die Wasserpumpe von Motorfahrzeugen u. dgl., bei welcher das Förderorgan für das Wasser auf dem einen Endteil und der Ventilator nebst zugehöriger Antriebsscheibe auf dem anderen Endteil einer Spindel festsitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die'Spindel beim Förderorgan durch ein sie umschliessendes Lager und beim Ventilator durch ein letzteren tragendes Kugellager abgestützt ist, wobei die Antriebsscheibe so angeordnet ist, dass sie in der Ebene des Kugellagers liegt.