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Vorrichtung zum Formen von Muffenröhren.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen von Muffenröhren ausZement o. dgl. durch Streichen.
Gemäss vorliegender Erfindung sind zwei lösbar verbundene Streichwerkzeuge vorhanden, von denen das eine zum Formen des Rohrteiles sich ständig dreht und gleichzeitig in der Achsenrichtung bewegt, während das andere zum Formen der Muffe nur dann in Umdrehung versetzt wird, wenn es mit dem ersteren Streichwerkzeug verbunden ist, um dabei die Muffe innen zu formen.
Weitere Bestandteile der Erfindung sind nachstehend beschrieben.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
Fig. i und 2 sind Längsschnitte durch die Vorrichtung, in welchen die Former in der entkuppelten bzw. gekuppelten Stellung gezeigt sind,
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Rahmen-zum Tragen des unteren Formers.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Untergestelles für den unteren Former.
Fig. ist eine Draufsicht. auf den unteren Former und auf das mit ihm verbundene Kupplungsglied.
Fig. 6 ist eine Draufsicht von unten auf den unteren Former.
Fig. 7 ist eine, Draufsicht des oberen Kupplungsgliedes von unten.
Fig. 8 ist ein Querschnitt durch den oberen drehbaren Former.
Beim Formen wird ein mit offenen Enden versehener, hohler Mantel 21 verwendet, der mit einem erweiterten oder glockenförmigen Ende 22 ausgestattet ist ; die Vorrichtung formt einen hohlen Röhrenteil 23, der das erweiterte Ende 24 aufweist.
Eine Tischplatte 17 ist mit einer Öffnung 19 ausgestattet, in welcher in der Mitte abgebogene Querstangen 36 angeordnet sind, deren Enden Öffnungen M aufweisen, durch welche Stifte 18 der Tischplatte hindurchgehen. Die Stangen sind in der Mitte mit einer Bohrung ausgestattet, um das untere Ende einer Spindel 11 aufzunehmen, die mit den Stangen durch eine Mutter 15 verbunden ist. Eine Unterlagsscheibe 12 ist an der Spindel 11 angeordnet, und ein mit einer Öffnung versehener Körper 7, der Arme 13 und Kupplungsteile 10 aufweist, ist drehbar an der Spindel angeordnet und stützt sich auf der Unterlagsscheibe 12 ab.
Ein Stift 9 am oberen Ende jedes Armes 13 dringt in eine Öffnung 6 in der Unterseite eines ringförmigen Teiles eines kreisrunden Formers 1 ein, der auf diese Art lösbar an den Armen 13 angeordnet ist. Dieser Former besteht aus einem hohlen, kegelfölmigen Teil 4. dessen schräge Wand 2 ausgespart ist, um so eine Anzahl von Streichteilen 3 vorzusehen.
Der Rand des Formers enthält eine Anzahl von Stützen 5, so dass der Former als eine Abschlussplatte dienen kann, um einen frisch hergestellten Röhrenteil zu tragen, wenn dieser aus der Vorrichtung ausgehoben wird.
Am Mantel 22 sind nach aussen gerichtete Arme 20 befestigt, die an den Enden mit Öffnungen versehen sind, in welche Stifte 18 eindringen, wobei die untere Kante des Endes 22 auf der Oberseite des FormerteiIes 1 aufliegt. Eine Drehwelle 25 erstreckt sich in axialer Richtung in den Mantel 21 und endet in einen abgesetzten mit Schraubengängen ver-
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sehenen Teil 26, der in einen entsprechend ausgebildeten Lagerteil 27 der Welle 28 eindringt, welcher am gegenüberliegenden Ende ebenfalls mit einer Bohrung ausgestattet ist, um einen anderen. Wellenteil 81 aufzunehmen.
Das untere Ende des Wellentückes 31 ist mit Schraubengewinde versehen und ist in einer Axialbohrung 8 eines zylindrischen Formers 29 angeordnet, der mit nach unten ragenden Kupplungsgliedern 30 ausgestattet ist, welche in Eingriff mit den unteren Kupplungsgliedern 10 treten, wenn der Former 29 gesenkt wird. Auf dem Wellenteil 28, oberhalb des Formers 29, sind die bogenförmigen Streich-
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an dem Wellenteil ausgebildet sind.
Irgendeine passende Antriebsvorrichtung kann mit der Welle 26 verbunden sein, um diese gleichzeitig zu drehen und durch den Mantel auf und ab zu bewegen, und welche auch für eine gewisse Zeit die Welle in Drehung versetzt, ohne dass sie eine Längsver- schiebung ausführt, wie dies der Fall ist, wenn die Kupplungsglieder 10 und 80 miteinander in Eindriff stehen.
Frisch gemischter Beton wird in das obere Ende des Mantels eingeführt, nachdem die Kupplungsglieder in Eingriff stehen, und der drehende Former 1 streicht mittels der Teile 3 das Material ab, um so das Glockenende 24 für den Röhrenteil 23 zu formen, und wenn die Welle 25 nach oben geführt wird, um von dem Kupplungsglied 10 ausgelöst zu werden, streichen der drehende zylindrische Former 29 und die Streichkörper 33 den Hauptteil des Röhrenteiles 23 ab.
Wenn der Former 29 und die Kupplungsglieder 30 aus dem Mantel herausgehoben worden sind, kann der Mantel zusammen mit der Platte 1 von den Stiften 18 abgehoben und zur Seite gestellt werden, damit der Röhrenteil 33 vor Entfernung hart werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Vorrichtung zum Formen von Muffenröhren aus Zement o. dgl. in einem mit offenen Enden versehenen Formmantel durch Streichen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei miteinander kuppelbare Streichwerkzeuge (3, 33) vorhanden sind, von denen das eine (33) zum Formen des Rohrteiles sich ständig dreht und sich gleichzeitig in der Achsenrichtung bewegt, während, das andere (3) zum Formen der Muffe nur dann in Umdrehung versetzt wird, wenn es mit dem ersteren Streichwerkzeug (33) verbunden ist, um dabei die Muffe innen zu formen.