AT87820B - Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes. - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes.

Info

Publication number
AT87820B
AT87820B AT87820DA AT87820B AT 87820 B AT87820 B AT 87820B AT 87820D A AT87820D A AT 87820DA AT 87820 B AT87820 B AT 87820B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
air
knife
seat
strip
registration
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Lana
Original Assignee
Wilhelm Lana
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Lana filed Critical Wilhelm Lana
Application granted granted Critical
Publication of AT87820B publication Critical patent/AT87820B/de

Links

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes. 



   Für viele Zwecke ist eine selbsttätige   Kontrollvorrichtung   wünschenswert, die die Benutzungs- dauer eines Sitzes angibt. Durch eine solche Vorrichtung kann nicht nur die Anzahl der Gäste bei einem Friseur u. dgl., sondern auch die Zeit bestimmt werden, die die vorgenommenen Arbeiten bei jedem Gast ei fordert haben und aus der Zeit ist es leicht möglich, die Art der Arbeiten fest- zustellen, so dass eine wirksame Kontrolle, insbesondere bei grossen Betrieben möglich ist. 



   Die Erfindung betrifft eine solche Vorrichtung, die bei jedem Sitz leicht anwendbar ist und am besten in den Sitzpolster eingesetzt wird. Zu diesem Zwecke ist der Anzeiger einer Registriervorrichtung mit einem   Druckluftbehälter   oder Kolbenzylinder verbunden, in den bei Belastung des Sitzes ständig Luft eingepresst wird, welche die Ausdehnung des Behälters bzw. die Verschiebung des Kolbens verursacht, durch die die Bewegung des Anzeigers der Registriervorrichtung bewirkt wird. Mit diesem die Registriervorrichtung betätigenden Druckluftbehälter oder Kolbenzylinder ist ein zusammendrückbarer Luftbehälter oder ein Kompressor verbunden, der bei Benutzung des Sitzes zusammengepresst bzw. betätigt wird und Luft in den mit der Registriervorrichtung verbundenen Luftbehälter drückt.

   Die Verbindung der beiden Luftbehälter erfolgt durch eine enge Leitung, die   das Überströmen   der Druckluft nur sehr   langsam zulässt,   so dass eine Benutzung des Sitzes von sehr kurzer Zeitdauer die Vorrichtung nicht betätigt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung in Fig. i in einem Höhenschnitt und in Fig. 2 bei abgenommenem Deckel in Draufsicht. 



   Die Vorrichtung ist in einem Behälter a untergebracht, dessen Deckel b bei unbenutzter Vorrichtung soweit aufwärts geschoben ist, dass sein unterer Rand nur den Behälterrand umschliesst. Die unter dem Sitz oder im Sitzpolster untergebrachte Vorrichtung gelangt bei Benutzung des Sitzes infolge der Belastung zur Wirkung. Der Deckel wird bei Belastung der Vorrichtung   abwärts geschoben,   so dass sein unterer Rand bis zum Boden des Behälters a gelangt. Der Deckel b stützt sich gegen zwei   bogenförmig gekrümmte Flachfedern c,   auf deren Bugteil er aufliegt.

   Das eine Ende d der Federn ist am Behälterboden befestigt, das andere Ende ist frei und verschiebt 
 EMI1.1 
 Deckel und Behälterboden liegt ein zusammendrückbarer Luftbehälter, ein   Ballon f,   ein Kompressor o. dgl., der durch ein dünnes Röhrchen h mit einem länglichen Luftbehälter g in Verbindung steht, der derart ausgebildet oder geführt ist, dass er sich nur in der Längsrichtung dehnen kann, wenn Druckluft eingepresst wird. Der Luftbehälter g trägt an seinem freien Ende ein   Messer t,   dessen Schneide von der Spitze gegen die Befestigungsstelle ansteigt (Fig.   i).   Vor dem Messer ist die Registriervorrichtung angeordnet.

   Der Registrierstreifen   j   ist auf einer Spule k aufgewickelt, von der er auf eine zweite Spule   l   mittels eines auf ihr sitzenden Schaltrades m und Schaltklinke   11   gewickelt werden kann. Die Schaltklinke n sitzt auf einem an dem Ende einer Feder c befestigten Tragarm 0 und bewirkt also bei Bewegung des freien Endes der Feder eine Schaltung des Schaltrades   111   und somit des   Registrierstreifens j. Mit   den freien Enden der Federn c 
 EMI1.2 
 das durch einen Schlitz der Schiene reicht. Die Schiene r liegt an einem Ansatz s des Messers i an und verriegelt dieses in der unwirksamen Stellung. 



   Der Registrierstreifen ist mit einer Teilung aus parallelen quer zur Bewegung des   Messers' !'   
 EMI1.3 
 und der Abstand je zweier Linien entspricht beispeilsweise fünf Minuten. Je weiter das Messer i gegen den Registrierstreifen j vorgeschoben wird, desto tiefer schneidet es infolge   seiner ¯zu-   nehmenden Breite in den Streifen ein ; je breiter der Messereinschnitt ist, ein um so grösserer Zeitabschnitt wird auf dem Registrierstreifen angezeigt. 



   Der das Messer t der Registriervorrichtung betätigende Luftbehälter g ist mit dem   Ballon. f ausser   durch das Röhrchen   h,   noch durch ein Ventil t verbunden, das nur das Rückströmen der Druckluft aus dem Behälter g in den   Behälter/,   nicht aber das Zuströmen ermöglicht. 



   Bei Benutzung des mit der Vorrichtung nach der Erfindung versehenen Sitzes, wird der Deckel b abwärts gedrückt und die ihn stützenden Bogenfedem c   flachgedrückt.   Die vorderen freien Enden bewegen sich in der Richtung der Pfeile in Fig. 2, wodurch mittels der Schaltklinke   n   und des Schaltrades m eine Schaltung des Registrierstreifens   j   bewirkt wird. Ein Stück des Streifens wird auf der Spule   l   aufgewickelt, so dass ein unbenutztes Streifenstück dem Messer i gegenüber zu liegen kommt. Bei der Vorwärtsbewegung der vorderen Enden der Bogenfedern c wird auch die Verriegelungsschiene r gegen die Spitze des Messers i bewegt, so dass es an der Vorwärtsbewegung nicht mehr gehindert ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die Belastung des Sitzes und das   Abwärtsdrücken   des Deckels b, wird der Ballon. f zusammengedrückt. Druckluft strömt aus dem   Bailon r durch   das Verhinderungsröhrchen h in den Behälter g. Da das Röhrchen   h   sehr eng ist, gelangt die Luft so langsam in den Behälter g, dass eine Benutzung des Sitzes von sehr kurzer Zeit keine Wirkung auf die Vorrichtung ausübt. Durch das ständige Überströmen der Druckluft aus dem   Luftbehälter,   f in den Behälter g wird dessen Dehnung in der Längsrichtung bewirkt, da eine Dehnung in der Querrichtung verhindert ist.

   Je länger der Sitz benutzt und der Luftbehälter zusammengedrückt wird, desto mehr Luft gelangt in den Behälter g, dessen Messer i sich immer weiter vorschiebt und je nach der Zeitdauer der Benutzung mehr oder weniger tief in den Registrierstreifen einschneidet. Wird der Sitz freigegeben, dann schnellt der Deckel b infolge der Wirkung der Federn c in seine obere Stellung. Die Luft strömt aus dem Behälter g durch das Ventil   t   rasch in den   Behälterf zurück,   der Behälter g zieht sich zusammen und nimmt das Messer in seine unwirksame Stellung mit, während gleichzeitig auch die Schiene von den Federn c in die in Fig. i gezeigte Lage zurückgebracht wird und das Messer wieder in der unwirksamen Stellung verriegelt. Die Vorrichtung ist jetzt zur nächsten Benutzung bereit. 



   Aus der Zahl der Einschnitte im Registrierstreifen j kann die Anzahl der äste bestimmt werden, die den Sitz benutzt haben und aus der Tiefe der Einschnitte bzw. aus der Zeitdauer der Benutzung des Sitzes auf die Art der vorgenommenen Arbeiten geschlossen werden. 



   Die Registriervorrichtung könnte auch anders'ausgebildet sein. Beispielsweise könnte die infolge der Dehnung des Behälters g eintretende Bewegung des Behälterende dazu benutzt werden, durch Zwischenmittel die Bewegung eines Stiftes auf dem Registrierstreifen zu bewirken und die gezogene Linie ein Mass für die Zeitdauer der Benutzung des Sitzes abgeben. 



   An Stelle des dehnbaren Luftbehälters g könnte auch ein Zylinder mit verschiebbarem, den Anzeiger der Registriervorrichtung tragenden Kolben verwendet werden. Die Registriervorrichtung kann durch eine Öffnung im Behälter a aus diesem leicht ausgenommen werden 
PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungszeit eines Sitzes, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeiger (i) einer Registriervorrichtung (k,   j, I)   mit einem Druckluftbehälter (g)   odei   Kolbenzylinder verbunden ist, in den bei Belastung des Sitzes ständig Luft eingepresst wird, welche die Ausdehnung des Behälters bzw. die Verschiebung des Kolbens verursacht, durch die die Bewegung des Anzeigers (i) der Registriervorrichtung bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das mit dem die Registriervorrichtung A,/, ) betätigenden Luftbehälter (g) oder Kolbenzylinder ein zusammendrückbarer Luftbehälter (f) oder ein Kompressor verbunden ist, der bei Benutzung des Sitzes zusammengepresst bzw. betätigt wird und Luft in den mit der Registriervorrichtung verbundenen Luft- EMI2.1
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- bindung der beiden Luftbehälter (f, g) durch eine enge Leitung (h) erfolgt, die das Überströmen der Druckluft nur sehr langsam zulässt, so dass eine Benutzung des Sitzes von kurzer Zeitdauer die Vorrichtung nicht zur Wirkung bringt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem dehn- baren Luftbehälter (g) bzw. dem Zylinderkolben ein Messer (i) verbunden ist, dessen Schneide von der Spitze gegen die Befestigungsstelle ansteigt und das bei Ausdehnung des Luftbehälters (g) bzw. bei Bewegung des Kolbens gegen einen Registrierstreifen (j) vorgeschoben wird und je nach der Grösse der Ausdehnung bzw. der Kolbenbewegung einen kleineren oder grösseren Einschnitt in dem Streifen erzeugt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung des Messers (i) bei Benutzung des Sitzes infolge des ausgeübten Druckes aufgehoben und gleich- zeitig dem Registrierungsstreifen (j) eine Schaltbewegung erteilt wird, um einen unbenutzten Teil des Streifens vor das Messer zu bringen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Messer festhaltende Verriegelungsschiene (r) mit Federn verbunden ist, die bei Benutzung des Sitzes infolge ihrer Formänderung die Verschiebung der Verriegelungsschiene (r) in die das Messer frei- gebende Stellung bewirken.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Feder (c) eine Schaltklinke (n) verbunden ist, die bei der Formänderung dieser Feder, ein Schaltrad (m) der Registrierungsvorrichtung A,/, betätigt und die Schaltung des Registrierstreifens (j) bewirkt.
AT87820D 1921-05-04 1921-05-04 Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes. AT87820B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT87820T 1921-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT87820B true AT87820B (de) 1922-03-27

Family

ID=3608462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT87820D AT87820B (de) 1921-05-04 1921-05-04 Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT87820B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH634524A5 (de) Tablettenspender.
AT87820B (de) Vorrichtung zur Bestimmung der Benutzungsdauer eines Sitzes.
DE102007042764A1 (de) Verpackung
DE69011517T2 (de) Vorrichtung zum abgeben von irgendeinem erzeugnis aus einem behälter mit verformbarer wand.
DE2207231C2 (de) Befestigungsvorrichtung an Dachgepäckträgern oder dergleichen für Kraftfahrzeuge
DE678288C (de) Tubenaehnlicher Behaelter fuer plastische Mittel, insbesondere fuer Zahnpasta, Salben o. dgl.
DE2138079A1 (de) Kopfstuetze
DE695944C (de) Aus einer Hand- und Fussbremse bestehende pneumatische oder hydraulische, insbesondere mit Druckluft betriebene Bremsvorrichtung mit zwei getrennten Speicherbehaeltern fuer das Druckmittel der Hand- und Fussbremse eines Kraftfahrzeuges
DE477024C (de) Fahrtrichtungsanzeiger
DE170809C (de)
AT343546B (de) Abreissvorrichtung fur bandrollen
DE476824C (de) Filmspulenbefestigung an kinematographischen Apparaten
DE444055C (de) Verfahren zum Durchlochen von Papier o. dgl. und zum gleichzeitigen Verstaerken der durchlochten Stelle
DE725268C (de) Schwimmerventil fuer Abortspuelbehaelter
CH275750A (de) Verfahren zur Abgabe begrenzter Flüssigkeitsmengen aus einem Behälter und Behälter mit Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens.
DE498567C (de) Papierrollenhalter
DE818834C (de) Vorrichtung zur Abgabe von Paste u. dgl.
DE69006250T2 (de) Wiederverwendbare oder unzerstörbare Sicherheitsnadel.
DE202007013180U1 (de) Verpackung
DE514562C (de) Reissschienenfuehrung
AT88659B (de) Freitragbare Atmungsvorrichtung.
DE658022C (de) Vorrichtung zum Bestreichen von Brotschnitten mit Butter, Schmalz oder anderen Aufstrichmassen
DE685337C (de) Fadenbrems- bzw. Fadenanfeuchtetornister fuer flache Kulierwirkmaschinen
DE206918C (de)
DE584879C (de) Vorrichtung zum Schneiden von Brot und weichen Lebensmitteln