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Sollpflug-Windenwagen.
Für die Lagerung der Seilwindentrommel bei Seilpflug-Windenwagen bestehen mancherlei konstruktive Schwierigkeiten. Auch zeigen die bisher bekannt gewordenen Ausführungen Lösungen, die vom betriebstechnischen Standpunkte nicht als ganz befriedigend bezeichnet werden können. Es wurden beispielsweise Seilpflüge ausgeführt, bei welchen die Seiltrommel oberhalb des Hauptrahmens gelagert ist. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass durch die hohe Lage des Angriffspunktes des Seilzuges ein auf den Wagen wirkendes grosses Kippmoment entsteht, welchem nur durch besondere Abstutzungen des Wagens in Form von Auslegern o. dgl. begegnet werden kann.
Ferner hat diese Anordnung den Nachteil, dass ein eigenes, schweres Gerüst für die Lagerung der Trommel notwendig wird, von welchem überdies auf den Rahmen ungünstig wirkende Kräfte ausgeübt werden, die eine besondere Verstärkung desselben erforderlich machen.
Wird die Seiltrommel dagegen tiefer in den Rahmen verlegt, so erfordert ihr verhältnismässig grosser Durchmesser eine oft unzulässige Verbreiterung des Rahmens. Man hat auch versucht, die Trommel mit vertikal gestellter Achse tief versenkt anzuordnen. Dies hat den weiteren Nachteil einer schwierigen Lagerung und eines umständlichen Antriebes.
Gemäss der Erfindung wird eine in jeder Hinsicht befriedigende Lösung dieses Problems dadurch gewonnen, dass die Achse der Seilwindentrommel in die Rahmenträger selbst ver-
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Draufsicht und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Die Seilwindentrommel t ist unmittelbar im Seitenteil b des Hauptrahmens gelagert.
Der Antrieb der Trommel kann in irgendeiner Weise, z. B. durch Stirn-Schnecken-oder
Kegelrädertriebe usw. erfolgen. In dem Ausführungsbeispiele der Fig. i ist ein Kettentrieb k angenommen, wobei die Antriebskraft beispielsweise von einem Elektromotor m geliefert wird und noch ein Zwischengetriebe g eingeschaltet ist. Selbstverständlich kann statt eines Elektromotors auch ein Benzin-, Rohöl-oder sonst ein Explosionsmotor, ferner auch eine Dampfkraftmaschine zur Anwendung kommen.
Bei der Lagerung der Seiltrommel gemäss der Erfindung ergeben sich, wie ersichtlich, ausser der tiefen Lage des Angriffspunktes des Seilzuges sehr günstige Konstruktionsverhältnisse für den Rahmen. Zunächst ist die Breite des Rahmens nur an den Halbmesser der Seiltrommel gebunden, während bei der bisherigen Lagerung der Trommel in der Mitte des Rahmens die Entfernung der Rahmenseitenteile durch den Durchmesser der Trommel bestimmt wurde. Weiters entfällt jedes besondere Lagergerüst für die Trommel. Auch hat die Anordnung eine sehr günstige Verteilung der vom Seilzuge ausgehenden Kräfte und Biegungsmomente auf die einzelnen Rahmenteile zur Folge, so dass dieselben mit den normalen Versteifungen für die Aufnahme dieser Kräfte und Biegungsmomente leicht genügen.
Eine besondere Vereinfachung der Rahmenkonstruktion ergibt sich erfindungsgemäss noch dadurch, dass der Rahmenteil, auf welchem die Seiltrommel gelagert ist, als rundes Rohr ausgebildet wird, wie es in der Fig. 2 ersichtlich gemacht ist. In diesem Falle kann der Rahmen unmittelbar als Achse für die Trommel dienen, oder es kann auch auf den Rahmen noch eine in einfachster Weise herzustellende und zu befestigende Lagerbüchse aufgeschoben werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : it Seilpflug-Windenwagen mit horizontal gelagerter Windentrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die Windentrommelachse in den Hauptrahmen selbst verlegt ist.
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