AT88568B - Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird. - Google Patents

Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird.

Info

Publication number
AT88568B
AT88568B AT88568DA AT88568B AT 88568 B AT88568 B AT 88568B AT 88568D A AT88568D A AT 88568DA AT 88568 B AT88568 B AT 88568B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
battery
drum
supplied
operating current
electrically operated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Tribelhorn A G Fabrik Elek Sch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tribelhorn A G Fabrik Elek Sch filed Critical Tribelhorn A G Fabrik Elek Sch
Application granted granted Critical
Publication of AT88568B publication Critical patent/AT88568B/de

Links

Landscapes

  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird. 



   Bei Fahrschaltern für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird, muss, um Funkenbildung beim Anfahren und beim elektrischen Bremsen zu verhüten, jeweils vor dem Betätigen der Hauptschaltwalze, der Anlasser und dadurch der Vorschaltwiderstand eingeschaltet werden. 



   Eine Funkenbildung schadet einerseits dem Motor sowie der Batterie, andrerseits hat sie ein Verbrennen der Kontakte zur Folge. Die Hauptschaltwalze bei solchen Fahrschaltern dient zum Schalten für Vor-und Rückwärtsfahrt, zur Ein-und Ausschaltung der elektrischen Bremse sowie zur Gruppierung der Batterie, die in zwei Teile geteilt ist, deren Schaltung zueinander, je nachdem, ob der Motor in oder ausser Betrieb ist, verschieden ist. Es kann nun, besonders wenn es sich um einen noch wenig geübten Fahrer handelt, vorkommen, dass bei Änderung der Schaltung übersehen wird, zunächst den Anlasser einzuschalten, so dass die angedeuteten Nachteile eintreten. 



   Zweck vorliegender Erfindung ist nun, einen Fahrschalter der erwähnten Art zu beschaffen, bei welchem ein Betätigen der Hauptschaltwalze erst möglich ist, nachdem der Anlasser eingeschaltet ist : Zur Erreichung dieses Zweckes steht gemäss der Erfindung die für die Schaltung des Vor-und Rückwärtsganges sowie für die elektrische Bremswirkung und die Gruppierung der Batterie dienende Hauptschaltwalze durch eine Blockierungeinrichtung mit einer mit einem Vorschaltwiderstand verbundenen Anlasserwalze in Wirkungsverbindung, welche Blockierungseinrichtung die Betätigung der Hauptschaltwalze erst nach Einschalten des Vorschaltwiderstandes ermöglicht. 



   Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, wobei nur das zum Verständnis der Erfindung nötig erscheinende dargestellt ist, und zwar stellt Fig.   r   eine Stirnansicht auf das erste Ausführungsbeispiel dar, wozu Fig. 2 eine Draufsicht ist. 



  Die Fig. 3 zeigt das erste Ausführungsbeispiel in einer anderen Stellung und Fig. 4 ist ein Teil des ersten Ausführungsbeispiels von rechts der Fig. i gesehen, in grösserem Massstabe ; die Fig. 5 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel in Stirnansicht. 



   Beim ersten Ausführungsbeispiel sitzen auf einer gemeinsamen Achse 1 eine Hauptschaltwalze 2 und eine Anlasserwalze 3. Die Hauptschaltwalze 2 sitzt fest auf der Achse 1 und kann mittels eines gleichfalls an letzterer festsitzenden Handhebels 4 hin und her bewegt werden. Auf der Hauptschaltwalze sind Kontaktblätter 5 angeordnet, welche zusammen mit Kontaktfedern 6 beim Drehen der Hauptschaltwalze die verschiedenen Schaltungen zwischen Batterie und Motor bewirken.

   Die Kontaktblätter 5 sind so angeordnet, dass in der Mittelstellung der Hauptschaltwalze kein Kontakt besteht (Fig.   i).   Die Anlasserwalze 3 hat einen Metallbelag 7 und einen Belag   8   aus Isoliermaterial, welche Beläge in Längsrichtung der Walze stufenförmig ineinandergreifen. 9 sind Kontaktfedern, welche gegen die Anlasserwalze 3 anliegen und mit denen ein Vorschaltwiderstand verbunden ist. Der Vorschaltwiderstand ist, wie auch die Verbindung der Kontaktblätter 5 und Kontaktfinger 6 mit der Batterie bzw. dem Motor auf der Zeichnung nicht dargestellt, weil diese Teile 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 nicht zur Erfindung gehören und ihre Anordnung die bei Fahrschaltern für durch eine elektrische Batterie betriebene Fahrzeuge übliche ist. 



   An dem der Anlasserwalze 3 zugekehrten Ende der Hauptschaltwalze 2 ist ein mit
Einkerbungen 10 versehenes   Scheibensegment 77   befestigt. Auf dem der Hauptschaltwalze 2 zugekehrten Ende der Anlasserwalze 3 sitzt ein Scheibensegment 12 fest, das eine Nase 13 aufweist. Gegen die Umfangsfläche des Scheibensegmentes 12 liegt ein Riegel 14 an, welcher einen seitlichen Lappen 15 (Fig.   4)   aufweist, mit dem er in eine der Einkerbungen 10 ein- greift und dadurch die Hauptschaltwalze 2 in der jeweiligen Schaltlage blockiert hält. 



   Mit der Anlasserwalze 3 ist ein Hebel 16 fest verbunden, der durch ein Zug-und 
 EMI2.1 
 der Widerstand gänzlich eingeschaltet ist, der Riegel 14 auf die Nase 13 zu liegen (Fig.   3)   und wird dadurch gehoben, indem er sich um seinen Drehpunkt 21 dreht. Durch das Heben des Riegels 14 kommt der Lappen 15 desselben ausserhalb der Einkerbung 10 zu liegen, so dass er die Hauptschaltwalze 2 freigibt und diese in die neue Schaltstellung gedreht werden kann.

   Ist die Hauptschaltwalze in die neue Schaltlage gekommen, so bewegt sich durch Nachlassen des Fusshebels 19 die Anlasserwalze 3 beispielsweise unter dem Einfluss einer in der Zeichnung nicht dargestellten Feder in ihre ursprüngliche Lage zurück und der Lappen 15 greift in die zufolge der neuen Schaltlage nun unter dem Lappen 15 liegende Einkerbung 10 ein, so dass die Hauptschaltwalze von neuem blockiert wird. 



   Das zweite Ausführungsbeispiel   (Fig. 5)   unterscheidet sich vom ersten nur dadurch, dass der Antrieb der Anlasserwalze anstatt mittels eines Fusshebels mittels eines Handrades 22 erfolgt. 



   Bei dem neuen Fahrschalter ist also eine Betätigung der Hauptschaltwalze erst dann möglich, wenn der Vorschaltwiderstand eingeschaltet ist, indem die Hauptschaltwalze durch die Blockierungseinrichtung so lange arretiert wird, bis nach Einschalten des Vorschaltwiderstandes durch die Anlasserwalze eine mit dieser in Verbindung stehende Nase die Auslösung der Blockierungseinrichtung bewirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i.   Fahlschalter   für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine für die Schaltungen des Vor-und Rückwärtsganges sowie der elektrischen Bremsung und der Gruppierung der Batterie dienende Hauptschaltwalze   (2)   durch eine Blockierungseinrichtung mit einer mit einem Vorschaltwiderstand verbundenen Anlasserwalze   (3)   in Wirkungsverbindung steht, welche Blockierungseinrichtung die Betätigung der Hauptschaltwalze erst nach Einschalten des Vorschaltwiderstandes ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Fahrschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Riegel (14), welcher einen seitlichen Lappen (15) aufweist, der durch seinen Eingriff in Einkerbungen (10) eines mit der Hauptschaltwalze fest verbundenen Scheibensegmentes (11) die Hauptschaltwalze (2) blockiert, wobei der Riegel (14) auf einem Kreisbogenteil eines zweiten Scheibensegmentes (12) aufliegt, dessen Mittelpunkt mit der Achse dieses Scheibensegmentes zusammenfällt, welch letzteres Scheibensegment auf der Anlasserwalze (3) fest ist und eine Nase (13) aufweist, welche beim Einschalten des Vorschaltwiderstandes gegen das Ende der Einschaltbewegung hin den Riegel (14) hebt und dadurch den Lappen ausser Eingriff mit der Einkerbung (10) bringt, wodurch die Hauptschaltwalze (2) entriegelt wird.
AT88568D 1917-12-17 1921-01-20 Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird. AT88568B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH88568X 1917-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88568B true AT88568B (de) 1922-05-26

Family

ID=4345528

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88568D AT88568B (de) 1917-12-17 1921-01-20 Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88568B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0960426B1 (de) Stellungsmeldeanordnung
AT88568B (de) Fahrschalter für elektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Betriebsstrom von einer Batterie geliefert wird.
DE6605988U (de) Sicherheitsschalteinrichtung
DE1580268C3 (de) Fahrtrichtungsschalter für Kraftfahrzeuge
DE432575C (de) Fliehkraft-Sicherheitsvorrichtung fuer beispielsweise durch Elektromotoren angetriebene Maschinen
AT160340B (de) Betätigungsschalter für ferngesteuerte Schaltgeräte, namentlich Schützenschalter.
DE887309C (de) Schaltkasten fuer Kraftfahrzeuge
DE644459C (de) Elektrischer Umschalter fuer Textilmaschinen mit durch die Maschine umsteuerbaren Kontaktfedersaetzen
DE159831C (de)
DE454516C (de) Schaltvorrichtung fuer die elektrischen Signale und die Abblendung der Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
DE318359C (de)
DE19523342C1 (de) Elektrischer Schlüsselschalter für ein Kraftfahrzeug
AT95496B (de) Schlitten- oder Walzensteuerung mit besonderen Funkenziehern.
DE682924C (de) Schalteinrichtung fuer Elektrofahrzeuge zum Umkehren der Drehrichtung von Elektromotoren
DE745628C (de) Starkstromfahrschalter, insbesondere fussbedienter Fahrschalter fuer Strassenfahrzeuge
DE378381C (de) Elektrischer Schalter
DE112024001363T5 (de) Elektromagnetisches relais
DE2123019C3 (de) Elektrischer Schalter
DE882113C (de) Reguliervorrichtung fuer Wechselstromgeraete
DE666887C (de) Elektrische Schaltvorrichtung fuer die Fahrtrichtungsanzeiger an Kraftfahrzeugen
AT17468B (de) Ausschaltvorrichtung für die Dynamomaschine bei Motorwagen mit eigener Kraftstation.
DE395442C (de) Einrichtung an Drehschaltern zur Vergroesserung des Drehmoments
DE280514C (de)
DE910250C (de) Schalt- und Kupplungseinrichtung fuer Fahrzeuggetriebe
DE478732C (de) Schuetzensteuerung, insbesondere fuer Motoren von Gleisfahrzeugen, bei der die Schuetze mittels einer laengsverschieblichen Nockenwalze gesteuert werden