AT8915U1 - Balken - Google Patents

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AT8915U1
AT8915U1 AT0806006U AT80602006U AT8915U1 AT 8915 U1 AT8915 U1 AT 8915U1 AT 0806006 U AT0806006 U AT 0806006U AT 80602006 U AT80602006 U AT 80602006U AT 8915 U1 AT8915 U1 AT 8915U1
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Wolf Modul Gmbh
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Abstract

Ein Balken (1) aus Holz besteht aus wenigstens zwei Teilbalken (5), die durch Teilen eines Balkens in seiner Längsebene (3) hergestellt sind, wobei die Teilbalken (5) in ihrer ursprünglichen Lage oder auch seitenverkehrt durch Schrauben (7) oder Schraubbolzen (9) mit Muttern (11) miteinander verbunden sind.

Description

2 AT 008 915 U1
Die Erfindung betrifft einen Balken aus Holz.
Balken aus Holz sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Nachteilig beim Werkstoff Holz ist ungeachtet seiner an sich günstigen Eigenschaften und Vorteile, dass sich Holz ver-5 zieht, was insbesondere bei längeren Balken problematisch ist.
Bekannt sind sogenannte Leimbinder, also Balken aus Holz, die aus mehreren Lagen bestehen, die miteinander durch Leimung verbunden sind. Leimbinder haben sich gut bewährt, erfordern aber ein Herstellen in der jeweils gewünschten Länge einen dafür besonders eingerichteten io Betrieb. Das Herstellen von Leimbindern vor Ort, also auf einer Baustelle, ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Balken aus Holz vorzustellen, der einfach herzustellen ist und für dessen Herstellen keine besonderen Maschinen erforderlich sind, so dass der erfindungsgemäße Balken gegebenenfalls auch auf einer Baustelle oder in einer 15 Feldfabrik hergestellt werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung mit einem Balken, der die Merkmale von Anspruch 1 aufweist. 20 Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Balkens sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da der erfindungsgemäße Balken aus Holz in wenigstens einer in Längsrichtung des Balkens verlaufenden Ebene geteilt ist, und die beiden Teilbalken miteinander durch Verbindungsmittel, 25 wie Schrauben, Bolzen, oder ähnliche Mittel, miteinander verbunden sind, ergibt sich ein Balken mit der Tragkraft eines nicht geteilten Balkens, wobei aber ein Verziehen oder Verwinden des erfindungsgemäßen Balkens praktisch ausgeschlossen ist.
Als Verbindungsmittel für die Teilbalken des Balkens können vor allem den Balken durchset-30 zende Gewindeschrauben (Schraubbolzen) mit Muttern und/oder in den Balken eingreifende Holzschrauben vorgesehen sein.
Dabei besteht die Möglichkeit, die Schrauben nur von einer Seite her, oder aber von beiden Seiten her in den Balken einzudrehen. 35
In einer Ausführungsform sind zwischen den Außenseiten der Teilbalken des Balkens und den Köpfen bzw. Muttern der Schrauben Beilagen, z.B. in Form von Platten, Leisten oder Scheiben, vorgesehen. 40 In der Fuge zwischen den Teilbalken des Balkens können Teile zum Verbinden der Balken mit anderen Bauteilen, wie Knotenbleche, Laschen, oder auch Beschläge, aufgenommen sein. Dabei können die die Teilbalken der Balken miteinander verbindenden Verbindungsmittel diese Teile (Knotenbleche, Laschen, usw.) durchgreifen und so im Balken festlegen. 45 Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Balken werden nachstehend anhand der Zeichnungen, in welchen Balken schematisch und im Querschnitt gezeigt sind, erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Balken mit quadratischem Querschnitt, Fig. 2 einen Balken mit achteckigem Querschnitt, Fig. 3 einen Balken mit quadratischem Querschnitt, der zweimal geteilt ist, und Fig. 4 einen Balken mit achteckigem Querschnitt, der zweimal geteilt ist. 50
Ein in Fig. 1 gezeigter Balken aus Holz besitzt eine viereckige, z.B. quadratische oder rechteckige, Querschnittsfläche und ist in einer in Längsrichtung des Balkens 1 verlaufenden, mittigen Ebene 3 einmal geteilt. Die Teilbalken 5 des Balkens 1 werden miteinander in ihrer Lage, die sie beim umgeteilten Balken hatten, mit Hilfe von Holzschrauben 7 verbunden. Grundsätz-55 lieh ist es aber auch möglich, die Teilbalken seitenverkehrt zu verbinden. Bei dieser Ausfüh-

Claims (19)

  1. 3 AT 008 915 U1 rungsform ist wenigstens einer der Balken um 180° um seine Längsmitte gestürzt und/oder um seine Längsachse gedreht, bevor die Teilbalken 5 miteinander zum erfindungsgemäßen Balken 1 verbunden werden. Die Schrauben 7 sind im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 von gegenüberliegenden Seiten her in den Balken 1 eingedreht, um die beiden Teilbalken 5 des Balkens 1 5 miteinander zu verbinden. Die Schrauben 7 können auch von nur einer Seite des Balkens 1 her eingedreht sein. Zwischen den Köpfen der Schrauben 7 und den Teilbalken 5 des Balkens 1 können Beilagen 8, z.B. in Form von Platten, Leisten oder Scheiben, vorgesehen sein. 10 Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform hat der Balken 1 aus Holz eine achteckige Querschnittsfläche und ist längs einer in Längsrichtung des Balkens 1 verlaufenden, mittigen Ebene 3 geteilt. Die beiden Teilbalken 5 des Balkens 1 werden miteinander in ihrer ursprünglichen Lage (also ohne Stürzen oder Drehen derselben) mit Schraubbolzen 9, welche die beiden 15 Hälften 5 des Balkens 1 durchgreifen, und Muttern 11 verbunden. Auch unter den Köpfen 13 der Schraubbolzen 9 und/oder unter den Muttern 11 können Beilagen 8 angeordnet sein. In den Fig. 3 und 4 sind Balken 1 mit viereckiger (quadratischer oder rechteckiger) Querschnittsfläche bzw. achteckiger Querschnittsfläche gezeigt, die längs zwei Ebenen 3, 3’ geteilt 20 sind. Die beiden Ebenen 3, 3' vorlaufen in Längsrichtung des Balkens 1 und sind zueinander parallel ausgerichtet. Beispielsweise sind die Ebenen 3, 3' so gelegt, dass sie den Balken 1 etwa dritteln, so dass drei etwa gleich dicke Teilbalken 5 erhalten werden, die dann durch Schrauben 7 oder Schraubbolzen 9 mit Muttem 11 miteinander verbunden werden. 25 Zwischen den Teilbalken 5 der Balken 1 können in der Ebene 3 (Fig. 1, 2) bzw. in der Ebene 3 und/oder der Ebene 3' (Fig. 3, 4) beispielsweise plattenförmige Teile, wie Knotenbleche, Beschläge oder Laschen, durch die Schrauben 7 bzw. 9 festgelegt, angeordnet sein. Derartige Teile können dazu dienen, die Balken 1 mit anderen Bauteilen zu verbinden, oder Bauteile an Balken 1 zu befestigen. 30 Derartige Bauteile können auch dazu dienen, Balken 1 miteinander, z.B. unter Ausbilden von Knoten und/oder Rahmen, zu verbinden. Die Erfindung kann an Balken, die über ihre ganze Länge eine konstante (gleich große) Quer-35 schnittsfläche haben, ebenso im wesentlichen verwirklicht werden, wie an sich z.B. konisch verjüngenden Balken. Die Verbindungsmittel, z.B. die Schauben 7 bzw. 9, können über die Länge des Balkens 1 gleichmäßig verteilt sein. Es ist aber auch in Betracht gezogen, Verbindungsmittel in der 40 Längsmitte des Balkens 1 mit größerem Abstand voneinander anzuordnen als an den Enden des Balkens 1. Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden: 45 Ein Balken 1 aus Holz besteht aus wenigstens zwei Teilbalken 5, die durch Teilen eines Balkens in seiner Längsebene 3 hergestellt sind, wobei die Teilbalken 5 in ihrer ursprünglichen Lage oder auch seitenverkehrt durch Schrauben 7 oder Schraubbolzen 9 mit Muttern 11 miteinander verbunden sind. 50 Ansprüche: 1. Balken (1) aus Holz, insbesondere mit polygonalem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Balken (1) aus wenigstens zwei Teilbalken (5) besteht, die miteinander durch 55 Verbindungsmittel (7, 9,11) verbunden sind. 4 AT 008 915 U1
  2. 2. Balken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel Holzschrauben (7) sind.
  3. 3. Balken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (7) von einer Seite 5 her in den Balken (1) eingedreht sind.
  4. 4. Balken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (7) von gegenüberliegenden Seiten her in den Balken (1) eingedreht sind. io 5. Balken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel Schraubbolzen (9) mit Muttem (11) sind.
  5. 6. Balken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Schraubbolzen (9) vorgesehen sind, die von gegenüberliegenden Seiten her in den Balken (1) eingesetzt sind, so dass die 15 Muttem (11) abwechselnd auf der und auf der anderen Seite des Balkens (1) liegen.
  6. 7. Balken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubbolzen (9) von einer Seite her in den Balken (1) eingesetzt sind, so dass die Muttern (11) auf einer Seite des Balkens (1) liegen. 20
  7. 8. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Teilebene (3, 3') in Längsrichtung des Balkens (1) verläuft.
  8. 9. Balken nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilebene (3) in der Mitte der 25 Querschnittsfläche des Balkens (1) vorgesehen ist.
  9. 10. Balken nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Teilebenen (3, 3') vorgesehen sind.
  10. 11. Balken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Teilebenen (3, 3') paral lel zueinander ausgerichtet sind.
  11. 12. Balken nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Teilebenen (3, 3') den Balken (1) im wesentlichen dritteln. 35
  12. 13. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbalken (5) durch Teilen eines Balkens in Längsrichtung hergestellt sind und im zusammengefügten Balken (1) ihre ursprüngliche Ausrichtung haben.
  13. 14. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbalken (5) durch Teile eines Balkens in seiner Längsrichtung hergestellt sind und dass wenigstens eine der so hergestellten Teilbalken (5) gewendet und/oder gestürzt mit dem anderen Teilbalken (5) zum Balken (1) verbunden ist.
  14. 15. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsmittel (7, 9, 11) mit Abstand voneinander über die Länge des Balkens (1) verteilt vorgesehen sind.
  15. 16. Balken nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (7, 9, 11) so über die Länge des Balkens (1) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
  16. 17. Balken nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Verbindungsmittel (7, 9,11) voneinander in der Lagemitte des Balkens (1) größer ist als an den Enden des Balkens (1). 55 5 AT008 915U1
  17. 18. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Außenseiten der Balken (1) und den Köpfen bzw. Muttern (11) von Verbindungsmuttern (7, 9) Beilagen (8) angeordnet sind.
  18. 19. Balken nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Teilbalken (5) Teile, wie Knotenbleche, Laschen oder Beschläge, angeordnet sind.
  19. 20. Balken nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile von Verbindungsmitteln (7, 9) durchgriffen sind. 10 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0806006U 2005-05-30 2006-06-09 Balken AT8915U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2013082639A2 (de) 2011-12-05 2013-06-13 Wolf Modul Gmbh Decke
WO2013082639A3 (de) * 2011-12-05 2013-08-22 Wolf Modul Gmbh Decke

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