AT9031U1 - Schutzpolsterung für gefährliche feststehende elemente - Google Patents
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Abstract
Schutzpolsterung für gefährliche feststehende Gegenstände wie Säulen, Pfosten oder Ähnliches, um Schäden, die durch Unfälle, Stöße oder Aufprall von Personen gegen diese Gegenstände verursacht werden, welche hohle oder nicht hohle zylindrische Stoß-Dämpfungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung drei oder mehr geschäumte Kunststofflagen (1) aus Polyethylen aufweist, zwischen denen eine regelmäßige Verteilung von zylindrischen Dämpfungselementen (2, 3) vorhanden ist, wobei zumindest zwei Ebenen von Stoß-Dämpfungselementen (2, 3) jeweils getrennt durch eine Kunststofflage (1) übereinander angeordnet sind, wobei die Anordnung aus den geschäumten Kunststofflagen (1) und den zylindrischen Dämpfungselemente (2, 3) in einer mit Kunststoff kaschierten Leinenhülle (4, 5) aufgenommen ist, die mit Reißverschlüssen oder anderen Befestigungseinrichtungen vorgesehen ist, und wobei die Leinenhülle (4, 5) mit Revers (6) mit darin enthaltenen Löchern (7) vorgesehen ist, die ein Durchziehen von Bändern oder anderen Befestigungsmitteln ermöglichen, um das Befestigen und Anpassen der Polsterung an die gefährlichen Gegenstände zu erleichtern. Die Polsterungen werden einfach positioniert oder so angeordnet, dass die gesamte Oberfläche des risikoanfälligen Gegenstands, sowohl in flacher, als auch in zylindrischer Anordnung abgedeckt ist.
Description
2 AT 009 031 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzpolsterung für gefährliche feststehende Gegenstände nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Insbesondere wurden bei der Erfindung zylindrische oder flach geformte Polsterungen entwor-5 fen, die an gefährliche starre Gegenstände wie Säulen, Pfosten, etc., bei Einrichtungen wie Multifunktions-Sportcenter, Skigebieten oder Ähnlichem angebracht werden, so dass Unfälle jeder Art von Personen gegen den gefährlichen starren Gegenstand tatsächlich vermieden werden können. io Heutzutage werden, wenn an gefährlichen feststehenden Gegenständen wie metallischen, hölzernen, Pfosten, etc. Schutzabschirmungen angebracht werden, im allgemeinen Planen verwendet, die Personen wirklich nicht gegen mögliche Stöße oder Kollisionen schützt, weil in diesem Fall keinerlei Dämpfung vorhanden ist. 15 Des Weiteren erreichen die Planen, wenn sie in Gegenden mit Temperaturen unter Null Grad Celsius angebracht werden, eine Härte, die es noch gefährlicher macht gegen die Planen zu stoßen. Dies kann durch die hohe Anzahl von Unfällen, die derzeit aus den Skigebieten gemeldet wird, festgestellt werden. 20 Es werden auch Schaumgummipolsterungen verwendet, die eine sehr geringe Dämpfungsleistung gegenüber stärkeren Stößen aufweisen.
Die genannten Nachteile des Standes der Technik werden durch eine Schutzpolsterung mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 vermieden. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbil-25 düngen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Schutzpolsterung für gefährliche feststehende Gegenstände weist flache sich überlappend angeordnete Schaumstoffschichten auf, insbesondere so, dass zwischen den Schichten eine gleichmäßige Verteilung von hohlen oder nichthohlen zylindrisch geformten Röhren mit geeig-30 netem Durchmesser vorhanden ist, um eine geeignete Dämpfungsleistung gegen jede Art von Stößen durch zylindrische oder flach geformte Anordnungen zu erreichen, die so zusammengesetzt sind, an die Funktion des gefährlichen Gegenstands angepasst und an den Gegenstand angebracht zu werden, wobei diese Anordnungen mit Kunststoff kaschierten Leinenhüllen abgedeckt und mit einem Reißverschluss oder irgendeinem anderen Befestigungsmittel aus-35 gestattet sind, so dass jede Beschädigung der Schaumstoffschicht auf diese Weise vermieden werden kann.
Die Polsterungen haben auch Revers mit gebohrten Löchern oder Ösen, die ein Durchziehen von Bändern ermöglichen, um ein Befestigen und Anpassen an den gefährlichen feststehenden 40 Gegenstand, für den sie angewendet werden, zu erleichtern, obwohl sie auch mit Klettverschluss oder anderen konventionellen Befestigungsmitteln ausgestattet sein können.
Die genannten Polsterungen werden vorzugsweise mit querverbundenem Polyäthylen hergestellt und haben gegenüber den bekannten Schutzeinrichtungen folgende Vorteile: 45 - Größere Sicherheit. Polyäthylen hat eine deutlich höhere Aufprallabsorptionsleistung als die konventionellen Schaumgummimaterialien, so dass Unfallschäden beachtlich reduziert werden. so - Weniger umfangreich. Weil das Material eine größere Aufprallabsorptionsleistung hat, kann die Dicke der Polsterung dünner werden und dabei die Sicherheit erhöhen. - Weniger Gewicht. Die Polsterungen sind dünner und haben Luftkammern, so dass das Gewicht auf ein Minimum reduziert ist. 55 3 AT 009 031 U1 - Leichte Handhabung. Die Polsterungen sind weniger umfangreich und viel leichter, so dass das Ergebnis ein Produkt ist, das leicht handzuhaben und zu transportieren ist. - Einfaches Lagern. Lagerungsprobleme verschwinden, weil das Produkt weniger umfang- 5 reich ist. - Wasser wird nicht absorbiert. Polyäthylen absorbiert kein Wasser, sogar dann nicht, wenn es vollständig darin eingetaucht wird und in direkten Kontakt mit Wasser kommt. Auf diese Weise wird das Risiko des Gefrierens von absorbiertem Wasser, wie es bei Schaumgummi- io Polsterungen besteht, beseitigt. - Nicht parasitär. Dieses Polyäthylen ist antiparasitär. - Einfach wieder zu ummanteln. Wenn die Ummantelung beschädigt wird, kann sie durch eine 15 andere ersetzt werden, wobei die Füllung, die eine sehr lange Lebensdauer hat, erhalten bleibt. - Modifizierung der Dicke. Polyäthylenpolsterungen, sogar die abgenutzteren, können für sich nur durch Hinzufügen oder Entfernen von Schichten, die in Einheiten erworben werden kön- 20 nen, dicker oder dünner gemacht werden. - Kostengünstig. Die Polsterungen bleiben wegen ihrer langen Lebensdauer, wegen der bemerkenswerten Dienste und der einfachen Beförderung sehr rentabel. 25 - Die Modifizierung der Dicke ermöglicht es, jede Dicke entsprechend der Anforderungen oder der Gefahr der gefährlichen Gegenstände, an die die Polsterung angebracht wird, anzupassen. - Zeitersparnis in der Handhabung, Positionierung und bei ähnlichen Arbeitsvorgängen. 30 - Das Risiko für Menschen, die die Polsterungen handhaben, ist aufgrund des geringeren Gewichts reduziert. - Einfaches Verbinden an andere ergänzende Materialien (Antirutschmaterial, Raffiabast, etc.) 35
Um die Beschreibung, die nachfolgend offenbart wird zu vervollständigen und mit dem Zweck ein besseres Verständnis der Merkmale zu erreichen, folgt der bestehenden Beschreibung ein Satz Zeichnungen, die auf veranschaulichende und uneinschränkende Weise die Details zeigen, die für die Erfindung am relevantesten sind. 40
Figur 1 a und 1b zeigen einen Teil einer Vorderansicht und eine Draufsicht einer flachen Polsterung des erfindungsgemäßen Typs.
Figur 2a und 2b zeigen eine Querschnittansicht und eine Seitenansicht einer zylindrischen 45 Polsterung des erfindungsgemäßen Typs, teilweise unter Weglassung der geschäumten Kunststofflage (Schicht).
Figur 3 zeigt eine, teilweise geschnittene, Draufsicht auf die der zylindrische Polsterung. so Figur 4 zeigt eine, teilweise geschnittene, perspektivische Ansicht der flachen Polsterung.
Hinsichtlich der abgebildeten Figuren und gemäß der übernommenen Nummerierung kann darin ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gesehen werden, obwohl die Erfindung dadurch nicht beschränkt ist. Die Erfindung umfasst eine schützende Polsterung für bei Aufprall einer 55 Person für gefährliche feststehende Gegenstände, wie Säulen, Pfosten und Ähnliches. Die
Claims (5)
- 4 AT 009 031 U1 Polsterung besteht aus aufeinanderfolgenden flachen geschäumten Kunststofflagen 1 mit einer Dicke, die abhängig von dem zu schützenden Gegenstand bestimmt wird. Zwischen den Schichten sind regelmäßig hohle oder nicht hohle zylindrische Röhren 2, 3 mit einem Durchmesser, mit dem eine optimale Dämpfungsleistung gegen jede Art von Aufprall zu erzielen ist, 5 angeordnet. So gezeigt in den Figuren 1a, 1b, 2a und 2b. Die Anzahl der Schichten 1 und der Abstand der Röhren 2, 3 von einander ist, abhängig von der Gefährlichkeit des zu schützenden Gegenstands variabel, diese Röhren können dann sogar direkt nebeneinander angeordnet werden. 10 Wie es in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist haben diese Polsterungen flache (Figur 1a, 1b und 4) oder zylindrische (Figur 2a, 2b und 3) Formen, und an den Leinenhüllen 4, 5 sind Revers 6 mit Löchern angeordnet, um Bänder durchzuziehen und um ein Befestigen und Anpassen des gefährlichen starren Gegenstands, für den sie angewendet werden, zu erleichtern. Diese Befes-15 tigung kann auch mit einem Klettverschluss oder irgendwelchen anderen Schnellverschlüssen ausgeführt sein. Die zylindrischen Polsterungen haben eine verbindende Dichtung 8 zwischen zwei gegenüberliegenden Enden der Schichten 1, wie es in Figur 2b und 3 gezeigt ist, wohingegen die gesamte 20 Polsterungsanordnung mit beiden, flachen und zylindrischen Teilen durch betreffende mit Kunststoff kaschierte Leinenhüllen 4, 5 umhüllt und geschützt ist. Diese Planen verhindern jede Art von Beschädigung der Schaumstoffschichten und haben Reißverschlüsse oder andere Befestigungsmittel, mit denen gegenseitiges Anschließen bzw. Verbinden mehrerer Polsteranordnungen möglich ist. 25 Ansprüche: 1. Schutzpolsterung für gefährliche feststehende Gegenstände wie Säulen, Pfosten oder 30 Ähnliches, um Schäden, die durch Unfälle, Stöße oder Aufprall von Personen gegen diese Gegenstände verursacht werden, welche hohle oder nicht hohle zylindrische Stoß-Dämpfungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung drei oder mehr geschäumte Kunststoff lagen (1) aus Polyethylen aufweist, zwischen denen eine regelmäßige Verteilung von zylindrischen Dämpfungselementen (2, 3) vorhanden ist, wobei 35 zumindest zwei Ebenen von Stoß-Dämpfungselementen {2, 3) jeweils getrennt durch eine Kunststofflage (1) übereinander angeordnet sind, wobei die Anordnung aus den geschäumten Kunststofflagen (1) und den zylindrischen Dämpfungselemente (2, 3) in einer mit Kunststoff kaschierten Leinenhülle (4, 5) aufgenommen ist, die mit Reißverschlüssen oder anderen Befestigungseinrichtungen vorgesehen ist, und wobei die Leinenhülle (4, 5) 40 mit Revers (6) mit darin enthaltenen Löchern (7) vorgesehen ist, die ein Durchziehen von Bändern oder anderen Befestigungsmitteln ermöglichen, um das Befestigen und Anpassen der Polsterung an die gefährlichen Gegenstände zu erleichtern.
- 2. Schutzpolsterung nach Anspruch 1, wobei eine verbindende Dichtung (8) zur Bildung einer 45 zylindrischen Einheit durch Verbinden zweier gegenüberliegenden Enden der Kunststoffla gen (1) vorgesehen ist.
- 3. Schutzpolsterung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zylindrischen Dämpfungselemente (2, 3) zweier benachbarter Ebenen alternierend angeordnet sind. 50
- 4. Schutzpolsterung nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei die geschäumten Kunststofflagen (1) einander überlappend angeordnet sind.
- 5. Schutzpolsterung nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei Antirutschmaterial oder 55 Raffiabast mit der Schutzpolsterung vorzugsweise mit der mit Kunststoff kaschierten 5 AT 009 031 U1 Leinenhülle (4, 5) verbunden ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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