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Oesterreichische
PATENTSCHRIFT Nr. 9081.
CLASSE 49 : MECHANISCHE METALLBEARBEITUNG (AUSSER WALZWERKEN IM ALLGEMEINEN). a) Werkzeugmaschinen. FRIED. KRUPP GRUSONWERK IN MAGDEBURG-BUCKAU.
Mundstück für Rohrpressen.
Zur Herstellung von Rohren aus Blei, Guttapercha und anderen bildsamen Materialien, sowie znm Umkleiden von Kabeln oder anderen prismatischen KÖrpern mit Sehutzhüllen aus genannten Materialien verwendet man Pressen, bei weichen das bildsame Material ans einem Rocipienten mitte) s eines oder mehrerer Stempel unter hohem Druck durch eine ringförmige Öffnung gepresst wird, welche von einer Matrize und einem Dorn mit dem Querschnitt des zu pressenden Rohres entsprechenden Abmessungen gebildet wird. inti der Herstellung von Rohren kann dieser Dorn massiv sein. während er beim Umpress"n von
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ein, welche zu Faltenbildungen Veranlassung geben.
Der aus Festigkeitsgründen ziemlich stark conisch @laufende Dorn veranlasst ausserdem das durch das Mundstück tretende Material, wie in Fig 4 dargestellt, in der
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aus der Mündung herauszutreten.
Die Fig. 1 bis 3 stellen diese Einrichtungen d=. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Dorn, Matrize und die zwei Recipienten einer Kabelpresse. Der Hohldorn 3 ist in die Wandung des Recipienten 4 eingeschraubt. In der gegenüberliegenden'Wand wird der Zuführungsring 5 und die Matrize 6 durch einen eingeschraubten Matrizenhaiter 7
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Recipienten durch die Stempel 9 hineingepresst wird und aus dieser durch das Mundstück entweder als selbstständiges Rohr oder als Umhüllung für ein gleichzeitig durch die Öffnung des Dornes geführtes Kabel oder einen anderen prismatischen Körper heraustritt.
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an den Stellen geschnitten ist, welche den Stempeln am nächsten liegen, und deshalb hier der ringförmige Raum zwischen Dorn und Zuführungsring seinen kleinsten Querschnitt zeigt, ist der Schnitt Fig. 2 durch die beiden Stellen des ringförmigen Raumes geführt, welche von den Stempeln am weitesten entfernt sind und demzufolge den grössten Quer- schnitt haben. Fig. 3 stellt die obere Ansicht des Zuführungsringes dar und zeigt den wechselnden Durchmesser der inneren Aushöhlung. Dieser Ring kann auch mit'der
Matrize aus einem Stück hergestellt sein.
An den Conus 10 des Dornes 3 ist die Hohl- kehle 11 so angedroht, dass deren Tangente am Auslauf fast parallel zur Dornachse liegt und das Material von der durch den Conus 10 gegebenen Richtung abgelenkt und in
Richtung der Dornachse weitergeführt wird, zu dem Zweck, eine Verkleinerung des gewünschten Robrdurchmessers zu vermeiden.
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Austrian
PATENT DOCUMENT No. 9081.
CLASSE 49: MECHANICAL METAL WORKING (EXCEPT ROLLING MILLS IN GENERAL). a) machine tools. FRIED. KRUPP GRUSONWERK IN MAGDEBURG-BUCKAU.
Mouthpiece for pipe presses.
Presses are used to manufacture pipes made of lead, gutta-percha and other plastic materials, as well as to encase cables or other prismatic bodies with protective covers made of these materials an annular opening is pressed, which is formed by a die and a mandrel with the cross-section of the pipe to be pressed corresponding dimensions. Inti the manufacture of pipes, this mandrel can be solid. while he is pressing in from
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which give rise to wrinkles.
The mandrel, which is rather strongly conical for reasons of strength, also causes the material to pass through the mouthpiece, as shown in FIG
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to step out of the mouth.
FIGS. 1 to 3 represent these devices d =. Fig. 1 shows a longitudinal section through the mandrel, die and the two recipients of a cable press. The hollow mandrel 3 is screwed into the wall of the recipient 4. In the opposite wall, the feed ring 5 and the die 6 are secured by a screwed-in die holder 7
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Recipient is pressed in by the punch 9 and emerges from this through the mouthpiece either as an independent tube or as a casing for a cable or another prismatic body that is simultaneously guided through the opening of the mandrel.
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is cut at the points which are closest to the punches, and therefore the annular space between the mandrel and feed ring shows its smallest cross section here, the section in FIG. 2 is made through the two points of the annular space which are farthest away from the punches and therefore have the largest cross-section. Fig. 3 is the top view of the feed ring showing the changing diameter of the inner cavity. This ring can also be used with the
Die made from one piece.
The groove 11 is threatened on the cone 10 of the mandrel 3 in such a way that its tangent at the outlet lies almost parallel to the mandrel axis and the material is deflected from the direction given by the cone 10 and in
Direction of the mandrel axis is continued, for the purpose of avoiding a reduction in the desired Robr diameter.