AT9083U1 - Jalousie - Google Patents
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Abstract
Eine Jalousie umfasst eine erste Endschiene (1), eine zweite Endschiene (2), eine Mehrzahl von in ihrer Neigung verstellbaren Lamellen (3), die zwischen der ersten Endschiene (1) und der zweiten Endschiene (2) von mindestens zwei in Längsrichtung der Lamellen (3) voneinander beabstandeten Leiterkordeln (4) gehalten sind, und erste und zweite Spannschnüre (8, 9), von denen die Endschienen (1, 2) in ihren längs der Verstellrichtung (6) eingestellten Positionen gehalten sind. Die beiden Längsschnüre (5) einer jeweiligen Leiterkordel (4) sind bezogen auf die Längsrichtungen der Längsschnüre (5) unverschiebbar gegenüber der ersten Endschiene (1) mit dieser verbunden, wobei sie in einem gegenseitigen Abstand von der ersten Endschiene (1) ausgehen, der mindestens zwei Drittel der Breite (b) der Lamellen (3) entspricht. Die erste Endschiene (1) ist um eine parallel zu ihrer Längsrichtung liegende Schwenkachse (23) verschwenkbar und an mindestens einem der Längsenden der ersten Endschiene (1) ist ein Randstück (19, 20) angeordnet, wobei zwischen der ersten Endschiene (1) und dem Randstück (19, 20) ein Rastmechanismus (32, 33) zur formschlüssigen Halterung der jeweils eingestellten Schwenkstellung der ersten Endschiene (1) um ihre Schwenkachse (23) wirkt.
Description
2 AT 009 083 U1
Die Erfindung betrifft eine Jalousie, insbesondere für eine Fenster- und Türöffnung, mit einer ersten Endschiene, einer zweiten Endschiene, einer Mehrzahl von in ihrer Neigung verstellbaren Lamellen, die zwischen der ersten Endschiene und der zweiten Endschiene von mindestens zwei in Längsrichtung der Lamellen voneinander beabstandeten Leiterkordeln gehalten sind, welche jeweils zwei Längsschnüre aufweisen, und mit im montierten Zustand der Jalousie an gegenüberliegenden Befestigungsstellen befestigten ersten und zweiten Spannschnüren, gegenüber denen sowohl die erste als auch die zweite Endschiene längs einer Verstellrichtung verstellbar ist und von denen die Endschienen in ihren längs der Verstellrichtung eingestellten Positionen gehalten sind.
Jalousien sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Die Lamellen der Jalousien sind in der Regel mittels einer Schnur, einem Stab oder einem Drehknopf in der Neigung verstellbar. Zur teilweise oder vollständigen Öffnung der Jalousie wird die Unterschiene mittels einer Schnur, einer Perlschnur oder einer anderen Bedieneinrichtung angehoben. Die Oberschiene der Jalousie ist üblicherweise unbeweglich.
Eine Jalousie der eingangs genannten Art ist aus der EP 1 489 258 A1 bekannt. Bei dieser Jalousie sind die untere Endschiene und die obere Endschiene gegenüber Spannschnüren, mit welchen sie reibschlüssig verbunden sind, verschiebbar. Die Jalousie kann somit von unten und von oben durch Verschiebung der jeweiligen Endschiene mehr oder weniger weit geöffnet werden. Zur Neigungsverstellung der Lamellen ist ein in der ersten Endschiene verschiebbar gelagerter Schieber vorhanden, der mit den Längsschnüren der Leiterkordeln zusammenwirkt. Der Schieber besitzt eine Zahnstange, in welche ein Ritzel eingreift, das mittels eines Drehknopfes zur Neigungsverstellung der Lamellen rotierbar ist. Nachteilig hierbei ist die relativ aufwändige Konstruktion zur Neigungsverstellung der Lamellen. Außerdem muss für die Neigungsverstellung der Lamellen ein zusätzliches Bedienelement betätigt werden.
Bekannt sind auch Plisseevorhänge, bei denen in analoger Weise mit Spannschnüren reibschlüssig verbundene obere und untere Endschienen vorhanden sind, wobei die Endschienen unter Überwindung ihrer Reibung mit den Spannschnüren entlang diesen verschoben werden können, um den Plisseevorhang mehr oder weniger weit zu öffnen (von oben und/oder von unten).
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Jalousie der eingangs genannten Art bereilzustellen, die sich durch eine einfache Ausbildung auszeichnet. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Jalousie mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Die Neigung der Lamellen kann bei einer erfindungsgemäßen Jalousie in einfacher Weise durch eine Verschwenkung der vorzugsweise oben angeordneten ersten Endschiene um ihre parallel zu ihrer Längsrichtung liegende Längsachse verstellt werden. Durch den zwischen der ersten Endschiene und dem Randstück bzw. dem jeweiligen Randstück wirkenden Rastmechanismus wird eine zuverlässige gerastete Einstellung der Schwenkstellung der ersten Endschiene erreicht. Insgesamt wird erfindungsgemäß eine einfache und zuverlässige Ausbildung -der Jalousie ermöglicht.
Vorzugsweise sind die Längsschnüre der Leiterkordeln unmittelbar an der Seite der ersten Endschiene festgelegt, die im unverschwenkten Zustand der Lamellen und der ersten Endschiene der zweiten Endschiene zugewandt ist. Der unverschwenkte Zustand ist hierbei derjenige, in welchem die Lamellen im Wesentlichen in Ebenen liegen, die rechtwinklig zur Verstellrichtung stehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Längsschnüre der Leiterkordeln mit der zweiten Endschiene in der analogen Weise wie mit der ersten Endschiene verbunden und die zweite Endschiene ist ebenfalls um eine parallel zu ihrer Längsrichtung liegenden Schwenkachse verschwenkbar und zumindest an einem der Längsenden der zweiten 3 AT 009 083 U1
Endschiene ist ein von mindestens einer der Spannschnüre um die Schwenkachse der zweiten Endschiene unverdrehbar gehaltenes Randstück angeordnet, gegenüber dem die zweite Endschiene um ihre Schwenkachse drehbar gelagert ist. Vorzugsweise wirkt hierbei wiederum zwischen der zweiten Endschiene und dem Randstück bzw. einem jeweiligen Randstück ein 5 Rastmechanismus zur formschlüssigen Fixierung der jeweils eingestellten Schwenkstellung der zweiten Endschiene um ihre Schwenkachse. Durch eine gleichsinnige Verschwenkung der zweiten Endschiene zur ersten Endschiene kann die gleichmäßige Neigungsverstellung der Lamellen auch im an die zweite, beispielsweise unten angeordnete, Endschiene angrenzenden Bereich sichergestellt werden. Weiters kann bei einer solchen Ausbildung eine beliebige der io beiden Endschienen oben montiert sein.
Vorzugsweise weist das mindestens eine Randstück zur drehbaren Lagerung der Endschiene, mit der es zusammenwirkt, einen in Richtung der Schwenkachse der Endschiene vorspringenden Zapfen auf, der in eine stirnseitige Ausnehmung der Endschiene ragt. Der Rastmechanis-15 mus kann beispielsweise zwischen diesem vorspringenden Zapfen und der stirnseitigen Ausnehmung der Endschiene ausgebildet sein.
Neben Anordnungen, bei welchen die Endschienen in eine vertikale Verstellrichtung verschiebbar sind, sind auch Anordnungen denkbar und möglich, bei welchen die Verstellrichtung schräg 20 oder horizontal liegt.
Mit der ersten Endschiene und/oder der zweiten Endschiene ist bevorzugterweise ein Bedienelement in einer Weise gelenkig verbunden, dass es um eine parallel zur Längsrichtung der ersten bzw. zweiten Endschiene liegenden Achse gegenüber der ersten bzw. zweiten End-25 schiene verschwenkbar ist. Mit einem solchen ausgebildeten Bedienelement kann sowohl eine Längsverstellung als auch eine Neigungsverstellung der betreffenden Endschiene durchgeführt werden. Die Längsverstellung einer Endschiene und die Neigungsverstellung der Lamellen kann auf diese Weise mit dem gleichen Bedienelement durchgeführt werden. Durch die gelenkige Verbindung des Bedienelements mit der Endschiene kommt es bei einer Verschwenkung 30 der in ihrer geschlossenen Stellung sich befindenden Endschiene nicht zu einer Sperrung der Verschwenkung durch ein Anlaufen am Rand der Fenster- oder Türöffnung.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen: 35 40 45
Fig. 1 eine Ansicht einer in einer Fenster- oder Türöffnung montierten Jalousie gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Jalousie von Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt von Fig. 2 im Bereich der ersten Endschiene <ohne das Bedienelement);
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A von fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie B-B von Fig. 4;
Fig. 6 eine Ansicht des Randstücks (Blickrichtung C in Fig. 4);
Fig. 7 eine Ansicht analog Fig. 3 eines modifizierten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie D-D von Fig. 7.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Jalousie. Die Jalousie umfasst erste und zweite Endschienen 1, 2 und eine Mehizahl von im Bereich zwischen der ersten und zweiten Endschiene 1, 2 angeordneten Lamellen 3. Die Lamellen 3 sind von zwei so Leiterkordeln 4 gehalten, die in Längsrichtung der Lamellen voneinander beabstandet sind. Die Leiterkordeln 4 umfassen jeweils zwei Längsschnüre 5, die beidseitig der Lamellen 3 parallel zur Verstellrichtung 6 verlaufen. Zwischen den Längsschnüren 5 verlaufen Querschnüre 7, auf welchen die Lamellen 3 aufliegen. Anstelle einer Auflage auf Querschnüren könnten die Lamellen 3 auch direkt oder über Verbindungsschnurstücke mit den Längsschnüren 5 verbunden 55 sein. Es können auch doppelsträngige Querschnüre 7 vorhanden sein, wobei eine jeweilige 4 AT 009 083 U1
Lamelle 3 zwischen den beiden Strängen liegt.
Die Endschienen 1, 2 sind längs der Verstellrichtung 6 gegenüber ersten und zweiten Spannschnüren 8, 9 verstellbar. Eine jeweilige Spannschnur 8, 9 ist an zwei Befestigungsstellen 10, 5 11; 12, 13 befestigt. Die Befestigungsstellen 10, 11; 12, 13 einer jeweiligen Spannschnur 8, 9 liegen in Verstellrichtung 6 gesehen beidseitig der von den Endschienen 1, 2, Lamellen 3 und Leiterkordeln 4 gebildeten Einheit. Wenn die Jalousie als Fenster- oder Türbehang eingesetzt wird, so liegen die Befestigungsstellen 10, 11; 12, 13 einer jeweiligen Spannschnur 8, 9 an gegenüberliegenden Rändern 14,15 der Fenster- bzw. Türöffnung. 10
An den Befestigungsstellen 10 bis 13 sind Befestigungsteile 16 festgelegt, mit denen die Spannschnüre 8, 9 über Verbindungsteile 17 verbunden sind.
Eine jeweilige Spannschnur 8, 9 verläuft ausgehend von einer ihrer Befestigungsstellen 10, 12 15 parallel zur Verstellrichtung 6 bis zur ersten Endschiene 1, weiter durch diese parallel zur Längserstreckung der ersten Endschiene 1, weiter von der ersten Endschiene 1 bis zur zweiten Endschiene 2 parallel zur Verstellrichtung 6, weiter durch die zweite Endschiene 2 parallel zur Längserstreckung der zweiten Endschiene 2 und weiter von der zweiten Endschiene 2 bis zu Ihrer anderen Befestigungsstelle 11, 13. Eine jeweilige Spannschnur 8, 9 verläuft hierbei somit 20 durch die beiden Endschienen 1, 2 in entgegengesetzten Richtungen. Weiters verlaufen die beiden Spannschnüre 8, 9 ausgehend von den auf der gleichen Seite der Jalousie angeordneten Befestigungsstellen 10,12 bis zu ihren auf der anderen Seite der Jalousie gelegenen Befestigungsstellen 11, 13 gesehen in zueinander entgegengesetzten Richtungen durch eine jeweilige Endschiene 1,2. 25
Die Endschienen 1, 2 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel als Hohlkörper ausgebildet und weisen stirnseitige Öffnungen 18 auf, durch welche die Spannschnüre 8, 9 ein- und austreten. Statt dessen wäre es auch denkbar und möglich, dass Führungsmittel vorhanden sind, beispielsweise Führungslaschen, welche die Spannschnüre 8, 9 an einer Außenseite einer jeweili-30 gen Endschiene 1,2 in Längsrichtung derselben führen.
Die Spannschnüre 8, 9 stehen unter Vorspannung und die Endschienen 1, 2 sind zwischen ihnen gehalten. Hierbei sind an den Längsenden der Endschienen 1, 2 Randstücke 19, 20 angeordnet, mit denen die Endschienen 1, 2 verbunden sind und über bzw. durch welche die 35 Spannschnüre 8, 9 verlaufen, wie weiter unten noch genauer erläutert wird.
Die Längsschnüre 5 der Leiterkordeln 4 sind an denjenigen Seiten 21, 22 der Endschienen 1, 2 festgelegt, die im unverschwenkten Zustand der Lamellen 3 und der Endschienen 1,2 einander zugewandt sind. Dieser unverschwenkte Zustand ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Der Ab-40 stand, in welchem die Längsschnüre 5 an den Endschienen 1, 2 befestigt sind, entsprechen hierbei der Breite b der Lamellen 3. Mindestens entspricht dieser Abstand einem Wert von zwei Drittel der Breite b der Lamellen 3.
Die Endschienen 1, 2 sind vorzugsweise etwas breiter als die Lamellen 3. Ihre Längen sind 45 vorzugsweise etwas geringer als die der Lamellen 3, wobei die Spannschnüre 8, 9 in Randabschnitten der Längserstreckung der Lamellen 3 angeordnete Fensterausnehmungen durchsetzen. Statt dessen könnten die Spannschnüre 8, 9 die Lamellen 3 z. 6. auch im Bereich der Leiterkordeln 4 durchsetzen. so Auch andere Arten von bezogen auf die Längsrichtungen der Längsschnüre 5 gegenüber den Endschienen 1, 2 unverschiebbaren Verbindungen der Längsschnüre 5 mit den Endschienen 1, 2 sind denkbar und möglich. So könnten die Längsschnüre 5 beispielsweise die Endschienen 1, 2 auch durch Bohrungen durchsetzen und auf den den Seiten 21, 22 gegenüberliegenden Rückseiten befestigt sein. Wiederum würden die Längsschnüre 5 einer jeweiligen Leiterkordel 4 55 in einem Abstand von der jeweiligen Endschiene 1,2 ausgehen, der mindestens zwei Drittel der 5 AT 009 083 U1
Breite b der Lamellen entspricht, vorzugsweise der Breite b der Lamellen 3 entspricht.
Die Endschienen 1,2 sind um gedachte Schwenkachsen 23, 24 verschwenkbar, welche parallel zu Ihren Längserstreckungen liegen. Zu diesem Zweck sind die Endschienen 1, 2 um ihre 5 Schwenkachsen 23, 24 drehbar an den Randstücken 19, 20 gelagert. Die Randstücke 19, 20 sind demgegenüber, abgesehen von einem Spiel, um die Schwenkachsen 23, 24 unverdrehbar gehalten, und zwar von mindestens einer der Spannschnüre 8, 9, die mit diesem Randstück 19, 20 zusammenwirkt. Hierzu läuft diese Spannschnur 8, 9 über bzw. durch das Randstück 19, 20, wobei ein parallel zur Verstellrichtung 6 verlaufender Abschnitt der Spannschnur 8, 9 in Rich-io tung rechtwinklig zur von der Verstellrichtung 6 und der Schwenkachse 23, 24 aufgespannten Ebene formschlüssig gegenüber dem Randstück 19, 20 geführt ist, vorzugsweise indem sich die Spannschnur 8, 9 durch einen parallel zur Verstellrichtung 6 verlaufenden Schlitz 29 oder durch eine solche Bohrung erstreckt. Das Spiel, über welches eine Verschwenkung des Randstücks 19, 20 um die Schwenkachse 23, 24 möglich ist, beträgt vorzugsweise weniger als 10°. 15
In diesem Ausführungsbeispiel besitzt das jeweilige Randstück 19, 20 zur drehbaren Lagerung der Endschiene 1, 2 einen in Richtung der Schwenkachse 23, 24 der Endschiene 1, 2 vorspringenden Zapfen 30. Dieser ragt in eine stirnseitige Ausnehmung 31 der Endschiene 1, 2. Der Zapfen 30 ist hohl ausgebildet bzw. besitzt eine in achsialer Richtung der Schwenkachse 23, 24 20 verlaufende Bohrung. Stirnseitig ist der Zapfen 30 offen. Die Spannschnüre 8, 9 verlaufen durch diesen Zapfen 30 und treten durch die stirnseitige Öffnung 18 der Endschiene 1,2 in diese ein.
Zur Halterung der jeweiligen Endschiene 1, 2 in der eingestellten Schwenkstellung um ihre Schwenkachse 23, 24 ist ein zwischen der Endschiene 1, 2 und dem jeweiligen Randstück 19, 25 20 wirkender Rastmechanismus vorgesehen. Die Schwenkstellung der jeweiligen Endschiene 1, 2 ist somit gerastet einstellbar.
Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 6 besitzt die jeweilige stirnseitige Ausnehmung 31 der Endschiene 1, 2 an ihrer zylindrischen, der Schwenkachse 23, 24 zugewandten Mantelflä-30 che eine Verzahnung 32, die im Querschnitt gesehen kreisförmig ausgebildet ist. Der Zapfen 30 besitzt einen nach außen abstehenden Rastvorsprung 33, der mit der Verzahnung 32 zusammenwirkt. Durch beidseitig des Rastvorsprungs 33 angeordnete, parallel zur Schwenkachse 23, 24 verlaufende schlitzförmige Ausnehmungen 34 wird eine Zunge ausgebildet, an der der Rastvorsprung 33 ausgebildet ist, wobei diese Zunge eine gewisse Elastizität aulweist. Bei einer 35 Verdrehung der Endschiene 1, 2 gegenüber den zugeordneten Randstücken 19, 20 kann sich der Rastvorsprung 33 somit durch Einfedern der Zunge über die Zahnkämme bewegen. Eine jeweils eingestellte Schwenkposition wird durch den in die Verzahnung 32 eingreifenden Rastvorsprung 33 formschlüssig festgestellt. 40 Die Verzahnung 32 könnte im Querschnitt gesehen auch teilkreisförmig ausgebildet sein.
Die beidseitig an den Endschienen 1, 2 angeordneten Randstücke 19, 20 dienen bei diesem Ausführungsbeispiel auch als Abstandshalter gegenüber dem Rand der Fenster- bzw. Türöffnung und sie überragen zu diesem Zweck die Lamellen 3 beidseitig. Die voneinander wegwei-45 senden stirnseitigen Flächen der Randstücke 19, 20 sind hierbei alsQleitflächen ausgebildet.
Wie bereits erwähnt, weisen die Randstücke 19, 20 von ihren stirnseitigen, von den Endschienen 1, 2 jeweils abgewandten Flächen ausgehende Schlitze 29 auf, die sich parallel zur Verstellrichtung 6 erstrecken und durch die eine jeweilige Spannschnur 8, 9 geführt ist. Die von so einem Rand der Randstücke 19, 20 ausgehenden Schlitze 29 gehen in eine zur Schwenkachse 23, 24 koaxiale kreisförmige Vertiefung 35 über, die zum gegenüberliegenden Rand des Randstücks 19, 20 geöffnet ist, zum Durchtritt der anderen Spannschnur 8, 9. Die Randstücke 19, 20 könnten auch mit anders ausgebildeten Vertiefungen zum Durchtritt der Spannschnüre 8, 9 und/ oder mit entsprechenden Bohrungen versehen sein. 55 6 AT 009 083 U1 Während beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 6 die Zähne der Verzahnung 32 bezogen auf die Schwenkachse 23, 24 radial abstehen, sind beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7 und 8 Verzahnungen 32 mit in Richtung parallel zur Schwenkachse 23, 24 abstehenden Zähnen vorhanden. Diese Verzahnungen 32 sind an den rechtwinklig zur Schwenkachse 5 23, 24 stehenden Stirnseiten der Endschienen 1, 2 angeordnet, wobei ihre Zahnkämme radial zur Schwenkachse 23, 24 verlaufen. Der Rastvorsprung 33 ist an einer der stirnseitigen Endfläche der Endschiene 1, 2 gegenüberliegenden rechtwinklig zu den Schwenkachsen 23, 24 stehenden Fläche des Randstücks 19, 20 angeordnet. Der Rastvorsprung 33 wird durch die Spannung der Spannschnüre 8, 9 im Eingriff mit der Verzahnung 32 gehalten und kann bei einer io Verschwenkung der Endschiene 1, 2 um ihre Schwenkachse 23, 24 über die Zahnkämme überführt werden. Auch durch eine solche Ausbildung ist die jeweilige Endschiene 1, 2 somit gerastet in unterschiedliche Schwenkpositionen einstellbar.
In beiden gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung könnten die Verzahnungen auch an 15 den Randstücken 19, 20 und die Rastvorsprünge 33 an den Endschienen 1, 2 angeordnet sein.
In beiden gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist mit den Endschienen 1, 2 jeweils mindestens ein ßedienelement 25, 26 gelenkig verbunden, und zwar ist das Bedienelement 25, 26 um eine parallel zur Längsrichtung der jeweiligen Endschiene 1, 2 liegende Achse 27, 28 20 gegenüber der Endschiene 1, 2 verschwenkbar. Die Bedienelemente 25, 26 können hierbei reibschlüssig oder durch Rastmittel in einer jeweils eingestellten Verschwenkposition gehalten sein.
Beide Endschienen 1, 2 sind unter Überwindung der Reibung zwischen den Spannschnüren 8, 25 9 und der jeweiligen aus der Endschiene 1, 2 und den Randstücken 19,20 bestehenden Einheit in die Verstellrichtung 6 verstellbar. Die Jalousie kann somit von unten und/oder von oben mehr oder weniger weit zusammengeschoben werden. In den Fig. 1 und 2 ist ein Zustand dargestellt, bei dem die Jalousie sowohl vom oberen als auch vom unteren Ende her teilweise zusammengeschoben ist. Zur Verstellung der Neigung der Lamellen 3 wird die oben liegende erste End-30 schiene 1 um ihre Schwenkachse 23 verschwenkt. Um auch den untersten Lamellen die gleiche Schwenkstellung zu geben, kann auch die untere Endschiene 2 um ihre Schwenkachse 24 verschwenkt werden, so dass sie parallel zur oberen Endschiene 1 ausgerichtet ist. Die Jalousie kann auch derart montiert sein, dass die Verstellrichtung 6 schräg zur Vertikalen oder auch horizontal liegt. Bei einer Horizontalmontage der Jalousie sollten die Lamellen mit den Leiter-35 kordein 4 derart verbunden sein, dass sie zu den Längsschnüren 5 unverschiebbar sind (beispielsweise zwischen doppelsträngige Querschnüre eingeschoben sind). Eine Verstellung der Neigung der Lamellen ist zumindest im vollständig auseinandergeschobenen Zustand der beiden Endschienen 1, 2 möglich. 40 Die Verschiebung und Verschwenkung der Endschienen 1, 2 kann jeweils durch Betätigung eines einzelnen Bedienelements 25, 26 durchgeführt werden.
Um die Verstellung der Lamellen 3 bei der Verschwenkung der ersten und/oder zweiten Endschiene 1, 2 nicht zu behindern, befinden sich die Schwenkachsen 23, 24 möglichst nah bei 45 den Seiten 21, 22 der Endschienen 1, 2, die im unverschwenkten Zustand der Endschienen 1,2 einander gegenüber liegen.
Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So könnte beispielsweise die Verzahnung 32 so auch am jeweiligen Randstück 19, 20 und der Rastvorsprung 33 an der Endschiene 1, 2 angeordnet sein.
Obwohl die Anordnung von Randstücken 19, 20 an beiden Endschienen 1, 2 bevorzugt ist, könnten auch nur an der ersten Endschiene 1 solche Randstücke 19, 20 vorhanden sein. Die 55 zweite Endschiene 2 wäre dann direkt zwischen den Spannschnüren 8, 9 reibschlüssig gehal-
Claims (12)
- 7 AT 009 083 U1 ten und könnte in ihrer Schwenkstellung um die Schwenkachse 24 durch die Spannschnüre 8, 9 reibschlüssig festgestellt sein. Denkbar und möglich wäre es auch, an der ersten Endschiene 1 und/oder der zweiten End-5 schiene 2 nur an einem Längsende ein Randstück 19, 20 vorzusehen. Wenn beidseitig Randstücke 19, 20 vorgesehen sind, so könnte auch nur zwischen einem der Randstücke 19, 20 und der Endschiene 1 bzw. 2 ein Rastmechanismus zur formschlüssigen Halterung der jeweils eingestellten Schwenkstellung wirken. io Die Endschienen 1, 2 können ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Beispielsweise können die Endschienen 1, 2 jeweils einen Grundkörper und an den beiden Längsenden des Grundkörpers an diesem angebrachte Endkappen aufweisen, über welche die verschwenkbare, gerastete Verbindung mit den Randstücken 19, 20 erfolgt. 15 Die drehbare Lagerung der Endschiene 1, 2 im Randstück 19, 20 könnte auch auf eine andere Weise als dargestellt erfolgen, beispielsweise könnte anstelle eines hohlzylindrischen Zapfens 30 auch ein halbschalenförmiger Zapfen 30 vorhanden sein. Anstelle eines Schlitzes 29 oder einer Bohrung, durch welchen bzw. durch welche die Spannschnur 8, 9 verläuft, könnte die Halterung des Randstücks 19, 20 zur Verhinderung seiner Verschwenkung um die Schwenk- 20 achse 23, 24 durch mindestens eine der Spannschnüre 8, 9 auch in anderer Weise erfolgen, beispielsweise durch in achsialer Richtung der Schwenkachse 23, 24 vom Randstück 19, 20 abstehende Noppen, zwischen denen die Spannschnur 8, 9 verläuft, so dass die Spannschnur 8, 9 bei einer solchen Ausbildung nicht durch sondern über das Randstück 19, 20 verlaufen könnte. 25 In den Spannschnüren 8,9 können auch Spannfedern angeordnet sein. Legende zu den Hinweisziffern: 30 1 erste Endschiene 21 Seite 2 zweite Endschiene 22 Seite 3 Lamelle 23 Schwenkachse 4 Leiterkordel 24 Schwenkachse 5 Längsschnur 25 Bedienelement 35 6 Verstellrichtung 26 Bedienelement 7 Querschnur 27 Achse 8 erste Spannschnur 28 Achse 9 zweite Spannschnur 29 Schlitz 10 Befestigungsstelle 30 Zapfen 40 11 Befestigungsstelle 31 Ausnehmung 12 Befestigungsstelle 32 Verzahnung 13 Befestigungsstelle 33 Rastvorsprung 14 Rand 34 schlitzförmige Ausnehmung 15 Rand 35 Vertiefung 45 16 Befestigungsteil 17 Verbindungsteil 18 stirnseitige Öffnung 19 Randstück 20 Randstück 50 Ansprüche: 1. Jalousie, insbesondere für eine Fenster- und Türöffnung, mit einer ersten Endschiene, 55 einer zweiten Endschiene, einer Mehrzahl von in ihrer Neigung verstellbaren Lamellen, die 8 AT 009 083 U1 zwischen der ersten Endschiene und der zweiten Endschiene von mindestens zwei in Längsrichtung der Lamellen voneinander beabstandeten Leiterkordeln gehalten sind, welche jeweils zwei Längsschnüre aufweisen, und mit im montierten Zustand der Jalousie an gegenüberliegenden Befestigungsstellen befestigten ersten und zweiten Spannschnüren, 5 gegenüber denen sowohl die erste als auch die zweite Endschiene längs einer Verstellrichtung verstellbar ist und von denen die Endschienen in ihren längs der Verstellrichtung eingestellten Positionen gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsschnüre (5) einer jeweiligen Leiterkordel (4) bezogen auf die Längsrichtungen der Längsschnüre (5) unverschiebbar gegenüber der ersten Endschiene (1) mit dieser verbunden io sind, wobei sie in einem gegenseitigen Abstand von der ersten Endschiene (1) ausgehen, der mindestens zwei Drittel der Breite (b) der Lamellen (3) entspricht, vorzugsweise mindestens der Breite (b) der Lamellen (3) entspricht, dass die erste Endschiene (1) um eine parallel zu ihrer Längsrichtung liegende Schwenkachse (23) verschwenkbar ist und dass an mindestens einem der Längsenden der ersten Endschiene (1), vorzugsweise an jedem 15 ihrer beiden Längsenden, ein Randstück (19, 20) angeordnet ist, das von mindestens einer der Spannschnüre (8, 9), welche über und/oder durch das Randstück (19, 20) läuft, um die Schwenkachse (23) der ersten Endschiene (1) unverdrehbar gehalten ist und gegenüber dem die erste Endschiene (1) um ihre Schwenkachse (23) drehbar gelagert ist, wobei zwischen der ersten Endschiene (1) und dem Randstück (19,-20) ein Rastmechanismus (32, 20 33) zur formschlüssigen Halterung der jeweils eingestellten Schwehkstellung der ersten Endschiene (1) um ihre Schwenkachse (23) wirkt.
- 2. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsschnür« (5) einer jeweiligen Leiterkordel (4) bezogen auf die Längsrichtungen der Längsschnüre (5) 25 unverschiebbar gegenüber der zweiten Endschiene (2) mit dieser verbunden sind, wobei sie in einem gegenseitigen Abstand von der zweiten Endschiene (2) ausgehen, der mindestens zwei Drittel der Breite (b) der Lamellen (3) entspricht, vorzugsweise mindestens der Breite (b) der Lamellen (3) entspricht, dass die zweite Endschiene (2) um eine parallel zur ihrer Längsrichtung liegende Schwenkachse (24) verschwenkbar ist und dass an min-30 destens einem der Längsenden der zweiten Endschiene (2), vorzugsweise in jedem ihrer beiden Längsenden, ein Randstück (19, 20) angeordnet ist, das von mindestens einer der Spannschnüre (8, 9), welche über und/oder durch das Randstück (19, 20) läuft, um die Schwenkachse (24) der zweiten Endschiene (2) unverdrehbar gehalten ist und gegenüber dem die zweite Endschiene (2) um ihre Schwenkachse (24) drehbar gelagert ist. 35
- 3. Jalousie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten Endschiene (2) und dem Randstück (19, 20) ein Rastmechanismus (32, 33) zur formschlüssigen Halterung der jeweils eingestellten Schwenkstellung der zweiten Eiidschiene (2) um ihre Schwenkachse (24) wirkt. 40
- 4. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Bedienelement (25) mit der ersten Endschiene (1) und/oder der zweiten Endschiene (2) gelenkig verbunden ist, wobei es um eine parallel zur Längsrichtung der ersten bzw. zweiten Endschiene (1, 2) liegende Achse (27) gegenüber der ersten bzw. zweiten Endschiene 45 (1,2) verschwenkbar ist.
- 5. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Spannschnur (8, 9) ausgehend von einer ihrer Befestigungsstellen (10, 12) parallel zur Verstellrichtung (6) bis zur ersten Endschiene (1) verläuft, weiters durch diese oder entlang so dieser parallel zur Längsrichtung der ersten Endschiene (1) verläuft, weiters von der ersten Endschiene (1) parallel zur Verstellrichtung (6) bis zur zweiten Endschiene (2) verläuft, weiters durch die zweite Endschiene (2) oder entlang dieser parallel zur Längsrichtung der zweiten Endschiene (2) verläuft und weiters von der zweiten Endschiene (2) bis zur anderen Befestigungsstelle (11, 13) parallel zur Verstellrichtung (6) verläuft, wobei die Spannschnur (8, 9) durch die erste und zweite Endschiene (1, 2) bzw. entlang der ersten und 55 g AT009 083 U1 zweiten Endschiene (1,2) in entgegengesetzten Richtungen verläuft und wobei die beiden Spannschnüre (8, 9) durch eine jeweilige Endschiene (1, 2) bzw. entlang einer jeweiligen Endschiene (1, 2) in zueinander entgegengesetzter Richtung verlaufen.
- 6. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindes tens eine Randstück (19) einen parallel zur Verstellrichtung (6) verlaufenden Schlitz oder eine solche Bohrung aufweist, durch welchen bzw. durch welche eine der Spannschnüre (8, 9) verläuft. io 7. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Randstück einen in Richtung der Schwenkachse (23, 24) der Endschiene (1, 2) vorspringenden Zapfen (30) aufweist, der zur drehbaren Lagerung der Endschiene (1, 2) um ihre Schwenkachse (23, 24) in eine stirnseitige Ausnehmung (31) der Endschiene (1, 2) ragt. 15
- 8. Jalousie nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannschnüre (8, 9) durch den vorspringenden Zapfen (30) des Randstücks (19, 20) verlaufen.
- 9. Jalousie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastme- 20 chanismus eine im Querschnitt zumindest über einen Teil eines Kreises sich erstreckende Verzahnung (32) und einen mit dieser zusammenwirkenden Rastvorsprung (33) umfasst, wobei die Verzahnung (32) an der Endschiene (1, 2) und der Rastvorsprung (33) am Randstück (19, 20) oder die Verzahnung (32) am Randstück (19, 20) und der Rastvorsprung (33) an der Endschiene (1,2) angeordnet sind. 25
- 10. Jalousie nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der Verzahnung (32) in eine bezogen auf die Schwenkachse (23,24) radiale Richtung abstehen.
- 11. Jalousie nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (31) an der 30 inneren Mantelfläche der stirnseitigen Ausnehmung (31) der Endschiene (1, 2) oder an der äußeren Mantelfläche des Zapfens (30) des Randstücks (19, 20) angeordnet ist.
- 12. Jalousie nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der Verzahnung (32) in eine Richtung parallel zur Schwenkachse (23,24) abstehen. 35
- 13. Jalousie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der Verzahnung (32) an einer stirnseitigen, rechtwinklig zur Schwenkachse (23,24) stehenden Fläche der Endschiene (1, 2) angeordnet ist und der Rastvorsprung (33) an einer gegenüberliegenden Fläche des Randstücks (19, 20) angeordnet ist oder die Verzahnung (32) an einer stirnsei- 40 tigen, rechtwinklig zur Schwenkachse (23, 24) stehenden Fläche des Randstücks (19, 20) angeordnet ist und der Rastvorsprung (33) an einer gegenüberliegenden “Fläche der‘Endschiene (1,2) angeordnet ist. 45 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 50 55
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