AT91211B - Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für Mundstücke von Zigarettenhülsen. - Google Patents

Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für Mundstücke von Zigarettenhülsen.

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  Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für Nundstücke von Zigaretten- hülsen. 



   Gegenstand der Stammanmeldung bildet eine Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für Mundstücke von Zigarettenhülsen mit einer aus Klemmhülse und Klemmdom bestehenden Klemmvorrichtung, bei welcher die Klemmhülse unbeweglich ist und der Klemmdorn die zum Klemmen erforderliche   Schaltbewegung erhält, während   das Aufwickeln durch eine umlaufende Wickelhülse besorgt wird. 



  Bei Verwendung verschieden starken Papiers hat eine Klemmvorrichtung dieser Art den Übelstand, 
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   setzungsverhältnisses   zwischen Triebwelle und Wickelhülse die Periode des   Auswerfens   der gewickelten   Mundstücke   relativ klein ist. 



   Um diese Übelstände zu   beheben, wird gemäss   der Erfindung der aus Klemmhülse und Klemmdorn bestehenden Klemmvorrichtung als Einheit eine Zusatzbewegung gegenüber der Wickelhülse erteilt. 



  Diese Zusatzbewegung gibt ein Mittel, um die Dauer der Wickelperiode zu verändern und daduieh die Herstellung von Hülsen aus verschieden starkem Papier Naht auf Naht zu ermöglichen. Wird der Klemmvorrichtung eine   Zusatzbewegung, zweckmässig   eine rotierende Bewegung in entgegengesetzter Richtung zur Drehbewegung der Wickelhülse erteilt, so wird der Vorteil erzielt, dass die Wickelperiode verkürzt wird. 



  Zweckmässig ist ein Antrieb mit veränderlicher Winkelgeschwindigkeit für die Klemmvorrichtung, wodurch   der Wickelweg   der Mundstückspirale leicht verändert werden kann und dadurch die Herstellung der Hülsen Naht auf Naht bei gleicher Papierlänge und   verschiedener Papierstärke erleichtert   ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung veranschaulicht, u. zw. in Fig. 1 im   Grundriss,   während die Fig. 2-6   Einzeleinrichtungen   zeigen. 



   Durch einen Zufuhrapparat irgendwelcher Art wird das Papier 1 (Fig. 2) durch den Ausschnitt 2 der WickelhÜlse 5 in den Schlitz   4   der Klemmhülse 3 eingeführt welche eine drehende Bewegung mit veränderlicher Winkelgeschwindigkeit im entgegengesetzten Sinne zur   Wiekelhülse   erhält, während dem Klemmdom 6 zu einem geeigneten Zeitpunkte eine Relativdrehung in bezug auf die Klemmhülse erteilt wird, durch welche das Papier geklemmt und freigegeben wird. Diese Bewegungen werden z.

   B. dadurch hervorgerufen, dass durch ein von der Hauptmaschinenwelle (nicht gezeichnet) angetriebenes Zahnrad 7 einer Vorgelegewelle 8 ein Zahnradgetriebe 9, 10 angetrieben wird, dessen Übersetzung bzw. dessen Zähnezahlen so gewählt sind, dass das Übersetzungsverhältnis zwischen der   Hauptmaschinen-   welle und der   Wickelhülse   5 ganzzahlig ist, damit nach Ablauf einer Umdrehung der   Hauptmaschinen-   welle der Schlitz 4 immer an die gleiche Stelle gelangt. Mit dem Rad 10 ist zur Hervorrufung veränder-   licher Winkelgeschwindigkeiten ein Ellipsenrad 11 verbunden (z.

   B. durch Sehrauben od. dgl. ), das   mit einem zweiten Ellipsenrad 12 in Eingriff steht, welches die Spindel 13 bzw. 13a antreibt, wobei die beiden Spindelteil 13,   13 a ineinandergeschraubt   und durch Gegenmutter 14 od. dgl. gegeneinander   festgestellt sind. In die Spindel 13 und 13 a ist die KlemmhÜlse 3 eingeschraubt, welche in einem verjÜngten   Teile den Schlitz 4 (Fig. 2) besitzt, in welchen das Papier eingeführt wird. In der Spindel 13 und 13a ist der drehbare Klemmdorn 6 durch Konus 16 und Spurring   17   gegen axiale Verschiebung gesichert gelagert.

   Der Klemmdom 6 ist mit einer   schraubenförmigen   Ausnehmung 18 versehen (Fig. 3), in die 

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 ein Stift 19 (Fig. 1) eingreift, der in einem Langloch 20 der Spindel   ?-3 seine Führung hat, wodurch   der Klemmdom dieselbe Drehbewegung wie die Klemmhülse ausführt. 



   Das Öffnen und Schliessen des Klemmolgans 3, 6, also die Relativdrehung des Domes 6 in bezug auf die Klemmhülse 3, wird unter Vermittlung eines Kurvenstückes 24 (Fig. 1) herbeigeführt, welches mit einer Mutter 23 verbunden ist, die in einer Haube 21 mit Gewinde   22   geführt und durch Gegenmutter festgestellt ist. Durch das Kurvenstück 24, dessen Abwicklung Fig. 4 zeigt. wird ein längsverschiebliches Führungsstück 25 hin-und herbewegt, welches in dem   Schlitz 20   der Spindel   18 durch   den Stift 19 
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 Dornes 6 herbeigeführt und das Festhalten des Papieis   ermöglicht   wild. 



   Der Antrieb und die Befestigung der Wickelhülse 5 geschieht in der Art, wie sie im Stammpatent Nr. 89446 beschrieben ist. Das Wickeln des geklemmten Papieres erfolgt durch die Wickelhülse 5 (Fig. 5) dadurch, dass durch den inneren Rand 27 der Wickelhülse 5 das Papier auf das Klemmorgan aufgewickelt wird, wobei eine Feder 28, die das Papier an den   Klemmdorn   andrückt, das Aufwickeln insbesondere bei kurzem   Mundstückpapier erleichtert.   



   Durch die Drehung des Klemmorgans 3,6 im entgegengesetzten Sinne zur Wickelhülse 5 gemäss der Erfindung (Pfeilrichtung 30) wird das Ende des Papiers vorgedreht,   u.   zw. so weit, dass das Ende 29 des   Mundstückpapiers   in die Nähe der engsten Stelle zwischen Klemmhülse. 3 und Wickelhülse 5 zu liegen kommt, wodurch die Wicklungsperiode verkürzt wird. Das so vorgewickelte Papier 35 wird nun in den Ausnehmer 31 eingeführt, wodurch der Einfluss der Wickelhülse 5 auf die Wicklung des Papiers   aufgehoben ist. (Fig. 6. ) Die weitere Drehung des Mundstückes im Ausnehmer in die Auswurfstellung,   wodurch der Forderung Naht auf Naht nachgekommen wird, erfolgt durch die Drehung des Klemmorgans 3,6. 



   Die auftretenden   Wicklungsverhältnisse   können am besten mit Hilfe von Diagrammen überblickt werden. 



   Fig. 7 zeigt sowohl für den im Stammpatent   Nr.   89446 beschriebenen Wieklungsvorgang als auch für den Wicklungsvorgang gemäss der vorliegenden Erfindung das   Wickeldiagramm   der Wickelhülse auf die   Maschinenhauptwelle   reduziert. Es entsprechen dem Winkel   0.   die Periode des Wickelns und dem Winkel ss die Periode des Klemmens und Entnehmens des   feitiggewickelten Mundstückes.   Bei gleicher   Wieklungszahl   der Mundstückspiralen wird   zufolge der Zusatzdrehung,   die dem Klemmorgan gemäss der vorliegenden Erfindung erteilt wird, ein kleinerer   Wickelwinkel 0\   bei gleicher Tourenzahl des Wickelorgans zur Wicklung benötigt.

   Für das Entnehmen bleibt somit ein grösserer Winkel      übrig, was zur Folge hat, dass die   Beschleunigungsverhältnisse   des Triebes zum Entnehmen der fertiggewiekelten Mundstückspiralen günstigere werden und dadurch die Leistungsfähigkeit der Maschine erhöht werden kann. 



   Fig. 8 zeigt, wie für verschieden starkes Papier die Forderung der Herstellung der   Hülsen Naht   auf Naht erfüllt wird. 



   Der gleichförmigen Geschwindigkeit des Wickelorgans bei der im Stammpatent   üblichen     Anord-   nung mit den charakteristischen Winkeln   0.   und ss entsprechend ist die Linie 32 parallel zur Abzissenachse dargestellt. Die Zusatzdrehung des Klemmorgans mit periodisch   veränderlicher   Geschwindigkeit ist im Diagramm durch den gebrochenen Linienzug 83 dargestellt. Da der gesamte Drehweg sich bei 
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 Grösse der Summenfläehen, welche durch die Wahl des Punktes   : 34 bestimmt ist,   frei wählbar sind. Die Grösse der Differenz des   Übersetzungsverhältnisses   der Ellipsenräder bestimmt anderseits die Grösse der   Zusatzdrehung.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für   Mundstücke   von Zigarettenhülsen gemäss   Stammpatent Nr.   89446, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Klemmhülse   (3)   und Klemmdorn   (6)   bestehende Klemmvorrichtung als Einheit eine Zusatzbewegung gegenüber der Wickelhülse erhält, zum Zwecke, die Wickelperiode zu verändern.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (3, 6) eine Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung zur Wickelhülse (5) erhält, zum Zwecke die Wickelperiode zu verkürzen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (8 ; 6) eine Drehbewegung mit veränderlicher Winkelgeschwindigkeit ausführt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hervorrufung der Drehbewegung mit veränderlicher Winkelgeschwindigkeit Ellipsenräder (11, 12) im Antrieb angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsverhältnis der Ellipsenräder ein ganzzahliges ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 7. Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmdorn (6) behufs Klemmung eine Relativbewegung gegen die Klemmhülse (3) erhält.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Klemmhülse verbundenes Organ (19) im Klemmdom (6) derart geführt ist, dass der Klemmdorn sich nicht nur mit Klemmhülse bewegt, sondern auch gegenüber dieser eine zusätzliche Drehbewegung ausführt. EMI3.2
AT91211D 1916-11-10 1920-01-23 Vorrichtung zum Wickeln von Papier, insbesondere für Mundstücke von Zigarettenhülsen. AT91211B (de)

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