AT91793B - Spiralpumpe. - Google Patents

Spiralpumpe.

Info

Publication number
AT91793B
AT91793B AT91793DA AT91793B AT 91793 B AT91793 B AT 91793B AT 91793D A AT91793D A AT 91793DA AT 91793 B AT91793 B AT 91793B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
turns
pressure
liquid
spiral
diameter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Beer Sondheimer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beer Sondheimer & Co filed Critical Beer Sondheimer & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT91793B publication Critical patent/AT91793B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spiralpumpe. 



   Bei Spiralpumpen, die aus einem gewundenen Kanal bestehen, der mit seinem äusseren offenen Ende bei fortgesetzter Drehung in die zu fördernde Flüssigkeit eintaucht und dabei abwechselnd Luft und Flüssigkeit einschöpft, die durch die Weiterdrehung nach einer axial angeschlossenen Förderleitung gelangen, ergibt sich infolge der spiralförmigen Anordnung entweder von selbst eine gewisse Abnahme des Rauminhaltes der einzelnen Windungen von der   Schöpfseite   zur Förderseite, indem unter Zugrundelegung der Form einer Planspirale bei gleichbleibendem Rohrquersehnitt der Durchmesser ständig abnimmt oder es wird bei   schraubenförmigen   Windungen, also gleichbleibendem Durchmesser, der Querschnitt des Kanals allmählich verringert oder es nimmt, wie bei der   Schneckenform,

     bei gleichbleibendem Querschnitt der Durchmesser der auf einem Kegelmantel aufgewickelten Windungen   gesetzmässig   ab. 



  Hiebei wurde aber die Aufgabe, mit einer bestimmten Anzahl von Windungen das Höchstmass des erreichbaren Förderdruckes zu erzielen, nicht gelöst, weil man sich entweder mit jener Raumverminderung begnügt hat, die sich durch die fortschreitende Verkleinerung des Durchmessers der einzelnen Spiralgänge bei gleichbleibendem Querschnitt der letzteren von selbst ergab oder durch fortschreitende Verkleinerung des Querschnittes bei gleichbleibendem Durchmesser oder umgekehrt absichtlich erzielt wurde. 



  Es wurde hiebei stets die Berechnung in der Weise   durchgeführt,   dass eine Wanderung von Flüssigkeit aus einer Säule in eine andere ausgeschlossen war ; bei gleichbleibendem Querschnitt nahmen die Rauminhalte der mittleren Windungen nach einer arithmetischen Reihe von der ersten zur letzten Windung ab. 



  Diese Abnahme gestattet jedoch nicht die Erreichung der grösstmöglichen Förderhöhe, weil sich hiebei die die einzelnen Luftschichten in den Windungen voneinander trennenden Flüssigkeitssäulen nicht auf die grösste Höhe, d. i. der Durchmesser einer Windung, einstellen, sondern eine geringere Höhe einnehmen, wodurch die eingeschlossene Luftmenge naturgemäss auch nur unter einen geringeren Druck gesetzt wird. 
 EMI1.1 
 Konstanten dividiert durch den zu erzielenden Druck   p,   während das v der Flüssigkeit das Ursprüngliche geblieben ist. Ist also z. B. eine Druckhöhe von 10 m zu erreichen, so beträgt   Vn   der Luft nunmehr die Hälfte des ursprünglichen Volumens, wogegen das Volumen der   Flüssigkeit   das gleiche geblieben ist. 



  Somit ist das Gesamtvolumen zu zwei Drittel von Flüssigkeit und ein Drittel von Luft erfüllt, die Länge des Luftbogens also   120    und somit im günstigsten Falle die   Druckhöhe   der Flüssigkeitssäule nur drei Viertel des Durchmessers der letzten Windung. Für die dazwischenliegenden Windungen gilt Entsprechendes. Der Gesamtdruck, der sich aus der Summe aller drückenden Flüssigkeitssäulen berechnet, entspricht daher einer bestimmten Anzahl von Windungen, die bei den bisher bekannten Bauarten bei steigendem Druck viel schneller als dieser wächst und daher für einigermassen grössere Förderhöhen einen ziemlichen Aufwand an Baustoffen zur Folge hat. 



   Die Erfindung bezweckt nun eine Steigerung der Förderhöhe im Verhältnis zur Windungszahl durch eine derartige Bemessung der einzelnen Windungen, dass sich in diesen die Flüssigkeitssäulen auf die   grösstmögliche Höhe   einstellen, nämlich auf eine Höhe, die gegeben ist durch die höchste und die tiefste Stelle der einzelnen Windungen. Erreicht wird dies durch eine derartige Bemessung der Windungen, dass der in den einzelnen Windungen vorhandene Druck, von der Schöpfseite zur Förderseite fortschreitend, um den Druck der zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle der einzelnen Windungen gemessenen Flüssigkeitssäulen zunimmt.

   Es ist dann das Volumen der gedrückten Luftsäule annähernd gleich 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wodurch die Luftsäule und die   Flüssigkeitsgäule   jeweils die eine und andere Hälfte der durch den lotrechten Durchmesser geteilt gedachten Windungen einnehmen.   Eine Arbeitsvennehrung   ist dadurch nur teilweise bedingt, weil die   rück-fliessenden   Flüssigkeitsmengen die erste   Flüssigkeitssäule   heben und dadurch wieder zur Drucksteigerung herangezogen werden.

   Hier ist daher stets die Zunahme des Druekes gegeben durch den Druck der Flüssigkeitssäule von einer Druckhöhe gleich dem Windungsdurchmesser. weil aber die Durchmesser bei gleichbleibendem Windungsquersehnitt den Volumen proportional sind. so ergibt sieh die Forderung, dass man den Rauminhalt der einzelnen zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle der Flüssigkeitssäule gemessenen Windungen, von der   Schöpfseite   zur Förderseite fortschreitend, umgekehrt proportional zu dem in den einzelnen Windungen vorhandenen absoluten Druck abnehmen lassen muss. Ähnlich ergibt sich die Entwicklung des Gesetzes für die   Querschnittsabnahme   einer Pumpe mit schraubenförmigen Windungen, also Windungen mit gleichbleibendem Durchmesser. 



  Es ist sofort ersichtlich, dass man dadurch den zu erzielenden Enddruck viel schneller erreicht, weil die Druckzunahme jeweils dem Durchmesser und nicht einem Bruchteil desselben entspricht. Die Baukosten der Pumpe werden dadurch ganz wesentlich erniedrigt. denn man erreicht beispielsweise mit etwa acht Gängen die gleiche Förderhöhe wie bei den bisherigen Konstruktionen mit etwa 20 Gängen bei gleichem Durchmesser der Pumpe. Dadurch wird eine beträchtliche Ersparnis an Baustoff für die Bildung der Gänge erzielt. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und   2   ist die auch sonst für Spiralpumpen am meisten gebräuchliche Bauart gewählt, bei der ein aus einem Blechstreifen zwischen zwei Stirnwänden   gewickelter   Kanal immer kleinere   Spiralwindungen annimmt.   Dieser Kanal ist an dem Schöpfende   a   offen. Er besteht aus zwei Stirnwänden 2, die auf einer hohlen Achse 1 befestigt sind und zwischen denen ein   BIeehstreifen-   
 EMI2.1 
 abwechselnd eine gewisse Luftmenge und eine gewisse Wassermenge auf.

   Bei fortschreitender Füllung der Pumpe stellen sich durch den von der im Förderrohr aufsteigenden   Flüssigkeitssäule ausgeübten Druck   in den einzelnen Spiralgärgen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise Flüssigkeitssäulen ein. welche die dazwischen eingeschlossene Luft unter Druck halten. Gemäss der Erfindung sind nun die Höhen der Spiralgärge nicht konstant, sondern so bemessen, dass der Rauminhalt zwischen der höchsten und der 
 EMI2.2 
 Lagen einnehmen, wie dies bei den bisher bekannten Spiralpumpen der Fall ist. 



   Wie Fig. 2 ebenfalls erkennen lässt, ist der erste am Schöpfende offene Spiralgang auf etwa ein Viertel des Umfanges noch besonders erweitert, damit die Luftmenge, die in den   folgenden Spiralgängen   enthalten sein muss, bei dem im ersten Garg herrschenden Druck in diesem Viertel des ersten Ganges Platz hat. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 sind die einzelnen Gänge der Pumpe nach   Art   einet Schraubenlinie in axialer Richtung aneinander gereiht. Die Volumen abnahme ist dabei dadurch erzielt, dass die aufeinanderfolgenden Gänge bei in radialer Richtung gleichbleibenden Abmessungen in der Richtung der   Achse schmäler   werden. Die Anpassung an die einzelnen Flüssigkeitssäulen kann aber auch dadurch erreicht werden, dass die Gänge in axialer Richtung gleiche   Abmessungen   beibehalten und in radialer Richtung schmäler werden.

   Schliesslich kann die querschnittsabnahme auch durch Vermin- 
 EMI2.3 
 
DieAusführungsform nach den Fig. 5 und G besteht aus einem   schneekenartig gewickelten Schlangen-   rohr, bei dem der Durchmesser der aufeinanderfolgenden   Windungen   von der Schöpf- zur Förderseite abnimmt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Spiralpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen so bemessen sind, dass der in den einzelnen Windungen vorhandene Druck, von der Schöpfseite zur Förderseite fortschreitend, um den Druck der zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle der einzelnen Windungen gemessenen Flüssigkeitssäulen zunimmt.
AT91793D 1918-08-30 1918-08-30 Spiralpumpe. AT91793B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT91793T 1918-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT91793B true AT91793B (de) 1923-03-26

Family

ID=3611865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT91793D AT91793B (de) 1918-08-30 1918-08-30 Spiralpumpe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT91793B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT212249B (de) Kaltgezogener Draht mit von der Kreisform abweichendem Massivquerschnitt sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE1503667B2 (de) Rotationskolbenverdichter mit schraubenrotor und dichtungszahnrad
DE1553199C3 (de) Nachstellbarer Stator für eine Exzenter-Schraubenpumpe
DE2706850A1 (de) Walze mit innenkuehlung
DE2601831B2 (de) Pumpe
CH620743A5 (de)
AT91793B (de) Spiralpumpe.
EP0084650A1 (de) Tauchkörper für die biologische Abwasserreinigung
DE1010235B (de) Molekularpumpe
DE345718C (de) Selbstschmierende Lagerschale
DE2411247C2 (de) Hochvakuum-Molekularpumpe mit Zylindertrommel
DE2517559A1 (de) Schneckenpumpe und verfahren zur herstellung derselben
DE349386C (de) Selbstschmierende Lagerschale
DE2527141C3 (de) Stator für Exzenterschneckenpumpe
AT269902B (de) Filter
DE2310209A1 (de) Feder-baueinheit
DE2629285B2 (de) Wärmetauscher mit einem ein viskoses Medium führenden, axial durch je eine Stirnwand begrenzten Ringraum
DE700142C (de) Roehrenfoermiger Formkern aus Gummi
DE412638C (de) Schraube, insbesondere fuer Wasser- und Luftfahrzeuge
DE2217311A1 (de) Biegsamer schlauch
DE102004033257B4 (de) Elektrischer Motor
AT286221B (de) Spannspindel
DE434041C (de) Aus Metallfolie gewickelter Dichtungsring, insbesondere fuer die Abdichtung von Kondensatorrohren
DE825391C (de) Auf kaltem Wege bandagiertes Metallrohr
CH359958A (de) Verfahren zur Herstellung eines Innengewindes und darnach hergestelltes Innengewinde