AT9183U1 - In ein bett umwandelbares sitzmöbel - Google Patents
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- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/16—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
- A47C17/18—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest and tilting or pivoting the arm-rest
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Abstract
Ein Sitzmöbel, das in ein Bett umwandelbar ist, besitzt ein Möbelgestell (1) sowie ein am Boden abgestütztes Sitzpolstergestell (2), das den Sitzpolster (4) trägt und in das Möbelgestell (1) einfahrbar sowie aus diesem ausfahrbar ist. Ferner ist eine in die Liegestellung schwenkbare Rückenlehne (10) vorgesehen. Am Möbelgestell (1) sind gepolsterte Armlehnen (3) abnehmbar angeordnet und das Sitzpolstergestell (2) ist in einem solchen Abstand von der abgeschwenkten Rückenlehne (10) ausziehbar, dass die Armlehnen (3) in den Zwischenraum zwischen Rückenlehne (10) und Sitzpolstergestell (2), die Liegefläche ergänzend, einlegbar sind. Ein solches Möbel ist mit wenig Aufwand in ein Bett umwandelbar.
Description
2 AT 009 183 U1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitzmöbel, das in ein Bett umwandelbar ist. Das Möbel weist ein Möbelgestell sowie ein am Boden abgestütztes Sitzpolstergestell auf, das den Sitzpolster trägt und in das Möbelgestell einfahrbar sowie aus diesem ausfahrbar ist. Ferner ist das Möbel mit einer in die Liegestellung schwenkbaren Rückenlehne ausgestattet. 5
Bei bekannten Möbeln dieser Art ist ein zusätzlicher ausfahrbarer Wagen vorgesehen, in dem ein Zusatzpolster auf- und abschwenkbar gelagert ist, der im ausgezogenen Zustand des Wagens in der hochgeschwenkten Stellung die Liegefläche ergänzt. Der Wagen kann bei abgeschwenktem Zusatzpolster unter den Sitzpolster in das Sitzpolstergestell eingeschoben werden, io Um eine ausreichende Liegelänge als „Längsschläfer“ zu erreichen, ist daher ein zusätzlicher Wagen mit verhältnismäßig komplizierten Bewegungsmechanismen für den Wagen und den Zusatzpolster erforderlich.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Möbel der eingangs genannten Art zu schaffen, 15 das mit weitaus einfacheren Mitteln in einen „Längsschläfer“ umgewandelt werden kann. Erreicht wird dies dadurch, dass am Möbelgestell gepolsterte Armlehnen abnehmbar angeordnet sind und dass das Sitzpolstergestell in einem solchen Abstand von der abgeschwenkten Rückenlehne ausziehbar ist, dass die Armlehnen in den Zwischenraum zwischen Rückenlehne und Sitzpolstergestell, die Liegefläche ergänzend, einlegbar sind. 20
Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Möbel ist kein zusätzlicher Wagen mit einem zusätzlichen Polster erforderlich, zur Ergänzung der Liegefläche werden vielmehr die Armlehnen herangezogen. Die Erfindung bringt zusätzlich den Vorteil, dass die Armlehnen beim Beziehen des Bettes nicht stören, es können übliche Bettlaken verwendet werden, die nicht in die Spalte 25 zwischen Polster und Armlehnen gestopft werden müssen.
Zur abnehmbaren Anbringung der Armlehnen sind bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung an beiden Seitenwänden des Möbelgestells nach oben konisch sich erweiternde Führungen angeordnet, die mit konischen Führungen an der Innenseite der Armlehnen zusam-30 menwirken.
Um das Sitzpolstergestell im Abstand von der abgeschwenkten Rückenlehne ausziehen zu können, ist zur Führung des Sitzpolstergestells an jeder ihrer Seiten je eine Führungsstange angeordnet, die mit einer Führungsstange am Möbelgestell zusammenwirkt. 35
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dass zur Auflage der Armlehnen in der Rückenlehne ein verschwenkbares Brett angeordnet ist. Dieses Brett wird bei der Verwandlung des Möbels in einen Längsschläfer herausgeschwenkt und auf den vorstehenden Teil des Brettes können die Armlehnen aufgelegt werden. Auf der anderen Seite sind zweckmäßig Winkel zur Auflage an-40 geordnet.
Das Sitzpolstergestell kann in bekannter Weise einen Bettzeugraum aufweisen, wobei der Sitzpolster mittels eines Springaufbeschlages hebbar ist. Dieser Bettzeugraum ist bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Möbel in allen seinen Stellungen zugänglich. 45
Ist erfindungsgemäß im Möbelgestell hinter den abnehmbaren Armlehnen ein ausziehbares Ablagebrett gelagert, kann dieses in der Stellung als Längsschläfer zur Ablage von verschiedenen Dingen, z.B. Wecker oder Bücher, verwendet werden. so Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigen:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Möbel in der Sitzstellung:
Fig. 2 dieses Möbel mit einmal ausgezogenem Sitzpolstergestell, in welcher Stellung eine 55 breite Liegefläche als Querschläfer besteht;
Claims (6)
- 3 AT 009 183 U1 Fig. 3 das Möbel nach der Erfindung bei voll ausgezogenem Sitzpolstergestell und eingelegten Armlehnen; Fig. 4 das Möbel nach Fig. 3 in schaubildlicher Ansicht mit ausgezogenen Ablagebrettern; Fig. 5 eine Ansicht einer beim erfindungsgemäßen Möbel verwendeten Armlehne. 5 Das in den Zeichnungen dargestellte Möbel weist ein Möbelgestell 1, ein Sitzpolstergestell 2 sowie Armlehnen 3 auf. Auf dem aus dem Möbelgestell 1 ausfahrbaren und in dieses einfahrbaren Sitzpolstergestell 2 liegt ein Sitzpolster 4 auf. Das Sitzpolstergestell 2 ist über Rollen 5 am Boden abgestützt und besitzt seitlich angeordnete Führungsstangen 6, die mit Führungsstan-io gen 7 des Möbelgestells 1 Zusammenwirken. Ein Anschlag 8 begrenzt die Ausziehbewegung des Sitzpolstergestells 2. Über ein Gelenk 9 ist eine Rückenlehne 10 am Möbelgestell 1 schwenkbar angelenkt. An beiden Seiten des Möbelgestells 1 sind Führungen 11 angeordnet, die sich nach oben ko-15 nisch erweitern. An der Innenseite der Armlehnen 3 sind ebenfalls konische Führungen 12 angeordnet, die beim Einstecken der Armlehnen 3 mit den Führungen 11 Zusammenwirken. Lose Polster 13 sind in der Sitzstellung des Möbels (Fig. 1) an der Rückenlehne 10 angelenkt. Diese Polster 13 decken ein in der Rückenlehne 10 schwenkbar gelagertes Brett 14 ab, das in 20 der Längsschläferstellung des Möbels (Fig. 3) zur Auflage der Armlehnen 3 dient. Die Auflage der Armlehnen 3 auf der Seite des Sitzpolstergestells 2 erfolgt über Winkel 15. In der Rückenlehne 10 sind vorzugsweise auf beiden Seiten Ablagebretter 16 ausziehbar angeordnet. 25 Im Sitzpolstergestell 2 ist ein Bettzeugraum 17 untergebracht. Der Sitzpolster 4 ist in bekannter Weise mittels eines Springaufbeschlages (nicht gezeichnet) anhebbar, so dass der Zugang zum Bettzeugraum 17 in allen Stellungen des Möbels möglich ist. 30 Nach Abnahme der losen Polster 13 kann das Sitzpolstergestell 2 in die in Fig. 2 dargestellte Lage ausgezogen werden. Nach Abschwenken der Rückenlehne 10 wird eine breite Liegefläche für Querschläfer geschaffen. Nach einem weiteren Ausziehen des Sitzpolstergestelles 2 in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung 35 können die Armlehnen 3 von dem Möbelgestell 1 aus den Führungen 11 gezogen und in den Zwischenraum zwischen dem Möbelgestell 1 und dem Sitzpolstergestell 2 gelegt werden. Vorher muß das Brett 14 herausgeschwenkt werden, um eine Auflage für die Armlehnen 3 zu schaffen. 40 In dieser Längsschläferstellung können die Ablagebretter 16 ausgezogen werden. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann statt der Führung durch die Stangen 6 und 7 eine andere bekannte Führung eingesetzt werden. Auch zur Halterung der Armlehnen 3 am Sitzpolstergestell sind andere ebenfalls bekannte Lösungen möglich. 45 Ansprüche: 1. ln ein Bett umwandelbares Sitzmöbel mit einem Möbelgestell (1) sowie einem am Boden so abgestützten Sitzpolstergestell (2), das den Sitzpolster (4) trägt und in das Möbelgestell (1) einfahrbar sowie aus diesem ausfahrbar ist, ferner mit einer in die Liegestellung schwenkbaren Rückenlehne (10), dadurch gekennzeichnet, dass am Möbelgestell (1) gepolsterte Armlehnen (3) abnehmbar angeordnet sind und dass das Sitzpolstergestell (2) in einem solchen Abstand von der abgeschwenkten Rückenlehne (10) ausziehbar ist, dass die Arm-55 lehnen (3) in den Zwischenraum zwischen Rückenlehne (10) und Sitzpolstergestell (2), die 4 AT 009 183 U1 Liegefläche ergänzend, einlegbar sind.
- 2. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenwänden des Möbelgestells (1) nach oben konisch sich erweiternde Führun- 5 gen (11) angeordnet sind, die mit konischen Führungen (12) an der Innenseite der Armleh nen (3) Zusammenwirken.
- 3. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Sitzpolstergestelles (2) an jeder ihrer Seiten je eine Führungsstange io (6) angeordnet ist, die mit einer Führungsstange (7) am Möbelgestell (1) zusammenwirkt.
- 4. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auflage der Armlehnen (3) in der Rückenlehne (10) ein verschwenkbares Brett (14) angeordnet ist. 15
- 5. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzpolstergestell (2) einen Bettzeugraum (17) aufweist und der Sitzpolster (4) mittels eines Springaufbeschlages hebbar ist.
- 6. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Möbelgestell (1) hinter den abnehmbaren Armlehnen (3) ein ausziehbares Ablagebrett (16) gelagert ist. 25 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 30 35 40 45 50 55
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