AT91936B - Flüssigkeitsanlasser. - Google Patents

Flüssigkeitsanlasser.

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Thermodukt Ges Fuer Bau U Vert
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  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    FI tissigkeitsanlasser.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein insbesondere für Drehstrom geeigneter Flüssigkeitsanlasser mit zwei Flüssigkeiten verschiedener Leitfähigkeit und verschiedenen spezifischen Gewichtes, welche nacheinander mit den Elektroden Kontakt herstellen, wobei die eine Flüssigkeit den Widerstand bildet und die andere Flüssigkeit den Kontaktschluss herstellt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines   Anlassers für Dreiphasenstrom gemäss   der Erfindung für einen   elektrischen Warmwasserapparat   mit drei Elektroden 7 veranschaulicht, an deren Klemmen 20 die drei Phasen 21 des Drehstromnetzes angeschlossen sind. 1 ist das z. B. aus Glas bestehende Gehäuse des Anlassers, 2 und 3 sind Scheidewände, 4 sind drei Steigrohre aus nicht leitendem Material (z. B. Glas) für eine gut leitende Flüssigkeit 5 (z. B. Quecksilber) und eine schwachleitende Flüssigkeit 6 (z. B. eine Schwefesläurelösung), die über der gut leitenden Flüssigkeit in den Rohren 4 steht. In die Rohre 4 ragen die Elektroden 7 hinein. Ist der Apparat ausser Betrieb, so ist die Flüssigkeit 6 
 EMI1.1 
 gebracht wird und demzufolge auch die Lösung 6, was z.

   B. durch Ausübung eines Druckes auf die Queck- silberoberfläche erreichbar ist, so tauchen die Elektroden 7 in die schwach leitende Flüssigkeit 6 und es entsteht eine leitende Verbindung zum Quecksilber, welches den   Steinpunkt   des Drehstromsystems bildet, während die schwach leitende Flüssigkeit den vorgeschalteten Stromwiderstand darstellt. Je höher das Quecksilber steigt, desto kürzer wird die Flüssigkeitssäule 6 und umso kleiner der vorgeschaltete Widerstand, bis endlich das Quecksilber selbst mit den Elektroden in Berührung tritt. Isolierte Uber- laufröhren 10, welche Stromschluss nicht herstellen können, dienen dazu, um die   Widerstandsilüssigkpit   in einen Raum 12 derart abzuleiten, dass ein kürzerer Stromweg als durch die Rohre 4 nicht möglich ist. 



  Die   Röhrchen   10 können leicht einen so geringen Querschnitt und eine so grosse Länge erhalten, dass einerseits ein Kurzschluss durch die   Flüssigkeit   im Raume 12 vermieden ist und anderseits beim Sinken des Quecksilbers in den Röhren d und damit Öffnen des Kontaktes an den Elektroden 7 eine Heberwirkung eintritt, durch welche die Flüssigkeit 6 in die Rohre 4 zurückgesaugt wird. 



     Die Betätigung des Anlassers kann z.   B. durch seinen   Anschluss   an eine Wasserleitung 22 bewirkt werden, wobei die Berührung zwischen dem einlaufenden Wasser und der leitenden Flüssigkeit 5 durch eine elektrische Isolation zweckmässig durch Bildung eines Luftpolsters vermieden ist. Durch Öffnen eines Ventiles   13,   wird die Wasserleitung 22 geöffnet. Das Wasser strömt durch eine Kammer 8 des Anlassers. aus welcher die Luft durch ein Rohr 9 über die   Quecksilberoberfläche   gelangen und auf dieselbe drückend wirken kann, in das Abflussrohr 14, dessen Ablauf 17 durch ein Ventil 19 geschlossen ist. Wird das Ventil 19   geöffnet.   so sperrt ein mit der Ventilspindel verbundener Kolben 16 das Abflussrohr 14 ab und verhindert den Wasserabfluss aus der Kammer 8.

   Das Wasser steigt daher im Raum 8 und drückt die über dem Wasser befindliche Luft durch das   Röhrchen   9 auf die   Quecksilberoberfläehe.   wodurch das Quecksilber in den Röhren   4   aufsteigt und dadurch die Einschaltung herbeiführt. 



   Wenn diese   Anordnung beispielsweise für Warmwasserapparate   verwendet wird, so kann sie derart 
 EMI1.2 
 durch den   Warmwasserapp3, rat jM   führt und durch das Ventil der Abfluss 17 aus dem Anlasser geöffnet wird, wenn die Hauptleitung abgeschlossen ist und umgekehrt. 
 EMI1.3 
 

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 Rohr 14 in den Ablauf 17 gedrückt wird. Dabei sinken die   beiden Flüssigkeitssäulen (Quecksilbersäule J   und die Flüssigkeitssäulen 6) bis in die Ausgangsstellung zurück, wobei die früher in dem Raum 12 hinaus- 
 EMI2.1 
 



  Um das Zurücktreten der Lösung 6 in die Rohre 4 zu ermöglichen, wird der Raum 12 bis zu einer entsprechenden Höhe mit Flüssigkeit zweckmässig gleicher Beschaffenheit gefüllt. 



   Die Öffnungen 11 in den Umführungsröhrchen 10 dienen dazu, um beim Sinken des Fliissigkeitsspiegels in dem Raume 12 den Flüssigkeitsfaden in den   Röhrchen   10 abzureissen bzw. die Heberwirkung zu unterbrechen, wodurch dann die Flüssigkeit in den Rohren 4 bis unter die Elektroden 7 sinkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fliissigkeitsanlasser für elektrische Maschinen und Apparate, insbesondere für Drehstrom, gekennzeichnet durch zwei   Flüssigkeiten (5, 6) verschiedener Leitfähigkeit   und verschiedenen spezifischen Gewichtes, welche nacheinander mit den Elektroden   (7)   in   Berührung   kommen, wobei die eine Flüssigkeit   (6)   den Anlasswiderstand bildet, während die andere   (5)   den Kontaktschluss herstellt.

Claims (1)

  1. 2. Anlasser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsflüssigkeit (6) in den die Elektroden umschliessenden Rohren (4) steht, die auf einer Seite durch die Kontaktflüssigkeit (5) (Quecksilber od. dgl.) abgeschlossen sind.
    3. Anlasser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsilüssig- keit (6) aus-den Rohren (4) durch Überlaufrohre (10) od. dgl. derart abgeleitet wird, dass ein kürzerer Stromweg als durch die Rohre (4) nicht möglich ist.
    4. Anlasser nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlaufrohre (10) so tief geführt sind, dass beim Öffnen der Kontakte eine Heberwirkung eintritt, durch welche die Flüssigkeit zurückgesaugt wird.
    5. Anlasser nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die kontaktbildende Flüssigkeit (5) gegenüber einem Wasserzulauf, durch welchen sie zum Steigen gebracht werden kann, durch eine elektrische Isolierung zweckmässig durch Bildung eines Luftpolsters isoliert ist.
    6. Anlasser nach Anspruch 1 für Warmwasserapparate, welcher durch hydraulischen Druck einer Wasserleitung od. dgl. eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die den hydraulischen Anlassdruek EMI2.2 EMI2.3
AT91936D 1921-06-21 1921-06-21 Flüssigkeitsanlasser. AT91936B (de)

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AT91936B true AT91936B (de) 1923-03-26

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