AT92119B - Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen. - Google Patents

Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen.

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AT92119B
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Tribelhorn A G Fabrik Elek Sch
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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    Sprengvorrichtiing für Motorsprengwagen.   



   Die Erfindung betrifft eine Sprengvorrichtung   für Motorsprengwagen, bei welcher   die Regelung des Wasserausflusses durch gleichzeitige Beeinflussung mindestens eines mit   Schlitzöffnungen   versehenen Reibers und des motorischen Antriebes einer das Wasser aus einem Behälter fördernden Pumpe erfolgt. 



  Dabei können zweckmässig die im Reiber vorgesehenen   Schlitzöffnungen   schräg zu dessen Längsachse gelegen und so geformt sein, dass beim Drehen des   Reibers Durchtrittsöffnungen   keilförmig geschlossen oder geöffnet werden. 



   In der   Zeichnung   ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine zum Teil schematisch gehaltene Draufsicht der   Sprengvolrichtung   für einen Motor-   sprengwagen   mit zwei zu dessen beiden Seiten angeordneten Brauseköpfen und Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Fig. 1. in grösserem   Massstabe.   



   1 bezeichnet ein als   Dauerbehälter   dienendes Wasserfass, von dem eine Rohrleitung 2 zu einer Druckpumpe 3 geht, welche von einer Kardanwelle angetrieben wird, die ihrerseits den Antrieb von einem Elektromotor 4 erhält. Von der Pumpe   3   führt ein Hosenrohr zu den beiden Brauseköpfen   5"und 51,   welche auf der rechten und linken Seite eines nicht gezeigten Fahrzeuges angeordnet sind. 



   In jedes Hosenrohr ist ein als Reiber 6,7 ausgebildetes Regelergan eingebaut, wobei der Reiber 6 in der Lage gezeichnet ist. in welcher er den Wasserdurchtritt   durch das Hosenrohr   gestattet, wogegen der Reiber 7 in der Lage gezeigt ist, wo er den Wasserdurchtritt durch das ihn aufnehmende   Hosemohr   sperrt. Die beiden Reiber 6,7 unterscheiden sich dadurch von den gewöhnlichen Hahnküken, dass sie mit   Schlitzöffnungen 18 versehen   sind, die, wie in Verbindung mit dem Reiber 7 gezeigt ist, schräg zur Mittelachse der Reiber angeordnet sind und deren Weite allmählich in der Achsenrichtung von einem ihrer Enden nach deren andern Ende abnimmt.

   Der Zweck der schrägen Anordnung und der beschriebenen Ausbildung der Schlitze 18 ist der, den   Durchfluss   des Wassers und dadurch die Sprengweite durch ein keilförmiges Öffnen und   Schliessen   der   Durchtrittsöffnungen   für das Wasser regeln zu können, so dass eine äusserst rasehe und feine Regelung erzielt wird. 



   Die Einstellung der Reiber 6,7 erfolgt vom Führersitz aus, vermittels der voneinander unabhängigen Hebel 10 und 11 und der Zugstangen S, 9, welche an dem Reiber   6, 7 angreifen.   



   Da bei geschlossenen   Brauseköpfen 5''und 5   der Elektromotor 4 ohne besondere Regelung die Pumpe 3 gleichwohl mit gleicher Geschwindigkeit weiter treiben würde, was zu Kraftverlust führt, ist das insbesondere bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu vermeiden. Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist bei der gezeigten Sprengvorrichtung die Einrichtung getroffen, dass von den Hebeln 10 und   11   weitere zwei Zugstangen 12 und 13, von denen jede einen Stromabnehmer 16 bzw. 17 trägt, zu einem in zwei Hälften unterteilten Vorschaltwiderstande   19, 20 führen, welcher   in den Stromkreis   14   des   Motors   eingeschaltet ist, in den auch noch ein Schalter 15 eingeschaltet ist. 



   Die beschriebene Sprengvorrichtung arbeitet nun derart, dass beim Schliessen des Stromkreises 14 durch den Schalter 15 der Elektromotor 4 die Pumpe. 3 in mässige Bewegung setzt, wobei der Strom durch den gesamten Vorschaltwiderstand 19, 20 geht. Wenn dann der Reiber 6 mittels des Hebel 10 und der Zugstange 8 gedreht wird, zum Zweck, ein   Zuführung   von Wasser nach dem linken Brausekopf   51   zu ermöglichen, so gleitet der Stromabnehmer 16 über Kontakte der   V orscha. ltwiderstandshälfte 19   hinweg, wobei umsomehr Elemente dieser Hälfte ausgeschaltet werden, je mehr der Reiber 6 gedreht wird.

   Bei 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 am meisten Wasser zu den Brauseköpfen gelangt, der ganze Vorschaltswiderstand   19, 20 ausgeschaltet   ist und Motor 4 und   Pumpe") auf höchste   Leistung gesetzt sind. 



   Indem beim Verstellen der Hebel 10 oder 11 gleichzeitig ein Drehen des Reibers 6 oder 7 und ein Verschieben des Stromabnehmers 16 oder   ? y   erfolgt, passt sich die Geschwindigkeit der Pumpe   4   der Wassermenge an, die nach den Brauseköpfen gelangen kann ; es ist somit in Verbindung mit der sehr einfachen Regelung des Wasserausflusses nach den Brauseköpfen gleichzeitig ein wirtschaftlicher Stromverbrauch gewährleistet. 



   Der   Überdruck der Pumpe'1   kann durch ein nicht gezeigtes   Überdruckventil   geregelt werden. 



  An Stelle des Elektromotors 4 könnte zum Antreiben der Pumpe auch ein anderer Motor, beispielsweise ein   Benzinmotor,   vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Wasserausflusses durch gleichzeitige Beeinflussung mindestens eines mit Schlitzöffnungen versehenen Reibers und des motorischen Antriebes einer das Wasser aus einem Reservoir fördernden Pumpe erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Sprengvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Reiber vorgesehenen Schlitzöffnungen schräg zu dessen Längsachse gelegen und so geformt sind, dass beim Drehen des Reibers Durchtrittsöffnungen keilförmig geschlossen oder geöffnet werden.
    3. Sprengvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Elektromotor zum Antreiben der Wasserpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem zum Betätigen des Reibers dienenden Hebel eine Vorrichtung zum Regeln des den Elektromotor treibenden Stromes derart verbunden ist, dass beim Drehen des Reibers im Sinne des Öffnens der von ihm gesteuerten Durchtrittsöffnungen gleichzeitig die Umdrehungszahl des Elektromotors und dadurch der Pumpe erhöht wird.
    4. Sprengvorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Elektromotor zum Antreiben der Wasserpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit jedem von zwei Reibern ein verstellbarer Hebel vorgesehen ist, der bei seiner Einstellung sowohl eine Verschiebung des betreffenden Reibers als auch eines Organes bewirkt, das bei seiner Verstellung eine Veränderung der Grösse eines in den Stromkreis des Elektromotors eingeschalteten Vorschaltwiderstandes verursacht. EMI2.2
AT92119D 1918-08-20 1921-01-20 Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen. AT92119B (de)

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