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Sprengvorrichtiing für Motorsprengwagen.
Die Erfindung betrifft eine Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen, bei welcher die Regelung des Wasserausflusses durch gleichzeitige Beeinflussung mindestens eines mit Schlitzöffnungen versehenen Reibers und des motorischen Antriebes einer das Wasser aus einem Behälter fördernden Pumpe erfolgt.
Dabei können zweckmässig die im Reiber vorgesehenen Schlitzöffnungen schräg zu dessen Längsachse gelegen und so geformt sein, dass beim Drehen des Reibers Durchtrittsöffnungen keilförmig geschlossen oder geöffnet werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine zum Teil schematisch gehaltene Draufsicht der Sprengvolrichtung für einen Motor- sprengwagen mit zwei zu dessen beiden Seiten angeordneten Brauseköpfen und Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Fig. 1. in grösserem Massstabe.
1 bezeichnet ein als Dauerbehälter dienendes Wasserfass, von dem eine Rohrleitung 2 zu einer Druckpumpe 3 geht, welche von einer Kardanwelle angetrieben wird, die ihrerseits den Antrieb von einem Elektromotor 4 erhält. Von der Pumpe 3 führt ein Hosenrohr zu den beiden Brauseköpfen 5"und 51, welche auf der rechten und linken Seite eines nicht gezeigten Fahrzeuges angeordnet sind.
In jedes Hosenrohr ist ein als Reiber 6,7 ausgebildetes Regelergan eingebaut, wobei der Reiber 6 in der Lage gezeichnet ist. in welcher er den Wasserdurchtritt durch das Hosenrohr gestattet, wogegen der Reiber 7 in der Lage gezeigt ist, wo er den Wasserdurchtritt durch das ihn aufnehmende Hosemohr sperrt. Die beiden Reiber 6,7 unterscheiden sich dadurch von den gewöhnlichen Hahnküken, dass sie mit Schlitzöffnungen 18 versehen sind, die, wie in Verbindung mit dem Reiber 7 gezeigt ist, schräg zur Mittelachse der Reiber angeordnet sind und deren Weite allmählich in der Achsenrichtung von einem ihrer Enden nach deren andern Ende abnimmt.
Der Zweck der schrägen Anordnung und der beschriebenen Ausbildung der Schlitze 18 ist der, den Durchfluss des Wassers und dadurch die Sprengweite durch ein keilförmiges Öffnen und Schliessen der Durchtrittsöffnungen für das Wasser regeln zu können, so dass eine äusserst rasehe und feine Regelung erzielt wird.
Die Einstellung der Reiber 6,7 erfolgt vom Führersitz aus, vermittels der voneinander unabhängigen Hebel 10 und 11 und der Zugstangen S, 9, welche an dem Reiber 6, 7 angreifen.
Da bei geschlossenen Brauseköpfen 5''und 5 der Elektromotor 4 ohne besondere Regelung die Pumpe 3 gleichwohl mit gleicher Geschwindigkeit weiter treiben würde, was zu Kraftverlust führt, ist das insbesondere bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu vermeiden. Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist bei der gezeigten Sprengvorrichtung die Einrichtung getroffen, dass von den Hebeln 10 und 11 weitere zwei Zugstangen 12 und 13, von denen jede einen Stromabnehmer 16 bzw. 17 trägt, zu einem in zwei Hälften unterteilten Vorschaltwiderstande 19, 20 führen, welcher in den Stromkreis 14 des Motors eingeschaltet ist, in den auch noch ein Schalter 15 eingeschaltet ist.
Die beschriebene Sprengvorrichtung arbeitet nun derart, dass beim Schliessen des Stromkreises 14 durch den Schalter 15 der Elektromotor 4 die Pumpe. 3 in mässige Bewegung setzt, wobei der Strom durch den gesamten Vorschaltwiderstand 19, 20 geht. Wenn dann der Reiber 6 mittels des Hebel 10 und der Zugstange 8 gedreht wird, zum Zweck, ein Zuführung von Wasser nach dem linken Brausekopf 51 zu ermöglichen, so gleitet der Stromabnehmer 16 über Kontakte der V orscha. ltwiderstandshälfte 19 hinweg, wobei umsomehr Elemente dieser Hälfte ausgeschaltet werden, je mehr der Reiber 6 gedreht wird.
Bei
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am meisten Wasser zu den Brauseköpfen gelangt, der ganze Vorschaltswiderstand 19, 20 ausgeschaltet ist und Motor 4 und Pumpe") auf höchste Leistung gesetzt sind.
Indem beim Verstellen der Hebel 10 oder 11 gleichzeitig ein Drehen des Reibers 6 oder 7 und ein Verschieben des Stromabnehmers 16 oder ? y erfolgt, passt sich die Geschwindigkeit der Pumpe 4 der Wassermenge an, die nach den Brauseköpfen gelangen kann ; es ist somit in Verbindung mit der sehr einfachen Regelung des Wasserausflusses nach den Brauseköpfen gleichzeitig ein wirtschaftlicher Stromverbrauch gewährleistet.
Der Überdruck der Pumpe'1 kann durch ein nicht gezeigtes Überdruckventil geregelt werden.
An Stelle des Elektromotors 4 könnte zum Antreiben der Pumpe auch ein anderer Motor, beispielsweise ein Benzinmotor, vorgesehen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sprengvorrichtung für Motorsprengwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Wasserausflusses durch gleichzeitige Beeinflussung mindestens eines mit Schlitzöffnungen versehenen Reibers und des motorischen Antriebes einer das Wasser aus einem Reservoir fördernden Pumpe erfolgt.