AT92281B - Vorrichtung zum Einfärben von Bändern, insbesondere für Schreibmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Einfärben von Bändern, insbesondere für Schreibmaschinen.

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AT92281B
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Otto Frankenbusch
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Otto Frankenbusch
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Description


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   Vorrichtungen zum Einfärben von   Bändern   für Schreib-, Rechen-und ähnliche   maschinell, bue   welchen das aufzufärbende Band zwischen einer Walze und einer Farbstoff abgebenden Einrichtung hindurchgeführt wird, sind bereits bekannt, doch haben sie den Nachteil, dass die Menge des dem Bande zugeführten Farbstoffes nicht regelbar ist und entweder eine zu starke oder zu schwache Befeuchtung des Bandes zur Folge hat. 



   Gemäss der Erfindung besteht die Farbstoff abgebende Einrichtung aus einem elastischen Farbkissen, welches einen den Farbstoff enthaltenden Hohlraum und eine Vorrichtung zur Regelung de Abgabe desselben aufweist. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der   Fä'bevorrichtul1g nach   der Erfindung dargestellt, u. zw. veranschaulichen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Färbevorrichtung, Fig. 2 einen   Querschnitt   nach Linie A-B der Fig. 1 in vergrössertem Massstabe und die Fig. 3 und 4 in Draufsicht bzw. Ansieht eine   Band3pule   in vergrössertem   Massstabe.   



   Auf einer Platte 1 sind zwei Füsse bzw. Träger   2, 3 befestigt,   auf denen eine die   Färbevorrichtung   tragende Platte   4   angebracht ist. An der letzteren sind nach aufwärtsragende, mit Einschnitten 7. 8 versehene Ständer 5, 6 befestigt, die zur Aufnahme der die Bandwickelspulen 9, 10 tragenden, mit Gewinde versehenen Wellen 11, 12 dienen. Auf der Welle 11 ist die Bandabwickelspule 9 und auf der   Welle-M   die Bandaufwickelspule 10 lose angeordnet. An jeder Seite der beiden Spulen ist eine mit einer elastischem Voll- oder Hohlscheibe 13 (Fig. 3 und 4) ausgestattete, auf der Welle verstellbare Festklemmuntter 14 angeordnet. Die elastischen Scheiben 13 dienen zum Festklemmen der Spulen 9, 10, u. zw. geschieht dies durch Anpressung der ersteren gegen die Seitenwände der letzteren.

   Werden die Wellen in   Um-   drehung versetzt, so werden auch die Spulen gezwungen, sich zwangsweise mit den Wellen zu drehen, wodurch ein Ab-bzw. Aufwickeln des Bandes   15   erzielt wird. 



   Auf der Unterseite der Platte 4 ist ein   Trog 16   angeordnet, in dem die Vorrichtung zum   Befeuchtet :   des von der Spule 9   abgewickelten, ungefärbten   Bandes untergebracht ist. Diese Vorrichtung besteht aus einer oder mehreren drehbaren Walzen 17 und einem oder mehreren, mit Farbstoff gefüllten, hohlen elastischen, mit Austrittsöffnungen 19 versehenen Kissen 18, zwischen denen das von der Spule 9 abgewickelte farblose Band 15 unter Druck hindurchgeleitet und mit Farbstoff versehen   wird. An de :   unteren Wand 20 des Kissens greift eine Vorrichtung zur Regelung des aus dem Kissen   austretende   ;   Farbstoffes an ; diese Vorrichtung besteht aus einer durch den Boden des Troges 16 gehenden Schraube 21, die gegen einen, an dem Kissenboden 20 befestigten, gewölbten Kopf 22 drückt.

   Das Kissen 18 ist ferner mit einer durch einen geeigneten Schraubenpfrcpfen   23   verschlossenen Öffnung versehen, welche   Zlllll   Füllen des Kissens mit Farbstoff dient. An der äusseren Wand des Farbkissens ist ein ringförmiger   Ansatz'   angeordnet, der zum Auffangen des vom Bande abtropfenden Farbstoffes dient. Das Kissen ist mit wulstartigen Ansätzen 26 versehen, durch welche es in einer am Boden des Troges 16 ruhenden Platte   27   befestigt wird. 



   Die Fig. 2 der Zeichnung stellt eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Imprägnieren zweier   Banner   mit verschiedenen Farben   da, r : zu   diesem Zwecke ist der Trog 16 durch eine auf der Platte 27 befestigte 
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 Weise durch ein Scharnier 30 an die Platte 4 angeschlo3sen, so dass die Leiste 29 und die Walzen 17 aufklappbar und dis Innere des Troges 16 zugänglich ist. Eine Seitenwand des Troges ist   zweckmäss'g mit   

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 einer Schiebetür   31   od. dgl. ausgestattet, um die Platte 27 mit den darauf   angebrachten Farbkissen 18   aus dem Troge entfernen oder in denselben einschieben zu können. Die Schraube 21 ist dabei genügend herunter zu schrauben, um den freien Durchgang der Platte 27 nicht zu behindern. 



   Nach dem Verlassen des Farbkissens gelangt das Band zwischen die Walze   17   und eine an der Platte 4 befestigte Walze 32 und wird alsdann zwischen zwei Trockenwalzen 33, 34 hindurch nach der Aufwickelspule 10 geleitet. Die untere Walze 33 ist in einem an der Platte 4 befestigten   Gehäuse   35 untergeb acht. 



  Die obere Walze.   34   ist in einem Gehäuse 36 angeordnet, das in bekannter Weise durch ein   Scharnier. T7   an dem Ständer 38 der Platte 4 befestigt ist. Dadurch kann die Walze 34 aufgeklappt und das Band   15   auf die Walze. 33-aufgelegt werden. Die beiden Walzen   33, 34   werden in bekannter Weise durch ineinander greifende Zahnräder in Umdrehung versetzt. Ihren Antrieb erhalten sie durch eine auf der Welle'der Walze 33 angreifende Handkurbel und mit Hilfe eines elastischen Bandes 39 wird in   be-   kannter Weise auch die Welle 12 und mit ihr die Aufwickelspule 10 in Umdrehung versetzt. 



   Unterhalb der Walze 33 ist eine Öffnung in der Platte 4 und eine nach dem ringförmigen   Ansatz 24   des Kissens 18 führende schräge Wand 40 vorgesehen, so dass der zwischen den   Walzen 33. 34 herau-   gepresste, abtropfende Farbstoff nach dem ringförmigen Ansatz 24 des Farbkissens geleitet und von dort auf irgendeine Weise entfernt wird. 



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die mit dem zu färbenden Bande 15 versehene Abwickelspule 9 wird auf die Welle 11 lose sitzend aufgeschoben, der Anfang des Bandes von derselben   abgewickelt ; zwischen   dem   Farbkissen 18 und   der aufklappbaren Walze   17,   der letzteren und der Walze   82   und der Walze   3. 3 und   der aufklappbaren Walze 34 durchgeleitet und an der auf der Welle 42 aufgeschobenen und auf derselben lose sitzenden 
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Durch die Durchleitung des zu färbenden Bandes unter Druck zwischen dem Farbkissen 18 und der Walze   17   wird eine entsprechende Menge Farbstoffes durch die Öffnungen 19 des Farkbissens austreten und das Band mit Farbstoff versehen.

   Die Menge des austretenden Farbstoffes wird durch den von-der Stellschraube 21 auf die untere Wand des   Farbkissens ausgeübten Druck   geregelt. Der Farbstoff wird bei dem Durchgang zwischen den beiden Walzen   1"/, 32   auf das Band gleichmässig verteilt und bei dem Durchgang zwischen den beiden   Walzen 33, 34   in das Band ein-bzw. der überflüssige Farbstoff aus demselben herausgepresst und endlich das fertige Farbband auf der Spule 10 aufgewickelt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : - Vorrichtung zum Einfärben von Bändern, insbesondere für Schreibmaschinen, bei welcher das aufzufärbende Band zwischen einer Walze und einer Farbstoff abgebenden Einrichtung hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbstoff abgebende Einrichtung aus einem elastischen Farbkissen besteht, welches einen den Farbstoff enthaltenden Hohlraum und eine Vorrichtung zur Regelung der Abgabe desselben aufweist. EMI2.2
AT92281D 1919-08-05 1919-08-05 Vorrichtung zum Einfärben von Bändern, insbesondere für Schreibmaschinen. AT92281B (de)

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AT92281D AT92281B (de) 1919-08-05 1919-08-05 Vorrichtung zum Einfärben von Bändern, insbesondere für Schreibmaschinen.

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