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Elektrisches Schleppfahrzeng für Schiffe.
Die Erfindung bezieht sich auf ein bekanntes Schleppfahrzeug für Schiffe, bestehend aus einem geschlossenen, den Elektromotor und den Propeller enthaltenden unbemannten Schwimm- körper (Triebkörper), bei dem die Stromzuführung von einer Landleitung aus erfolgt.
Die Erfindung, besteht in der in den Ansprüchen gekennzeichneten besonderen Ausgestaltung eines solchen Fahrzeuges.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführung der Verbindung des Triel-
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während Fig. 3 schematisch im Grundriss die Anordnung von Auftriebskörpern zeigt. Der Trieb- körper besteht aus einem Schwimmkörper 1, der zweckmässig die Form eines Rotationskörpers geringsten Fahrwiderstandes hat. In diesem Schwimmkörper ist der. Elektromotor (Kurzschluss- motor) 2 eingebaut, der mittels der Welle 3 den Propeller 4 : treibt. Der Schwimmkörper ist durch eine Zwischenwand 5 in eine dicht, abgeschlossene Motorkammer C und eine Vor- kammer 7 geteilt. In dieser Vorkammer kann sich etwa durch das Propellerlager eindringendes
Sickerwasser sammeln.
Das Ablassventil 8 gestattet die Abfubr dieses Sickerwasser beim Aus- heben des Triebkörpers. In der Motorkammer ss ist ein Luftpropeller 9 angeordnet, der die
Luft in der Motorkammer in der Richtung der eingezeichneten Pfeile zur Kühlung des Motors in ständigem Umlauf hält. Diese Luft wird durch die Berührung mit der wasserbespülten Aussenhaut des Schwimmkörpers gekühlt. Um die Kühlung noch zu erhöhen. sind in den Schwimmkörper Kühlrohre 10 eingebaut. die beidseitig nach aussen münden und die Motor- kammer durchsetzen. Zweckmässig werden diese Rohre schief zur Fahrtrichtung. angeordnet, so dass sie vom Wasser bei der Fahrt ständig durchströmt werden.
Bei 11 befindet sich eine wasserdicht abschliessende Einführungsstelle für das Stromzuleitungskabel. An einen Ausgleich des
Luftdruckes zwischen Motor-und Vorkammer zu ermöglichen, kann bei dz in der Wand.) ein Luftkanal angebracht werden, der sich stets ausserhalb) des Bereiches der etwa in die Vorkammer gelangenden Sickerwassers befindet.
Der ganze Schwimmkörper kann beidseitig (Fig. 3) je mit einem Auftriebskörper 13 I'zw. verbunden sein, durch welche das Übergewicht des Schwimmkörpers soweit als erforderlich, ausgeglichen werden kann. Durch die seitliche Anordnung der Auftriebskörper wirken diese auch der Verdrehung des Schimmkörpers infolge des Reaktionsdrehrnomentes, u. zw. in beiden Drehrichtungen entgegen.
An dem Schwimmkörper können aussen Stabilisierungsflächen 14 angebracht werden.
Eine Bodenplatte 15 schützt die Kanalsohle vor der unmittelbaren Einwirkung der durch den Propeller erzeugten Wasserwirbel.
Durch die Ausbildung der Vorkammer 7 wird der Zutritt von Sickerwasser, das durch das äussere Propellerlager eindringt, in den Motorenraum verhindert. Dieses Sickerwasser sammelt sich bei 16 und fliesst beim Ausheben des Triebkörpers aus dem Wasser selbsttätig durch das Ventil 8 ab. Das Eindringen von Sickerwasser in die Motorkammer kann auch dadurch verhindert werden, dass der Boden des Triebkörpers infolge entsprechender Ausbalanzierung
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Die Verbindung des Triebkörpers mit dem Schiffe kann beispielsweise in der in der Fig. 1 dargestellten Weise erfolgen. Am Bug 17 des Schiffes sind Ausleger 18 angebracht, über die das Kabel 19 zum Motor geführt ist. Der Triebkörper selbst ist in einer Gabel : 20 gelagert. die mittels der Stange 21 mit dem Träger 8. 2 verbunden ist. Dieser Träger, der mit seinem Führungsbügel 23 auf dem Vordersteven des Schiffes reitet, kann der Höhe nach mitts des Zugseiles 24 eingestellt werden, um die Lage des Triebkörpers dem Tiefgang des Schiffes anpassen zu können. Durch das Zugseil 25 wird die Zugkraft des Triebkorpers auf das Schiff übertragen.
- Der Triebkörper kann auch am Heck des Schiffes angeordnet werden, so dass das Schiff nicht gezogen, sondern gedrückt wird und nicht im Propellerwirbel fährt. In diesem Falle kann auch das Steuer derart mit dem Triebörper verbunden sein, dass dieser die Steuerbewegungen mitmacht. Es kann auch den Triebkörper hiebei derart mit einer senkrechten Stabilisierungsfläche ausgestattet werden, dass diese als normales Steuer wirkt. Die Steuerwirkung wird bei dieser Anordnung durch den PropeUerschub wesentlich verstärkt und ermöglicht ein Wenden des Schiffes an Ort. Ist der Triebkörper vorne aufgehängt, so kann die Lenkung durch Verschwenkung der Gabel 20 im horizontalen Sinne erzielt werden. Soll mit Reversierung gearbeitet werden können, so muss nur die Aufhängung bzw.
Unterstürzung des Trieb-
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Am Schiffe selbst werden die erforderlichen Scbaltapparate, Stufentransformatorcn und Reversierumschalter aufgestellt. Die Stromzuleitung erfolgt von einer längs des Kanales führten Luftleitung mittels Kontaktwagens und Schleppkabels.
Die Formgebung des Triebkörpers, sein innerer Aufbau und seine Verbindung mit dem Schiffskörper kann natürlich in verschiedener Weise erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Schleppfahrzeug für Schiffe, bestehend aus einem geschlossenen. den Elektromotor und den Propeller enthaltenden, unbemannten Schwimmkörper, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Elektromotor aufnehmenden Kammer ein Lllftpropeller angeordnet ist, der beim Betrieb eine ständige Luftbewegung aufrecht erhält.