AT92296B - Elektrisches Schleppfahrzeug für Schiffe. - Google Patents

Elektrisches Schleppfahrzeug für Schiffe.

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AT92296B
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Otto Ing Kurz
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Otto Ing Kurz
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Description


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  Elektrisches Schleppfahrzeng für Schiffe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein bekanntes Schleppfahrzeug für Schiffe, bestehend aus einem geschlossenen, den Elektromotor und den Propeller enthaltenden unbemannten Schwimm-   körper   (Triebkörper), bei dem die Stromzuführung von einer   Landleitung   aus erfolgt. 



   Die Erfindung, besteht in der in den Ansprüchen gekennzeichneten besonderen Ausgestaltung eines solchen Fahrzeuges. 



   Die Fig. 1 zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführung der Verbindung des Triel- 
 EMI1.1 
 während Fig. 3 schematisch im Grundriss die Anordnung von   Auftriebskörpern   zeigt. Der Trieb- körper besteht aus einem Schwimmkörper   1,   der zweckmässig die Form eines Rotationskörpers geringsten Fahrwiderstandes hat. In diesem   Schwimmkörper   ist der.   Elektromotor (Kurzschluss-   motor) 2 eingebaut, der mittels der Welle 3 den   Propeller 4 :   treibt. Der Schwimmkörper ist durch eine Zwischenwand 5 in eine dicht, abgeschlossene Motorkammer   C   und eine Vor- kammer 7 geteilt. In dieser Vorkammer kann sich etwa durch das Propellerlager eindringendes
Sickerwasser sammeln.

   Das Ablassventil 8 gestattet die   Abfubr   dieses Sickerwasser beim Aus- heben des Triebkörpers. In der Motorkammer   ss   ist ein Luftpropeller 9 angeordnet, der die
Luft in der Motorkammer in der Richtung der eingezeichneten Pfeile zur Kühlung des Motors in ständigem Umlauf hält. Diese Luft wird durch die   Berührung mit der wasserbespülten   Aussenhaut des   Schwimmkörpers   gekühlt. Um die Kühlung noch zu erhöhen. sind in den Schwimmkörper Kühlrohre 10 eingebaut. die beidseitig nach aussen münden und die Motor-   kammer durchsetzen. Zweckmässig   werden diese Rohre schief zur Fahrtrichtung. angeordnet, so dass sie vom Wasser bei der Fahrt ständig durchströmt werden.

   Bei 11 befindet sich eine   wasserdicht abschliessende   Einführungsstelle für das Stromzuleitungskabel. An einen Ausgleich des
Luftdruckes zwischen Motor-und Vorkammer zu ermöglichen, kann bei   dz   in der Wand.) ein Luftkanal angebracht werden, der sich stets ausserhalb) des Bereiches der etwa in die Vorkammer gelangenden Sickerwassers befindet. 



   Der ganze   Schwimmkörper   kann beidseitig (Fig. 3) je mit einem Auftriebskörper 13   I'zw. verbunden sein, durch welche   das Übergewicht des   Schwimmkörpers soweit   als erforderlich, ausgeglichen werden kann. Durch die seitliche Anordnung der Auftriebskörper wirken diese auch der Verdrehung des   Schimmkörpers infolge   des Reaktionsdrehrnomentes, u.   zw.   in beiden Drehrichtungen entgegen. 



   An dem   Schwimmkörper können   aussen Stabilisierungsflächen 14 angebracht werden. 



  Eine Bodenplatte 15 schützt die Kanalsohle vor der unmittelbaren Einwirkung der durch den Propeller erzeugten   Wasserwirbel.   



   Durch die Ausbildung der Vorkammer 7 wird der Zutritt von Sickerwasser, das durch das äussere Propellerlager eindringt, in den Motorenraum verhindert. Dieses Sickerwasser sammelt sich bei 16 und fliesst beim Ausheben des Triebkörpers aus dem Wasser   selbsttätig durch   das Ventil 8   ab.   Das Eindringen von Sickerwasser in die Motorkammer kann auch dadurch verhindert werden, dass der Boden des Triebkörpers infolge entsprechender Ausbalanzierung 
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   Die Verbindung des   Triebkörpers   mit dem Schiffe kann beispielsweise in der in der Fig. 1 dargestellten Weise erfolgen. Am Bug 17 des Schiffes sind Ausleger 18 angebracht, über die das Kabel 19 zum Motor geführt ist. Der Triebkörper selbst ist in einer   Gabel : 20   gelagert. die mittels der Stange 21 mit dem   Träger 8. 2   verbunden ist. Dieser Träger, der mit seinem   Führungsbügel   23 auf dem Vordersteven des Schiffes reitet, kann der Höhe nach mitts des Zugseiles 24 eingestellt werden, um die Lage des Triebkörpers dem Tiefgang des Schiffes anpassen zu können. Durch das Zugseil   25   wird die Zugkraft des   Triebkorpers   auf das Schiff   übertragen.   



     - Der Triebkörper   kann auch am Heck des Schiffes angeordnet werden, so dass das Schiff nicht gezogen, sondern gedrückt wird und nicht im Propellerwirbel fährt. In diesem   Falle   kann auch das Steuer derart mit dem Triebörper verbunden sein, dass dieser die Steuerbewegungen mitmacht. Es kann auch den Triebkörper hiebei derart mit einer senkrechten Stabilisierungsfläche ausgestattet werden, dass diese als normales Steuer wirkt. Die Steuerwirkung wird bei dieser Anordnung durch den   PropeUerschub wesentlich verstärkt   und ermöglicht ein Wenden des Schiffes an Ort. Ist der   Triebkörper   vorne aufgehängt, so kann die Lenkung durch Verschwenkung der Gabel 20 im horizontalen Sinne erzielt werden. Soll mit Reversierung gearbeitet werden können, so muss nur die Aufhängung bzw.

   Unterstürzung des Trieb- 
 EMI2.1 
 
Am Schiffe selbst werden die erforderlichen   Scbaltapparate,   Stufentransformatorcn und Reversierumschalter aufgestellt. Die Stromzuleitung erfolgt von einer   längs   des Kanales führten Luftleitung mittels Kontaktwagens und Schleppkabels. 



   Die Formgebung des   Triebkörpers,   sein innerer Aufbau und seine Verbindung mit   dem   Schiffskörper kann natürlich in verschiedener Weise erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Schleppfahrzeug für Schiffe, bestehend aus einem geschlossenen. den Elektromotor und den Propeller enthaltenden, unbemannten Schwimmkörper, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Elektromotor aufnehmenden Kammer ein   Lllftpropeller   angeordnet ist, der beim Betrieb eine ständige Luftbewegung aufrecht erhält.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zwischen der Motoren- kammer und dem Schwimmkörperende eine Vorkammer enthält zur Sammlung des am Propellerende etwa eintretenden Sickerwassers.
    3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden der Vorkammer ein Ablassventil für Sickerwasser angeordnet ist.
    4. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass sein Boden infolge entsprechender Ausbalanzierung eine solche Schräglage im Wasser einnimmt, dass kein Sickerwasser in den Motor gelangen kann.
    5. Fahrzeug nach Anspruch 2 oder den folgenden,'dadurch gekennzeichnet, dass di Motorkammer mit der Vorkammer des Schwimmkörpers durch einen ausserhalb des Bereichrs des in die Vorkammer eindringenden Sickerwassers angeordneten Luftkanal verbunden ist.
    6. Fahrzeug gemäss Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass spin' Motorenkammer von Kühlrohren durchsetzt ist, die vom Kanalwasser bei der Fahrt selbsttätig durchströmt werden. EMI2.2
AT92296D 1921-05-14 1921-05-14 Elektrisches Schleppfahrzeug für Schiffe. AT92296B (de)

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AT92296B true AT92296B (de) 1923-04-25

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