AT92320B - Verfahren zur Darstellung von Äthern der Kohlehydrate vom Typus (C6 H10 O5)n, ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Äthern der Kohlehydrate vom Typus (C6 H10 O5)n, ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge.

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  Verfahren zur Darstellung von Äthern der   Kohlehydrate vom Typus (Css Hio Os) ;,.   ihrer   TJmwandlungsproduMe   oder Abkömmlinge. 



   Die Darstellung von Äthem der Kohlehydrate vom Typus   (CeHoOs) n,   wie Zellulose,   Stärke.   



  Dextrin od. dgl.. und ihrer   Umwandlungsproduicte   oder Abkömmlinge erfolgt in bekannter Weise derart. dass man die   Ausgangsmaterialien zunächst   mit Alkalilauge behandelt, worauf man die so behandelten Kohlehydrate durch weitere Behandlung mit alkylierenden. aralkylierenden oder arylierenden Mitteln in Äther überführt. Die Behandlung mit Alkalilauge erfolgte in der Weise, dass man entweder von vornherein nur die für die Alkylierung erforderlichen Mengen der Zellulose einverleibte oder dass man die Zellulose mit Alkalilauge in   überschüssiger   Menge tränkte und dann den Überschuss vor der weiteren Behandlung durch Abpressen, Zentrifugieren od. dgl. entfernte. 



   Es hat sich nun ergeben, dass nach diesem Verfahren Kohlehydratäther von vollendeter technischer Brauchbarkeit, insbesondere von hervorragender Wasserunempfindlichkeit, erzielt werden, wenn man darauf Bedacht nimmt, dass die Ausgangsmaterialien mindestens 15 Teile einer   30-50*% igen   Alkalilauge auf 1 Teil Kohlehydrat gerechnet enthalten, worauf sie in bekannter Weise mit alkylierenden, aralkylierenden oder arylierenden Mitteln behandelt werden. 



   Die auf diese Weise dargestellten Kohlehydratäther entsprechen, insbesondere was Wasserunempfindlichkeit betrifft, den höchsten technischen Anforderungen. 



   Beispiel : 50 Gewichtsteile Zellulose, wie Baumwolle oder Sulfitzellulose oder ein   Umwandlungs-   produkt der Zellulose, werden von Hand oder einer entsprechenden Vorrichtung (Knetmaschine od. dgl.) mit 450 bis 900 Gewichtsteilen einer Natronlauge, von   40 - 50% gemischt. bis   eine gleichmässige Masse entstanden ist. 



   Die Masse wird dann einige Stunden oder Tage stehen gelassen und in bekannter Weise mit alkylierenden, aralkylierenden oder arylierenden Mitteln (z. B. mit   Äthylchlorid   oder Äthylsulfat oder Benzylchlorid) behandelt. Das alkylierende oder aralkylierende Mittel wird vorteilhaft in einer, auf das vorhandene Ätznatron berechneten Menge verwendet. Man kann jedoch auch so vorgehen, dass das Ätznatron im Überschuss ist. Verwendet man das alkylierende oder   aralkylierende Mittel im Überschuss,   dann muss man, um saure Reaktion zu vermeiden, bei möglichst niedrigen Temperaturen alkylieren bzw. aralkylieren. 



   Die Reaktionstemperatur bei der Ätherifikation ist je nach dem Ätherifizierungsmittel verschieden. 



  Bei Verwendung von   Äthylchlorid   z. B. ist eine Temperatur von   80 - 1500 zu   wählen, während bei Verwendung von Äthylsulfat eine Temperatur von 40 - 50  empfehlenswert ist. 



   Die   Ätherifikation wird entsprechend   den Eigenschaften des alkylierenden bzw. aralkylierenden 
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 massen in bekannter Weise isoliert. 



   Die Darstellung der Natronzellulose kann auch so geschehen, dass man die Zellulose mit einem noch grösseren Überschuss an Natronlauge   tränkt   und dann auf die gewünschte Menge Natronlauge abpresst. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Äthern der Kohlehydrate vom Typus (Cc Hio 0 ;,), ;, ihrer Um- wandlungsprodukte oder Abkömmlinge durch Behandlung derselben, nach Tränkung mit Alkalilauge, mit alkylierenden, aralkylierenden oder arylierenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Kohlehydrate bzw. deren Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge, welche auf 1 Teil Kohlehydrat mindestens EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92320D 1920-05-05 1920-05-05 Verfahren zur Darstellung von Äthern der Kohlehydrate vom Typus (C6 H10 O5)n, ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge. AT92320B (de)

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