AT92353B - Drehschalter. - Google Patents

Drehschalter.

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AT92353B
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contact
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rotary switch
contact slide
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Leopold Wimmer
Adolf Voglmayer
Original Assignee
Leopold Wimmer
Adolf Voglmayer
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehschalter. 



   Es sind bereits Drehschalter bekannt geworden, bei welchen die Verschiebung der Kontaktbrücken durch Exzenterwirkung hervorgerufen wird. Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung der Bauart derartiger Schalter sowie eine Verbesserung ihrer Wirkungsweise einerseits durch die Anordnung der Exzenter im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der   Kpntaktschieber,   anderseits durch die Ausbildung der Gleitbahn der federnden Schieber und eine hiedurch erzielbare, die Momentschaltung begünstigende
Spannung derselben. 



   Gemäss der Erfindung bestehen die Kontaktschieber aus mit Führungsschlitzen versehenen Metallstreifen, welche an den Enden des Schlitzes aufgebogene Lappen, Nasen od. dgl. besitzen. Am Drehbolzen des Schalters ist für jeden Schieber je ein flacher Daumen fest angeordnet, der auf den betreffenden
Schieber derart einwirkt, dass er ihn mit der Bodenfläche stets gegen die Kontakte niederdrückt, mit der Umfläche dagegen an den Lappen od. dgl. angreift und daher mitnimmt.

   Der durch Abbiegen seiner Enden federnd ausgebildete Kontaktschieber ist in einer Ausnehmung geführt, welche wenigstens an der einen Kontaktstelle schräg ansteigend unter Bildung einer schalten Kante in eine die andere Kontaktstelle zweckmässig überhöhende Kontaktmulde übergeht, so dass durch die im Schieber auftretende Spannung sowohl beim   Ein-als Ausschalten Momentsehaltung   hervorgerufen wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Serienschalter beispielsweise veranschaulich, u. zw. zeigt Fig. 1 den Schalter in Offenstellung im Längsschnitt, Fig. 2 in Draufsicht bei abgenommenem Deckel und Fig. 3 in Schaltstellung im Längsschnitt. 



   Auf dem mit der Handhabe 1 versehenen drehbaren Schaltbolzen 2 sind im rechten Winkel versetzt zwei flache Daumen 3,   3'fest   angeordnet, welche auf je einem Kontaktschieber   4, 4'aufliegen.   



  Diese bestehen aus federnden Metallstreifen, deren Enden nach abwärts   U-oder V-formig   abgebogen sind. 



  An   den Enden eines Führungsschlitzes   sind aus dem Streifen zwei Lappen 5, 5'aufgebogen, an welchen die   Umfläche   des betreffenden Daumens bei Verdrehung angreift. Jeder Kontaktschieber greift mit seinen abgebogenen Enden in eine entsprechend breite Ausnehmung 6,   6'der Grundplatte'1   ein und ist hiedurch gegen Drehung gesichert. Die Grundfläche jeder Ausnehmung steigt an der einen Kontaktstelle schräg an und geht, eine scharfe Kante   8, 8'bildend,   in eine Kontaktmulde 9,   9'über.   In diese Mulde greift ein Kontaktstück   10,     10'passend   ein, das durch Schrauben 11 befestigt und an den einen Pol des Stromkreises angeschlossen ist.

   Die zweiten Kontaktstücke   12, 12'sind   in den Aussparungen 6, 6'befestigt und mit einer Erhöhung 13, 13'versehen, durch welche der Schieber in der Ausschaltstellung in seiner Stellung gehalten wird. Die Kontaktmulden 9, 9'liegen im vorliegenden Falle höher als die Kontaktstücke 12,   12'.   



   Beim Schalten wird der von dem Daumen beeinflusste Schieber gegen den in der Mulde 9 liegenden Kontakt 10 verschoben, wobei das diesem Kontakt zugekehrte Schieberende durch die ansteigende Fläche gehoben und daher in Spannung versetzt wird, so dass es nach Erreichung der scharfen Kante 8 in die Mulde 10 plötzlich einfällt. Durch die Spannung wird das Schieberende auch bei der Aussehaltbewegung von dem Kontakt 10 plötzlich abgezogen. Es findet daher eine Momentschaltung statt, bei welcher der sonst unvermeidliche   &commat;ffnungs-und Schliessfunke möglichst   unterdrückt wird. 



   Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass die beiden Kontaktstellen in gleicher Höhe liegen und die Spannung des Kontaktschiebers dadurch erzielt wird, dass beiderseits Schrägflächen angeordnet sind, über welche die abgebogenen Enden des Schiebers hinaufgleiten. Bei der beschriebenen Anordnung erfolgt die Exzenterwirkung mit sehr geringer Reibung, was der Lebensdauer des Schalters zugute kommt. 

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   Um ein richtiges Funktionieren des Schalters jederzeit überprüfen zu können, empfiehlt es sich, am Deckel den einzelnen Schaltstellungen entsprechende Marken anzubringen, welche mit einem am Rücken der
Handhabe 1 angebrachten Pfeil korrespondieren. Werden diese Zeichen in selbstleuchtender Masse auf- getragen, so erfüllen sie gleichzeitig den Zweck, den Schalter im Dunkeln leicht auffindbar zu machen, welche Wirkung naturgemäss noch verstärkt wird, wenn der Rücken der Handhabe zur Gänze mit dieser
Masse bestrichen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drehschalter, bei welchem einer oder mehrere am Drehbolzen angeordnete-Kontaktschieber durch Exzenter beeinflusst werden, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Daumen (3, 3') auf je einen als Kontaktschieber dienenden, mit einem Führungsschlitz und an dessen Enden mit aufgebogenen Lappen ) o, a Nasen od. dgl. versehenen Metallstreifen (4, 4') derart einwirkt, dass derselbe mit seiner Boden- fläche den'Kontaktschieber stets niederdrückt und mit seiner Umfläche an den Lappen des Kontakt- schiebers angreift.-- 2.
    Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Grundplatte (7) vor- gesehene Ausnehmung (6), in welcher der durch Abbiegen der Enden federnd ausgebildete Kontaktschieber (4) geführt ist, wenigstens an der einen Kontaktstelle schräg ansteigend unter Bildung einer scharfen Kante (8) in eine den andern Kontakt (12) zweckmässig überhöhende Koutaktmulde (9) über- geht, so dass die Spannung des Schiebers beim Ein- und Ausschalten Momentschaltung gewährleistet. EMI2.1
AT92353D 1921-03-19 1921-03-19 Drehschalter. AT92353B (de)

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AT92353T 1921-03-19

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AT92353B true AT92353B (de) 1923-04-25

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ID=3612393

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