AT92462B - U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzerrohren u. dgl. - Google Patents
U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzerrohren u. dgl.Info
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Description
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U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzen'ohren u. dgl.
Die Erfindung betrifft einen U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzerrohren, die. aus einem durch Schmieden vorzugsweise aus Flussstahl hergestellten Stück, in dem zur Verbindung der Schenkel dienende Kanäle vorgesehen sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Kanäle an ihren äusseren Enden dort, wo die Schenkel in dem Schmiedestück zu befestigen sind, durch eine Scheidewand getrennt sind, die mit dem Schmiedestück ohne jede Schweissnaht ein Stüekbildet.
Es sind schon U-Stutzen bekannt, bei welchen Blech zu einem topfförmigen Gebilde gepresst und sodann die zylindrische Wand des Topfes an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen nach einwärts gepresst wird, bis sich diese Stellen in der geometrischen Achse des Topfes berühren und so Kanäle bilden, in welche die Überhitzerrohre eingesetzt werden können. Derartige U-Stutzen sind wegen der Gefahr des Leckens und wegen der notwendig geringen Dicke des Bleches und der dadurch bedingten geringen Haltbarkeit recht bedenklich.
Es sind ferner auch U-Stutzen bekannt, welche dadurch hergestellt werden, dass man in den Schenkeln eines V-förmigen Schmiedestückes einander innen schneidende Längskanäle bohrt und dann die Schenkel parallel biegt. Derartige U-Stutzen weisen gleichfalls nicht die das wesentliche Merkmal der Erfindung darstellende in einem Stück ohne Schweissnaht mit dem Schmiedestück hergestellte Scheidewand auf und ausserdem wird durch das notwendige Parallelbiegen der gebohrten Schenkel die Gefahr einer Deformation und des Rissigwerdens derselben herbeigeführt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, bei welchem in einem Schmiedestück, vorzugsweise aus Stahl, jedoch nicht mit zwei voneinander getrennten Schenkeln, einander innen schneidende Kanäle gebohrt werden, so dass zueinander parallele Überhitzerrohre eingesetzt werden können und zugleich die Scheidewand herausgearbeitet wird. Das in den Zeichnungen und in der Beschreibung angenommene Herstellungsverfahren bildet jedoch nicht den Gegenstand der Erfindung und kann beliebig abgeändert werden.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Endansicht der beiden Gesenke oder Formen zum Ausschmieden oder Pressen des Werkstückes. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 ; Fig. 3 ist eine Draufsicht eines der Gesenke ; Fig. 4,5 und 6 sind Seitenansicht, senkrechter Schnitt und Draufsicht des Werkstückes ; Fig. 7 ist ein Schnitt eines fertigen U-Stutzens gemäss der Erfindung, Fig. 8 ist eine Draufsicht hievon und Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie 0- D der Fig. 8 ; Fig. 10 zeigt in einer der Fig. 7 ähnlichen Ansicht den fertigen U-Stutzen samt den Enden der angeschlossenen Überhitzerrohre.
Wie Fig. 1, 2 und 3 zeigen, haben das obere bewegliche Gesenk 1 und das untere feste Gesenk la an den einander zugekehrten Flächen einander gleiche Ausnehmungen 2 ; die Teile 3 dienen zum leichten Abtrennen des massiven Barrens von dem im Gesenk ausgeschmiedeten. Teil. Durch Rippen in den Gesenken werden die Vertiefungen 5 in dem Schmiedestück (Fig. 4,5 und 6) erzeugt ; zur Erzeugung des letzteren, das nach dem Aussehmieden den punktiert angedeuteten Grat 6 besitzt, wird der Metallbarren erhitzt.
In den der Hauptsache nach fünfeckigen Schmiedeblock Fig. 4, von dem die Basis mit den beiden daran stossenden Seiten je einen rechten Winkel bildet, werden von der Basis aus schräge Kanäle gebohrt, die sich in der Nähe der der Basis gegenüberliegenden Ecke schneiden und sodann werden die an der Basis nach aussen mündenden Kanäle senkrecht zur Basis und daher parallel zueinander ausgebohrt, wie bei 34, 34 (Fig. 7) gezeigt ist, wobei zweckmässig konische Übergangsstellen 33 durch entspiechende
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Gestaltung des Bohrers oder Fräsers geschaffen werden und zwischen den beiden parallelen Bohrungen . M, 34, in welche die Enden der Überhitzerrohre od. dgl.
eingezogen und bei 36 durch Verstemmen oder in anderer Weise abgedichtet wurden, eine ein Stück mit dem Schmiedestück bildende Scheidewand 35 ohne jede Schweissnaht stehen bleibt.
Diese Herstellungsweise des U-Stutzens, welche nur ein keinen Gegenstand der Erfindung bildendes Beispiel darstellt, gestattet den U-Stutzen in einer Hitze in einfachster Weise so anzufertigen, dass die Scheidewand 35 mit dem Schmiedeblock ein Stuck bildet und jede Gefahr des Leckens vollkommen ausschliesst.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzerrohren u. dgl., bestehend aus einem durch Schmieden hergestellten nahtlosen Stück, in dem zur Verbindung der Schenkel dienende Kanäle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle an ihren äusseren Enden durch eine Scheidewand getrennt sind, die mit dem Schmiedestück ohne jedwede Schweissnaht ein Stück bildet. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB92462X | 1918-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT92462B true AT92462B (de) | 1923-05-11 |
Family
ID=9868237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT92462D AT92462B (de) | 1918-12-07 | 1919-10-23 | U-Stutzen zur Verbindung der parallelen Schenkel von Überhitzerrohren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT92462B (de) |
-
1919
- 1919-10-23 AT AT92462D patent/AT92462B/de active
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