AT924U1 - Gehäuse für ein elektrisches oder elektronisches gerät - Google Patents

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AT924U1
AT924U1 AT0006695U AT6695U AT924U1 AT 924 U1 AT924 U1 AT 924U1 AT 0006695 U AT0006695 U AT 0006695U AT 6695 U AT6695 U AT 6695U AT 924 U1 AT924 U1 AT 924U1
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battery
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    • H05K7/1462Mounting supporting structure in casing or on frame or rack for programmable logic controllers [PLC] for automation or industrial process control
    • H05K7/1482PLC power supply; PLC accessories, e.g. for safety
    • HELECTRICITY
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    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
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Description

AT 000 924 Ul
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für ein elektrisches oder elektronisches Gerät, welches eine Batteriekammer zur Aufnahme einer Batterie, insbesondere einer Pufferbatterie aufweist, bei welcher die Spannungspole an zwei gegenüberliegenden Endflächen angeordnet und über je eine Kontaktfeder mit einer in dem Gehäuse angeordneten Leiterplatte des Gerätes elektrisch verbunden sind.
Gehäuse mit einer Batteriekammer dieser Art sind bereits bekannt. Beispielsweise sind Batteriekammem vorgesehen, die mit Kontaktfedem bestückt als Baugruppe in ein Gehäuse eingebaut werden. Der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktfedem und einer auf der Leiterplatte angeordneten elektronischen Schaltung wird über Leiterbrücken hergestellt.
Bei anderen bekannten Systemen erfolgt die Kontaktgabe dadurch, daß die Batteriekammer in die Leiterplatte eines Gerätes eingesetzt wird, wobei die aus der Batteriekammer herausragenden Enden dieser Kontaktfedem mit der Leiterplatte verlötet werden.
Weiters sind Systeme bekannt, bei welchen die Batterie mittels einer Halteklammer an der Innenwandung des Gehäuses eingeschnappt wird. Die Kontaktgabe zur Leiterplatte erfolgt über angeschweißte Fahnen und Leitungen.
Ein Nachteil aller bekannten Systeme liegt unter anderem darin, daß der Zusammenbau des Gehäuses bzw. der Einbau der Batteriekammer aufwendig und teuer ist, da eine Vielzahl von Komponenten vorhanden sind, die miteinander elektrisch und/oder mechanisch verbunden werden müssen.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Gehäuse mit einer Batteriekammer zu schaffen, weiche durch eine geringe Anzahl von Bauteilen realisierbar ist und einen möglichst einfachen Zusammenbau des elektronischen Gerätes ermöglicht. Weiters sollte die Batterie leicht zugänglich sein, um ein einfaches und rasches Auswechseln zu ermöglichen.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Batteriekammer als wannenförmige Eintiefüng einer Seitenfläche des Gehäuses ausgebildet ist, welche einer Stirnseite der Leiterplatte zugewandt ist, wobei an dem vorderen und hinteren Ende dieser 2 AT 000 924 Ul
Eintiefimg je eine Durchbrechung der Gehäusewand vorgesehen ist, durch welche die mit der
Leiterplatte fest verbundenen Kontaktfedem in die Batteriekammer geführt und darin gehalten sind. Durch diese Maßnahmen kann die Batteriekammer in vorteilhafter Weise einstückig mit dem Gehäuse hergestellt, z.B. aus einem Kunststoff gespritzt, werden. Weiters kann die Leiterplatte bei ihrer Fertigung bereits mit den Kontaktfedem bestückt werden. Beim Zusammenbau des elektronischen Gerätes, d.h. bei dem Einbau der Leiterplatte in das Gehäuse, werden die Kontaktfedem automatisch in die Durchbrechungen der Batteriekammer eingefädelt, sodaß kein einziger zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses sind im Mittelabschnitt der Batteriekammer an den Seitenwänden der wannenformigen Eintiefimg elastische, einander gegenüberliegend angeordnete, nach innen, in die Batteriekammer vorstehende Nasen zum Festhalten der Batterie vorgesehen. Dadurch wird verhindert, daß die Batterie aus der Eintiefimg herausfallt, insbesondere dann, wenn keine Abdeckung der Batteriekammer vorgesehen oder wenn diese abgenommen ist.
Weitere Vorteile und Merkmale des erfindungsgemäßen Gehäuses gehen aus anderen abhängigen Ansprüchen hervor.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel für ein Gehäuse der erfindungsgemäßen Art im Detail beschrieben, wobei auf die beiliegenden Figuren Bezug genommen wird, die zeigen: ^ 'vj Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gehäuses für ein elektronisches Gerät,
^ Figuren 2a bis 2d schematische Schnitte durch das Gerät von Figur 1 im Bereich der Batteriekammer und —
<>. nguicii jo. uuu ju cuicn iJingsmittelschnitt und eine Draufeicht des mit der Batteriekammer versehenen Gehäuseteils.
Im folgenden wird auf die Figur 1 Bezug genommen, in welcher ein Teilausschnitt eines Gehäuses 1 eines elektronischen Gerätes in einer perspektivischen Darstellung gezeigt ist. Ein solches Gehäuse ist beispielsweise für den Einbau in einen Schalt- oder Geräteschrank vorgesehen. An der Stirnseite la des Gehäuses 1 sind mehrere Bedienungs- und Anzeigeelemente, wie z.B. ein Ein-/Ausschalter angeordnet. Ebenso ist an der Stirnseite la des Gehäuses 1 ein Steckerteil 2 für einen Stecker 3 vorgesehen, mittels welchem das elektronische Gerät mit einer elektrischen Spannung versorgt wird. Der Steckerteil 2 und der Stecker 3 sind 3 AT 000 924 Ul
Inhalt einer parallelen Schutzrechtsanmeldung der Anmelderin und werden daher hier nicht näher erläutert. An der Deckfläche lc des Gehäuses 1 sind Öffnungen zur Gerätekühlung vorgesehen.
In dem Gehäuse 1 des elektronischen Gerätes ist eine (in Fig. 1 nicht zu sehende) Leiterplatte angeordnet, deren Schmal- bzw. Stirnseite der Stirnfläche la des Gehäuses 1 zugewandt ist.
Im Mittelabschnitt der Stirnfläche la des Gehäuses ist eine als Batteriekammer dienende wannenförmige Eintiefung 4 der Gehäusewand zu sehen, die zur Aufnahme einer Pufferbatterie für das elektronische Gerät vorgesehen ist. Weitere Details dieser Batteriekammer 4 gehen aus den weiter unten erläuterten Abbildungen 2 und 3 hervor.
Die Batteriekammer 4 ist im Betriebszustand des Gerätes durch eine Abdeckung 5 vor einem versehentlichen oder unerwünschten Zugriff gesichert. Diese Abdeckung 5 erstreckt sich von vorne gesehen etwa über die Hälfte der Stirnseite la des Gehäuses 1 und von der Seite betrachtet bis zu dem Steckerteil 2, sodaß eine Abdeckhaube gebildet wird, die im aufgesetzten Zustand sowohl die Batteriekammer 4 als auch den Stecker 3 im wesentlichen vollständig abdeckt. Die Abdeckhaube 5 wird mittels Laschen 6, die in entsprechende Schlitze 7 des Gehäuses 1 einsteckbar sind, und einer lösbaren Rastnase S, die mit einer entsprechenden Ausnehmung des Gehäuses verrastbar ist, an dem Gehäuse 1 gehalten.
In den Figuren 2a bis 2d sind verschiedene Schnitte durch das elektronische Gerät im Bereich der Batteriekammer 4 zu sehen, wobei Figur 2a einen Querschnitt durch die Batteriekammer,
Figur 2b einen Längsmittelschnitt durch die Batteriekammer und Figur 2c und Figur 2d eine Draufsicht bzw. eine Unteransicht dieser Batteriekammer zeigen.
Diesen Figuren ist zu entnehmen, daß die Batteriekammer als eine wannenförmige Eintiefung 4 mit einem tunnelförmigen Querschnitt ausgebildet und daher an die Form einer im wesentlichen zylinderförmigen Puflferbatterie 9 angepaßt ist, deren Pole an den stimseitigen Endflächen angeordnet sind. An dem vorderen und hinteren Ende der Eintiefung 4 ist im Bereich der Längsmittelebene ε je eine Durchbrechung 10, 11 der Gehäusewand vorgesehen, in welcher je eine Kontaktfeder 12, 13 gehalten ist, die fest mit einer in dem Gehäuse angeordneten Leiterplatte 14 des elektronischen Gerätes verbunden ist. Die Kontaktfedem 12, 13 sind bei dem vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel L-förmig ausgebildet, wobei ein erster Schenkel 12a, <3<^ JS^der Kontaktfedem 12, 13 über zwei seitliche Zapfen 15 in die Leiterplatte 14 eingelötet ist und der zweite Schenkel 12b, 13b, welcher durch die Durchbrechungen 10, 11 in die Batteriekammer fuhrt, an den Stirnwänden der Eintiefung 4 in je einer Ausnehmung 16, 17 abgestützt und gehalten ist. 4 AT 000 924 Ul
Weiters weisen die Kontaktfedern 12, 13 je einen umgebogenen, von dem Ende des zweiten Schenkels 12b, 13b in einem Bogen zu dem ersten Schenkel 12a, 13a führenden Kontaktteil'<£?, 4 ? 10,4#"auf, welcher über einen konvex gekrümmten Teilbereich federnd an je einem Pol der Pufferbatterie 9 abgestützt ist.
Im Mttelabschnitt der Batteriekammer sind an den Seitenwänden 20, 21 der wannenförmigen Eintiefung 4 zwei einander gegenüberliegend angeordnete Nasen 22, 23 vorgesehen, die elastisch ausgebildet sind und seitlich nach innen in die Batteriekammer vorstehen. Diese Nasen dienen zum Festhalten der Pufferbatterie 9 bei abgenommener Abdeckhaube 5.
Weiters ist die Batteriekammer mit einem Ausziehband 24 versehen, welches an einer Seitenwand 20 der wannenförmigen Eintiefung 4 verankert und an den tunnelförmigen Querschnitt dieser Eintiefung 4 angelegt ist. An dem aus der Batteriekammer herausragenden freien Ende weist dieses Ausziehband eine Handhabe 25 auf.
In den Figuren 3a und 3b ist ein Längsmittelschnitt und eine Draufsicht auf das Gehäuse 1 des elektronischen Gerätes dargestellt.
Die Batteriekammer 4 ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie jene der Figur 2. In den Figuren 3a und 3b ist jedoch zu sehen, daß an den Seitenwänden 20, 21 der Eintiefung 4 je zwei gegenüberliegende Nasen 22a, 23a; 22b, 23b zum Festhalten der Pufferbatterie angeordnet sind. Weiters ist zwischen den Nasen 22a, 22b, 23 a, 23b und der vorderen bzw. hinteren Stirnwand der Batteriekammer je ein quer verlaufender Steg 26, 27 vorgesehen, welcher entlang der Eintiefung 4 ausgebildet ist und als ein Auflager für die Pufferbatterie dient.
Figur 3a ist zu entnehmen, daß das Gehäuse 1 des Gerätes von Figur 1 aus zwei Teilen, nämlich einem ersten Gehäuseteil 1' und einem zweiten Gehäuseteil Γ zusammengesetzt ist, wobei der erste Gehäuseteil Γ zur Aufnahme und Befestigung der Leiterplatte 14 mit den daran eingelöteten Kontaktfedem 12, 13 und der zweite Gehäuseteil 1" einen die Stirnfläche la mit der wannenförmigen Eintiefung 4 enthaltenden Kappenteil bildet, welcher auf den ersten Gehäuseteil 1' aufsteckbar ist. Hiezu sind sowohl an dem ersten als auch an dem zweiten Gehäuseteil selbsthaltende Rastelemente, wie Laschen 28 und gegengleiche Ausnehmungen 29, vorgesehen, welche ein einfaches Zusammensetzen dieser Gehäuseteile Γ, 1" ermöglichen.
In Figur 3b ist weiters zu sehen, daß in dem Boden der wannenförmigen Eintiefung 4 eine Markierung 30 angebracht ist, welche die richtige Einbaulage für die Pufferbatterie anzeigt. 5 AT 000 924 Ul
Der Zusammenbau eines Gehäuses der erfindungsgemäßen Art ist äußerst einfach. Vorerst wird die bereits mit den Kontaktfedem 12, 13 versehene Leiterplatte 14 in den Gehäuseteil Γ eingesetzt und daran befestigt. Als nächster Schritt wird der Kappenteil Γ auf den Gehäuseteil Jf( aufgesteckt. Dabei werden die Kontaktfedem 12, 13 in die Durchbrechungen 10, 11 eingesetzt und entlang der Ausnehmungen 16 17 bis in ihre Endlage geführt. Somit ist bei Zusammensetzen des Gehäuses 1 zugleich auch die Batteriekammer fertiggestellt. Das elektronische Gerät kann in der Folge seiner Bestimmung zugefiihrt, z.B. in einen Geräteschrank eingebaut werden.
Es ist anzumerken, daß die Batterie im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht auf eine Pufferbatterie eingeschränkt ist. Es können alle bekannten Batterien verwendet werden, deren Pole an gegenüberliegenden Endflächen angeordnet sind. Ebenso kann die Batteriekammer zur Aufnahme von zwei oder mehreren Batterien vorgesehen sein. Weiters besteht im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, eine solche wannenförmige Eintiefung mit entsprechenden Kontaktfedem zur Aufnahme einer Anzeigelampe oder einer Sicherung vorzusehen. 6

Claims (6)

  1. AT 000 924 Ul ANSPRÜCHE 1. Gehäuse für ein elektronisches Gerät, welches eine Batteriekammer zur Aufnahme einer Batterie, insbesondere einer Puffeibatterie (9) aufweist, bei welcher die Spannungspole an zwei gegenüberliegenden Endflächen angeordnet und über Kontaktfedem (12, 13) mit einer in dem Gehäuse (1) angeordneten Leiterplatte (14) des Gerätes elektrisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriekammer als wannenförmige Eintiefung (4) einer Seitenfläche (la) des Gehäuses (1) ausgebildet ist, welche einer Stirnseite der Leiterplatte (14) zugewandt ist, wobei an dem vorderen und hinteren Ende dieser Eintiefung (4) je eine Durchbrechung (10, 11) der Gehäusewand vorgesehen ist, durch welche die mit der Leiterplatte (14) fest verbundenen Kontaktfedem (12, 13) in die Batteriekammer geführt und darin gehalten sind.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelabschnitt der Batteriekammer an den Seitenwänden (20, 21) der wannenfbrmigen Eintiefung (4) elastische, einander gegenüberliegend angeordnete und nach innen, in die Batteriekammer vorstehende Nasen (22, 23, 22a, 22b, 23a, 23b) zum Festhalten der Batterie (9) vorgesehen sind.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die L-förmig ausgebildeten Kontaktfedem (12, 13) mit je einem Schenkel (12a, 13a) über seitliche Zapfen (15) in die Leiterplatte (14) eingelötet und mit ihren zweiten Schenkeln (12b, 13b) an den Stirnwänden der Batteriekammer in Ausnehmungen (16, 17) abgestützt sind.
  4. 4. Gehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Kontaktfedem (12, 13) einen umgebogenen, von dem Ende des zweiten Schenkels (12b, 13b) in einem Bogen zu dem ersten Schenkel (12a, 13a) führenden, konvex gekrümmten Kontaktteil (18, 19) aufweist, welcher welcher federnd gegen einen Pol der Batterie abstützbar ist.
  5. 5. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelabschnitt der Batteriekammer in die wannenförmige Eintiefung (4) ein Ausziehband (24) einlegbar ist, welches an einer Seitenwand (20) dieser wannenfömigen Eintiefung (4) verankert ist. 7 AT 000 924 Ul
  6. 6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriekammer an der Stirnseite des Gehäuses untergebracht ist, und die Kontaktfedem entweder durch Einschieben der Leiterplatte (14) in das Gehäuse (1) oder durch Aufstecken eines die wannenförmige Eintiefung (4) enthaltenden Gehäusekappenteils (1") in die Batteriekammer einführbar sind. 8
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