AT925U1 - Jaucherinne - Google Patents
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Description
AT 000 925 Ul
Die Erfindung betrifft äne Jaucherinne aus aneinandergereihten RinneneJementen in Form von mit einem oberen Bniaßspait versehenen Rohren, deren Mantel außenseitig Längsprofilierungen aufweist.
Jaucherinnen dieser Art werden bevorzugt im Stall in einen Betonbelag eingebettet, der vorzugsweise leicht gegen die Oberseite der Jaucherinne abfällt und direkt in diese Oberseite übergeht An sich können Jaucherinnen der gegenständlichen Art sowohl aus Metall als auch aus Beton oder verschiedenen Kunststoff- oder Kunst-harzmateriaiien bzw. Verbundwerkstoffen hergestellt werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf aus sogenanntem Polymerbeton, einem Gießharz hergestellte Jaucherinnen, kann aber in etwas modifizierter Form auch bei Jaucherinnen aus Beton oder, hier bevorzugt aus Beton mit einer säurefesten Innenauskleidung verwirklicht werden.
Bekannte, aus Beton oder Polymerbeton hergestellte Jaucherinnen haben eine rechteckige Grundform ihres Außenumrisses und daher auch im Bereich des oberen Einiaßspaltes ihre größte Breite. Zur Verbesserung der Haftung im Beton des Stallbodens können mit Abstand von der Oberseite seitliche Hohlkehlen angebracht werden. Neben im wesentlichen kreisrunden Querschnitten der Rohröffnung bei Betonrohren ist es auch bekannt, eine von den Unterkanten des Einlaßspaltes schräg abfallende und über seitliche Wandungsteile in einen Bodenbereich überleitende Form der Rohröffnung zu verwenden. In beiden Fällen ergibt sich ein relativ ungünstiges Rießverhalten der Jauche in der fertiggestellten Rinne. Es ist schwierig, die 2 AT 000 925 Ul
Rinnenelemente in der bisherigen Form genau fluchtend zu verlegen, so daß in der Praxis immer wieder zwischen aufeinanderfolgenden Elementen Stufen oder Fugen entstehen, die die Ableitung der Jauche beeinträchtigen und vor allem bei nicht völlig dichtem Umgebungsbeton zu einem Aussickem flüssiger Jauchebestandteile in den Stützbeton beitragen können, was sowohl aus hygienischen Gründen als auch wegen der möglichen Beeinträchtigung der Betonfestigkeit vermieden wanden soll. Ebenso treten, wenn die seitlichen Hohlkehlen nicht einwandfrei mit dem Umgebungsbeton gefüllt werden, zwischen den Außenrändem oder Oberseite und dem Anschlußbeton Fugen bzw. Spalte auf, durch die Jauche entlang des Rinnenmantels einsickem kann. Die verhältnismäßig breite, vom Umgebungsbeton freibleibende Oberseite der Rinnenelemente hat bei der üblichen glatten Ausführung einen wesentlich niedrigeren Reibungsbeiwert als der anschließende Beton, so daß hier eine erhöhte Rutschgefahr für Tier und Mensch gegeben ist.
Aufgabe der Erfindung ist demnach die Beseitigung der aufgezeigten Nachteile und die Schaffung einer Jaucherinne der gegenständlichen Art, die mit einfachen Mitteln mit genau fluchtenden Rinnenelementen verlegt werden kann, günstige Rieß- und Abieiteigenschaften für die Jauche aufweist und bei der sowohl innerhalb der Rinne als auch zwischen Rinne und Anschlußbeton ungünstige Fugenbildungen verhindert werden. Ferner soll eine einwandfreie Einbettung der Rinne in den Stallbeton gewährleistet und die bisher auftretende Rutschgefahr weitgehend beseitig werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rohröffhung in ihrer Grundform oval, zumindest im Decken- und Bodenbereich gerundet ist, daß der Einlaßspalt von zwei zu Randleisten verdickten Wandungsteilen begrenzt ist, beidseits dieser Leisten nach oben offene Vertiefungen, deren Außenrand tiefer als die Oberseite der Randleisten liegt, vorgesehen sind und die Rohrenden eine gegengleiche Anschlußprufilierung für stoßende Rohre, z.B. eine Nut- bzw. Federprofilie-rung aufweisen.
Durch die besondere Form der Rohröffnung werden gegenüber den bekannten Rinnen die Fließeigenschaften für die Jauche sowohl hinsichtlich des Einlasses als 3 AT 000 925 Ul auch des Weitertransportes begünstigt, wobei insbesondere gegenüber gleich großen kreisrunden Querschnitten Verbesserungen erzielt werden. Die beiden Randleisten geben eine gegenüber der größten Breite der Rinnenelemente wesentlich verringerte Breite der sichtbaren, aus dem Bodenbeton hervortretenden Oberfläche, wobei sowohl die Rutschgefahr verringert als auch die mögliche Auftrittsfläche und damit mögliche Belastung während des Gebrauches verkleinert wird. Die beidseits der Leisten vorgesehenen, nach oben offenen Vertiefungen können leicht und vollständig mit Beton ausgefüflt werden, so daß Fugenbildungen vermieden werden und überdies auch ein Einsickem von Jauche zwischen Umgebungsbeton und Rinnenkörper weitgehend verhindert wird. Durch die Anschlußprofilierungen wird eine fluchtende und für die vorliegenden Zwecke hinreichend dichte Verlegung der Rinnenelemente ermöglicht, wobei es sogar im Bedarfsfall denkbar ist, in diese Anschlußprofilierungen Dichtungselemente oder Dichtungsmassen einzubringen bzw. aneinanderstoßende Rinneneiemente im Bereich der Profilierungen zu verkleben.
Die Rutschsicherheit wird weiterhin dadurch verbessert, daß die Oberseiten der Randleisten eine rutschherrrnende Oberflächenprofilierung, z.B. Riffelung, aufweisen.
Ene sowohl hinsichtlich der Einbettung in den Beton als auch eines weitgehend dichten Anschlusses an diesen günstige Form zeichnet sich dadurch aus, daß die Außenoberfläche der nach oben offenen Vertiefungen von den Randleisten an etwa parallel zur Innenoberfläche der Rohröffnung verlaufend abfällt und in einen nach außen-oben ansteigenden, nasenartigen Rippenvorsprung überleitet.
Zur weiteren Verbesserung der Haftung der Rinnenelemente im umgebenden Beton als auch zur Ensparung von Herstellungsmaterial können über einer ebenen Unterseite im Rinnenkörper beidseits Hohlkehlen vorgesehen sein. Dabei kann trotzdem die Unterseite des Rinnenkörpers über die ganze größte Breite reichen und daher bei der Verlegung eine sichere Standfläche bilden.
Vfeiterhin ist es möglich, seitlich in der Mantelaußenseite des Rinnenelementes flache, insbesondere rechteckige Vertiefungen vorzusehen. Diese Vertiefungen 4 AT 000 925 Ul verbessern ebenfalls das Haftungsvermögen im Beton, verringern den Materialaufwand und können überdies zur beim Transport geschützten Aufnahme von Produktkennzeichnungen dienen. V\feitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. & zeigen Fig. 1 ein Rinnenelement in Vorderansicht,
Fig. 2 das Rinnenelement nach Fig. 1 in Seitenansicht mit einem Anschlußelement und
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2
Die Rinnenelemente 1 haben die Grundform von Rohren mit einem oberen Einlaßspalt 2. Beidseits des Einlaßspaltes 2 besitzt der Rinnenkörper zwei Randleisten 3, deren Oberseite 4 eine rutschhemmende Profilierung aufweist Der Bnlaßspalt 2 öffnet sich in die Rohröffnung 5, die eine länglich-runde Grundform mit nach einem Kreisbogen gewölbter Decke 6 und einem ebenfalls nach einem Kreisbogen gewölbten Boden 7 sowie beim Ausführungsbeispiel ebenen Seitenflächen 8 hat.We dargestellt wurde, stellen die Leisten 3 den jeweils dicksten Teil des Rinnkörpers dar. Der Rinnenkörper selbst kann aus Gießharz, insbesondere Polymerbeton, hergestellt sein. De Breite des Rinnenkörpers im Bereich der Oberseiten 4 der Leisten 3 ist wesentlich kleiner als die größte Gesamtbreite.
Neben den Randleisten 4 sind nach oben offene Vertiefungen 9 vorgesehen, die Wandung dieser Vertiefungen 9 wird zunächst von einer schräg abfallenden Außenseite 10 der Randleisten gebildet, folgt dann im Bereich 11 etwa parallel einem Teil der Decke 6 und steigt dann zu einer Nase 12 an, an die eine schmale Außenleiste 13 anschließt. An dem einen Ende des Rinnenkörpers springt die Außenleiste 13 mit einem Fußteil 14 gegenüber dem inneren Körper des Rinnenelementes vor und ist am anderen Ende um das gleiche Maß zurückgesetzt, so daß die beiden Enden des Rinnenkörpers 1 gegengleiche nut-federartige Steckverbindungen für den Anschluß 5 AT 000 925 Ul folgender Rinnenelemente bilden, wie dies in den Fig. 2 und 3 veranschaulicht wurde.
Die Unterseite 15 des Fußteiles reicht über die gesamte größte Breite des Rinnenkörpers 1. Der Fußteil ist gegenüber dem anderen Rinnenkörper durch zwei seitliche Hohlkehlen 16 abgesetzt Ferner sind in den Seitenwandungen 17 flache, rechteckige Vertiefungen 18 vorhanden. 6
Claims (5)
- AT 000 925 Ul Ansprüche: 1. Jaucherinne aus aneinandergereihten Rinnenelementen in Form von mit einem oberen Enlaßspalt versehenen Rohren, deren Mantel außenseitig Längsprofilierungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohröffnung (5) in ihrer Grundform oval, zumindest im Decken- und Bodenbereich (6, 7) gerundet ist, daß der Enlaßspalt (2) von zwei zu Randleisten (3) verdickten Wandungsteilen begrenzt ist, beidseits dieser Leisten nach oben offene Vertiefungen (9), deren Außenrand (13) tiefer ais die Oberseite (4) der Randleisten (3) liegt, vorgesehen sind und die Rohrenden eine gegen-gieiche Anschlußprofilierung (13,14) für stoßende Rinnenelemente (1), z.B. eine Nut-bzw. Federprofilierung aufweisen.
- 2. Jaucherinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseiten (4) der Randleisten (3) eine rutschhemmende Oberflächenprofilierung, z.B. Riffelung, aufweisen.
- 3. Jaucherinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenoberfläche (10, 11, 12) der nach oben offenen Vertiefungen (9) von den Randleisten (3) an etwa parallel zur Innenoberfläche (6) der Rohröffnung (5) verlaufend abfällt und in einen nach außen-oben ansteigenden, nasenartigen Rippenvorsprung (12) überleitet.
- 4. Jaucherinne nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß über einer ebenen Unterseite (15) im Rinnenkörper beidseits Hohlkehlen (16) vorgesehen sind. 7 AT 000 925 Ul
- 5. Jaucherinne nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich in der Mantelaußenseite (17) des Rinnenelementes (1) flache, insbesondere rechteckige Vertiefungen (18) vorgesehen sind. 8
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT54995U AT925U1 (de) | 1995-10-11 | 1995-10-11 | Jaucherinne |
| DE29518272U DE29518272U1 (de) | 1995-10-11 | 1995-11-17 | Jaucherinne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT54995U AT925U1 (de) | 1995-10-11 | 1995-10-11 | Jaucherinne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT925U1 true AT925U1 (de) | 1996-08-26 |
Family
ID=3493560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT54995U AT925U1 (de) | 1995-10-11 | 1995-10-11 | Jaucherinne |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT925U1 (de) |
| DE (1) | DE29518272U1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102022123365A1 (de) | 2022-09-13 | 2024-03-14 | Aco Ahlmann Se & Co. Kg | Entwässerungsgegenstand und Entwässerungssystem |
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-
1995
- 1995-10-11 AT AT54995U patent/AT925U1/de not_active IP Right Cessation
- 1995-11-17 DE DE29518272U patent/DE29518272U1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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| DE29518272U1 (de) | 1996-01-11 |
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