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Vorrichtung zum Anzeigen des Ölunilaufes und des Öldruckes in den Schmierleitungen von Maschinenanlagen.
Bei Maschinen, beispielsweise bei Kraftmaschine in Fahrzeugen oder Flugzeugen, deren Teile durch eine Umlaufleitung das Schmiermittel zugeführt erhalten, werden zum Anzeigen des Wirkens der Umlaufschmierung und zur Feststellung des Druckes, unter welchem der Umlauf des Öles erfolgt, getrennte Anzeigeapparate vorgesehen.
Die Erfindung besteht in der Vereinigung eines Ölumlaufanzeigeapparates und eines Druckanzeigers zu einem gemeinsamen Apparat und in der besonderen Bauweise desselben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die Ansieht des einen Apparates bei abgenommenem Deckel. Die Fig. 2 zeigt einen Durchschnitt dieses Apparates im Aufriss. Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des zweiten Ausführungsbeispieles. Die Fig. 4 zeigt einen Aufriss und einen Durchschnitt durch einen solchen Apparat.
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und 3. Die in diese eingesetzten Kolben 4 und 5 sind auf der einen Seite durch die Federn 6 und 7 belastet.
Auf der anderen Seite wirkt das in die Kolbenführungen eintretende Öl auf die Kolben. In die Kolben greifen Arme 8 und 9 ein, welche auf Zeigerspindeln 10 und 11 sitzen. Die Zeigerspindeln sind durch den Boden des Gehäuses 1 und durch die Skala 12 hindurchgeführt. Auf sie sind die Zeiger 13 und 14 aufgesetzt. Die Zeigerspindeln besitzen an den den Zeigern entgegengesetzten Enden beispielsweise Konusse 15 und 16, auf welche im Gehäuse befestigte Schnappfedern 17 und 18 aufliegen. Auf den Spindeln innerhalb der Skala sind Schirme 19 und 20 aufgesetzt. Diese verhindern ein Austreten des Öles auf die Skala.
Der beschriebene Apparat wirkt auf folgende Weise : Das Umlauföl tritt durch den Kanal 21 in den Raum des Kolbens 4 ein. Der Kolben 4 wird durch den Anschlag 4a in einer solchen Stellung gehalten dass die Mündung des Kanals 21 stets geöffnet ist. Das eintretende Öl bewegt den Kolben 4 und spannt hiebei die Feder 6. Nachdem der Kolben 4 den Kanal 22 im Gehäuse öffnet, tritt aus dem Kolbenraum das Öl in den Gehäuseraum 24 ein. Durch die Bewegung des Kolbens wird ein Ausschlag des Zeigers 13 infolge Eingriffs des Armes 8 in den Kolben 4 erzielt.
Wenn eine Veränderung der Fördermenge des Öls eintritt, wird auch der Durchgangsquerschnitt 22 aus dem Kolbenraum nach dem Gehäuseinnern verändert. Gleichzeitig wird aber auch der Ausschlag des Zeigers dementsprechend geändert. Das Öl, welches in den Gehäuseraum 24 eintritt, gelangt durch den Kanal 25 in den Raum des Kolbens 5. Dieser hat ebenfalls einen Anschlag 5a, durch welchen er in einer solchen Lage gehalten wird, dass der Kanal 25 stets geöffnet ist.
Infolge des Druckes, unter dem das Öl gefördert wird, wird der Kolben 5 gegen den Druck der Feder bewegt. Dadurch wird der Zeiger 14, welcher durch den Arm 16 in den Kolben 5 eingreift, zum Ausschwingen gebracht, und der Druck, unter welchem das Öl steht, dadurch auf der Skala angezeigt.
Der Raum des Kolbens, in welchem die Feder 7 liegt, ist gegen den Gehäuseraum 24 abgeschlossen.
Der Raum 7 steht aber durch den Kanal 26 in Verbindung mit der Aussenluft oder mit einem Raum mit niedrigerem Druck als dem Förderdruck. Aus dem Gehäuseraum 24 fliesst das Öl durch den Anschluss 27 ab.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind in das Gehäuse 28 parallel angeordnete Zylinder 29 und 30 eingesetzt. In diesen Zylindern sind Kolben 31 und 32 geführt. In die Kolben greifen die einen Arme 33 und 34 von doppelarmigen Hebeln, welche auf den Zeigerspindeln 35 und 36 sitzen, ein.
Die andern Arme sind an Federn 43 und 44 angeschlossen. Die Zeigerspindeln besitzen Konusse 37 und 38,
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welche durch Federn 39 gegen das Gehäuse gedrückt und abgedichtet werden. Auf den Spindeln 3-5 und. 36 sitzen die Zeiger 40 und 41.
Die Wirkungsweise dieses Apparates ist folgende : Durch den Anschluss 45 tritt das Öl in den Zylinder 29 des Kolbens 31 ein. Derselbe wird dadurch nach links verschoben und öffnet den Kanal 46, aus welchem dann das Öl in den Gehäuseraum 4'1 ausfliesst. Wenn die Fördermenge des Öls sich verändert,
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ein. Dadurch wird der Kolben 32 nach-links verschoben und der Zeiger 40 zum Ausschwingen gebracht. Der Kolbenraum 48 ist durch den Anschluss 49 mit der Aussenluft oder mit einem unter niedrigerem Druck stehenden Raum verbunden. Die Federn 43 und 44 bewirken, dass die Kolben jeweils wieder in ihre
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Vorrichtung zum Anzeigen des Ölumlaufes und des Öldruckes in den Schmierleitungen von Maschinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Anzeigen des Ölumlaufes und des Öldruckes in einem gemeinsamen Apparat derart vereinigt sind, dass das aus der Einrichtung zum Anzeigen des Umlaufes des Öles austretende Öl unmittelbar in die Einrichtung zum Anzeigen des Druckes eintritt.