AT92730B - Elektrischer Glühzünder. - Google Patents
Elektrischer Glühzünder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrischer Glühzünder. Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Glühzünder, insbesondere für Minenzündung, und hat eine besondere Anordnung und Einrichtung der beiden Zündelektroden sowie eine einfache und wirksame Einrichtung zum Gegenstande, mittels derer die Zünddrähte bei der Explosion des Zündsatzes kurzgeschlossen werden, um zu verhindern, dass die Zündleitung infolge Zerstörung des Glühdrahtes oder der Leitungsfähigkeit des Zündsatzes unterbrochen wird. Der Erfindung gemäss sind die beiden Elektroden derart geformt, dass sie das Aufnahmsgehäuse für den Zündsatz bilden. Vorteilhaft sind die beiden EMI1.1 beispielsweise aus Papier, ineinandergeschoben und mit zugehörigen Ansätzen in einem Stück in der Regel aus Blech gebildet um die Herstellung wesentlich zu vereinfachen und zu erleichtern. Die Kurz- schlussvorrichtung kann im Inneren des Elektrodengehäuses angeordnet und durch eine mit der einen Elektrode verbundene oder in einem Stück bestehende Kurzschlusslamelle gebildet werden, die vorteilhaft den Zündsatzaufnahmsraum nach unten abschliesst und so ausgebildet ist, dass sie bei der Explosion durch Ausbiegung oder Deformieren mit der anderen Lamelle in Leitungsberührnng gelangen muss und so den Kurzschluss bewirkt. Der Abschluss des Zündsatzaufnahmraumes nach aussen kann hiebei durch einen oder mehrere Isolierdeckel erfolgen, die vorteilhaft Fortsätze der zwischen den Elektroden befindlichen Papierisolierung bilden. Der Abschluss des Gehäuses nach aussen kann aber auch durch aus Fortsätzen der Elektroden bestehende Deckel gebildet werden, die gleichzeitig als Kurzschlussvorrichtung dienen. Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des neuartigen elektrischen Zünders. Fig. 1 zeigt einen elektrischen Glühzünder mit innerer Kurzschlussvorrichtung bzw. mit Kurzschlusslamelle in perspektivischer Darstellung. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diesen Glühzünder. Fig. 3 zeigt diesen Glühzünder ebenfalls perspektivisch bei geöffnetem Deckel. Fig. 4 veranschaulicht den geöffneten Glühzünder bei weggebrochener Vorderwand perspektivisch. Fig. 5 zeigt in gleicher Darstellung eine zweite Ausführungsform des Glühzünders mit durch die äusseren Abschlussdeckel selbst gebildeter Kurzschlussvorrichtung. Fig. 6 ist ein Querschnitt durch diesen Glühzünder. Fig. 7 zeigt den Glühzünder perspektivisch bei geschlossenem Deckel und weggebrochener Vorderwand. Bei beiden dargestellten Ausführungen bestehen die beiden Elektroden 1 und 2 aus U-förmig gebogenen Blechstücken, die ineinandergeschoben sind, um das Aufnahmsgehäuse für den Zündsatz bzw. die Seitenwände des ersteren zu bilden. Das äussere BlechstÜck 1 ist an der ganzen Innenseite mit Papier J oder einem anderen Isoliermaterial belegt, um die beiden ineinandergeschobenen Elektroden zu isolieren. Ferner besitzt das äussere Blechstück vorstehende Randteile 4, die über das zweite innere Blechstück 2'gebogen sind. Jedes der beiden Elektrodenblechstücke-I und 2 besitzt eine untere Verlängerung oder einen Fortsatz 5 bzw. 6, an welchen der zugehörige Leitungsdraht 7 bzw. 8 angelötet oder sonstwie befestigt werden kann. Die beiden Elektroden sind im Inneren des Gehäuses zwischen den Lötstellen 9 durch einen gebräuchlichen Glühdraht 10 miteinander verbunden. Bei der Anordnung nach der Fig. 1-4 ist eine innere Kurzschlussvorrichtung vorgesehen, die durch eine vorteilhaft mit der inneren Elektrode 2 in einem Stück hergestellte Kurzsehlusslamelle 11 gebildet wird, die das Gehäuse EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> ist mit einer in den letzteren ragenden Nase oder Zunge 12 versehen, die bei der Explosion des Find- satzes durch Biegen oder Deformieren der Lamelle den Isolier-oder Papierbelag der Nachbarelektrode 1 durchtrennt und den Kurzschluss herbeiführt. Unter Umständen kann die Isolierung gegenüber der Nase 12 ausgenommen sein, diese Unterbrechung ist jedoch entbehrlich, wenn eine wie dargestellt spitz zulaufende Nase 12 vorgesehen ist. Der obere oder äussere Abschluss des Zündsatzaufnahmsraumes erfolgt bei dieser Anordnung durch einen über die Öffnung desselben zu klappenden vorteilhaft aus Pressspan bestehenden Deckel 13 oder auch durch einen Fortsatz der zwischen den Elektroden befindlichen Papierisolierung 3, der durch umgebogene Randlappen 14 der beiden Elektroden 1 und 2 in Stellung niedergehalten wird. Ist im Augenblick der Entzündung die Kurzschlussnase heruntergedrückt : also der Kurzschluss bereits hergestellt, so ist eine weitere Ausdehnung der Explosionsgase im Zünderraum nicht mehr möglich und wird daher der Papierdeckel zerstört und der Zündstrahl wird zur Sprengkapsel gelangen können. Zwischen den Lappen 24 sind tiefe Einschnitte 15 vorhanden, die das Einsetzen des Glüh-oderZünddra. htes ; ? in richtiger Lage gestatten, ausserdem sind die beiden Elektroden unterhalb der betreffenden Einschnitte mit Ausbuchtungen 16 versehen, die das Einlöten oder Befestigen der Glühdrahtenden erleichtern.-Die Isolierung oder der Papierbelag 3 ist mit einem Ausschnitt 17 versehen, um den Glühdraht 10 bis zur Ausbuchtung 16 der Elektrode 1 hinführen zu können. Bei der Anordnung nach den Fig. 5-7 wird der obere Abschluss des Zündergehäuses durch Deckel 18 und 19 bewirkt, die die Kurzschlussvorrichtung bilden. Diese Deckel können durch vorspringende Wandteile der Elektroden 1 und 2 gebildet und über die Öffnung des-Gehäuses gebogen werden. Der innere Deckel 19 ist zweckmässig nahe seinem Endrande mit gegen den äusseren Deckel 18 hin gerichteten Spitzen 20 versehen und etwas weiter einwärts gebogen, so dass diese Spitzen den äusseren Deckel nicht berühren. Bei der Entzündung des Zündsatzes wird der innere Deckel 19 gegen den äusseren Deckel. M hin gedrückt und die hiebei die Isolierung 3 durchtrennenden Spitzen 20 stellen den Kurzschluss her. An der Stelle, wo die Spitzen auftreffen, kann die Isolierung örtlich ausgenommen sein, auch können die Deckel 18 und 19, um den Durchgang des Zündstrahles zu erleichtern, entsprechend geschlitzt oder mit Einschnitten 21 versehen sein, so dass sich dieselben bei der Entzündung nicht zu öffnen brauchen, sondern sich deformieren, indem zwischen den Einschnitten befindliche Deckelteile nach aussen geschlagen werden, wodurch ein durch die beiden Deckel gehendes Loch entsteht, durch welches der Zündstrahl zur Sprengkapsel gelangen kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrischer Glühzünder, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zündelektroden derart geformt sind, dass sie das Aufnahmsgehäuse fÜr den Zündsatz bilden.
Claims (1)
- 2. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elektroden EMI2.1 Ansetzen der Leitungsdrähte und den sonstigen notwendigen Ansätzen in einem Stück hergestellt sind, und von denen eines, zweckmässig das äussere Blechstück an seiner Innenfläche mit Papier oder einen anderen Isoliermaterial belegt ist.3. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Elektrodenblechstücke, in der Regel das innere, mit einer Kurzschlusslamelle versehen ist, die gleichzeitig den Aufnahmsraum für den Zündsatz dicht abschliesst und so ausgebildet ist, dass sie bei der Explosion zufolge Ausbiegung oder Deformierung in Leitungsverbindung mit der anderen Elektrode tritt und den Kurzschluss herstellt.4. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorteilhaft EMI2.2 zunge (12) der Lamelle (11) in dem durch letzterer abgetrennten freien Raum ragt und vorteilhaft zugespitzt ist, so dass diese Zunge bei der Explosion die Isolierung der anderen Elektrode zu durchtrennen vermag.6. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmsgehäuse (1, 2) für den Zündsatz durch einen Papierdeekel, vorteilhaft aus Pressspan, nach aussen abgeschlossen ist, am besten durch umgebogene Lappen (14) der Elektrodenbleche in Stellung gehalten und bei der Explosion zerstört wird, damit der Zündstrahl zur Sprengkapsel gelangen kann. EMI2.3 (15) versehen sein können, um das Einsetzen des Glühdrahtes in 1richtiger Stellung zu ermöglichen.8. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1 und 2) Verschlussdeckel f18, 19) tragen, die zum Abschliessen des Zündsatzaufnahmsraumes und gleichzeitig als Kurzschlussvorrichtung im Augenblick der Entzündung des Zündsatzes dienen. <Desc/Clms Page number 3>9. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Deckel (19) mit Spitzen (20) versehen ist, die bei der Explosion den Kurzschluss herstellen.10. Elektrischer Glühzünder nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Deckel (18 und 19) mit Schlitzen oder Einschnitten (21) versehen sind, so dass bei der Explosion ohne Öffnen der Deckel durch Deformieren der letzteren Öffnungen in denselben entstehen, durch welche der Zündstrahl zur Sprengkapsel gelangen kann. EMI3.1
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