AT92826B - Futterflansch für Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Futterflansch für Werkzeugmaschinen.

Info

Publication number
AT92826B
AT92826B AT92826DA AT92826B AT 92826 B AT92826 B AT 92826B AT 92826D A AT92826D A AT 92826DA AT 92826 B AT92826 B AT 92826B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chuck
flange
machine tools
head
chuck flange
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vormals Adolf Finze & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vormals Adolf Finze & Co Ag filed Critical Vormals Adolf Finze & Co Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT92826B publication Critical patent/AT92826B/de

Links

Landscapes

  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Futternansch für Werkzeugmaschinen.   



   Der Gegenstand der Erfindung ist ein   Flltterflansch   für Werkzeugmaschinen, der durch Verstellung des Futters gegen den Flansch in einfacher Weise die Möglichkeit schafft, das mit dem Futter bereits fest verbundene WerkstÜck ohne Änderung seiner Einspannung genau zu zentrieren bzw. entsprechend der vorzunehmenden Bearbeitung einzustellen. 



   Die   Zeichnung zeigt eia A'isfuhrungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt Fig. 1 eine Ansicht des   Futterflansches   in der Richtung des Pfeiles P der Fig. 2 gesehen dar. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 durch den mit dem Spannfutter zusammengebauten Futter- 
 EMI1.1 
 der Richtung des Pfeiles P in der Fig. 2 gesehen. 



   Der Flltterflansch 1 weist einen geraden Schlitz 2 auf, in welchem ein Stein 3 gleitet, dessen Kopf   a   in die Bohrung 5 des Spannfutters 6 eingreift. An der dem Kopf 4 gegenüberliegenden Seite geht der Gleitstein   8   in einen mit Gewinde versehenen Zapfen 7 über und wird durch die Mutter   8,   unter Vermittlung der quadratischen Beilagscheibe 9, gegen die am Flansch angearbeitete Fläche 10 gepresst. Im Flansch ist eine Schraube 11 vorgesehen, deren Gewindebolzen in ein Muttergewinde   im Gleitstein-   eingreift. Diese Schraube ist mit einem Bund 12 verstiftet, der gegen die obere   Begrenzungsfläche   des Schlitzes   : 2 anliegt.

   Sie weist   einen Kopf 13 auf, dessen etwa quadratische Bohrung 14 es ermöglicht, die Schraube mittels eines Vierkantschlüssels zu drehen, so dass der Gleitstein 3 im Schlitze 2 sich verschiebt und dabei das Futter 6 mittels seines Kopfes 4 mitnimmt. Um den Gleitwiderstand möglichst zu verringern, lüftet man vor Betätigung der Schraube 11 die Mutter 8 etwas. Diametral gegenüber 
 EMI1.2 
 an seinem rechten Ende mit Gewinde und einer Mutter 21 versehen, durch deren Anziehen die Büchse. 15 (und damit der   Futterflansch)   fest gegen das Futter gepresst und überdies gegen Verdrehen gesichert wird.

   Lockert man die Mutter 21 und, um das Auftreten von Reibungswiderständen am   Führungskopf     4   zu vermeiden, auch die Mutter   8,   so lässt sich die zylindrische Büchse 15 verdrehen, wobei das Mittel des Bolzens 16 einen Kreis beschreibt, dessen Halbmesser der Exzentrizität e des Bolzenmittels in bezug auf das Mittel der BÜchse 15 gleich ist. Der im Schlitz 18 geführte Bund 17 bewirkt, dass die Drehung der Büchse 15 in ein Pendeln des Spannfutters 2 um das Mittel des Kopfes 4 als Drehpunkt verwandelt wird. Die grössten Ausschläge der Pendelbewegung ergeben sich, wenn die Büchse. 15 und damit auch das Mittel des Bolzens 16 aus seiner oberen Höchstlage (Fig. 1) um etwa 90 , im Sinne oder entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung, verdreht wird. 



   Zum leichteren Einbringen und Entfernen des Bolzens 16 ist im Spannfutter eine   Bohrung     22   vorgesehen, in welcher der Bund 17 und der Kopf 18 dieses Bolzens verdreht werden können. Die beiden 
 EMI1.3 
 nehmung 25 des Spannfutters nimmt die beiden Spannbacken 26 auf. Die mit gegenläufigem Gewinde in der Ausnehmung 28 des Spannfutters geführte Spindel 27 dient zum Verstellen der Spannbacken in üblicher Weise. Mit der zentrischen, Gewinde aufweisenden Bohrung 29 des   Futterflansehes   wird das Ende der Maschinenspindel fest verbunden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Einrichtung wird in folgender Weise verwendet : Das Werkstück wird in dem, mit dem Futterflansch verbundenen Spannfutter so eingespannt, dass die beiläufige Zentrierung bzw. beiläufige Einstellung entsprechend der vorzunehmenden Bearbeitung erreicht ist. Sodann werden die beiden Muttern 8 und 21 gelockert und man nimmt die genaue Zentrierung bzw. Einstellung des   FutterHansches   ohne Änderung der Einspannung vor, wozu zwei unabhängige Verstellbewegungen des Spannfutters gegen- über dem   Futterflanseh   zu Gebote stehen : die geradlinige Verschiebung des   Gleitsteincs   3 samt dem   Futtejflansch   im Schlitz 2 des Spannfutters und die Pendelbewegung um den Kopf   4   des Gleitsteines 3, welche man dem Spannfutter durch Verdrehen der. zylindrischen Büchse 15 erteilen kann.

   Diese beiden Bewegungen können, wie bereits erwähnt, unabhängig voneinander und auch vereinigt angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Futterflanseh für Werkzeugmaschinen, gekennzeichnet durch zwei das Spannfutter mit dem Flansch verbindende Spannschrauben, von denen die eine, dem Futter als Drehzapfen dienende Schraube in einem Schlitz des Flansches verstellbar ist, während die zweite, in einem Schlitz des Futters geführte Schraube exzentrisch a"f einer im Flansch drehbaren Büchse angeordnet ist. EMI2.1
AT92826D 1921-10-05 1921-10-05 Futterflansch für Werkzeugmaschinen. AT92826B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92826T 1921-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92826B true AT92826B (de) 1923-05-25

Family

ID=3612794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92826D AT92826B (de) 1921-10-05 1921-10-05 Futterflansch für Werkzeugmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92826B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT92826B (de) Futterflansch für Werkzeugmaschinen.
DE384291C (de) Vorrichtung zum Einrichten von auf einem Dorn befindlichen Werkzeugen in die von der Achse der Antriebswelle abweichende Achse des Werkstueckes
DE399338C (de) Spannfutter
DE571579C (de) Vorrichtung zum Abdrehen von Kolbenringen
DE1477114A1 (de) Drehstahlhaltevorrichtung
DE331346C (de) Schneideisenhalter fuer runde, geschlitzte Schneideisen
DE1136185B (de) Drehwerkzeug mit auswechselbarer Schneidplatte
AT349850B (de) Flachbohrwerkzeug
DE1069453B (de) Zentrierendes Spannfutter
DE826536C (de) Stahlhalter
DE824287C (de) Spannfutter mit Spannpatrone zum Einspannen von Bohrern u. dgl.
DE876517C (de) Federendenschleifmaschine
AT163072B (de) Werkzeug zum Festziehen von gewindetragenden Maschinenelementen wie Stiftschrauben, Gewindestiften, Schraubstutzen u. dgl.
AT164850B (de) Mitnehmervorrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke
DE676465C (de) Innenschleifwerkzeug mit einer exzentrisch verstellbaren Schleifscheibe
DE392496C (de) Drehbankspitze
CH654772A5 (de) Werkzeug zum bohren von bohrungen in werkstuecken.
AT143839B (de) Zweiteiliger Werkzeughalter, insbesondere für Gewindeschneidstähle.
DE333330C (de) Feststellvorrichtung fuer Bohrmaschinen
AT86793B (de) Zirkel.
AT166266B (de) Bohrfutter
DE362486C (de) Zylinderausbohrmaschine
AT51181B (de) Selbstspannendes Klemmfutter für Werkzeuge.
DE344854C (de) Werkbank-Parallelschraubstock
AT44239B (de) Stockmaschine.