AT92952B - Vorrichtung zum Vorbiegen der Glühkörper von elektrischen Glühlampen bzw. zum Auflegen des vorgebogenen Glühkörpers auf das Lampentraggestell. - Google Patents

Vorrichtung zum Vorbiegen der Glühkörper von elektrischen Glühlampen bzw. zum Auflegen des vorgebogenen Glühkörpers auf das Lampentraggestell.

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AT92952B
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    Vorrichtung zum Verbiegen der Glühkörper von elektlischen Glühlampen bzw. zum Auflegen des vorgebogenen Glühkörpers auf das Lampentraggestell.   
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 einen Kopf   15,   der an der   Umfläche   einer unrunden Muffe 16 aus isolierendem Material (vergleiche auch Fig. 4) anliegt, u. zw. unter dem Druck einer Feder   1'ï,   die bestrebt ist, jeden Stift 14 radial nach einwärts zu ziehen. Diesem Federdrucke vermögen die Stifte an der Stelle der   Umfläche   der   Muffe. M nachzugeben,   wo deren Radien kleiner sind als an den andern. Stellen, so dass die Stifte 14 an den Stellen kleinerer Radien derart weit zurückgezogen werden, bis ihre Enden in der Oberfläche der Kontakte   13   verschwinden. 



  Durch Verstellung der Mutter 9 auf der Schraube 8 kann die Glocke 11 gehoben und gesenkt werden, so dass die Entfernung der Stiftreihe 6 von der Stiftreihe 14 verschiedenen Höhen des Lampentraggestelles 
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 getriebenen Zylinders 3 auf die Glocke 11 dienen die Mitnehmerstifte   18,   die an dem Ring 12 befestigt sind und durch Durchbrechungen des oberen Flansches des Zylinders 3 hindurchgehen. Diese Ait des Mitnehmens gestattet auch die vorhin erwähnte Verstellung der Entfernung der Stiftreihe 6 von der   Stiftreihe M  
Unmittelbar neben dem Zylinder 3 ist eine Führung 19 angeordnet, in welcher eine Zahnstange 20 
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 bewegung des Zylinders 3 auf und nieder bewegt wird, u. zw. auf einem Wege, der gleich ist der jeweiligen Entfernung der beiden Stiftreihen voneinander.

   Der Antriebsmechanismus, der sowohl das Schaltrad 4 als auch die Zahnstange 20 in gleichem Zeitmasse und letztere überdies entsprechend der Entfernung der beiden Stiftreihen voneinander bewegt, ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da ein solcher Schaltmechanismus   in beliebiger Weise ausgeführt'werden   kann und an sich nicht Gegenstand der Erfindung ist. Auf der Führung 19 ist ein Spulenträger 22 befestigt, in den eine Spule 23 mit dem aufgewickelten Glühkörper 24 (Faden oder Draht) eingesetzt ist, von wo aus der Glühkörper durch die   Hülse, 82   gezogen und am Anfange der Arbeit an seinem Ende irgendwo festgehalten wird.

   Sobald dann die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, führt   die-Hülse 21   den Faden oder Draht 24 im Zickzack um die Stifte 6 und 14   herum,   indem die Auf-und Abbewegung des durch die Führungshülse 21 hindurchgeführten Fadens 24 unter der Einwirkung der Transversalbewegung des ruckweise gedrehten'Zylinders 3 eine   Ziekzackführung   des Fadens ergibt. Im Bereiche der Hülse 21 sind die Stifte 14 infolge der grösseren Radien der Muffe 16 ganz herausgedrängt, wogegen an der der Hülse 21 gegenüberliegenden Seite die Stifte 14 infolge der Federn 17 zurückgezogen werden und den zickzackförmig gebogenen   Glühkorper   abfallen lassen.

   Auf diese Weise kann die Vorrichtung kontinuierlich weiter arbeiten, solange die Spule 23 Drahtvorrat besitzt, indem immer leere Stifte 6 und 14 in den Bereich der   Führungshülse   21 gelangen. Der vorgebogene und 
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 den Einspannvorrichtung für das Lampentraggestell geführt werden. 



   Nun empfiehlt es sich aber auch, den um die Stifte 6 und 14 im Zickzack gebogenen Glühkörper, solange er noch auf diesem provisorischen Traggestell ist, auszuglühen, um ihm eine bleibende Knickung an der Biegestelle zu-geben und die durch das Biegen'entstandenen Materialspannungen aufzuheben. 



  Dieses Ausglühen kann in einfacher Weise dadurch geschehen, dass im Drehungssinne des Zylinders,'3 hinter der Hülse 21 zwei mit einer Stromquelle verbundene Kontakte 25 mit den dort vorbeikommenden Kontakten 13 in Berührung kommen, wodurch ein oder zwei Schleifen des zickzackförmig gebogenen Glühkörpers vorübergehend unter Strom gesetzt und zum Glühen gebracht werden. Um bei diesem Glühen eine Oxydation des   Glühkörpers   zu verhindern, steht die ganze Einrichtung unter einer Glasglocke 26, die mit Stickstoff oder einem andern indifferenten Gas gefüllt ist. 



   Soll der von der Vorbiegevorrichtung kommende Glühkörper sofort auf das endgültige Lampentraggestell aufgelegt werden, so wird neben der   Vorbiegevonichtung,   wie aus Fig. 1 ersichtlich, eine 
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 Stengel mit einem oberen und unteren Trägerstern besteht. Diese   Einspannvorrichtung   besteht aus einem unteren Teil   28,   mit einem Futter zur Aufnahme des   Lampenfüssehens   und Stützen 29 für die Häkchen des unteren Tragsternes, und einem oberen Teile 30 mit Stützen für die   Häkchen   des oberen Tragsternes. Die Einzelheiten des unteren und oberen Teiles 28 bzw. 30 der Einspannvorrichtung sind in der Zeichnung nicht veranschaulicht, da auch diese-in der verschiedensten Weise konstruktiv ausgeführt werden können.

   Es handelt sich dabei bloss darum, die überaus feinen   Häkchen   des Lampentraggestelles beim Auflegen des Glühkörpers zu stützen, um ein Verbiegen dieser Häkchen zu verhindern. Diese stützen müssen selbstverständlich verschiebbar sein, um das Traggestell mit seinen   Häkchen   in die Einspannvorrichtung einsetzen und wieder entfernen zu können. 



   Der untere Teil der Einspannvorrichtung 28 sitzt auf einer Welle   31,   die ein Schaltrad 32 trägt (siehe auch Fig. 3), das durch einen geeigneten von der Bewegung des Schaltrades 4 abgeleiteten Mechanismus 33 im Zeitmasse der Bewegung des Zylinders 3 ruckweise gedreht wird. Auf der Welle   31   sitzt ferner auch ein Zahnrad 34, in welches ein Zahnrad 35 der Übertragungswelle 36 eingreift, die ein langes Zahnrad 37 trägt, das in ein Zahnrad 38 des oberen Teiles 30 der Einspannvorrichtung eingreift, wodurch der obere Teil 30 zwangläufig die ruckweise Drehbewegung des unteren Teiles 28 mitmacht. 



  Die Länge des Zahnrades 37 gestattet eine Verstellung des oberen Teiles 30 für verschieden grosse Lampentraggestelle 27, ohne dass der Eingriff zwischen den Zahnrädern   37 und 88 unterbrochen   werden würde. 

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  Neben der Einspannvorrichtung ist eine Führungshülse 39 angeordnet, die mit einer Zahnstange 40 verbunden ist, welche im Zeitmasse der Bewegung der Zahnstange 20 der Vorbiegevorrichtung auf und nieder bewegt wird, was durch den   Übertragungsmechanismus   41 besorgt wird. Der von der Vorbiegevorrichtung kommende vorgebogene Glühkörper 24 wird durch die Hülse 39 hindurchgezogen und an dem einen   Stromzuführungsdraht   des Lampentraggestelles mit seinem Ende befestigt, worauf die Vorrichtung in Betrieb gesetzt werden kann.

   Durch die   Führungshülse     39   wird der vorgebogene Glühkörper ohne sonderlich Beanspruchung der   Traghäkchen   des Lampentraggestelles bei dessen ruckweiser Drehbewegung aufgelegt und ist das Traggestell vollkommen bewickelt, so wird es aus der Einspannvorrichtung herausgehoben und durch ein neues ersetzt. Das Auswechseln des Traggestelles kann derart rasch erfolgen, dass die Arbeit der Vorbiegevorrichtnng nicht unterbrochen zu werden braucht. 



   Die konstruktive Ausgestaltung der Vorrichtung, sowie ihrer Einzelheiten kann selbstverständlich im Rahmen des dargestellten Prinzips mancherlei Änderungen erfahren. Die mit der   Vorbiegeeinrichtung   kombinierte   Einspann-und Aufwickelvorrichtung für   das endgültige Traggestell ermöglicht es, den Glühkörper im weiteren fortlaufenden Arbeitsgange auf dieses letztere aufzuwickeln, was dadurch bewerkstelligt werden kann, dass   Vorbiege-und Einspannvorrichtung   im gleichen Zeitmasse angetrieben und unmittelbar nebeneinander angeordnet sind. Mit der Einspannvorrichtung kann auch eine elektrische 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur   Durchführung   des Verfahrens nach Pat. Nr. 67576, gekennzeichnet durch einen mit zwei entsprechend angeordneten, vorteilhaft in ihrer Entfernung voneinander verstellbaren Reihen von Fadenhaltestiften versehenen, ruckweise gedrehten Zylinder, neben welchem eine parallel zur Zylinderachse um die Entfernung der beiden Stiftreihen, im Zeitmasse der ruckweisen Drehbewegung des Zylinders hin und her bewegte   Führungshülze   od. dgl. zum Herumlegen des Glühkörpers um die Stifte angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenhaltestifte einer oder beider Reihen in dem drehbaren Zylinder oder in auf diesem aufgesetzten Ringen radial beweglich gelagert sind und mit einem im Innern des Zylinders befindlichen Mechanismus in Verbindung stehen, durch den die Stifte an einer Stelle des Umfanges des Zylinders, wo die Vorformung des Glühkörpers bereits beendet ist, soweit zurückgezogen werden, dass der vorgeformte Glühkörper von den Stiften abfällt.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenhaltestifte durch Federkraft radial nach innen gedrängt werden und mit Köpfen an einer im Innern des Zylinders und gleichachsig mit demselben angeordneten feststehenden unrunden Scheibe oder Muffe aus isolierendem Material anliegen, so dass beim Gleiten der Stiftköpfe auf den der Zylinderachse näher bzw. entfernter liegenden Stellen der Unrundscheibe od. dgl. ein Zurück-bzw. Vorschieben der Stifte bewirkt wird.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenhaltestifte in elektrischen Kontakten des Zylinders oder von auf den Zylinder aufgesetzten Ringen gelagert sind, die bei der Drehung des Zylinders hinter der Wickelstelle mit an eine Stromquelle angeschlossenen Kontakten in Berührung kommen, wodurch ein Teil des aufgewickelten Glühkörpers vorübergehend unter Strom gesetzt und geglüht wird.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Teil des Zylinders, auf welchem die Stifte gelagert sind, von einer ein indifferentes Gas, wie z. B. Stickstoff, enthaltenden Glasglocke od. dgl. umgeben ist, um eine Oxydation des glühenden Leuchtkörpers zu verhindern.
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Vorbiegeeinrichtung eine Einspannvorrichtung für das Lampentraggestell vorgesehen ist, die um die EMI3.2 masse der ruckweisen Drehung und im Ausmasse der Tragsterne voneinander hin und her bewegten Führungshülse od. dgl. für den Glühkörper kombiniert ist, so dass der Glühkörper selbsttätig auf das Lampentraggestell aufgelegt werden kann, wobei die aufgewickelten Teile des Glühkörpers an elektrischen Kontakten vorbeigeführt werden können, um sie auszuglühen.
    7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Vorbiegevorrichtung kommende Draht in ununterbrochenem Gange auf die Einspannvorrichtung für das Lampentraggestell selbsttätig aufgetragen wird und die Einspann-und Vorbiegevorrichtung in gleichem Zeitmasse angetrieben werden.
AT92952D 1912-08-06 1913-12-31 Vorrichtung zum Vorbiegen der Glühkörper von elektrischen Glühlampen bzw. zum Auflegen des vorgebogenen Glühkörpers auf das Lampentraggestell. AT92952B (de)

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